Robert Whitehill - IM AUGE DES FEUERS

Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Whitehill - IM AUGE DES FEUERS» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

IM AUGE DES FEUERS: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «IM AUGE DES FEUERS»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ben Blackshaws Frau LuAnna liegt seit ihrem letzten Abenteuer auf Smith Island im Koma. Nach einem Streit mit seinem besten Freund Knocker Ellis nimmt Blackshaw vor seinen Problemen reißaus, und auch seine zweite große Liebe, die See, lässt er weit hinter sich. Dank seines untrüglichen Instinkts für Scherereien deckt Blackshaw auf seiner ziellosen Reise einen Lynchmord auf, der ihn nach Arizona führt, wo sich bereits Einiges zusammenbraut …
Eine fremdenfeindliche Bürgerinitiative, eine gesetzlose Bikergang, eine fanatische Sekte, Hi-Tech-Drogenschmuggel, Entführung, Mord und Totschlag, dazu ein Racheengel, der nichts zu verlieren hat – und das Chaos ist perfekt.
Zu allem Überfluss wütet auch noch ein Buschbrand in der Gegend, welcher Ben mit Del zusammenbringt, dem Mitglied eines indianischen Feuerwehrtrupps, den Geronimo Hotshots. Gemeinsam tauchen sie in eine mysteriöse Welt ab …

IM AUGE DES FEUERS — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «IM AUGE DES FEUERS», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Er sah aus dem Fenster, als der Bus den Potomac überquerte. Er erinnerte sich an ein Linienflugzeug, das in den frühen Achtzigern auf dem Weg nach Tampa auf die Brücke und danach in den eisigen Fluss gestürzt war. Nur fünf Passagiere hatten überlebt. Vier Autofahrer waren ebenfalls auf der Brücke ums Leben gekommen. Als Inselbewohner sah Blackshaw Brücken nicht nur als Straßen über Wasser an, sondern auch als Überführungen in eine größere Welt. Was die Opfer des Air-Florida-Flugs anging, hatten diese ihre Überführung zwar bekommen, aber Särge und Urnen waren gewiss nicht die erhofften Bestimmungsorte gewesen. Vielleicht waren sie am Ende ja doch besser weggekommen. Es kam ganz darauf an, was man von Tampa hielt.

Als der Bus von der Brücke nach Virginia rollte, unversehrt und ohne Zwischenfälle, rührte sich der Bursche neben ihm, grummelte und wachte auf. Für einen Augenblick hatten seine Augen eine schläfrige, jungenhafte Unschuld. Dann, als er vollends wach wurde, rückten gewisse Defizite seiner Persönlichkeit in sein Gesicht und verliehen ihm etwas Rattiges.

»Was guckst du denn so dumm?«

»Schaue nur aus’m Fenster. Nichts für ungut«, sagte Blackshaw monoton.

Der Junge warf noch einen langen Blick auf Blackshaw, registrierte dessen Größe und den Ausdruck vollkommener Furchtlosigkeit in seinen Augen und nickte dann kurz. Zufrieden, dass der gebührende Respekt, der ihm zustand, gezollt worden war.

Blackshaws Mission erwachte nun wieder in seiner Seele. Er betrachtete den Jungen seinerseits und glaubte, dass eine physische Konfrontation unwahrscheinlich war. Sein Reisegefährte war vermutlich den Großteil seines Lebens gemobbt worden. Er fragte sich, wie tief diese Aufsässigkeit ging, und dachte sich, dass dieser Junge deshalb mit Gemeinheit statt mit Freundlichkeit gegenüber Leuten wie ihm auf das Leid seiner Kindheit reagierte. Da es nur wenige Zielscheiben in der Welt gab, die vor so einem kleinen Scheißer klein beigaben, vermutete Blackshaw, dass er bei der Verübung von Rache Hilfe hatte. Manche, aber zum Glück nur wenige, gingen daraufhin zum Militär. Er war schon Typen wie ihm begegnet. Aber für diesen Kollegen hatte vielleicht auch eine Gang den Zweck erfüllt. Nun war Blackshaw doch neugierig, was sich unter dem Verband verbarg.

»Neues Tattoo?«, fragte er deshalb.

»Farbe auf ‘nem alten.« Der Junge konnte es offensichtlich kaum erwarten, mit seinem Kunstwerk anzugeben, aber aus irgendeinem Grund zögerte er nun.

»Hab‘ auch drüber nachgedacht, mir eins zuzulegen«, sagte Blackshaw. »Zuerst fiel mir nichts ein, womit ich lange glücklich wäre.«

»So jung biste nicht mehr. Brauchst dich damit nicht mehr lange rumschleppen.« Relativ gesehen hatte der Junge vielleicht recht. Er lotete offenbar gerade Blackshaws Frustrationsgrenze aus. Solche Kerle profitierten häufig von der Höflichkeit der restlichen Welt und nutzten diese tief verwurzelten, ungeschriebenen Spielregeln einer zwischenmenschlichen Gesellschaft, um ernsthaftem Ärger aus dem Weg gehen zu können.

Blackshaw würde allerdings nur eine sehr begrenzte Menge an Unsinn von diesem Bengel tolerieren. Mit ruhiger Stimme gab er zu: »Auch wieder wahr. Aber bis ich was finden konnte, was ich mir für den Rest meines Lebens anschauen wollte, war meine Pelle schon zu lädiert, um noch ‘ne gute Stelle zu finden. Hab inzwischen aber trotzdem eins.«

Der Junge setzte sich nun gerader hin und schenkte Blackshaw mehr Aufmerksamkeit. »Lädiert?«

»Narben. Verbrennungen. ‘N paar Kugeln. Ben Blackshaw mein Name.«

Seine Prahlerei hatte offensichtlich den gewünschten Effekt auf den Jungen. »Rufus Colquette. Kugeln, hm? Wie von ‘ner Schießerei?«

»So ungefähr. Mit der Taliban.«

Colquette verzog das Gesicht. Nicht das, was Blackshaw erwartet hatte.

»Du warst bei der Army?«

Blackshaw schob die Konversation langsam voran, von seiner Vergangenheit mehr geschädigt als beschämt. »Navy.«

Colquette guckte selbstgefällig, als hätte er Blackshaws Lüge enttarnt. »Die Taliban hat neuerdings Schiffe?«

»Die Navy hat die SEALs.« Entgegen seiner eher verhaltenen Natur entblößte Blackshaw kurz sein eigenes Schultertattoo eines Adlers, der einen Dreizack, einen Anker und eine Steinschlosspistole in den Fängen hielt. Blackshaw spürte instinktiv, dass an diesem Jungen mehr dran war, als Elend und Angeberei … etwas so Bedürftiges, dass es ihn gefährlich machte.

Inzwischen wirkte Colquette wütend und seine nächsten Worte bestätigten Blackshaws Ahnung. »Oh. Also setzt die Navy sich jetzt für Übersee-Sandnigger ein, Big Ben?«

Blackshaw fragte sich, ob sich der Knoten in seinem Magen auch auf seinem Gesicht abzeichnete. »Ich glaube, dass es an dem Tag eher um Demokratie ging.«

Rufus Colquette schnaubte. Blackshaw vermutete, dass er zu viele Silben verwendet und den Jungen damit verwirrt hatte.

Einen Augenblick später lehnte sich Colquette weit nach links und griff in seine rechte vordere Hosentasche. Nachdem er mit seinen Fingern darin herumgewühlt hatte, als ob er einen Ausschlag kratzte, zog er schließlich etwas hervor, behielt es aber in seiner Hand verborgen.

»Ich zeig’ dir was, großer, böser Ben. Ich zeig’ dir, was ich denke, was den Einsatz eines guten Mannes wert ist.«

Nach einem verstohlenen Blick nach links und rechts, der so deutlich und auffällig war wie der eines Stummfilm-Bösewichts, öffnete er langsam seine Hand.

Blackshaw war sich einen Augenblick lang nicht sicher, was er da ansah. Colquettes Augen brannten, gespannt auf seine Reaktion. Der Gegenstand, ein Knäuel schwarzer, gekräuselter Fäden war mit Fusseln und anderen Staubpartikeln bedeckt. Blackshaw versuchte zu verstehen, was er Colquettes Meinung nach sofort erkennen müsste. Es schien so, als hatte Colquette einen Friseurladen mit mindestens einem schwarzen Kunden besucht und aus Gründen, die einzig und allein ihm bekannt waren, eine Handvoll Haarbüschel vom Boden aufgelesen.

Colquette knetete das Haarknäuel und schob es in seiner Hand hin und her, dann drehte sich Ben der Magen um. Doch er blieb ruhig. Als Colquette das Haar wie einen Massageball drückte, sah Blackshaw, dass dies gar keine losen Haare waren. Ein großes Stück Kopfhaut hielt sie alle zusammen.

»Ich bin auch ein Soldat, Big Ben.« Rufus Colquette betrachtete seine Trophäe mit Stolz.

Angewidert reagierte Ben auf seine Entscheidung, bevor ihm klar wurde, dass er eine getroffen hatte. Er lehnte sich nach vorn und blockierte auf diese Weise die Sicht der anderen Passagiere. »Sei vorsichtig damit, Rufus. Wenn das jemand sieht …« Er überließ den Rest des Satzes Colquettes Vorstellungsvermögen.

»Ich hab aber keine Angst.« Doch Colquette knüllte den grauenvollen Gegenstand trotzdem zusammen, bis er wieder in seiner Hand verschwand.

»Schätze nicht. Wo hast du das denn gekauft?«, fragte Ben in der Hoffnung, dass es zu mehr Informationen führte.

» Gekauft? « Colquette nahm offenbar Anstoß an dieser Anschuldigung. »So etwas kann man doch nicht kaufen. Das verdient man sich. Man nimmt es sich!«

»Oh. Okay, Rufus.«

»Und das hab ich getan! Hier, sieh mal!« Colquette schob den langen, schmutzigen Daumennagel seiner linken Hand unter das Klebeband des Verbands an seiner rechten Schulter. Blackshaw lehnte sich nach hinten, um besser sehen zu können. Colquette schälte nun den Verband ab und da war es. Ein Eisernes Kreuz, wund und frisch ausgefüllt mit roter Tinte und mit dunkelblauen oder vielleicht auch schwarzen Streifen, die die roten Felder nach dem Muster der Konföderiertenflagge kreuzten. Darunter stand die Nummer 88.

»Hab‘ ja gesagt, ich bin ein Ritter. Weißte, was ich meine?«

»Glaube schon.« Rufus Colquette gehörte also dem Klan oder etwas in der Richtung an. Oder vielleicht war er auch einfach nur ein Möchtegern-Skinhead, der Hass-Symbole sammelte. Angesichts der Trophäe vermutete Blackshaw, dass dieses Tattoo das Zeichen einer bestimmten Gang war. Die 88 bezeichnete zweimal den achten Buchstaben des Alphabets, also HH oder Heil Hitler.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «IM AUGE DES FEUERS»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «IM AUGE DES FEUERS» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «IM AUGE DES FEUERS»

Обсуждение, отзывы о книге «IM AUGE DES FEUERS» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x