Robert Whitehill - IM AUGE DES FEUERS

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IM AUGE DES FEUERS: краткое содержание, описание и аннотация

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Ben Blackshaws Frau LuAnna liegt seit ihrem letzten Abenteuer auf Smith Island im Koma. Nach einem Streit mit seinem besten Freund Knocker Ellis nimmt Blackshaw vor seinen Problemen reißaus, und auch seine zweite große Liebe, die See, lässt er weit hinter sich. Dank seines untrüglichen Instinkts für Scherereien deckt Blackshaw auf seiner ziellosen Reise einen Lynchmord auf, der ihn nach Arizona führt, wo sich bereits Einiges zusammenbraut …
Eine fremdenfeindliche Bürgerinitiative, eine gesetzlose Bikergang, eine fanatische Sekte, Hi-Tech-Drogenschmuggel, Entführung, Mord und Totschlag, dazu ein Racheengel, der nichts zu verlieren hat – und das Chaos ist perfekt.
Zu allem Überfluss wütet auch noch ein Buschbrand in der Gegend, welcher Ben mit Del zusammenbringt, dem Mitglied eines indianischen Feuerwehrtrupps, den Geronimo Hotshots. Gemeinsam tauchen sie in eine mysteriöse Welt ab …

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KAPITEL 3

Blackshaw hatte keine Ahnung, wohin er wollte. Er hatte eine ziemlich gute Vorstellung davon, wo er nicht sein wollte. Zum ersten Mal in seinem Leben kam ihm die Chesapeake Bay wie ein Sumpf vor. Er konnte seine eigene Abscheu überhaupt nicht verstehen … diese neue Geringschätzung seiner wunderschönen Heimat. Vielleicht war der Grund auch viel simpler, als ihm lieb war. Alles, was er kannte, jeder, den er liebte, und jeder Ort, der sich tröstend und lebensspendend für ihn anfühlte, war nun von seinen eigenen Gefühlen der Reue verschmutzt.

Er richtete Miss Dotsy nach Südwesten. Der Himmel war klar und die Wellen schwappten mit einer behutsamen Schaukelbewegung, die ihn immer weiter ins Unbekannte trieb. Dann fiel Blackshaw auf, was passiert war. Irgendwann in den letzten vierundzwanzig Stunden hatte er sich offenbar selbst in den Einsatz geschickt, und das ganz ohne irgendwelche Befehle von oben. Er war anscheinend auf der Suche nach Ärger.

Der Windy Point Jachthafen in Calvert County, Maryland, brummte, obwohl es ein Wochentag war. Zur Zeit war Hochsaison. Der Hafenvorsteher hatte aber noch einen Platz für die Saison frei und Blackshaw zögerte nicht lange. In einem Büro gleich neben dem Jachtausrüster, ein äußerst übertriebener Name für den Windy Point Köderladen, schälte Blackshaw vor dem Manager Geldscheine von einem Bündel, bis Miss Dotsys Unterbringung für den Sommer und den Herbst beglichen war. Mit der Anweisung, Miss Dotsy winterfest zu machen, sollte er sich bis November nicht gemeldet haben, ließ er noch mehr Bares springen. Und er hinterlegte außerdem einen Umschlag. Falls er bis zum nächsten Frühling nicht zurück sein sollte, enthielt dieser Umschlag ein Blatt Papier mit einem Namen und einer Telefonnummer. Die darauf genannte Person war bevollmächtigt, Miss Dotsy nach Begleichung jeglicher offener oder unerwarteter Rechnungen abzuholen. Abgesehen von den Standard-Nachlassdokumenten der Navy war Blackshaw noch nie so nahe daran gewesen, für den Fall seines Ablebens vorzusorgen, wenn man die paar Minuten vergaß, in denen er in das gefährliche Ende einer geladenen Flinte gestarrt hatte.

Nun, da Miss Dotsy in guten Händen war, benutzte Blackshaw das Telefon des Managers, um ein Taxi zu rufen. Er schwang seinen Rucksack wieder über seine Schulter, lief zum Eingang des Jachthafens und wartete dort. All das, während er sich größte Mühe gab, sich nicht mit seinem Vater zu vergleichen.

KAPITEL 4

Bucky schmeckte ganz okay nach Timon Pardues Einschätzung, aber trotzdem würden Chili-Pferdesteaks niemals an die Köstlichkeiten von Sammys Hot Dog Company an der Bundesstraße 92 herankommen. Seine Feldflasche voller Jack Daniels half ihm beim Herunterspülen. Im Exil, auch im selbstauferlegten Exil, waren Annehmlichkeiten zu genießen und gewisse Standards dennoch aufrechtzuerhalten.

Er hatte sich gut ausgerüstet, bevor er in die Wildnis gezogen war, und hatte sich deshalb nicht neu bevorraten müssen. Der Mangel an menschlichem Kontakt, selbst so geringem, wie er einem beim Schnapskaufen widerfuhr, machte sich mit der Zeit deutlich bemerkbar. Pardue redete mittlerweile schon mit seinen schwindenden Tieren und dachte sich nichts weiter dabei. Mit genug Jack Daniels würde es nicht mehr lange dauern, bis er seine Hosen hochkrempelte und die Sterne anschrie, überzeugt davon, den ungesehenen Massen undokumentierter Eindringlinge aus dem Süden Angst einzujagen. Bevor er das Bewusstsein verlor, murmelte er etwas an die undankbaren Bürger von Cochise County und widmete ihnen ein Gebet, in dem er ihnen die Beulenpest und andere Demütigungen an den Hals wünschte.

Da das übliche Ziel des Abends schon fast in Reichweite war, brauchte Pardue ein paar Sekunden, um zu begreifen, dass diese neue Stimme nicht seine eigene war, und auch um seine Glock zu ziehen.

Auf nichts Bestimmtes zielend, lallte er mürrisch: »Wer ist da? Zeig dich gefälligst!«

Die Antwort, gedämpft von dazwischenliegenden Felsen, die der Sprecher wohlweislich zwischen sich und den bewaffneten, betrunkenen Pardue platziert hatte, kam sofort. »Ich bin’s, Timon. Sam Wimble. Nicht schießen, bitte! Nimm die Waffe runter, okay?«

»Zeig mir deine Hände«, knurrte Pardue. »Und komm schön langsam ins Licht, wo ich dich sehen kann.«

Es war beinahe Schlafenszeit für Pardue. Er hatte das Feuer deshalb runterbrennen lassen. Wimbles Wampe und die staubigen Spitzen seiner Cowboy-Stiefel waren das Erste, was Pardue zu Gesicht bekam, der Rest seines alten Freundes folgte kurz darauf.

»Bist du allein?«, fragte Pardue.

»Nur Lobo und ich.« Wimbles Bluthund trottete jetzt hinter ihm in den Schein des Feuers. »Ich schwör’, du liest zu viel Louis L’Armour Westernkrimis.«

Pardue holsterte daraufhin seine Waffe. »Zuviel Louis L’Armour Westernkrimis gibt’s gar nicht. Willst du ‘n Drink?«

»Wenn du mich schon so fragst«, sagte Wimble. »Was ist das denn für ein Geruch?«

Als Pardue Whiskey in eine Blechtasse goss, sagte er: »Schätze mal, das ist Bucky. Hab‘ wohl vor dem Braten nicht das ganze Fell abgekriegt.«

Wimble nahm sich einen Moment, um das zu verdauen, und nutzte die Zeit, um aus seiner Tasse zu nippen. Pardue war dankbar für die Gesellschaft, aber Wimble, oder Deputy Wimble, der diensthabende Polizist und erstes Opfer des Richterin-Vasquez-Fiaskos, wäre nicht seine erste Wahl gewesen. Er schaffte es noch nicht mal in die Top 100, was das anging. Aber ein anderes menschliches Wesen war immer noch besser als nichts und sie hatten zusammen gearbeitet und waren beide im Namen der Political Correctness geopfert worden.

»Du hast mich gefunden«, sagte Pardue nach einer Weile. »Willst du dann jetzt die ganze Nacht nur dasitzen oder hast du mir auch was mitzuteilen?«

In Anbetracht der Mühen, die sich Wimble offensichtlich gemacht hatte, um ihn aufzuspüren, erwartete Pardue mindestens eine Entschuldigung für den dümmlichen Schlamassel, der ihn seinen Job gekostet hatte, das war jedoch nicht das, was er bekam.

»Da gibt’s ‘n paar Leute, die nach dir suchen, Timon.«

Das war unerwartet. Pardue hatte nämlich kaum Freunde. Er war seit neun Jahren geschieden und seine Frau hatte sich so schnell und erfolgreich neu verheiratet, dass es ihn immer noch maßlos ärgerte. Er und seine beiden Kinder sprachen auch nicht mehr miteinander. Er war ein strenger und manchmal sogar grausamer Vater gewesen und heutzutage, da Kinder neu definierten, was als Familie galt, und Blutsverwandtschaft offenbar nicht mehr zu zählen schien, wurde Disziplin nicht mehr geschätzt. Pardue gab verweichlichten TV-Psychologen und überladenen Selbsthilfe-Sektionen in Buchläden die Schuld für den Zerfall seines kleinen Clans.

Pardue sagte: »Geht mich nichts an und du sagst lieber keinem, wo du mich gefunden hast. Absolut niemandem. Ich zieh’ sowieso alle paar Tage weiter, nur, dass du’s weißt.«

»Ein richtiger Gesetzloser, vogelfrei. Also bist du morgen Abend hier oder einen Tagesritt weit entfernt?« Wimble war ein richtiger Klugscheißer, aber leider nicht sehr klug. Er hielt Pardue seine Tasse entgegen.

»Sam, was willst du hier?« Pardue wägte bereits die nachlassende Freude an Wimbles Gesellschaft gegen den beträchtlichen Schwund seines Whiskey-Vorrats ab. Wimble war fett, zweifellos, aber eine vergrößerte Leber machte den Großteil seines Bauches aus.

»Ich bin’s nicht allein, Timon. Du bist irgendwie berühmt geworden, nach allem, was passiert ist.«

Pardue schnaubte. »Ich hab die Abstimmungsergebnisse gesehen. Wer auch immer behauptet hat, es gäbe keine schlechte Publicity, ist ein verdammter Idiot.«

»Schätze schon, meistens jedenfalls. Aber wenn sich eine Tür schließt, geht woanders ein Fenster auf.«

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