Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Die „Revolution von 1800“

Die Erregung über die Einschränkung der Grundrechte allein hätte nicht ausgereicht, um die Machtposition der Federalists Federalists zu erschüttern. Hinzu kam die selbstzerstörerische Wirkung des Konflikts zwischen Präsident John AdamsAdams, John und Alexander HamiltonHamilton, Alexander, der seit seinem Ausscheiden aus der Regierung 1795 hinter den Kulissen die Fäden zu ziehen suchte. Durch seine öffentliche Kritik an der „schwächlichen“ Politik des Präsidenten gegenüber Frankreich und den „Feinden im Innern“ spaltete er die Anhängerschaft der Federalists . Adams wehrte sich mit dem Hinauswurf zweier Kabinettsmitglieder, die nicht ihm, sondern HamiltonHamilton, Alexander die Treue hielten. Im Unterschied zu diesen Auflösungserscheinungen gelang es den Republicans durch geschicktes Taktieren, eine Achse zwischen den Südstaaten und New YorkNew York zu schmieden, die den Erfolg bei den Kongress- und Präsidentschaftswahlen von 1800 verbürgte. JeffersonJefferson, Thomas setzte sich gegen Adams durch, erhielt aber im Wahlmännerkolleg genauso viele Stimmen wie sein New Yorker Vizepräsidentschaftskandidat Aaron BurrBurr, Aaron. Laut VerfassungVerfassung lag die Entscheidung nun beim RepräsentantenhausRegierungssystemRepräsentantenhaus, das nach Staaten abzustimmen hatte. Da BurrBurr, Aaron nicht freiwillig verzichtete, konnte JeffersonJefferson, Thomas erst im 36. Wahlgang die notwendigen zehn Staaten hinter sich vereinen. In letzter Instanz verdankte er diesen Ausgang HamiltonHamilton, Alexander, dessen Abneigung gegen den Virginier nicht ganz so intensiv war wie die Rivalität mit seinem New Yorker Landsmann BurrBurr, Aaron. Sie steigerte sich nun zur offenen Feindschaft, die 1804 im Duell der beiden Politiker endete, bei dem HamiltonHamilton, Alexander ums Leben kam.

Am 4. März 1801 wurde Thomas JeffersonJefferson, Thomas als erster Präsident in der neuen Hauptstadt WashingtonWashington, D.C. in sein Amt eingeführt. Entgegen allen Befürchtungen, die der harte Wahlkampf mit den gegenseitigen Verdächtigungen und Verleumdungen geweckt hatte, vollzog sich die Übertragung der Macht von der Regierungspartei auf die Opposition in geordneten Bahnen. JeffersonJefferson, Thomas setzte die von WashingtonWashington, George begonnene Tradition fort, in der Inaugurationsrede die gemeinsamen Überzeugungen und Prinzipien zu betonen: „We are all Republicans, we are all FederalistsFederalists.“ Mit diesem friedlichen Machtwechsel hatte die republikanische Verfassungsordnung eine weitere wichtige Bewährungsprobe bestanden.

6 JeffersonsJefferson, Thomas RepublikanismusRepublikanismus als Alternative zum nationalen Machtstaat, 1801–1814

Der Niedergang der Federalists Federalists und das Ideal der agrarischen Republik

Der antirevolutionäre Impuls, den die französischen Geschehnisse in EnglandGroßbritannienJunge Republik und auf dem europäischen Kontinent hervorriefen, wirkte sich auch in den USA aus. Allerdings war er hier nicht stark genug, um den RepublikanismusRepublikanismus und das Prinzip der VolkssouveränitätVolkssouveränität selbst in Misskredit zu bringen. Die Wahl JeffersonsJefferson, Thomas und der Aufstieg der Republicans gewährleistete die Fortsetzung politischer Reformen auf Staatenebene, von denen die schrittweise Beseitigung der Besitzqualifikationen und die Ausweitung des Wahlrechts die wichtigste war. Als nationale Partei konnten sich die Federalists Federalists von der Niederlage bei den Wahlen von 1800 nicht mehr erholen. Das aufwühlende Erlebnis der FranzösischenFrankreichFranzösische Revolution Revolution hatte ihre Führer, die sich als Angehörige der „natürlichen Aristokratie“ verstanden, immer konservativer und ängstlicher werden lassen. Ideologisch und organisatorisch hielten sie an veralteten, patriarchalischen Strukturen fest, und geographisch ließen sie sich in ihre neuenglischen Hochburgen zurückdrängen. Auf Bundesebene fiel ihre Stimme nur noch im Supreme CourtSupreme CourtVerfassung ins Gewicht, dessen Vorsitzender John MarshallMarshall, John von AdamsAdams, John ernannt worden war. Der überzeugte Federalist MarshallMarshall, John scheute sich nicht, Kongress und Präsident die Grenzen ihrer Macht aufzuzeigen. 1803 nahm er die Klage eines von AdamsAdams, John kurz vor dem Machtwechsel berufenen, von JeffersonJefferson, Thomas aber nicht mehr bestätigten Friedensrichters zum Anlass, einen Teil des Judiciary Act Judiciary Act (1789) von 1789 für verfassungswidrig zu erklären. Mit diesem Urteilsspruch im Fall Marbury v.MadisonMarbury v.Madison (1803) wendete Marshall das richterliche Überprüfungsrecht ( judicial review Judicial Review), das in den Einzelstaaten bereits hin und wieder praktiziert worden war, erstmals auf die Gesetzgebung des Kongresses an. Dadurch verschaffte er einem Prinzip Anerkennung, das fortan den Lauf der amerikanischen Geschichte erheblich beeinflussen sollte. Unter Chief Justice MarshallMarshall, John fungierte das Oberste Gericht bis 1835 als Regulativ gegen einen zuweilen übermäßigen Partikularismus, der die Rechte der Staaten ( states’ rights ) ohne Rücksicht auf den Bundesstaat stärken wollte.

Ansonsten war der Weg frei für die Republicans , die nützlichere Lehren aus den revolutionären Umwälzungen in Amerika und Europa gezogen hatten. JeffersonJefferson, Thomas und MadisonMadison, James verleugneten keineswegs ihre Herkunft aus VirginiasVirginia Pflanzerelite, aber sie propagierten einen egalitären RepublikanismusRepublikanismus, der die städtische Bevölkerung ebenso ansprach wie die Farmer und die religiösen Enthusiasten an der Frontier Frontier. Sie betonten zentrale Werte der Revolution, die unter WashingtonWashington, George und AdamsAdams, John aus Sorge um den Bestand und die Sicherheit des Bundesstaates vernachlässigt worden waren: das Mitspracherecht des einfachen Bürgers; die Fähigkeit der Einzelstaaten, Verantwortung für die eigenen Belange zu übernehmen; das Misstrauen gegen konzentrierte Regierungsmacht, BürokratieRegierungssystemBürokratie und wirtschaftlicheWirtschaft Monopole; die Garantie der Grundrechte; und die Hochschätzung von öffentlicher Moral und Gemeinsinn als Lebenselixier von Republiken. Die Republicans bauten auf den konstitutionellen und wirtschaftlichen Grundlagen auf, die von den Federalists Federalists geschaffen worden waren. Sie sorgten nun dafür, dass der Weg des amerikanischen Bundesstaates in das 19. Jahrhundert freiheitlicher und weniger zentralistisch verlief als fast überall sonst auf der Welt. Thomas JeffersonsJefferson, Thomas Leben und Werk waren nicht frei von Widersprüchen. Der Autor der UnabhängigkeitserklärungUnabhängigkeitserklärung, der sich als Gegner der SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) ausgab, hielt bis zu seinem Tode Sklaven – mit seiner Haussklavin Sally HemmingsHemmings, Sally zeugte er sogar, wie eine DNA-Analyse inzwischen mit Sicherheit feststellen konnte, vier Kinder. Der Politiker, der in der Opposition so energisch auf einer strikten Interpretation der VerfassungVerfassung bestanden hatte, legte seine Befugnisse als Präsident gelegentlich recht weit aus. Er war allerdings weder der doktrinäre Aufklärer, als den ihn manche seiner Schriften auszuweisen scheinen, noch war er – was HamiltonHamilton, Alexander als Erster behauptete – ein prinzipienloser, scheinheiliger Pragmatiker.

JeffersonsJefferson, Thomas achtjährige Amtsführung bewirkte keine grundlegende Umgestaltung der amerikanischen Gesellschaft, aber doch eine spürbare Akzentverschiebung und Neuorientierung. Das betraf allerdings eher die Innen- und Finanzpolitik als die Außenpolitik. Hier knüpfte der Präsident an WashingtonsWashington, George Neutralitätskurs an und profitierte zudem von AdamsAdams, John’ diplomatischem Arrangement mit Frankreich. Aus JeffersonsJefferson, Thomas erster Inaugurationsrede stammt die häufig WashingtonWashington, George zugeschriebene Warnung vor „entangling alliancesAußenpolitikEntangling AlliancesEntangling Alliances“, in Streitigkeiten der Europäer hineinziehenden Bündnissen. Andererseits wünschte sich JeffersonJefferson, Thomas „Friede, Handel und ehrliche Freundschaft mit allen Nationen“, was durchaus den materiellen Interessen der USA entgegenkam. Auf Grund des großen Bedarfs an amerikanischen Agrarprodukten, den die napoleonischen Kriege erzeugten, stieg der Wert der jährlichen Ausfuhren nach Europa und in die KaribikKaribik zwischen 1793 und 1807 von 26 Millionen auf 108 Millionen Dollar. Exportüberschüsse und Zolleinnahmen ließen die amerikanische WirtschaftWirtschaft prosperieren und erhöhten das Pro-Kopf-Einkommen trotz des raschen BevölkerungswachstumsBevölkerungsentwicklung (1800 hatten die USA 5,3 Millionen, 1815 schon 8,4 Millionen Einwohner). Die JeffersonJefferson, Thomas-Administration nutzte die reichlichen Zolleinkünfte jedoch nicht zur gezielten Förderung des Manufakturwesens, wie HamiltonHamilton, Alexander dies wohl mit Blick auf die beginnende „industrielle Revolution“ in EnglandGroßbritannienJunge Republik getan hätte. Stattdessen bemühte sich der aus der SchweizSchweiz stammende FinanzministerFinanzwesenJunge Republik Albert GallatinGallatin, Albert, durch Sparmaßnahmen und Landverkäufe im WestenWesten (von denen große Gesellschaften und Spekulanten am meisten profitierten) den Bundeshaushalt auszugleichen und die StaatsverschuldungFinanzwesenJunge Republik zu reduzieren. Tatsächlich gelang es GallatinGallatin, Albert, Überschüsse zu erzielen und die federal debt bis 1808 um annähernd die Hälfte auf 45 Millionen Dollar abzubauen. JeffersonJefferson, Thomas und GallatinGallatin, Albert fanden sich zwar mit der Existenz der Bank of the United States Bank of the United States ab, deren Gründung sie 1791 als verfassungswidrig bezeichnet hatten. Im Einklang mit der republikanischen Ideologie schaffte der Kongress jedoch sämtliche internen Steuern ab, darunter die kontroverse Whiskeysteuer. Um zu sparen und der Maxime „No standing army!“ Genüge zu tun, wurde außerdem die Friedensstärke der ohnehin schon kleinen Armee auf ca. 3300 Offiziere und Mannschaften verringert. In West PointWest Point am HudsonHudson River entstand eine Militärakademie, die den künftigen Offizieren republikanischen Geist einflößen sollte. Die meisten Kriegsschiffe ließ JeffersonJefferson, Thomas außer Dienst stellen.

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