Hanna Liss - Jüdische Bibelauslegung

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Einzigartige Verflechtung von Kulturen
In diesem Lehrbuch präsentiert Hanna Liss die Geschichte der jüdischen Bibelauslegung vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Die Bibelauslegung gewinnt in diesem Werk erstmals ein eigenes Gewicht neben der rabbinischen Literatur oder der jüdischen Philosophie. Neben der Darlegung zeitgeschichtlicher und geokultureller Kontexte stellt Hanna Liss einzelne Bibelkommentatoren vor und bietet zahlreiche Auslegungsbeispiele, in denen die jeweils aktuellen Themen und exegetischen Herausforderungen zur Sprache gebracht werden. Die jüdische Schriftauslegung erweist sich als einzigartiger Zugang, um die Verflechtung der religiösen, sprachwissenschaftlich-exegetischen und philosophischen Kulturen von Judentum, Christentum und Islam aufzuzeigen.

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Bei den folgenden Traktaten wird durch vorangestellte kleine Buchstaben spezifiziert, ob sie Traktate der Talmudim, der Mischna oder der Tosefta sind:

b Talmud Bavli (babylonischer Talmud)
m Mischna
t Tosefta
j Talmud Jeruschalmi (palästinischer Talmud)
|XXIV||XXV|Ar Arachin
Av Avot
Az Avoda Zara
BB Bava Batra
Bekh Bechorot
Ber Berachot
Bes Betza (Jom Tov)
Bik Bikkurim
BM Bava Metzia
BQ Bava Qamma
Dem Demai
Ed Edujot
Er Eruvin
Git Gittin
Hag Chagiga
Hal Challa
Hor Horajot
Hul Chullin
Kel Kelim
Ker Keritot
Ket Ketubbot
Kil Kil’ajim
Maas Ma‘aserot
Mak Makkot
Makh Makhschirin
Meg Megilla
Meil Me‘ila
Men Menachot
Mid Middot
Miq Miqwa’ot
MQ Moed Qatan
MSh Ma‘aser Scheni
Naz Nazir
Ned Nedarim
Neg Nega‘im
Nid Nidda
Ohal Ohalot
Orl Orla
Par Para
Pea Pe’a
Pes Pesachim
Qid Qidduschin
Qin Qinnim
RhSh Rosch ha-Schana
San Sanhedrin
Shab Schabbat
Sheq Scheqalim
Shevi Schevi‘it
Shevu Schevu‘ot
Sot Sota
Suk Sukka
Taan Ta‘anit
Tam Tamid
Tem Temura
Ter Terumot
TevY Tevul Jom
Toh Toharot
Uq Uqtzin
Yad Jadajim
Yev Jevamot
Yom Joma
Yom Tov siehe (Betza)
Zav Zavim
Zev Zevachim

[Zum Inhalt]

|XXVII|Transkriptionsregeln

א Alef ’ (Im Wortanlaut oder -auslaut wird א nicht transkribiert.)
ב Bet b (בּ)/v (ב)
ג Gimel g
ד Dalet d
ה He h
ו Waw w
ז Zajin z
ח Chet ch
ט Tet t
י Jod j/i
כ / ך Kaf k (כּ)/kh (כ)
ל Lamed l
מ / ם Mem m
נ / ן Nun n
ס Samekh s
ע Ajin ‘ (Im Wortanlaut oder -auslaut wird ע nicht transkribiert.)
פ / ף Pe p (פּ)/f (פ)
צ / ץ Tzade tz
ק Qof q
ר Resch r
שׁ Schin sch
שׂ Sin s
ת Taw t

[Zum Inhalt]

|1|Einleitung

Berlin, Adele/Brettler, Marc Zvi (Hgg.), The Jewish Study Bible . Oxford/New York 22015.

Casper, Bernard Moses, An Introduction to Jewish Bible Commentaries . New York/London 1961.

Dohrmann, Natalie B./Stern, David (Hgg.), Jewish Biblical Interpretation and Cultural Exchange: Comparative Exegesis in Context (Jewish Culture and Context). Philadelphia 2008.

Najman, Hindy/Newman, Judith H. (Hgg.), The Idea of Biblical Interpretation: Essays in Honor of James L. Kugel (Supplements to the Journal for the Study of Judaism, Bd. 83). Leiden/Boston 2004.

Neusner, Jacob, Bible Interpretation: How Judaism Reads the Bible. In: Jacob Neusner/William Scott Green/Alan J. Avery-Peck (Hgg.), The Encyclopaedia of Judaism , Bd. 1. Leiden/Boston 22005, S. 193–210.

Sperling, Shalom David, Modern Jewish Interpretation. In: Adele Berlin/Marc Zvi Brettler (Hgg.), The Jewish Study Bible . Oxford/New York 22015, S. 1908–1919.

Die Beschäftigung mit der Hebräischen Bibel vollzieht sich auf zwei deutlich zu unterscheidenden und dennoch ineinandergreifenden Ebenen: Die erste Ebene betrifft den biblischen Text als solchen, die zweite seine Auslegungen in der jüdischen Traditionsliteratur. Der Anspruch der modernen wissenschaftlichen Bibelforschung und Bibelkritik liegt in der Erfassung und Deutung des ursprünglichen Sinnes eines Textes, seiner Entstehungssituation und -geschichte, der Erarbeitung seiner soziohistorischen Prägung und seiner spezifischen sprachlichen Gestaltung. In diesem Rahmen arbeitet die moderne Bibel-Exegese, ob jüdisch oder christlich, mit den Methoden der historisch-literarischen Kritik (Religions- und Textgeschichte; Archäologie; Literaturwissenschaft und Artefaktforschung), die sich seit dem 19. Jahrhundert in den akademischen Lehranstalten auf christlicher und jüdischer Seite weitgehend, wenngleich auch jeweils unterschiedlich akzentuiert, durchgesetzt hat.

1. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Auslegungstradition

In der Folge der exegetischen Diskurse in der rabbinischen* Lehrliteratur des Midrasch* (vgl. Langer 2016) ist die Bibelkommentierung ein Signum der entstehenden süd- und westeuropäischen Kultur- und Wissenschaftstradition, und dies in erstaunlichem, |2|wenn auch leicht zeitversetzten Gleichklang zwischen dem Bibelstudium im christlich-lateinischen wie im jüdisch-aschkenasischen* und sefardischen* Westen Europas. Verschiedene Ebenen der Auseinandersetzung mit dem Text der Bibel gilt es dabei zu erschließen und im Prozess der Entstehung eines ‎Kommentars zu verorten: Die Textstandardisierung stellt eine Ebene dar und die grammatisch-linguistische Beschäftigung mit der hebräischen Sprache (vor allem: der biblischen Sprache) eine weitere. Letztere ist vergleichbar mit der Rolle der wesentlich insular geprägten Grammatik für die Formierung der lateinischen Geisteswelt, darf aber gleichzeitig noch nicht mit einer textchronologisch fortlaufenden Kommentierung des biblischen Textes verwechselt werden. Daher bildet erst der ausgebildete diskursive Kommentar seit dem Hochmittelalter in diesem Buch den Schwerpunkt. Er spiegelt die vielgestaltigen Prozesse der Auseinandersetzung mit dem heiligen Text nach innen wie nach außen über viele Jahrhunderte hinweg wider. Die Schwerpunkte für die Bearbeitung der Quellen zur jüdischen Bibelauslegung liegen für den Zeitraum vom 10. bis zum 14. Jahrhundert vor allem in Spanien, der Provence und Nordfrankreich, für die Renaissancezeit in Italien sowie für das 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in Osteuropa und in Deutschland. In der Mitte des 20. Jahrhunderts finden wir die akademische jüdische Bibelauslegung vor allem in Israel und den USA, und erst in den letzten Jahren kehrt die jüdische Bibelauslegung an einige neu gegründete jüdische Institutionen nach Deutschland zurück.

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