Günter Huth - Die Spur des Wolfes

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Fünf Jahre wartet er im Gefängnis mit der Geduld eines Raubtieres. Schließlich bietet sich ihm seine Chance zur Flucht und er entkommt in die Wälder des Spessarts.
Kurz darauf bricht aus einem Forschungsgehege das Leittier eines Wolfsrudels aus und verschwindet im Dickicht des Waldes.
Zur gleichen Zeit treffen sich am Rande des Spessarts vier undurchsichtige Männer, um eine geheimnisvolle Mission auszuführen.
Und plötzlich beginnt für Staatsanwalt Kerner und und seine Freundin Steffi ein Kampf ums nackte Überleben, der in einem dramatische Finale endet.

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Wider alle Regeln der Vernunft hastete der alte Förster zu der Stelle, wo der Hirsch zusammengebrochen war. Plötzlich begann sein Herz schneller zu schlagen. Im Nebel erkannte er eine menschliche Gestalt, die sich über den Wildkörper beugte. Sie war wie aus dem Nichts aufgetaucht. Wohlfahrt war klar, er handelte extrem leichtsinnig. Normalerweise hätte er sich zurückziehen und über sein Handy die Polizei verständigen müssen. Damit war aber die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Wilddiebe verschwunden waren, ehe die Ordnungshüter eintrafen. Er entschloss sich zu handeln. Mit der Waffe in Vorhalte näherte er sich langsam dem Menschen in Tarnkleidung. Unvermutet trat er auf einen trockenen Zweig, der krachend brach. Der Mann richtete sich erschrocken auf. Wohlfahrt sah in der Hand des Kerls ein großes Messer aufblitzen, mit dem der sich an dem Hirsch zu schaffen gemacht hatte. Sein Gesicht hatte der Wilderer mit Farbe unkenntlich gemacht. Er musste älter sein, denn unter seiner Basecap quollen graue Haare hervor. Wohlfahrt zögerte nicht länger, die Situation war eindeutig. Hier in seinem Zuständigkeitsbereich hatte er Polizeigewalt. Angriff war die beste Verteidigung.

„Halt! Lassen Sie das Messer fallen und heben Sie die Hände hoch. Ich bin hier der Förster und bewaffnet! Ich verhafte Sie wegen Jagdwilderei!“

Das Gewehr hielt Wohlfahrt im Hüftanschlag. Innerlich ärgerte er sich, seine Pistole nicht mit zur Jagd mitgenommen zu haben. Diese kurze Waffe wäre in der jetzigen Situation wesentlich besser zu handhaben gewesen. Deutlich spürte er die Spannung, die sich zwischen ihm und dem Mann aufbaute. Der Wilderer machte keinerlei Anstalten, das Messer fallen zu lassen. Er schien zu überlegen. Langsam ging der Förster einige Schritte näher. Mit zusammengekniffenen Augen versuchte er das Gesicht des Mannes zu erkennen, aber das war unmöglich. Zudem hatte er den Schirm der Basecap tief ins Gesicht gezogen.

„Los, sofort die Waffe weg“, befahl Wohlfahrt erneut, „… flach auf den Bauch legen, Arme und Beine abgespreizt! Aber ein bisschen plötzlich!“

Jetzt erst entdeckte er die zweite Gestalt, die sich ein Stück von der ersten entfernt aus dem Nebel herausschälte. Der Forstmann erschrak. Offenbar hatte er es tatsächlich mit einer Bande zu tun. Der Gewehrlauf schwenkte zwischen den beiden Männern hin und her. Jetzt wurde die Situation kritisch. Allerdings konnte er bei dem zweiten Wilderer keine Waffe erkennen.

„Für dich gilt das Gleiche!“, stieß Wohlfahrt hervor. „Hinlegen!“ Im Augenblick wusste er nicht, wie er diese schwierige Situation meistern sollte. Er hatte zwar sein Handy dabei, aber in seiner jetzigen Lage konnte er nicht telefonieren. Dazu hätte er sein schweres Gewehr mit nur einer Hand halten müssen und das war unmöglich. In diesem Augenblick raschelte links von ihm das Laub. Gleichzeitig vernahm er ein tiefes, bösartiges Knurren. Erschrocken fuhr der Forstbeamte herum. Der Lauf seines Gewehres schwenkte unwillkürlich mit. Weniger als zehn Meter von ihm entfernt stand sprungbereit ein großer, dunkler Hund, der ihn mit gefletschten Zähnen anstarrte. Es war abzusehen, dass er jeden Augenblick angreifen würde. Die Gedanken wirbelten wild durch den Kopf des Försters. Was sollte er tun? Das war eine verdammte Zwickmühle! Er durfte die beiden Wilderer nicht aus den Augen lassen, musste aber auch auf den Hund aufpassen. In Sekundenbruchteilen traf sein Gehirn eine Entscheidung und übertrug diese auf seinen Finger am Abzug. Der Schuss brach und der Knall fand im Wald ein vielfaches Echo. Hastig wollte er eine neue Patrone ins Patronenlager repetieren, als er auch schon einen harten Schlag gegen seine Brust bekam, der von einem schrecklichen Schmerz begleitet wurde. Wohlfahrt hatte das Gefühl, als würde es ihm die Lunge zerreißen. Sein Gewehr fiel ins Gras, weil seine Hände instinktiv an seine Brust fuhren. Im gleichen Moment war der große Hund heran. Sein Schuss war offenbar wirkungslos in die Wiese gegangen. Mit voller Wucht sprang das Tier den Förster an und warf ihn auf den Rücken. Eine Sekunde später gruben sich die scharfen Zähne des Hundes tief in die Kehle des Mannes, zerquetschten seinen Kehlkopf und rissen ihm die Halsschlagader auf.

„Grauer zurück! Aus!“ Trotz seiner Panik hörte Wohlfahrt die laute befehlende Stimme. Verzweifelt versuchte er mit schwindender Kraft das Tier von sich zu zerren. Doch der zangenartige Griff der Kiefer verstärkte sich noch. Ein heftiger Schmerz fuhr ihm ins Gehirn. Wohlfahrt bekam keine Luft mehr, weil ihm die Luftröhre abgedrückt wurde. Schnell verfiel er in eine Art Agonie. Sekunden später verlor er das Bewusstsein.

Er bekam nicht mehr mit, wie der zweite Mann herangerannt kam und mit harter Hand den Hund zurückriss, damit er von seinem Opfer abließ.

„Verdammte Scheiße!“, fluchte der Jüngere und leuchtete mit einer Taschenlampe auf den Förster, aus dessen Halsschlagader das Blut stoßweise in die Wiese lief. Aus seiner Brust ragte der hintere Teil eines Pfeils. „Er stirbt! Vater, warum hast du geschossen? Der Graue hätte den Kerl doch an den Boden genagelt.“

„Ich wollte verhindern, dass er noch einmal schießt!“, knurrte der Ältere und ließ den Bogen wieder ins Gras fallen, von wo er ihn gerade aufgenommen hatte, als der Förster durch den Hund abgelenkt wurde. „Los, wir müssen den Hirsch zerlegen und abtransportieren. Es wird schnell heller. Für den da können wir nichts mehr tun.“ Er spuckte ins Gras und wandte sich wieder dem Wildkörper zu.

Der Jüngere starrte den sterbenden Forstmann an, der noch einige Male mit den Beinen zuckte und dann still lag.

Nachdem der Hirsch zerlegt war, trat der Ältere an den Toten heran, setzte seinen linken Schuh auf dessen Brust und zog mit einem Ruck den Pfeil aus der Brust.

Als Volker Wohlfahrt am Morgen nicht zum Forstamt zurückkehrte und auch über Handy nicht zu erreichen war, fuhr sein Nachfolger mit dem Jeep in den Wald hinaus, um nachzusehen. Wenig später fand er den Kollegen in seinem Blut. Das abgefeuerte Gewehr und die Spuren im Gras ließen darauf schließen, dass hier offenbar eine schreckliche Auseinandersetzung stattgefunden hatte. Der Forstbeamte suchte eine Stelle mit Handyempfang und alarmierte die Polizei.

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Ein gutes Jahr danach

Der alte, dunkelgrüne Renault 4 preschte mit so hoher Geschwindigkeit über den geschotterten Forstweg, dass die Bodenhaftung der Räder gerade noch so eben gewährleistet war. Die Steine des Untergrunds schlugen mit der Kadenz eines Maschinengewehrs gegen den Unterboden und machten eine normale Verständigung im Inneren unmöglich.

Trotz des Lärms hörten die beiden Insassen deutlich das Heulen der Polizeisirene des sie verfolgenden Einsatzfahrzeugs. Der Streifenwagen mochte vielleicht zwei-, dreihundert Meter zurückliegen. Nur durch eine für die Verfolger kaum zu kalkulierende Irrfahrt über schwer passierbare Waldwege hatten sie diese Distanz aufbauen können. Der R 4 war dem verfolgenden BMW zwar an Schnelligkeit absolut unterlegen, auf dem schwierigen Gelände nutzte dem Streifenwagen seine höhere Leistungsfähigkeit allerdings nicht viel. Der kleine Franzose war hochbeiniger und konnte die ausgefahrenen Waldwege verhältnismäßig schnell passieren, während der Fahrer der Polizeilimousine höllisch aufpassen musste, dass er nicht aufsetzte. Hinzu kam, dass einer der beiden im Renault den Wald wie seine Westentasche kannte. Der Forstweg mündete etwas später auf eine Staatsstraße, der sie zwei Kilometer folgen mussten, um dann auf der anderen Seite wieder in den Wald eintauchen zu können. Es war ein Wettrennen gegen die Zeit. Sie mussten unbedingt schneller sein als die Polizei, die mit Sicherheit gerade dabei war, mit allen zur Verfügung stehenden Kräften in der Umgebung Straßensperren zu errichten.

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