Da Fraunz - Gschichtln aus mein Lem
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Noch an kräftigen Auschiss mütterlicherseits hot si mei Opa wieda aufs Moped gschmissn und is den gaunzn Weg retour gfoahrn um mi zu suachn. Laung hot a ned braucht, bis a mi gfundn hot. Mittn am Woidweg bin i eam entgengkreut, bledaweis woa do hoit a Kurvn und er hot mi relativ spät gsehng und er hot reflexhoiwa die Vorderbremsn zong und gleichzeitig glengt – somit hots a eam vo dem scheiß Moped owaghaut und er is fost nem mir zum Lieng kumman.
I hob mitn Zeigefinger gwachlt und zu eam gsogd: »Dudu, dudu!« wos auf Kindersproch so vü haßt wie »des tuat ma ned!« Damit woa gmahnt, dass a mi afoch obwirft und weidafoahrt. Er hots glauwi gaunz lustig gfundn, weu einige Joahr späda, wie a des dazöht hot, is a fost dastickt vor lauter Lochn.
Es woa sicha a super Aublick, wie wia zwa daun mitn Moped vom Woid aussagschossn san. I bin diesmoi vor eam gsessn, mei Hosn woa aufgrissn, mei Leiwal total dreckig, bluatig woa i ah, da Opa woa bei die Händ aufgschundn und es Moped hot a boa Krotza mehr ghobt. Schod, dass davo ka Foto gibt.
Da oame Opa hot si daun wos auhuachn kennan vo da Oma und vo da Mama. Da Papa is nur danem gstaundn und hot si obeckt. Der hot des ois relativ locker gsehng. Passt eh so, is jo nix schlimmes passiert.
A gaunz großes Highlight in Ungarn woan die Hund. Zu dem Zeitpunkt homma grod drei daham ghobt. Ma muas erwähnen, dass in Ungarn Hunde kane Haustiere san, sundan wirklich ois Wochhunde eigsetzt wean. De san oiso ned die meiste Zeit drinnan und kuschln mit dir auf da Couch, na, de san so guat wie dauand draußn und passn aufs Haus auf. Egal zu wecha Joahreszeit, Uhrzeit und egal bei welchem Wetta. Natialich hot jeda Hund a Hundshittn oda sowos in da Oat. Bei uns homs a klane Hittn ghobt, wos einegaungan san, wauns eana grod passt hot.
Owa ihr wissts jo, wia klane Kinder san, de auf Hunde obfoahrn – sofuat hirennan und so laung wie meglich streichln, bis da fad wird. I woa so ziemlich den gaunzn Tog draußn und hob mit die Hund gspüt, a Berner Sennenhund (Cindy, weiwal, drei Joahr, zu dem Zeitpunkt trächtig – Mama ihr Liebling), a Golden Retriever (Szöszi, weiwal, an oda zwa Joahr, was i leida neama) und da liabste und bravste Rottweiler, den i jemois gsehng hob, da Testőr, knopp a Joahr oid und zu dem Zeitpunkt wui mei besta Freind.
Egal obs grengt, gschniem, gstürmt oda owabrennt hot, i woa im Goatn bei die Hund und hob mit eana gspüt, ois warad i söwa ana vo eana. Mei Papa hot ma gsogd, dass i eh wie a Hund woa. Da anzige Untaschied woa nur, dass i ned so vü Hoa ghobt und nie in Goatn gschissn hob. Na wenn der wissat … ;-) Spaß am Raund.
Kurz vor mein viertn Geburtstog hot mei Mama imma eftas Deitsch mit mir gredet und i hob ned gwusst wos vo mir wü. Owa i hob beide Sprochn beherrscht, wobei i im Ungarischen a wengl besser woa ois im Deitschn und desweng hob i a ohne Probleme mit da Mama Deitsch gredet. In Wirklichkeit hots imma intensiver die Sproch lernan wuin, weu ma kurz vor unserm Umzug noch Österreich woan. I hob davo natialich nix mitgriagt. A klans Kind hot zu der Zeit wichtigare Sochn zum tuan, ois aun sowos zu denkn. Außadem hot »umziehen« (auf Deitsch!) fia mi domois bedeit, dass i ma a aundas Gwaund auziang muas, weu i scho wieda in a Hundescheiße gfoin bin oda zu sehr noch die Kiah oda Schweindln gstunkn hob.
Irgendwaun hot ma daun die Mama gsogd, dass i mi heit ned so auffiahrn deaf, weus es Gwaund neama woschn kau und i moang sauwa sei sui. Wieso, weshalb, warum? Hot eh kan Sinn, i hättat eh ned zuaghuacht. Oiso bin i aussegaungan und hob mitn Testőr a wengl gspüt. Danoch bin i in Kuahstoih gaungan und hob unsa neichs Keiwal gstreichlt. Bis heite find i des so siaß, waunst an klanan Keiwal die Haund zum Mund hoitst und es faungt drauf zu nuckeln au. Des Gleiche hot domois a Keiwal bei mir am 5. Jänner 1967 gmocht und aun den Tog kau i mo erinnan, ois warads gestan gwen. I kau mas ned erklärn, owa i woa sehr traurig. Vamutlich hob i gspiat, dass des iagandwie a Obschied auf längere Zeit is.
Am Obend is mei Papa daun herkumman und hot ma erklärt, dass i zu die Großötan mitgeh und Tschüss song sui, weu ma wegfoahrn und in an neichn Haus wohnan werdn. In da Nähe vo die aundan Großötan de i nur vo Gschichtln kennt hob.
Na, kennts eich vurstöhn, wos i aufgfiahrt hob? I bin total durchdraht. Plärrt, gschrian und um mi gschlong hob i wie a Varruckta. Hintam Opa hob i mi vasteckt und er hot goanix gmocht. Daun hob i mi hinta da Oma vasteckt und de hot gschaut, dass ned total zum Plärrn aufaungt. Nochdem mi da Papa eigfaungan hot, hob i eam so fest wie meglich in die Haund bissn, bin eam davogsprungan und hob mi draußn zu die Hund ghaut. Zum Testőr hob i mi zuwegschmissn und eam augfleht, dass a ma höfn sui. Er hot mi nur mit so an schiefn Blick augschaut, mi obgschleckt und si vor mi higlegt. Die Cindy is glei herkumman und hot si vor mir aufbaut, hechstwoahrscheinlich hots mei Plärrarei ois Aufforderung zum Beschützen vastaundn. Do hots daun da Testőr a vastaundn und mit da Cindy sowos wia a Mauer um mi herum gebildet. Und da Szöszi woa ois wuascht. De is in da Hittn gleng und hot si docht: »Leckts mi olle am Oasch, i wü schlofn.«
Iagandwaun hot ois nix mehr ghuifn. Da Papa hot mi hochghom, ma die Tränan weggagwischt und mi zum Auto brocht, wos auf uns gwoatet hot. Des woa a guada Freind vo mein Opa, den sei Bua woa auf da Grenz stationiert und der hot uns sozusong ummeschmuggeln kennan, ois wenn do ka Grenz warad.
Die Mama hot mi auf da Rückbaunk augschnoit, daun san no amoi Oma und Opa zu mir herkumman, hom ma beide a Bussal gem und da Opa hot daun gsogd: »Szeretünk« – wir hom di lieb! I wuitat des ois ned woahr hom. I wuitat ned weg vo do. Do bin i geboren, do bin i aufgwochsn, des is mei Daham und do ghea i hi. Und jetza muas i weg? Wer spüt daun mit meine Hund? Wer streichlt meine Schweindal? Wer bürstet meine Kiah? Und aun wecha Haund nucklt mei Keiwal?
Daun hot es Auto gstartet und i hob gwusst: Es is vorbei, es gibt ka Zruck mehr. I hob no amoi mein Blick üwan Hof gleitn lossn und do is auf amoi da Testőr auf mi zuaglaufn. Mei besta Freind und a so a treuer Hund, der hot genau gwusst wos jetza passiert. Die Autotia woa no offn, er hot si vor die Tia higsetzt, is mit die Vorderpfotn auf meine Haxn gsprunga und hot ma komplett es Gsicht ogschleckt. Daun hot a sein Schädl auf meine Haxn glegt, gaunz leicht gwinslt und hot vo mir loslossn. I hob nix mehr gheat aussa mei Plärrarei. Do is daun a scho es Auto losgfoahrn. Des letzte Büdl, wos i in Erinnerung hob, san meine Großötan wie sa si gengseitig umormen, uns nochwinken und wia die linke Haund vom Opa mein Testőr streichlt.
Plärrend hob i mi auf die Rückbaunk gworfn und neama aufgheat zum raunzn. Irgendwaun hob i daun eigschlofn, weu vo da Autofoahrt was i üwahaupt nix mehr.
I bin sowos vo froh, dass des ned die letzte Begegnung mit meine Großötan woa. A ihn Testőr hob i no öftas gsehng.
WIRTSHAUSGSCHICHT
Vüle vo eich wean des kennan. Ihr wuits afoch moi a bissl obschoitn und a wengl unta die Leid geh. Oiso khert ma beim Wirt seines Vertrauens ei. Genau des hob i, wie so oft, a in dera Gschicht gmocht.
Des woa im Joahr 2008 kurz vor die Nationalratswoihn. Üwaroi host die damischn Plakate gsehng, wo di Haider, Strache & Co auglocht hom mit iagandwöchn Vasprechungen, wos so und so ned ghoidn hättatn. Imma, waun i suiche Plakatal siech denk i ma: »Herrlich, fia des zoih i oiso Steian« – eigantlich kenntat ma es Plärrn kumman, owa wuascht, ändan kau is jo leida ned.
Jednfois huck i beim Wirtn, setz mi zu meine Leid am Staummtisch und bestöh ma es Übliche. A Krügal Puntigamer, sche koit, so wie sa si gheat. Die erstn zwa Schluck san imma a Traum und irgendwie a Erleichterung, fost wia a Ofn, nur erfrischender. Egal, weida im Text.
I trotsch oiso so mit meine Leid üwa aktuelle persönliche Sochn, ois da Fredl (scho a wengl fett) auf amoi zum politisieren aufaungt. SPÖ hier, Onkel Erwin do, Jörg hier, Strache duatn, die Heide Schmidt kennt er a no und er geht ma damit uandlich aufd Eier.
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