Stephan Berndt - Neustart

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Das Vorrecht jeder echten Prophetie ist es, den Menschen, dem Volk, der breiten Masse, dem kleinen Mann und der kleinen Frau Dinge vorauszusagen, die sie allesamt nicht glauben wollen und können.
Prophetie nervt. Sie muss es. Sie macht es. Prophetie greift Überzeugungen und Glaubenssysteme an. Und das hat empörtes Geschrei zur Folge.
Mit seinem inzwischen neunten Buch zum Thema traditionelle europäische Prophetie legt Stephan Berndt eine Analyse der Prophezeiungen speziell zur Zukunft Deutschlands in der Zeit nach dem prophezeiten „dritten Weltkrieg“ vor.
Dieses zukünftige neue Deutschland (und Mitteleuropa) soll – man lese und staune – von Königen regiert werden, und es soll aufblühen! Es wird aber auch der Zusammenbruch des aktuellen politischen Systems vorausgesagt.
In der Zeit nach den großen Katastrophen wiederum soll es einen drastischen Klimawandel geben, u. a. mit Südfrüchteanbau in Bayern. Darüber hinaus wird sogar ein veränderter Lauf der Sonne über den Himmel prophezeit!
Das Zukunftsbild der traditionellen europäischen Prophetie ist damit im besten Sinne klassische Prophetie:
Sie prophezeit das angeblich vollkommen Unmögliche.

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Käme es tatsächlich zum dritten Weltkrieg, ist anzunehmen, dass ein erheblicher Teil der Bürger Deutschlands ihre eigene Regierung als mitschuldig an diesem Krieg empfinden, denn ähnlich empfinden schon heute 100.000de, auch, wenn sie (bisher) in den Massenmedien nahezu totgeschwiegen werden. So oder so wird allen auffallen, dass es das politische Berlin seit Putins Machtantritt 1999 versäumt hat, stabile freundschaftliche Beziehungen zu Russland aufzubauen, und dass Berlin sich stattdessen ohne Not der antirussischen Politik Washingtons gebeugt und angeschlossen hat.

Die Wut der Deutschen auf ihre Regierung könnte sich im Kriegsfall noch weiter steigern, gäbe es keine funktionierenden Zivilschutzpläne – würde die Regierung also erneut katastrophal versagen. Bräche der Krieg aus und würde der Bürger ohne Hilfe des Staates dastehen, gäbe das sehr schnell sehr viel böses Blut.

Der plötzliche Kriegsausbruch

In den europäischen Prophezeiungen wird immer wieder vorausgesagt, dass der Krieg in Europa vollkommen überraschend ausbricht. 32Die Quellen sind zwar nicht 100-prozentig deckungsgleich, aber das Moment der Überraschung überwiegt eindeutig. In einer Quelle heißt es exemplarisch: „Wenn kein Kaiser, König, Kardinal und Bischof es erwarte.“ 33Gerade der immer wieder vorausgesagte (angeblich) völlig überraschende Ausbruch des Krieges spricht für eine fehlende Vorsorge und ein totales Versagen der deutschen Politik und staatlichen Stellen im Vorfeld des Krieges.

Die entsprechenden Voraussagen zu den Bürgerkriegen habe ich in meinem Buch ›Countdown Weltkrieg 3.0‹ eingehender behandelt.

Im vorliegenden Buch möchte ich nur eine Quelle zum Thema Bürgerkrieg behandeln. Diese Quelle sind die sogenannten Feldpostbriefe vom August 1914; zwei Briefe, die ein bayerischer Soldat kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges an seine Familie geschickt hat und deren Echtheit meines Wissens von keinem Kenner der europäischen Prophetie ernsthaft angezweifelt wird. Zur Untersuchung dieser Prophezeiung durch den Parapsychologen Prof. Hans Bender siehe hier im Anhang. 341983 schreibt Professor Bender: »Umfangreiche Nachforschungen ließen an der Authentizität der Feldpostbriefe kaum einen Zweifel.« 35

Die Feldpostbriefe zählen zu den bekanntesten deutschsprachigen Prophezeiungen und wurden im Jahre 1955/56 erstmals vom oberbayerischen Benediktinermönch Pater Frumentius veröffentlicht. 36 Pater Frumentius war u. a. Beichtvater von Kardinal Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI . Die Tätigkeit als Ratzingers Beichtvater ist wohlgemerkt kein Gerücht; diese Information stammt aus einem Buch von Papst Benedikts „Leibliteraten“ Peter Seewald. 37

Die Dokumentation der Feldpostbriefe ist verglichen mit anderen Fällen erfreulich gut, und der Leumund von Pater Frumentius spricht für die Echtheit dieser Quelle.

Allerdings gibt es bei den Feldpostbriefen ein Problem, das sich aus der Überlieferungshistorie ergibt: Die Aussagen selbst stammen (angeblich) ursprünglich von einem seherisch sehr begabten französischen Seher, der vom deutschen Militär aufgegriffen worden war. Der französische Seher hat seine Visionen dann einem deutschen Offizier mitgeteilt, der sie wiederum ein paar untergebenen Soldaten weitererzählt hat, wovon einer mit Namen Andreas Rill in zwei Briefen seinen Angehörigen in Bayern darüber geschrieben hat. Die Prophezeiung selbst umfasst den ganzen Zeitraum vom Beginn des Ersten Weltkrieges, über den Zweiten Weltkrieg bis in die Zeit nach dem „dritten Weltkrieg“.

An einigen Stellen der 1914er Feldpostbriefe erkennt man recht gut, dass im Laufe der Überlieferung einige Szenen oder Zeitabschnitte durcheinandergeraten sind; es taucht dann plötzlich im „dritten Weltkrieg“ eine Szene aus dem Zweiten Weltkrieg auf. Es gibt also Fehler in der Abfolge der Szenen.

Im ersten der beiden Briefe, geschrieben am 24. August 1914, rund vier Wochen nach Kriegsausbruch, notiert der Soldat Andreas Rill die Worte des Sehers so, wie sie aus dem Munde des Offiziers bei ihm angekommen sind:

Die Zeit beginnt zirka 32 und dauert neun Jahre. 38

Die Herrschaft Adolf Hitlers begann am 30. Januar 1933 mit der sogenannten Machtergreifung. Diese Datumsvoraussage ist bemerkenswert genau – eine Abweichung von 30 Tagen bezogen auf rund 18 Jahre ist erstaunlich gering. Zutreffende genaue, echte und einwandfrei dokumentierte Datumsvoraussagen sind meiner Erfahrung nach extrem selten. Und auch in den Feldpostbriefen kommt im Anschluss gleich ein Datumsfehler: Die „Zeit“ hat bis 1945 zwölf Jahre gedauert, nicht neun.

Im ersten Feldpostbrief geht es weiter:

… neun [zwölf!°] Jahre, alles geht auf eines Mannes Diktat – sagt er [der franz. Seher°] – dann kommt die Zeit 38, [?] werden überfallen und zum Krieg gearbeitet. 39

Bei [?] fehlt das Objekt, vermutlich sind Österreich und die Tschechoslowakei gemeint. Im Jahre 1938 kam es zum „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich, und im selben Jahr folgte die Besetzung des Sudetenlandes in der Tschechoslowakei. Mit »die Zeit 38« haben wir die zweite zutreffende Datumsangabe in den Feldpostbriefen.

Der Krieg selbst endet schlecht für den Mann und seinen Anhang.

Das Volk steht auf mit den Soldaten.

Denn es kommt die ganze Lumperei auf und es geht wild zu in den Städten. 40

Am Anfang des Zitates geht es noch um die Zeit des „dritten Reiches“ und Adolf Hitler (»auf eines Mannes Diktat«), auf den sich der Seher noch an einer anderen Stelle bezieht. So heißt es im zweiten Feldpostbrief vom 30. August 1914:

Der Mann und das Zeichen [Hakenkreuz°] verschwinden, und es weiß niemand wohin, aber der Fluch im Innern bleibt bestehen. 41

»Es weiß niemand wohin« bezieht sich letztlich auf Hitlers Leichnam. Tatsächlich ist der Verbleib von Hitlers sterblichen Überresten bis heute ungeklärt! Knochenreste (Schädel und Kiefer) aus einem russischen Archiv, die man Hitler lange Zeit zugeordnet hatte, haben sich zwischenzeitlich nach einer DNA-Untersuchung als von einer Frau stammend herausgestellt!

Im Zusammenhang mit den prophezeiten Unruhen sind zwei Sätze des obigen Zitats von besonderem Interesse: Unmittelbar nach dem (vermutlichen) Tode Hitlers (»Der Krieg […] endet schlecht für den Mann und seinen Anhang«) heißt es – wie wir eben schon lasen:

Das Volk steht auf mit den Soldaten.

Denn es kommt die ganze Lumperei auf und es geht wild zu in den Städten. 42

Bei »es kommt die ganze Lumperei auf [raus°]« denkt man als Deutscher im Zusammenhang mit der Hitler-Herrschaft unweigerlich an Konzentrationslager und Holocaust. Das Problem ist nur, dass das deutsche Volk nie wegen des Holocausts rebelliert hat. Tatenlos dem großen Verbrechen zusehen und seinen Lauf nehmen lassen ist ja gerade die Wurzel der deutschen Schuld: Das deutsche Volk ist nie gegen den Holocaust „aufgestanden“. Und schon gar nicht sind die deutschen Soldaten dagegen aufgestanden. Die deutschen Soldaten befanden sich unmittelbar nach Kriegsende erst einmal in Kriegsgefangenschaft. Die deutschen Soldaten haben gekämpft bis zum Schluss. Dann haben sie sich den Alliierten ergeben. Und von der Front ging es schnurstracks ins Kriegsgefangenenlager. Die deutschen Soldaten hatten schlicht und einfach keine Zeit für Aufstände. Gegen wen oder was auch immer.

Ohne Zweifel haben wir an dieser Stelle der Feldpostbriefe einen semantischen Bruch. So gesehen scheint es plausibler, die wilden Szenen in den Städten der Zeit nach dem „dritten Weltkrieg“ zuzuordnen und für den Bruch in der Chronologie eine Verwechslung in der Überlieferung (Seher-Offizier-Soldat) verantwortlich zu machen. Entweder die Szenen sind durcheinandergeraten oder die Feldpostbriefe sind als Quelle unbrauchbar.

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