Gertraud Reichel - Babaji - Von Herz zu Herz

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Aus Amerika, Indien, Afrika und Europa berichten Menschen ihre tiefgreifenden oft sehr persönlichen Erlebnisse mit Babaji, dem Meister. Sie erfahren wundersame Wandlungen durch die Begegnung mit ihm, durch seine persönlichen Lehren, seine Einfachheit und Wahrheit und durch seine allgegenwärtige Liebe. Die anschaulichen Berichte stimmen nachdenklich und fordern uns auf, unsere eigene heutige Weltanschauung, die oftmals vom Materialismus geprägt worden ist, zu überdenken und zurückzukehren zum wahren menschlichen Sein, zur Menschlichkeit, zu seiner Lehre von Wahrheit, Einfachheit und Liebe.

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Babaji saß auf einer niedrigen Mauer am Ende des Gartens und empfing seine Schüler, die sich in Reih und Glied aufstellten, um ihn zu begrüßen. Frauen in farbenprächtigen Saris beugten sich nieder, berührten mit ihrer Stirn seine Füße, erhoben sich und sagten strahlenden Gesichts einige Wort zu ihm. Männer in Dhotis und Männer in westlichen Anzügen näherten sich, viele warfen sich in ganzer Länge vor ihm nieder zu dem respektvollen indischen Gruß vor dem Meister, Pranam genannt. Diejenigen, die am Nachmittag angekommen waren, überreichten ihm Geschenke und Babaji wickelte Hemden und Dhotis aus, Tuschkästen und Zeichenpapier, Früchte und indische Süßigkeiten. Einige Schüler brachten ihm duftende Öle, um damit seine Füße einzureiben, oder Weihrauch, um ihn in seiner Nähe zu verbrennen. Augenscheinlich verehrten sie ihn alle.

Am nächsten Tag begann die Ashram-Routine, die für die nächsten zehn Wochen unser tägliches Leben bestimmen sollte. Wir standen um vier Uhr morgens auf, nahmen ein schnelles Bad in dem kristallklaren Wasser des Gautama Ganga unterhalb des Ashrams und fanden uns in der winzigen Kirtanhalle aus Zement zu Gesängen und Gebeten zusammen. Babaji kam dann, um uns zu empfangen, und wir stellten uns an, um ihn zu begrüßen oder um an seinem erhöhten Sitz zu stehen und mit ihm zu sprechen. Anschließend gingen wir zu unseren Räumen oder saßen mit Babaji im Garten oder arbeiteten in der Küche oder trugen Eimer mit Wasser vom Fluss die Treppen hoch. Mittags fanden wir uns im Innenhofe zum Mittagessen ein, und anschließend legten wir uns in unseren Räumen zu einem Schläfchen nieder. Am späten Nachmittag badeten wir zum zweiten Male, um anschließend im Garten zu singen. Manchmal am Abend wurde einer unter uns von Babaji gebeten, eine Rede zu halten, manchmal alberte er herum und machte Späße mit einem Schüler oder zog ein Kind auf seinen Schoß, um es wie eine Mutter zu schaukeln oder zu herzen. Und oftmals saß er einfach da, und wir fuhren fort zu singen bis es Zeit war, ins Bett zu gehen.

Herakhan Baba 2

Nach den Aussagen seiner indischen Schüler verweilt Babaji nur für eine gewisse Zeit in seinem physischen Körper, dann löst er sich auf und erscheint seinen Anhängern nur noch in Visionen. Wenn er sich physisch wieder manifestiert - berichten sie - hat er einen neuen Körper und eine andere Erscheinung. Sie sagen, er inkarniert sich nicht, sondern erscheint vollständig ausgewachsen. Yoganandas Beschreibung von Babaji bezieht sich auf eine Zeit bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein anderes Buch, von Baba Hari 3Dass beschreibt Babajis Leben zwischen 1890-1920 in der Kurmanchala Region in Indien, die an Nepal grenzt. Babaji wurde damals vorwiegend Herakhan Baba genannt wegen seiner langjährigen Zugehörigkeit zu diesem Dorf. Fotografien zeigen den Herakhan Baba von großer Statur, mit ziemlich heller Hautfarbe, kurzem schwarzen Haar und vornehmer Gestalt. Es wurde erzählt, dass er niemals schlief, weder Hunger noch Durst kannte und dennoch ungewöhnlich stark war. Ferner strömte er einen lieblichen moschusähnlichen Duft aus.

Nachweislich vollbrachte Herakhan Baba Wunder vor großen Menschenmengen. Es wurde ihm nachgesagt, Kranke zu heilen, Tote zu erwecken, an zwei Orten gleichzeitig zu erscheinen, in heiligen Feuern zu sitzen, ohne ein Haar zu versengen. Schließlich hatte er Tausende von Anhängern in verschiedenen Teilen der Kurmanchala Region. Wohin er auch immer ging, versammelten sich Menschenmengen, um seine Segnungen zu empfangen. Nach einer anderen Quelle -1922 oder 1920 - stieg er vor einer Gruppe von Anhängern in die Wasser der zwei zusammenfließenden Ströme Gori und Kali und wurde daraufhin nicht mehr gesehen.

Eines Morgens, wenige Tage nach meiner Ankunft, kam ich vom Fluss, in dem ich meine Saris gewaschen hatte, zum Ashram zurück. Als ich mich den Ashramstufen näherte, rief mich Babaji zu sich. Er saß mit wenigen Personen unter schattenspendenden Bäumen im Garten nahe des Flussbettes und streckte seine goldfarbene Hand nach mir aus, um mich zu sich auf eine niedrige Felsmauer zu ziehen. Er erklärte uns seine einfache Botschaft, die er an alle seine Schüler weitergibt: "Lebt in Wahrheit, Einfachheit und Liebe und wiederholt im Geiste ständig das Mantra Om Namah Shivay. 4

Bald danach sprach ich über das Mantra mit einem jungen Fotografen aus Gwalikor, einem langjährigen Schüler Babajis. Der Fotograf erzählte mir von der Zeit, als er Babaji in die Provinz Bihar begleitete, wo Shri Yukteswar, Yoganandas Guru, Tausenden von Leuten Kriya Yoga gelehrt hatte. Die meisten Schüler, die sie trafen, übten noch immer Kriya Yoga aus, und sie wussten auch, dass Babaji der Begründer dieser Technik war. "Lehre uns mehr Kriyas" riefen sie und scharten sich um Babaji. Nichts anderes als dieses wollten sie hören. So ließ Babaji die Leute in mehreren Reihen sitzen, und er gab dem Fotografen Anweisung, jedem einzelnen die richtige Kriya Technik für dieses Zeitalter beizubringen. Ich fragte, was er denn getan hätte. "Ganz einfach. Ich flüsterte jedem Om Namah Shivay zu!"

Die Geschichte, in der Babaji in seiner jetzigen Form erschien, begann eigentlich in den Zwanziger Jahren, als ein fünfjähriger Junge in Bihar eine Vision hatte. Ein prächtiger Jüngling erschien ihm und überreichte ihm etwas Prasad, gesegnete Speise. Der Junge wurde mit Ehrfurcht für den Jüngling erfüllt, und als er erwachsen war, durchquerte er zu Fuß ganz Indien, Nepal und Tibet auf der Suche nach seiner glänzenden Vision. Endlich entdeckte er eine Fotografie des legendären Herakhan Baba auf einem Kurmanchala Familienaltar und erkannte den Guru, den er so lange gesucht hatte. 1949 schloss sich dieser Schüler in einen Raum des Ashrams ein, der dem Herakhan Baba geweiht war, und schwor, weder zu essen noch sich aus seiner Yogaposition zu rühren, bis die geliebte Person seiner Vision wiederkehre. Und Babaji erschien tatsächlich 5. Als Belohnung für seine tiefe Verehrung - so erzählt die Überlieferung- machte Babaji ihn zu seinem Botschafter. Er wurde Mahendra Baba genannt.

Mahendra Baba baute überall in Indien Ashrams für Babaji, zog alle übriggebliebenen Schüler des Haidakhan Baba in der Kurmanchala Region zusammen und verkündete ihnen, dass ihr geliebter Herakhan Baba und der historische Babaji ein und derselbe wären und dass er bald wieder erscheinen würde.

***

Als ich mich an das Ashramleben gewöhnt und gelernt hatte, um vier Uhr morgens im Dunkeln zu der "Flussbett-Toilette" zu gehen und die Kunst beherrschte, im langen Unterrock zu baden, begann ich mich meiner Hauptaufgabe im Ashram zu widmen, die scheinbar darin bestand, Babaji zu beobachten. Seine Aktivitäten schienen - soweit ich es beurteilen konnte - aus einer speziellen vor Sonnenaufgang abgehaltenen Feuerzeremonie, aus seiner Anwesenheit beim morgendlichen und abendlichen Singen, aus Empfängen von Anhängern in seinem Raum und aus zeitweiligem Überwachen von vedischen Ritualen zu bestehen. Manchmal saß er im Garten, irgend jemand massierte ihm dabei die Füße, malte mit Wasserfarben oder spielte Schach mit einer Gruppe aus dem Westen. Zu anderen Zeiten wies er seinen Anhängern kraftvoll Arbeiten zu: einen Baum zu pflanzen, einen überwucherten Pfad zu säubern oder aber Steine vom Fluss zu einer Baustelle zu tragen. Oftmals erschien er munter zur Mittagszeit zwischen den am Boden sitzenden und essenden Schülern, ging hin und her, stellte hier und dort eine Frage, wie sie den Reis fänden, ob sie es bequem hätten etc. Seine Energie schien unerschöpflich. Man mag über Babajis eher einfache tägliche Routine rätseln. Augenscheinlich vollbrachte er keine spektakulären Wunder wie der alte Herakhan Baba, noch schien er hart und streng wie in Yoganandas Beschreibung. Woher wissen wir, dass er wirklich Yoganandas Babaji ist? Hier kann ich keine große Hilfe sein, ich spürte einfach sofort, als ich von ihm hörte, dass er der echte Babaji ist. Als Babaji einmal von meinem Mann scherzhaft gefragt wurde, ob er der Mann auf dem Foto des Herakhan Baba sei, antwortete er lächelnd: "Ja" und signierte das Foto.

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