Lukasz Strzyz-Steinert - Israel als Urgeheimnis Gottes?

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Erich Przywara SJ (1889-1972) gehört zu den wichtigsten und innovativsten katholischen Denkern der Zwischen- und Nachkriegszeit. Diese Studie widmet sich Przywaras Beschäftigung mit dem Thema Israel in seiner biblischen als auch zeitgenössischen Dimension. In Anlehnung an die analogische Grundstruktur seines Denkens wird Israel als durchgängiges Motiv für Przywaras Religionsphilosophie und Theologie aufgezeigt. Seine Ansichten über die dynamische Einheit von Altem und Neuem Bund als Mitte des Christlichen sowie über das Miteinander von Judentum und Christentum im Lauf der Geschichte regen zum Weiterdenken oder zum Widerspruch an. Auf diese Weise leistet die vorliegende Arbeit einen Beitrag zur Vertiefung der theologischen Reflexion über das christlich-jüdische Verhältnis.

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4. Kirche in Bezug auf Israel

4.1 Hinführung: Die Eckpfeiler von Przywaras ekklesiologischem Entwurf

4.2 Israel, Christus und Kirche zwischen Typus und Erfüllung

4.2.1 Kategorien der Verhältnisbestimmung

4.2.2 Israel und Kirche im Geheimnis des Todes und der Auferstehung Christi

4.2.3 Israel und Kirche als „Braut-Hure“ der einen Hochzeit

4.2.4 Israel und Kirche als Typus und Erfüllung im Kreuz

4.3 Israel und die inkarnatorische Logik der Kirche

4.3.1 Leibhafte Gestalt

4.3.2 Messias und messianisches Volk: Gefahr der Verwechselbarkeit

4.3.3 Israel und Kirche zwischen Geist und Fleisch

4.3.4 Israel und Kirche als Werkzeug und Repräsentation Christi

4.4 Israel und die Einheit der Kirche

4.4.1 Die Kirche des Ursprungs zwischen Einheit der Agape und Streit

4.4.2 Die jüdische Verwurzelung und die Katholizität der Kirche

4.4.3 Ur-Riss und eschatologische Einigung

4.4.4 Ökumene der Gegensätze

4.4.5 Die Kirche und der Dialog mit dem Judentum

4.5 Edith Stein und Simone Weil: Zwei Jüdinnen und Christinnen als Symbol der Kirche im Geheimnis Mariens

5. Geschichtstheologie – „das Mysterium zwischen Jude und Heide als das Geheimnis jedes Weltalters“

5.1 Hinführung: Geschichtliche Krise und Krise der Geschichtstheologie

5.2 Geschichte als medium divini im Lichte der Offenbarung

5.2.1 Die Frage nach der geschichtlichen Offenbarung im Streit zwischen Integralismus und Modernismus

5.2.2 Hegel und Kierkegaard auf der Suche nach dem Sinn der Geschichte

5.2.3 Baeck und Tillich: Offenbarung in der Geschichte als kairos, oikonomia oder toledot?

5.3 Die Analogie von Altem und Neuem Bund als Grundsatz der Geschichtsinterpretation

5.3.1 Die Auslegung der Schrift und die Frage nach Gestalt und Gestaltung der Geschichte

5.3.2 Geschichte der Menschwerdung in der Apokalyptik von Altem und Neuem Bund

5.3.3 Geschichtlicher Umbruch als relative Endzeit von Altem und Neuem Bund

5.3.4 Trinitarische Spuren in der realgeschichtlichen Versöhnung der Gegensätze als Überwindung der trinitarischen Geschichtsspekulation

5.3.5 Verlauf der Geschichte als sich steigernde Analogie

5.4 Geschichtstheologie als Reichstheologie

5.4.1 Hintergründe: „Wo ist das Reich?“

5.4.2 Die „Metaphysik“ des Reiches

5.4.3 Reich, Volk und die „deutsche Frage“ im Lichte Israels

5.4.4 Künftiges Europa aus der Tradition des Reiches als „Jerusalem, das Tor der Völker“

5.5 Symbol Israel als Theologie der Stunde?

6. Ertrag in kritischer Wertung

6.1 Israel und die Frage nach dem analogischen Einheitsverhältnis zwischen Gott und Welt

6.2 Das christlich-jüdische Verhältnis und der interreligiöse Dialog

6.3 Israel im Christentum und Christentum angesichts Israels

6.4 Die Analogie von Altem und Neuem Bund als Mitte des Christlichen

6.5 Israel und Christentum an der Schnittstelle zwischen Religion und Politik

6.6 Begegnung mit dem Urgeheimnis Gottes?

Epilog

Literaturverzeichnis

Personenverzeichnis

Abkürzungen

Die Abkürzungen – außer den folgenden – richten sich nach R. SCHWERTNER, Theologische Realenzyklopädie. Abkürzungsverzeichnis , Berlin – New York 1994.

1. DIE HÄUFIG ZITIERTEN WERKE VON ERICH PRZYWARA

ANB Alter und Neuer Bund. Theologie der Stunde , Wien – München 1956.
Aug Augustinisch. Ur-Haltung des Geistes , Freiburg im Breisgau 22000.
CEx Christliche Existenz , Leipzig 1934.
ChrJoh Christentum gemäß Johannes , Nürnberg 1954.
CM Crucis Mysterium. Das christliche Heute , Paderborn 1939.
DSM I-III Deus semper maior. Theologie der Exerzitien , 3 Bde., Freiburg im Breisgau 1938–1940.
H Humanitas. Der Mensch gestern und morgen , Nürnberg 1952.
Her Heroisch , Paderborn 1936.
IE Idee Europa , Nürnberg 1956.
IuG In und Gegen. Stellungnahmen zur Zeit , Nürnberg 1955.
KiG Kirche in Gegensätzen , Düsseldorf 1962.
KK Katholische Krise , Hrsg. und mit Nachwort versehen von B. GERTZ, Düsseldorf 1967.
L Logos. Logos – Abendland – Reich – Commercium , Düsseldorf 1964.
M Mensch. Typologische Anthropologie 1 , Nürnberg 1959.
RdG I-II Ringen der Gegenwart. Gesammelte Aufsätze 1922–1927 , 2 Bde., Augsburg 1929.
S I Frühe Religiöse Schriften , Erich Przywara Schriften I, Einsiedeln 1962.
S II Religionsphilosophische Schriften , Erich Przywara Schriften II, Einsiedeln 1962.
S III Analogia Entis. Metaphysik. Ur-Struktur und All-Rhythmus , Erich Przywara Schriften III, Freiburg im Breisgau 31996.
Sum Was ist Gott? Summula , Nürnberg 1947.

2. SONSTIGE

ArchDPSJ Archiv der Deutschen Provinz der Jesuiten in München.
DH H. Denzinger, Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen , Verbessert, erweitert, ins Deutsche übertragen und unter Mitarbeit von H. HOPING herausgegeben von P. HÜNERMANN, Freiburg im Breisgau 422009.
JHMTh/ZNThG Zeitschrift für Neuere Theologiegeschichte/Journal for the History of Modern Theology.
ZfO Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung.

Einleitung

Zum symbolischen Ausgangspunkt nimmt meine Doktorarbeit die weit verbreitete mittelalterliche Darstellung von Kirche und Synagoge, wie sie z.B. am Südportal des Straßburger Münsters zu sehen ist. Juden und Christen sind dort als zwei weibliche Gestalten versinnbildlicht worden. Auf diese Weise drückt diese Skulptur die christliche Überzeugung aus, dass Kirche und Synagoge unzertrennbar aneinander gebunden sind. Zumindest für die Kirche gilt, dass sie sich nur im Spiegel der Wirklichkeit Israels selbst begreifen kann. Das Bild der beiden Frauengestalten verdeutlicht aber nicht nur das christliche Bewusstsein von ihrer unlösbaren Gemeinschaft. Auch ein anderer Aspekt der christlichen Theologie und Praxis in Bezug auf Israel wurde auf diese Weise illustriert.

Die Attribute, mit denen die Künstler Synagoge und Kirche auszustatten pflegten, lassen erahnen, dass es sich hier um ein einerseits schwesterliches, aber andererseits dramatisches Verhältnis handelt. Die beiden Frauen stehen im Duell, dessen Ergebnis jedoch längst und endgültig entschieden ist. Das Haupt der gedemütigten Synagoge ist gesenkt, der Blick wird ihr durch eine Augenbinde verwehrt, ihre Lanze ist zerbrochen und die steinernen Gesetzestafeln drohen aus ihrer Hand zu fallen. Auf manchen Darstellungen wird ihre anmutende und Würde ausstrahlende Gestalt in ein gelbes Gewand gehüllt, ein Zeichen der ausgegrenzten Prostituierten. Da sie Jesus nicht erkannte, verlor sie ihre Auserwählung und wurde von Gott verstoßen – so die gängige Deutung. Ihre Erwählung wurde der anderen Frau, der Kirche, zuteil. Deren Haupt ist nicht nur erhoben, sondern sogar bekrönt. In der Hand hält sie als Zeichen des Triumphs die Kreuzesfahne. Der Synagoge gilt der siegesbewusste, vielleicht sogar herablassende Blick der Kirche.

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