Ekkehard von Braunmühl - Liebe ohne Hiebe

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Wer wünscht sich für seine Kinder nicht eine angenehme und harmonische Umgebung, wer möchte nicht eine Partnerschaft ohne Machtkämpfe, wer sehnt sich nicht nach Frieden in der Welt?
Aber warum können wir trotz bester Absichten nicht verhindern, daß in unseren Beziehungen schon bei kleinen Konflikten Übergriffe und Grobheiten passieren? Wir stolpern über die alltäglichen Fragen des Umgangs miteinander: Wie schaffe ich es, in schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren, den Überblick zu behalten, nichts zu tun, was ich später bedauere?
Mit dem in diesem Buch vorgestellten Harmonie-Spiel wird ein neues Kapitel der menschlichen Lebenskunst aufgeschlagen. Auf der Grundlage eines originellen, leicht verständlichen Praxismodells über das Zusammenspiel von Gefühl und Verstand zeigen die Autoren, wie zwischenmenschliche Beziehungen auch in schwierigen Situationen friedlich und stabil bleiben und dadurch vernünftige Problemlösungen möglich werden. Dabei wird auf jeden moralischen Zeigefinger verzichtet, was dieses Buch zu einer besonders angenehmen und vergnüglichen Lektüre macht.

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Ich würde damit beginnen, daß wir keine theoretischen Diskussionen über den Gewaltbegriff und die Auswirkungen von Gewalt führen. Wir zeigen den Leuten ganz praktisch, wie sie auf Gewalt verzichten können, wenn sie das wollen.

An erster Stelle muß der Spaß stehen, das Spielerische, die Vielfalt der Möglichkeiten, die Freiheit des Geistes. Die Gedankenfreiheit, Phantasie und so, ist ja das beste Mittel gegen die Hilflosigkeit, die dann oft Gewalt als einzigen oder letzten Ausweg erscheinen läßt – sofern man dieses Mittel richtig einzusetzen versteht.

Okay, aber dann gehört doch an die allererste Stelle, daß wir haargenau erklären, wie man es anstellt, in brenzligen Situationen nicht den Kopf zu verlieren. Wenn du nicht weißt, wie du den Überblick behältst, nützt dir die geistige Freiheit wenig.

Nichts nützt sie dir. Ohne Seelenfrieden keine Geistesfreiheit.

Sag ich doch! Also müssen wir das Thema Gefühle, Erregungen, Streß und so behandeln.

Klar. Im Buch steht dieses Thema sowieso an erster Stelle. Aber wir besprechen jetzt unsere »Gemeinsame Erklärung«. Wenn wir für die noch mehr Punkte finden, die an den Anfang sollen, dann werden uns, fürchte ich, die ersten Stellen allmählich knapp.

Gelobt sei deine Weisheit. Vielleicht kriegen wir eine vernünftige Reihenfolge hin, wenn wir erst einmal alle Punkte gesammelt haben, die in die Erklärung gehören.

Gelobt sei deine Weisheit.

Oh, herzlichen Dank. Das gibt mir den Mut, auf den Titel des Buches zu sprechen zu kommen. Mit »Hiebe« meinen wir ja nicht nur Klapse und Prügel, sondern alle möglichen Grobheiten. Und das Stichwort »Harmonie« müßte auch fallen.

Gute Idee. Also laß fallen, Kumpel!

Hauptsächlich sollten wir nicht den Eindruck erwecken, als wären wir »harmoniesüchtig« oder »konfliktscheu«.

Oder als würden wir die Menschen, die Hiebe austeilen oder andere Formen der Gewalt anwenden, verteufeln!

Genau. Aber wie erklären wir das so vorneweg, ohne lauter Mißverständnisse zu riskieren?

Das geht wohl nicht. Wir zeigen ja einen Weg mit vielen kleineren und größeren Schritten. Auf jeden Fall ist es nicht mit einem einzigen Hüpfer getan.

Was heißt »Hüpfer«! Wir sollten betonen, daß wir das Buch nicht schreiben, um Leute zum Hüpfen zu bringen oder zu irgend etwas sonst, sondern um Fragen zu beantworten. Wir müssen ein für allemal klarstellen, daß wir nichts von den Leuten wollen.

Das ist wichtig. Wir sind keine Weltverbesserer, Gurus, Missionare, Moralisten oder so …

Keine Eiferer, ergänzte sie eifrig mit fanatisch funkelndem Blick …

Bravo! So ist es, jubelte er, wir müssen unsere Leser von Anfang an davon überzeugen, daß wir sie von nichts überzeugen wollen. Wir wollen sie nicht bekehren, wir haben keine Heilslehre oder irgendwelchen Psycho-Schmus auf Lager …

Sondern wir sind seriöse Geschäftemacher, die gute Ideen verkaufen, basta.

Wir haben die besten Ideen gesammelt und zum Teil selbst erfunden, und jetzt verkaufen wir die und machen fette Beute. Ein faires Geschäft.

Die Arbeit scheint dir wieder Spaß zu machen.

Logo. Wenn wir’s schaffen, diesen Punkt in unserer Erklärung richtig gut zu formulieren, dann haben wir eine sichere Grundlage. Die Leute wollen auf alte Fragen neue Antworten, und wir kombinieren die besten Erkenntnisse, Modelle, Ideen und Methoden aus Gehirnforschung, Erwachsenenbildung, Managementtraining, Spitzensport und so weiter mit unseren eigenen Erfindungen. So wird das eine leichte Übung.

Wir dürfen unser Licht aber auch nicht unter den Scheffel stellen. Immerhin müssen wir ein ziemlich kompliziertes Puzzle zusammensetzen, dessen Schönheit und Wert erst erkennbar wird, wenn es vollständig ist. Also am Schluß des Buches. Wir haben ja keine kurzatmigen Ratschläge im Angebot, sondern neue Sicht- und Denkweisen, mit denen man nicht auf einen Schlag vertraut werden kann.

Das ist der Sinn der »Gemeinsamen Erklärung«, daß wir auf solche Dinge aufmerksam machen. Vielleicht wäre es sogar besser, wir würden nicht sagen, daß wir »auf alte Fragen« antworten. Es geht zwar um alte Probleme, etwa der persönlichen Lebensqualität, der Harmonie mit sich selbst, der Beziehungen zwischen den Menschen, aber im Grunde gehen wir ja mit neuen Fragen an diese Probleme heran. Außerdem gibt es auch neue Probleme, von Jugendgewalt über Werteverlust bis zur Umweltzerstörung, die unter ganz anderen Voraussetzungen geprüft werden müssen als bisher. Schon deshalb läßt sich erst am Ende des Buches beurteilen, was man mit diesen Ideen, diesen einzelnen Werkzeugen, dem ganzen Werkzeugkasten praktisch und konkret alles anfangen kann.

Gut, daß wir erst ins Unreine reden. Welche Punkte sind sonst noch wichtig?

Zum Beispiel das »Wohl der Beziehung«. Wir nehmen nicht Partei für Kinder oder sonstige »Opfer« oder »Täter« in Familienbeziehungen, sondern höchstens für diese Beziehungen selbst. Für ihre optimale Qualität – nicht nur in guten, sondern gerade auch in schlechten Tagen. Dann geht es allen beteiligten Individuen gleichermaßen gut.

Das gehört zu dem Punkt: »Nur gute Nachrichten und keine einzige schlechte«. Wir erheben keine Vorwürfe, wollen keine Schuldgefühle und kein Unrechtsbewußtsein wecken, sondern zeigen zusätzliche Möglichkeiten auf für Leute, die eben gern harmonische Beziehungen hätten und das bisher nur noch nicht hingekriegt haben.

Erwähnen müssen wir auch, daß es uns ausschließlich um die Gegenwart und die Zukunft geht. Viele Menschen denken ja noch, sie seien in ihrer Kindheit »geprägt« worden wie eine Münze, so daß sie gar nicht anders denken und handeln könnten, als sie das jeweils tun. Wir reden also nicht davon, was alles möglich wäre, wenn nur in der Kindheit alles anders gewesen wäre, sondern wir reden davon, wie das funktioniert, daß man seine Ziele von heute und morgen erreicht, ohne unbedingt in der Vergangenheit herumwühlen zu müssen.

Vielleicht sollten wir schon sagen, daß wir deshalb nicht von Prägungen sprechen, sondern von Gewohnheiten. Wenn Eltern mit Gewohnheiten, die sich bei ihnen herausgebildet haben, nicht mehr glücklich und zufrieden sind …

… Und wenn sie so klug sind, unser Buch zu lesen …

… dann haben sie einen guten Grund, unsere Werkzeuge auszuprobieren.

Aber nicht nur Eltern! Ich fände es wichtig, in der »Gemeinsamen Erklärung« wenigstens zu erwähnen, daß unser Werkzeugkasten für alle Menschen nützlich ist, denen die eine oder andere Gewohnheit nicht mehr gefällt. Wir meinen ja auch mit »Familienbeziehungen« nicht nur die Kleinfamilie und alleinsorgende Elternteile mit Kindern, sondern alle nahen Beziehungen auch unter Erwachsenen, die vom ursprünglichen Wunsch her auf Harmonie angelegt sind. Warum soll ausgerechnet unter Menschen, die eine besonders enge Gemeinschaft bilden, nicht ein mindestens so harmonisches »Betriebsklima« herrschen, wie es in der Arbeitswelt so häufig angepriesen wird?

Man muß halt wissen, wie das funktioniert. Und da sollten wir noch eine Gruppe ansprechen, die wir bisher ziemlich vernachlässigt haben. Ich meine die Menschen, die sich angewöhnt haben, ihre Probleme recht einseitig auf die schwere Schulter zu nehmen. Die glauben einfach nicht, daß die Dinge so »mit links« zu erledigen sind, wie wir das hier gelegentlich behaupten.

Das stimmt. Für die ist unsere lockere Schreibe nicht gerade einladend. Da wäre es schon gut, wenn wir für die »Gemeinsame Erklärung« etwas fänden, das ihrer Betrachtungsweise entgegenkommt. Schließlich wird sie später im Buch extra gewürdigt, und sie erfahren, wie das funktioniert, daß es auch ihnen leichtfällt, sich das Leben zu erleichtern, falls sie das wollen.

Das hast du nett gesagt. Ich finde, der Punkte sind genug gesammelt.

Ich möchte noch reinbringen, daß wir nur für die Praxis schreiben. Wir streiten nicht mit allen möglichen Theorien herum, um irgendwelche Dogmatiker von irgendwas zu überzeugen. Die lassen wir links liegen und stellen nur die unserer Erfahrung nach besten Ideen so dar, daß sie jeder verstehen und nutzen kann.

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