Günter Huth - Die Spur des Wolfes

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Fünf Jahre wartet er im Gefängnis mit der Geduld eines Raubtieres. Schließlich bietet sich ihm seine Chance zur Flucht und er entkommt in die Wälder des Spessarts.
Kurz darauf bricht aus einem Forschungsgehege das Leittier eines Wolfsrudels aus und verschwindet im Dickicht des Waldes.
Zur gleichen Zeit treffen sich am Rande des Spessarts vier undurchsichtige Männer, um eine geheimnisvolle Mission auszuführen.
Und plötzlich beginnt für Staatsanwalt Kerner und und seine Freundin Steffi ein Kampf ums nackte Überleben, der in einem dramatische Finale endet.

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Der Mann auf dem Beifahrersitz gab der Fahrerin ein Zeichen. Die Staatsstraße war nur noch zweihundert Meter entfernt. Als der Mann durch die Bäume voraus die blinkenden Blaulichter erkannte, stieß er einen heftigen Fluch aus. Offenbar waren sie tatsächlich schon dabei, diese Straße zu sperren. Sie hatten verdammt schnell reagiert!

„Mist, wir müssen durchbrechen!“, schrie er gegen den Krach an und gab der Fahrerin ein Zeichen, dass sie am Ende des Forstweges nach rechts auf die Staatsstraße abbiegen solle. Die junge Frau hinter dem Steuer nickte mit weit aufgerissenen Augen. Sie hielt das Lenkrad mit beiden Händen umkrampft, um nicht die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Die extrem weiche Federung des Franzosen verstärkte das Gefühl, auf einem Boot in stürmischer See zu sitzen. Ihr Gesicht war vor Konzentration verzerrt. Sie sah das dunkle Band der Straße kommen, trat etwas überhastet auf die Bremse, zerrte die Revolverschaltung in den nächstniedrigeren Gang, riss das Steuer nach rechts und trat das Gaspedal wieder voll durch. Der R 4 übersteuerte kurzzeitig und das Heck drohte auszubrechen. Sie gab stur Vollgas und der Frontantrieb ermöglichte es ihr, den Wagen wieder voll in den Griff zu bekommen. Jetzt erst erfasste sie die Szene auf dem Asphalt in Gänze. Offenbar waren etwa hundertfünfzig Meter vor ihnen zwei Einsatzfahrzeuge gerade dabei, sich auf der Fahrbahn quer zu stellen, um eine Straßensperre zu bilden. Durch das Heranstürmen des R 4 konnten sie den Vorgang allerdings nicht ganz abschließen. Zwischen den beiden Streifenwagen klaffte noch eine Lücke, welche die Beamten jetzt hektisch zu schließen versuchten, indem sie sich mit gezogenen Waffen im freien Raum postierten. Der Beifahrer sah bei den Beamten Maschinenpistolen. Einer hielt eine rot leuchtende Polizeikelle in die Höhe und forderte damit hektisch winkend die Fahrzeuginsassen auf abzustoppen.

„Wir müssen durchbrechen, sonst haben sie uns!“, brüllte der Mann.

Als offensichtlich war, dass der Wagen nicht anhalten würde, kniete einer der Beamten nieder und gab einen Feuerstoß aus seiner Maschinenpistole ab. Zwei andere Polizisten schossen mit ihren Pistolen. Sie hielten tief, weil sie die Vorderreifen treffen wollten, verfehlten aber ihr Ziel. Einige Projektile schlugen wirkungslos in die Karosserie ein, dann war die Distanz zusammengeschrumpft und die Beamten mussten sich in letzter Sekunde durch hastige Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen.

Der Renault raste durch die bestehende Lücke. Das Blech der Fahrzeuge kreischte auf, als der kleine Wagen beiderseits an den Stoßstangen der Streifenwagen entlangschrammte und sie ein Stück zur Seite schleuderte. Dabei verlor er nur geringfügig an Geschwindigkeit. Mit eiserner Hand hielt sie den Wagen in der Spur, der für einen Moment ausbrechen wollte.

Bis die Beamten sich wieder aufgerappelt hatten und die ersten Salven hinter dem Fluchtfahrzeug herfeuerten, hatte dieses fast die nächste Kurve erreicht. Drei, vier Projektile schlugen blechern in die Heckklappe ein, blieben aber anscheinend in den Polstern der Rücksitze stecken.

Die Anspannung der männlichen Person entlud sich in einem lauten, triumphalen „Ja!“. Die Frau gab weiter konzentriert Gas. Sie sagte nichts, aber ihre Nerven waren bis zum Äußersten angespannt.

„In ungefähr zweihundert Metern kommt eine Rückegasse. Fahr da ein Stück rein und halte an. Ich verschwinde dann“, erklärte er knapp. „Ehe die Bullen merken, dass sie uns auf den Leim gegangen sind, bin ich in Sicherheit. Du fährst dann auf dieser Rückegasse weiter. Sie führt den Hang hinauf, dabei schneidet sie mehrere Forstwege. Aber die alte Kiste müsste das schaffen. Nimm die Schleichwege am alten Steinbruch entlang, dann verstecke dich mit dem Wagen in einer Dickung, bis es dunkel wird. Erst dann kehrst du zu eurem Hof zurück. Mit Sicherheit werden sie dort auf dich warten. Wenn sie dich in die Mangel nehmen, sag einfach, ich hätte dich zu allem gezwungen. Ansonsten schweigst du. Da können sie dir nicht viel anhaben.“

Durch das offene Fenster vernahm er ein knatterndes Geräusch. Er spähte nach oben. Über ihnen schwebte ein Hubschrauber. Verflucht, das hatte ihm gerade noch gefehlt.

„Anna, da rein!“, schrie er und deutete auf einen schnell herannahenden schmalen Waldweg. Die junge Frau zwang den schwankenden R 4 in die Rückegasse. Sie fuhr mit verminderter Geschwindigkeit die Gasse ein Stück weit entlang, dann bremste sie ab. Er beugte sich herüber, gab ihr schnell einen Kuss, dann riss er die Tür auf und sprang hinaus. Über sich hörte er nach wie vor den Hubschrauber, der aber wegen des dichten Blätterdaches praktisch keine Sicht auf den Boden hatte. Ihm war aber klar, dass die Piloten geländegängige Einsatzfahrzeuge aus der Luft einweisen würden.

„Anna, fahr jetzt weiter. Wie besprochen bleibe ich so lange im Wald, bis einigermaßen Gras über die Sache gewachsen ist. Irgendwann hole ich dich, dann gehen wir ins Ausland. So, jetzt muss ich aber verschwinden! Ich liebe dich.“

„Wolfi, bitte sei vorsichtig!“, rief sie. „Ich liebe dich auch!“

Er warf ihr ein Lächeln zu und griff sich vom Rücksitz seine Ausrüstung. Mit Schwung schulterte er einen Rucksack, dann drückte er die Türen leise zu. Ein kurzes Winken, dann marschierte er einen sanft ansteigenden Spessarthang hinauf. Einen Steinwurf weit entfernt nahm ihn eine Dickung auf und entzog ihn endgültig seinen Verfolgern aus der Luft. Nachdem er innerhalb der Dickung eine längere Strecke zurückgelegt hatte, blieb er auf einer freien Stelle stehen und kontrollierte seine Ausrüstung. Im Köcher steckten zwanzig Jagdpfeile. Ihre rasiermesserscharfen Spitzen trugen Schutzhüllen, damit man sich nicht an ihnen verletzte. Der Langbogen steckte entspannt in einem schlanken Etui. Mit wenigen Handgriffen konnte er einsatzbereit gemacht werden. Sein langes Jagdmesser hing am Gürtel. Nachdem er sich überzeugt hatte, dass alles einsatzbereit war, marschierte er bis zum Ende der Dickung. Vorsichtig blieb er zwischen den Randbäumen stehen und spähte hinaus in den Hochwald. Kurz orientiere er sich, dann legte er beide Hände wie einen Schalltrichter an den Mund, legte den Kopf in den Nacken und stieß ein lautes Heulen aus. In mehreren Intervallen hob und senkte sich seine Stimme. Dann brach er ab und lauschte. Kurz darauf wiederholte er den Vorgang. Er wusste, dass der Schall von dieser Anhöhe aus ziemlich weit trug. Nach der dritten Wiederholung wartete er. Als er nach einiger Zeit aus der Ferne eine Antwort bekam, huschte ein schmales Lächeln über sein Gesicht. Es geschah fast lautlos. Plötzlich tauchte neben ihm im Unterholz ein großer, dunkler Schatten auf. Der Wolfshund gab ein hohes Winseln von sich, während er den Mann mit gesenkter Rute, angelegten Ohren und leicht geduckter Haltung begrüßte. Der Mann griff ins Fell des Wolfshundes und zauste es rau, aber herzlich. „Brav, mein Grauer. Ich freue mich ja auch, dich wiederzusehen.“

Die junge Frau gab wieder Gas und der unverwüstliche R 4 zog zuverlässig die Rückegasse entlang. Jetzt, wo der Mann das Fahrzeug verlassen hatte, konnte sie ihrem Schmerz nachgeben. Keuchend verzog sie das Gesicht und griff mit der rechten Hand nach ihrer linken Schulter. Betroffen warf sie einen kurzen Blick auf das Blut an ihren Fingern. Offenbar hatte eines der Projektile, die die Polizisten auf das Auto abgefeuert hatten, noch genug Kraft besessen, um in ihre Schulter einzudringen. Wie es sich anfühlte, steckte es oberhalb des Schulterblattes in der Muskulatur. Zum Glück hatte es Wolfgang Hasenstamm, ihr Gefährte, wegen der stressigen Flucht nicht bemerkt, sonst hätte er sie sicher nicht verlassen. Sie biss die Zähne zusammen. Die Wunde war ziemlich schmerzhaft, aber wahrscheinlich nicht sehr gefährlich. Sie musste noch eine Weile durchhalten, ehe sie sich zuhause in die Obhut eines Arztes begeben durfte. Der Renault zog jetzt einen Hang hinauf. Der Hubschrauber schwebte weiterhin über ihr. Wolfgangs Einschätzung traf zu. Wegen des Blätterschirms war es ihnen verborgen geblieben, dass er das Fahrzeug verlassen hatte.

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