Melanie Schöne - Doula-Wissen rund um die Geburt

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Immer schon haben Frauen andere Frauen während der Geburt unterstützt. Seit Jahrtausenden begleiten Mütter, weibliche Verwandte oder Freundinnen die Gebärende, um den Geburtsprozess zu unterstützen und die Schmerzen zu lindern.
Auch eine Doula (altgr. «Dienerin der Frau») versteht sich als solch eine Begleiterin, die die Autonomie, die persönlichen Entscheidungen und die Bedürfnisse der Frau respektiert. Sie steht der werdenden Mutter während der Schwangerschaft, Geburt und der Zeit nach der Entbindung zur Seite.
Doula-Wissen rund um die Geburt bietet Frauen und ihren Partnern tief greifende Informationen zu mehr Selbstbestimmtheit und Vertrauen in die natürliche Geburt. Melanie Schöne – selbst Mutter und erfahrene Doula – berichtet mitfühlend und verständnisvoll von ihren Erfahrungen und gibt werdenden Eltern hilfreiche Übungen und Tricks für die Zeit der Schwangerschaft, Geburt und des Wochenbetts. So schafft sie eine Umgebung voller Vertrauen, Herzenswärme und Geborgenheit, die sich sowohl auf die Eltern, als auch auf das Baby positiv auswirkt.
Stimmen zum Buch:
"Melanie Schöne hat sich mit Liebe und Engagement an die Arbeit gemacht, Frauen an ihre angeborene Fähigkeit zu erinnern, ihrem Körper zu vertrauen, ein Kind zur Welt bringen zu können sowie ihnen dieses uralte Wissen über die dazu nötige Unterstützung zu vermitteln. Dieses Buch gibt Frauen und ihren Partnern Einblicke, was für eines der wichtigsten Ereignisse in ihrem Leben, die Geburt, wirklich möglich ist."
Phyllis Klaus, Ehe- und Familientherapeutin

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Zusätzlich zu der Bedeutung der Art der Pflegerin fanden die ForscherInnen auch, dass kontinuierliche Geburtsbegleitung besser funktionierte, wenn sie

• zu einem frühen Zeitpunkt der Geburt begann;

• in Situationen benutzt wurde, in denen Schmerzmittel nicht routinemäßig vorhanden waren;

• in Situationen benutzt wurde, in denen Frauen nicht von der Person ihrer Wahl (wie Partner, Freundin oder Familienmitglied) begleitet werden durften.

Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass alle Frauen Unterstützung während der gesamten Wehentätigkeit und Geburt haben sollten. Der positive Effekt ist größer mit „Nicht-Klinik-Angestellten“ (z. B. Doulas) als Geburtshelferinnen als mit angestellten Krankenpflegerinnen, selbst wenn diese eine spezielle Ausbildung in Geburtshilfe haben.

John Kennell sagte einmal:

„Wären die mit einer Doula erzielten Ergebnisse mit einem Medikament oder einem neuen Apparat zu erreichen, dann gäbe es eine ungeheure Nachfrage nach dieser Neuerung, aber leider entspricht die Doula noch nicht der medizinischen Lehrmeinung.“

2 In guter Hoffnung

Guter Hoffnung

In seinem Kokon ist das Ungeborene ein Quell von Freude und Verheißung. Mit sanften Bewegungen weckt es die Sehnsucht seiner Mutter, es schenkt ihr Träume voller Symbolkraft. Neun Monate des Wartens werden für Körper und Geist zur Vorbereitungszeit auf das völlig neue Leben als Mutter. Ob Sie essen, atmen oder sich bewegen: Sie tun es stellvertretend für ein anderes Wesen.

Deborah Jackson

Schwanger zu sein heißt vor allem, „in guter Hoffnung“ zu sein. Diesen Ausdruck kennen wir heute kaum mehr, da wir alle natürlichen Vorgänge im Körper einer schwangeren Frau kontrollieren, überwachen und messen, um die Daten anschließend auf ihre Abweichungen zur „Normalität“ zu überprüfen. Die Natur hat ihre eigenen Gesetze, und es erfüllt uns mit Ehrfurcht und Verzweiflung gleichermaßen, dass wir kaum in Worte fassen können, wie wir Menschen entstehen; oder, um es mit einer häufig gestellten Kinderfrage zu benennen: „Wo kommen eigentlich die Babys her?“

In diesem Kapitel möchte ich Ihnen einen Überblick über die Zeit der Schwangerschaft geben und Sie dazu ermutigen, Ihren individuellen Weg selbstbestimmt und im Vertrauen auf Ihren Körper zu gehen. Sie haben in Ratgebern über Schwangerschaft und Geburt viel Wissen erlangt. Hier geht es in erster Linie um die mentale Vorbereitung auf einen neuen Lebensabschnitt – von der Frau zur Mutter – und was dieser für Sie persönlich bedeutet.

Als Doula habe ich die Erfahrung gemacht, dass schwangere Frauen sehr oft glauben, dass ihre Umwelt mehr über ihre Schwangerschaft, ihr Wohlbefinden und über die Gesundheit des Babys im Bauch weiß, als sie selbst. Damit nicht genug: Über Jahrzehnte wurde den wehenden Frauen gesagt, sie dürften nicht trinken und nicht essen – sollten aber Treppen laufen und körperliche Höchstleistung vollbringen!

Ich bin der Meinung, dass die schwangere bzw. wehende Frau einzig und allein weiß, was ihr gut tut, wen sie um sich haben will, ob sie trinken oder essen will, in welcher Position sie jetzt gerade mit den Wehen am besten umgehen kann und wie stark ihr Bedürfnis danach ist, kontrolliert und überwacht zu werden. Oder ob sie dies nur weiter weg von ihren Urinstinkten und ihrer eigenen Sicherheit bringt, dass alles in Ordnung ist und sie und ihr Baby gerade einen guten Weg beschreiten. Erfahrene Geburtshelferinnen wissen: Weniger ist mehr. Weniger Kontrolle und weniger Stören bzw. Eingreifen in den natürlichen Geburtsvorgang führen zu einem positiven Geburtsverlauf. Wahrscheinlich hört sich das für Sie jetzt etwas befremdlich an und vielleicht denken Sie: „Keiner soll mir helfen, mich unterstützen, mich überwachen?“ Keine Sorge – Sie sind nicht allein, jederzeit haben Sie eine Hebamme in Ihrer Nähe, Ihr Partner wird ebenfalls an Ihrer Seite sein oder eine gute Freundin, vielleicht auch Ihre Mutter. Jedoch besitzen nur Sie alleine die Kompetenz zu gebären, Sie werden neues Leben schenken.

In den folgenden Unterkapiteln möchte ich einen kleinen Ausflug machen, warum ich als Doula allen schwangeren Frauen rate, sich darüber zu informieren und eine Entscheidung darüber zu treffen, durch wen Sie die anstehenden Vorsorgeuntersuchungen vornehmen lassen möchten. Des Weiteren gebe ich einen kleinen und bewusst kurz gehaltenen Überblick über die Vorsorgeuntersuchungen und weitere Pränataldiagnostik. Um sich über das Thema Pränataldiagnostik ausreichend zu informieren, empfehle ich z. B. das Buch von Vivian Weigert, Bekommen wir ein gesundes Baby?

2.1Vorsorge – beim Gynäkologen oder bei der Hebamme?

Oft wissen Frauen schon vor dem Ausbleiben der Regel, dass sie schwanger sind, und machen dann vielleicht zu Hause einen Schwangerschaftstest. Dieser fällt positiv aus!

Freude – aber auch Ungewissheit und viele Fragen sind häufig die ersten Reaktionen, wenn Sie erfahren, dass Sie ein Kind erwarten.

Nachdem Sie diese Neuigkeit Ihrem Partner und engen Vertrauten mitgeteilt haben, ist nun die Frage: Wie geht es weiter?

Auch wenn Sie es kaum abwarten können, Ihre Schwangerschaft offiziell bestätigt zu bekommen, ist es ausreichend, ab der 9. SSW (etwa 4 Wochen nach Ausbleiben der Regel) einen Termin entweder beim Gynäkologen oder bei einer Hebamme zu vereinbaren.

Wenn Sie einen Termin bei Ihrem Gynäkologen machen, wird dieser Sie untersuchen und wahrscheinlich den ersten Ultraschall machen. Für viele Frauen ist dieser erste Ultraschall sehr wichtig, weil sie ihr Kind „sehen“. Zu erkennen ist ein klitzekleines Wesen und häufig kann man das kleine Herzchen schlagen sehen.

Der Gynäkologe wird Ihnen dann einen Mutterpass ausstellen und die vorgesehenen Untersuchungen veranlassen. Der Geburtstermin wird anhand der Daten berechnet, die Sie über Ihre Menstruation zur Verfügung stellen. Oder Sie kennen den Tag der Empfängnis genau. Glauben Sie jedoch nicht, Ihr Kind würde sich an diesen Termin halten! Etwa 4 % aller Kinder kommen mehr oder weniger „zufällig“ an diesem errechneten Termin auf die Welt.

Im Laufe der letzten Jahre hörte ich immer häufiger, dass Frauen meist am Ende ihrer Schwangerschaft erzählt wurde, das Kind wäre überdurchschnittlich gewachsen und käme wohl früher. Dies hat leider zur Folge, dass sich diese Frauen bereits 2–3 Wochen vor dem errechneten Termin unter Druck fühlen, unruhig werden und ungeduldig auf das Baby warten. Sobald der Termin einen Tag überschritten wird, lässt man die Geburt lieber einleiten, weil bereits das Gefühl entstanden ist, dass etwas nicht stimmt und das Kind „überfällig bzw. übertragen“ ist. Von Übertragen spricht man eigentlich erst 14 Tage nach dem errechneten Geburtstermin. Anzeichen für Übertragung sind u. a. grünliches Fruchtwasser, eine Unterversorgung des Kindes durch verkalkte Plazenta (beim Ultraschall sichtbar), das Baby hat bei der Geburt keine Käseschmiere am Körper und hat häufig sehr lange Fingernägel. Die Haut eines übertragenen Babys pellt sich einige Tage nach der Geburt meist an den Händen und Füßen wie nach einem Sonnenbrand.

Seien Sie sich sicher: Jedes Kind braucht unterschiedlich lange, um zu reifen. Denn auch später, wenn Ihr Kind auf der Welt ist, wird es vielleicht früher oder später krabbeln, laufen, sprechen oder durchschlafen als Gleichaltrige. Die Entwicklung des Kindes ist nicht anhand einer Normkurve berechenbar – vielleicht ist dies ein großer Irrglaube der heutigen Medizin.

Zurück zu den Vorsorgeuntersuchungen: Sie können auch eine Hebamme kontaktieren und bei Bedarf kommt diese dann zu Ihnen nach Hause oder Sie besuchen sie in ihrer Praxis. Alle Untersuchungen, die der Gynäkologe vornimmt, kann auch die Hebamme übernehmen – den Ultraschall ausgenommen. Sie haben daher auch die Möglichkeit, die Vorsorge durch eine Hebamme vornehmen zu lassen und nur für die Ultraschalluntersuchungen zu Ihrem Gynäkologen zu gehen. Allerdings sollten Sie dies vorher mit beiden abklären.

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