Robert Whitehill - IM AUGE DES FEUERS

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IM AUGE DES FEUERS: краткое содержание, описание и аннотация

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Ben Blackshaws Frau LuAnna liegt seit ihrem letzten Abenteuer auf Smith Island im Koma. Nach einem Streit mit seinem besten Freund Knocker Ellis nimmt Blackshaw vor seinen Problemen reißaus, und auch seine zweite große Liebe, die See, lässt er weit hinter sich. Dank seines untrüglichen Instinkts für Scherereien deckt Blackshaw auf seiner ziellosen Reise einen Lynchmord auf, der ihn nach Arizona führt, wo sich bereits Einiges zusammenbraut …
Eine fremdenfeindliche Bürgerinitiative, eine gesetzlose Bikergang, eine fanatische Sekte, Hi-Tech-Drogenschmuggel, Entführung, Mord und Totschlag, dazu ein Racheengel, der nichts zu verlieren hat – und das Chaos ist perfekt.
Zu allem Überfluss wütet auch noch ein Buschbrand in der Gegend, welcher Ben mit Del zusammenbringt, dem Mitglied eines indianischen Feuerwehrtrupps, den Geronimo Hotshots. Gemeinsam tauchen sie in eine mysteriöse Welt ab …

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Pardue strafte seinen früheren Hilfssheriff mit einem ungeduldigen, stechenden Blick. »Danke für deinen Besuch, Sam. Ist schon spät, du gehst jetzt besser.«

»Klar, Timon. Daheim schläft sich’s schließlich am besten.« Wimble nahm daraufhin Anlauf und kam endlich zur Sache. »Aber wie gesagt, es gibt Leute, die nach dir suchen. Die sind stinksauer, dass man dich den Löwen zum Fraß vorgeworfen hat. Haben die Nase voll vom CBP, das ständig groß ‘rumtönt, es würde was getan werden, und dann passiert wieder nix. Wie sie Teile der Grenze absichern und wir uns allein mit vier oder fünf Mann durchschlagen müssen, wenn wir fünfzig bräuchten. Wir sind jetzt der Flaschenhals. Cochise ist das weit offene Loch im Zaun und die ganzen Illegalen wissen das ganz genau.«

Wimble hielt ihm wieder seine Tasse hin. Pardue wollte sie nicht auffüllen, tat es aber doch. Die Feldflasche wurde immer leichter. Neugier, in Kombination mit Jack Daniels, machte Wimble nun schon beinahe interessant.

Nach einem weiteren großen Schluck sagte Wimble: »Diese Leute, von denen ich rede, die sind sauer, aber die gehören nicht zu denen, die ums Gurkenfass sitzen und rummeckern. Die wollen aktiv werden.« Wimble hatte aktiv besonders betont, auf die gleiche Weise, wie Personalverantwortliche Bewerber mit gepflegter Ausdrucksweise bevorzugten und damit eigentlich keine Ausländer meinten. »Timon, du bist schon so lange hier draußen, dass du gar nicht weißt, dass man dich inzwischen für einen richtigen Helden hält.«

»Ich werde mich ganz bestimmt nicht noch einmal zur Wahl aufstellen lassen.«

Wimble sah für einen Augenblick verwirrt aus, dann setzte er wieder diesen verschwörerischen Blick auf. »Niemand hat gesagt, dass du wieder für das Sheriff-Amt kandidieren sollst. Diese Leute, von denen ich rede, die haben keine Zeit für diesen Quatsch, genauso wenig wie du. Himmel, die Hälfte von denen glaubt, dass es überhaupt kein politisches Amt mehr gibt, das noch einen Pfifferling wert ist. Die glauben noch nicht einmal an Politik. Die sind eher proaktiv. Die handeln selbstbestimmt.«

Pardue konnte sich nun nicht mehr zurückhalten, deshalb fragte er: »Wer sind die

»Rancher, Viehzüchter hauptsächlich. Sogar welche, deren Farmen nicht an die Grenze stoßen.«

Pardue verstand das Ganze jetzt langsam besser. »Ach du Scheiße, Wimble. Die Kerle haben ‘nen Hass auf die Illegalen, aber die wollen genauso sehr Rabatz machen, weil sie ihre Weidegebühren nicht zahlen wollen. Die hören den ganzen Tag America, Why I Love Her, als wär’s die Gettysburg-Ansprache.«

Wimble plusterte sich empört auf. »Mach‘ dich bitte nicht über den Duke lustig, Timon. Nicht vor diesen Jungs. Ich meine, John Wayne ist für die ein Held. Aber er ist nicht hier, um jemanden anzuführen, Gott hab ihn selig. Und es sind nicht nur Kerle. Es gibt auch ‘ne Frau im Komitee.«

»Adele Congreve.« Pardue spuckte ins Feuer.

Wimble schaute ihn überrascht an. »Das stimmt.«

Pardue kannte Miss Adele, wie sie sich gern nennen ließ, ziemlich gut. Eine dynamische, wohlhabende, ordinäre Frau, die von ihrem Ehemann, dem Viehzüchter und Ölmagnaten Ricky-Ray Congreve, beerbt worden war. Sie war irgendwo in den Fünfzigern, wahrscheinlich für immer, und gehörte zur festen Einrichtung des Stadtrats. Davor hatte sie bei allen Meetings in der ersten Reihe gesessen und ihre diversen preisermäßigten Schönheitsreparaturen und -operationen, Einspritzungen und Absaugungen zur Schau gestellt. Die Frauen der Rancher hatten ihrer Double-R-Ranch die Bezeichnung Doppel-D gegeben. Sie wusste das und es war ihr herzlich egal. Die Frau kontrollierte ihre Zäune immer noch selbst und packte mit an, soviel war sicher.

Congreve reiste immer von ihrer Ranch zu den Ratstreffen in Bisbee in einem Konvoi aus nicht weniger als drei geschwärzten, gepanzerten Chevy Suburban. Die Einheimischen tauchten immer bei den Meetings auf, um darauf zu wetten, welcher der drei Wagen sie letzten Endes ausspucken würde, da sie aus Angst vor Kidnappern jedes Mal in einem anderen Wagen fuhr.

An heiteren Tagen, wenn Adele Congreve nicht so sehr nach einer Parade war, flog sie mit dem Hughes OH-6 Cayuse ihres verstorbenen Mannes zum Helikopterlandeplatz des Copper Queen Hospitals. Es war eine ausrangierte Version des AH-6 Kampfhubschraubers, den Ricky-Ray in Vietnam geflogen hatte, und er hatte seiner Frau beigebracht, ihn ebenfalls zu fliegen. Mit Adeles bewaffnetem Bodyguard auf dem linken Sitz erinnerte es noch mehr an das Killer-Ei , das ihr Mann auf seinen Missionen geflogen hatte. Sie landete normalerweise auf dem Dachlandeplatz der neuen Notaufnahme, für den sie bezahlt hatte, um ihr Oxycodon-Rezept abzuholen, was sie nur in ihrer Freizeit nutzte oder wenn Ricky-Rays Abwesenheit ihr besonders zusetzte.

Mit dem Rezept in der Hand verließ sie die Notaufnahme immer in einem der drei Suburban, die vor der Tür auf sie warteten. Adele verabscheute die illegalen Einwanderer, die von der Grenze aus über ihr Grundstück wanderten. Dies kam einigen Leute reichlich verlogen vor, da die Mutter ihres geliebten Ricky-Rays selbst aus Chiapas stammte.

Auf die Erwähnung ihres Namens hin dachte Timon Pardue nicht zum ersten Mal darüber nach, dass Adele Congreve eine komplexe und vielleicht missverstandene Frau war.

»Und was will sie von mir?«, fragte Pardue nun.

»Sie will sich nur mal mit dir treffen. Sie und ein paar andere«, erklärte Wimble.

»Mir gefällt’s hier aber ganz gut.«

»Dann trefft euch doch hier. Timon, die meinen’s ernst. Du bist ihr Mann. Lass sie doch einfach mal reden.«

Timon war inzwischen gelangweilt und einsam genug, um intelligente, verständnisvolle und bemitleidende Gesellschaft nicht einfach abzulehnen. Jetzt den Schüchternen zu spielen, würde nur bedeuten, den durstigen Wimble noch länger hierzuhaben, als Pardue lieb war.

»Sam, mir ist wirklich egal, was diese Leute vorhaben. Wenn sie sich hier rausschleppen wollen, um mit mir zu reden, kann ich sie nicht davon abhalten. Das ist schließlich ein freies Land.«

»Damit hast du verdammt recht, Timon. Und wir wollen sicherstellen, dass es das auch bleibt.«

KAPITEL 5

Blackshaw hatte seinen Platz im Bus mit Bedacht auswählen wollen, aber vergebens. Alle Fensterplätze waren bereits besetzt und er schloss auch die hinteren Plätze nahe der stinkenden Toilette aus. Außerdem sah er davon ab, dort zu sitzen, wo schwergewichtigere Passagiere vermutlich wegnicken würde und Ellbogen und Schultern über die Armlehne in sein Territorium überquellen würden. Man konnte sich schließlich nicht ewig in den Gang lehnen.

Nach einer kurzen Beurteilung setzte sich Blackshaw schließlich leise neben einen weißen Burschen, der auf linker Seite in der Mitte des Busses gegen ein Fenster gelehnt döste. Der Typ war Anfang zwanzig, mit geschorenem Kopf und einem kleinen Verband an seiner rechten Schulter. Der Verbandsmull sah einigermaßen frisch aus und die Jeans und das Unterhemd des Jungen wirkten sauber. Er war spindeldürr und seine Füße hatten sich gemeinsam mit seinen kantigen Knien und Ellbogen in all den richtigen Stellen der Armlehne und des Kanals der Klimaanlage an der Seitenwand verklemmt, um ihn in aufrechter Position zu halten, obwohl er tief und fest schlief. Ja, Blackshaw hatte das schwarze Klappmesser in seiner rechten Hosentasche durchaus bemerkt, aber das war für Jungs heutzutage normal. Zu guter Letzt und vielleicht am allerwichtigsten, war es, dass der Junge nicht schnarchte.

Der Bus fuhr pünktlich von der Haltestelle in Washington, D.C. los in Richtung Los Angeles. Blackshaw musste in Richmond und Oklahoma City noch einmal umsteigen, aber der dritte Bus würde ihn den Rest des Weges bis zur Stadt der Engel bringen. Blackshaw hatte erst kürzlich eine ziemliche Menge Ärger bei der Jagd auf einen Sniper namens Nitro Express in Los Angeles gehabt, aber er verspürte dennoch den Drang, den Ort des Geschehens noch einmal zu besuchen. Er hielt LA für das absolute Gegenteil von Smith Island, sogar noch fremder als das New York seiner Erinnerung, von wo aus er in die Nitro Express -Geschichte verwickelt worden war. Der Big Apple war immerhin noch eine Insel, wenn auch knapp sechshundert Meter mit Glas und Stahl in die Höhe gebaut, und Blackshaw hatte Inseln definitiv satt.

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