Da Fraunz - Gschichtln aus mein Lem

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A Bier is fost so guat wia a Ofn, nur erfrischenda: Da Fraunz, über dessen wahre Identität niemand Näheres weiß, wurde mit Pointen, beißender Kritik und Alltagsphilosophie zum Mundart-Erfolg auf Facebook. Mit Gschichtln aus mein Lem legt er auf vielfachen Wunsch seiner Fans sein Buch vor. Er erzählt von seinem ersten Rausch, seinem Großvoda oder darüber, warum Gespräche über Politik nicht ins Wirtshaus gehören.

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Er is oiso mit mein Opa und einigen aundaren österreichischen Oaweitern in Ungarn aukumman, nochdems mit da Kirchn ums Kreiz gfoahrn san. Duatn homs daun beim Bau ana Schui ghuifn. Natialich homs Göd dafia griagt und des woa goaned so wenig, zumindest fia ungarische Verhötnisse. Domois hot jeda jeden ghuifn. Mei Opa woa bei dera Baufirma a bissl a hechara Hawara und hot desweng Hüfskräfte gsuacht und seine Kontakte noch Österreich spün lossn. Des hots friacha scho gem und des gibts heite a no. Jetza siechst a imma ungarische oda slowakische Oaweiter bei uns in Österreich, de grod bei iagandwem daham a wengl beim Pfuschn höfn.

Mit mein Papa hob i oft üwa de Zeit, seine Eindrücke vom Laund und die duatigen Zustände gredt. »Bua i sogs da«, hot a augfaungan zum Dazöhn, »mir hots scho a wengl die Zechnnägl aufd Seitn ghaut, wie ma noch Ungarn kumman san. I woa jo no nie duatn, da Eiserne Vurhaung is do und üwaroi stengan die Wochn. Kaunst di eh erinnern, wie i da des letztens zagt hob.«

Wie i im Vuiksschuioita woa, wuit i nämlich gaunz oft zu die Großötan noch Ungarn umme und meine Ötan hom dauand gsogd, dass daweu ned geht. Des woa im Winter und wir san, wenn, daun imma nur im Summa ummegfoahrn, weu do hom Bekaunnte vo uns bei da Grenz ghacklt und uns so es Ummefoahrn nahezu problemlos gmocht – zumindest is mir so vurkumman. Heitzutog foahrst noch Ungarn zum Tesco, ois warads es Normalste auf da Wöd. Domois woa des lebensgfährlich.

»Vaglichn mit uns homs in Ungarn goanix ghobt. Du wünschst da wos zu Weihnochtn, in Ungarn woans froh, wenns üwahaupt an Christbam ghobt hom. Die Heisa hom a ausgschaut, ois hättn vor 10 Minutn Bombn eigschlong. Und Mittentrinnan san wir gstaundn und hom beim Aufbau ana Schui höfn miasn. Du kaunst da ned vurstöhn, wie daunkbar die Einheimischen woan. Trotz ollem woan und san die Ungarn sowos vo gastfreundlich, dass ma des ned amoi erklärn kau. Schod, dass wir söwa de Mentalität ned hom.«

Und do hot mei oida Herr komplett recht, du wirst sötn sowos Gostfreundliches wie die Ungarn treffen. De san mit ollem im Lem zufrieden und a wauns fost nix zum Essn hom, sie wean dir die greßte Portion zu essen gem, weu du eana Gast bist! Daradn wir des mochn? Gaunz ehrlich, i miasat mi moi üwawindn üwahaupt wos zu kochn und daun no schaun, dass i desweng jo ned in da Zeit im Bild erschein, weu mei Haus ogfackelt is.

Jednfois hot si mei Papa sehr schnö mit dem Laund und seine Leid augfreindet, desweng hot eam die Oaweit duatn sehr vü Spaß gmocht.

Wer so weit vo daham entfernt wohnt, der muas a irgendwo üwanochtn. A do hot mei Opa wieda nochghuifn. Mei Vawaundtschoft do untn hot nämlich an großn Bauernhof ghobt und mei Papa hot mit die aundan österreichischen Oaweiter im Nebngebäude unterkumman kennan, wos scho zu ana Oat Gästehaus umbaut woan is.

Laung hots ned dauat, do is den Oaweitan des fesche Madl aufgfoin wos zur Famülie gheat hot. Blonde Hoa, de fost bis zum Oasch gaungan san, 17 Joahr jung und a fescha Zopfn, dass sie jeda noch ihr umdrahn hot miasn. Olle woan narrisch auf sie, mei Voda natialich ah.

Mei Voda hot vo olle Mauna am Schnöstn reagiert und is meina zukünftign Mama afoch amoi in Stoi noch gaungan und wuitat ihr höfn. So und jetza kummts zum Problem – du bist in an aundan Laund, wo a aundare Sproch gsprochn wird und du wüst grod bei an Madl aubandln. Preisfrog: Wie mochst des? Des hot si mei Voda a docht, wie a daun vor meina Mama gstaundn is.

Papa: »Hallo.«

Mama: »Szia.« (ungarisch fia Hallo)

Daun wuitat a frong, wies ihr geht, owa dadurch, dass seine Ungarisch-Kenntnisse zu dem Zeitpunkt ned existiert hom, woa a do bereits sprachtechnisch gsehng im Oasch.

Desweng hot a gaunz laungsaum »Wie geht’s dir?« gfrogt und dabei jedes Wort mit die Händ mehr oda weniger beschrieben (frogts mi bitte ned, wie des geh sui, i was söwa ned). Und daun die Üwarroschung.

Mei Mama hot glocht und Fuigandes gsogd: »Gut, dir?«

Daun hots mein Papa die Aung ausseghaut. Is a komplett deppat. Er hot glaubt, er is in Ungarn und de kennan so guat wie ka Deitsch (is jo ned so, dass ma bis 1918 a gemeinsaume Monarchie woan) weu denan ihr eigane Sproch scho a Zungan- und Hirnvergewoitigung höllischn Ausmaßes is. Und daun auntwortet eam des schene Dirndl bahoat auf Deitsch.

Papa: »Sprichst du deutsch?«

Mama: »Ja, ich lerne in Schule.«

Papa: »Des jo. Wie oidn bistn eigantlich?«

Mama: »Tessék?« (ungarisch fia »Wie bitte?«)

Papa: »Wos wüsd?«

Mama: »Ich verstehe nicht. Dein Deutsch ist komisch.«

Supa, do nimmst die Eier ind Haund, bandlst bei an Madl au und daun sogts da bahoat, dass die Mundoat, auf de du eigantlich so stuiz bist, »komisch« is. Owa si homs beide total lustig gfundn.

Sie hom si gengseitig vorgstöht und daun gemeinsam die Kuah gmuikn. Damit is ka deppate Redewendung fias Schnaxln oda so gmahnt, sundan si hom echt a richtige Kuah gemeinsaum gmuikn.

Des woa da Beginn ana Liebesromanze und i woa scho in da Nudlsuppn, hob ma die Händ griebn und gfreit, dass mei Zeit kumman is. Owa bis dohi hots no a wengl dauat.

Meine Ötan hom si total schnö ineinaunda vaschossn. Togsüwa hot mei Voda beim Aufbau vo da Schui ghacklt, und wenn a zruckkumman is, hot a mit meina Mama wos untanumman. Am Aufaung sans oft spaziern gaungan und sie hot eam die Umgebung zagt. Sie hot eam Ungarisch beibrocht, er hot ihr Deitsch vabessert und söbstvaständlich Schritt fia Schritt mit da Mundoat vatraut gmocht – ohne der geht nämlich goanix.

Irgendwaun hom sa si gengseitig gsogd, wie sehr si aufeinaunda obfoahrn. Liebe hier, Liebe do, den gaunzn Schmorrn hoit. Danoch woans offiziell zaum und mei Opa hot si iagandwie an Norrn auf mein Papa gfressn. De zwa hom si nämlich bestns vastaundn. Meistens woa da Togesoblauf so: Papa geht hackln, kummt ham, geht zu meina Mama und danoch schaut a zum Opa und sauft mit eam söwabrenntn Palinka. Im Schnops lebt bekaunntlich da Teifl, owa ans garantier i eich, ned amoi da Teifl hättat den Palinka vom Opa augriffn, des woa nämlich a Niederleger, dassd gaunz Russlaund in an Dornrösschenschlof schickn hättst kennan. Leck mi am Oasch, do kummt ma fost es Speim, waun i aun des Zeig zruckdenk …

So ähnlich hot mei Papa domois a docht. Nochdem a es erste moi mitn Opa saufn woa, hot a die gaunze Nocht üwan Heisl vabrocht und ois auffaghuit, wos zum auffahuin gaungan is – gefühlsmäßig hot a glaubt, dass a sein Dickdarm auffaspeibt, so oag hots eam herbirnt. Dementsprechend scheiße is eam am nächstn Tog gaungan, owa des woa mein Opa und ollen aundaren Oaweitern wuascht – der hot hackln geh miasn. A Plumpsklo warad aun dem Tog produktiver gwen ois er.

Danoch is ois relativ schnö gaungan. Vo Verhütung hom meine Ötan domois aunscheinend üwahaupt nix ghoidn, weu im März hob is ma scho im Mutterleib vo da Mama gmiatlich gmocht. A Wunschkind woa i mit Sicherheit ned, owa mei Mama hot si trotzdem extrem gfreit und mei Papa hot si ind Hosn gschissn, weu a glaubt hot, dass eam da Opa daschiaßt und im Ort aufhängt. Desweng homs es am Aufaung geheim ghoidn und hamlich Pläne fia die Zukunft gmocht.

Im Mai is mei Papa fia a boa Tog in die Heimat zu meine aundan Großötan gfoahrn und hot duatn mit mein Großvoda väterlicherseits a bissl üwa die Oaweit und Ungarn trotscht, bis a die Bombn plotzn hot lossn.

»Ajo Vater, es werds im Winter Großötan.«

Auf amoi host nur mehr an extrem lautn Scheppera gheat, weu da Großvoda des üwahaupt ned bockt hot und eam die Weinfloschn aus da Haund gflong is. Da gaunze Bodn schwimmt im Rotwein, die Oma wird si sicha gfreit hom.

Großvoda: »Bua, wos sogst du do?«

Papa: »Dass ihr Großötan werds!«

Großvoda: »Des is ma scho kloa, owa is des wirklich dei ernst?«

Papa: »Jo.«

Großvoda: »Sicha?«

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