Michael Job - Kinder im Glauben begleiten

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Kinder haben eine besondere Art zu leben und eine besondere Art zu glauben. Michael Job erklärt kompetent, leicht, verständlich und praxisnah, wie sich die Glaubensentwicklung bei Kindern vollzieht. Er veranschaulicht die Entwicklungsstufen des Kindes und zeigt die möglichen Glaubensschritte dazu auf. Der Autor ist selbst seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit einer Gemeinde tätig.
Ein kompetenter und praxistauglicher Ratgeber für alle, denen die Begleitung von Kindern im Leben und Glauben am Herzen liegt.

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© Nadezhda1906 – Istock.com

Das Kleinkind (2 Jahre)

Wäre diese Arbeit seelsorgerlich ausgerichtet oder hätte z. B. die Heilung der Persönlichkeit zum Thema, so würden die folgenden Beschreibungen mit der vorgeburtlichen Phase beginnen. Die Ereignisse der frühesten pränatalen Entwicklungsstufe bilden in vielerlei Hinsicht die Basis für unser Leben. Für werdende Eltern wäre zusätzlich eine ausführliche Behandlung der ersten Lebensmonate von Interesse. In dieser Phase werden bereits Prägungen mitgegeben, die grundlegend sind für die spätere Identität, das Selbstbild und Urvertrauen. Ich möchte mich beim Säugling auf folgende Aussagen beschränken: Die ersten Erfahrungen des Kindes mit seinen Eltern, ihre Annahme oder Ablehnung, ihre Verlässlichkeit oder Unzuverlässigkeit, ihre Treue oder Untreue, Zuwendung und Liebe haben Auswirkungen auf die spätere Glaubensfähigkeit des Kindes. Durch das Vertrauen zu Mutter oder Vater, die kontinuierlich und verlässlich da sind, lernt das Kind, was es heißt, sich auf Treue verlassen zu können. Das ist sein erster Glaubensschritt.

Im Alter von etwa zwei Jahren vollzieht sich bei jedem Kind eine Wandlung. Aus dem niedlichen Baby wird ein kleiner Tyrann. Trotz, Zorn, Wut und Widerstand stehen auf der Tagesordnung. Das Kind strebt erstmals nach Unabhängigkeit und mehr Selbstständigkeit.

Wir alle kennen solche Situationen: In einem Supermarkt hat ein Kleinkind die begehrte Süßigkeit nicht bekommen. Lautstark versucht es, seinen Willen durchzusetzen. Es schreit, weint und stampft und alle Augen sind auf das Kind und die Reaktion des Elternteils gerichtet. Mitunter steigert das Kind seine Wut, bis es sich auf den Boden schmeißt. Die Mutter oder der Vater können in solchen Situationen die unausgesprochenen Kommentare förmlich hören: „Wie kann man nur so hartherzig sein!“ oder: „Jetzt nur nicht nachgeben.“ – Eine höchst unangenehme Situation.

Spätestens damit beginnt die Zeit der Disziplin und der Konsequenzen für unangemessenes Verhalten. Der größte Widerstand richtet sich gegen den Elternteil, der den größten Erziehungsbeitrag leistet. Während die Eltern bisher alle Dinge des täglichen Lebens für das Kind geregelt haben, ist es nun an der Zeit, die Symbiose mit der Mutter oder dem Vater zu lösen. Das Kind erkennt, dass es eine eigene Person ist, unabhängig von den Eltern und anderen Personen. Es beginnt, selbstständig zu denken, will selbstständig handeln, kleinere Aufgaben bewältigen und so die Symbiose lösen. Das Schlüsselwort dieser Entwicklungsphase heißt: Nein! Damit grenzt sich das Kind gegen die ihm zu eng gewordene Bindung zu den Eltern ab.

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© Jeremiah Lawrence – Unsplash.com

Die Kleinkindphase ist wichtig für die Entwicklung unserer späteren Unabhängigkeit und Individualität. Daher ist es entscheidend, die ersten Anläufe zur Selbstständigkeit nicht zu unterbinden.Es ist in Ordnung, wenn das Kind die Keksdose selbst erobert oder gar selbstständig sein Brot schmieren will. Nur wenn wir das Kind eigenständig gewähren lassen, ihm aber genug Schutz vor Gefahrensituationen geben, entwickelt es die nötige Sicherheit, die die Voraussetzung für Selbstständigkeit ist. Wenn das zweijährige Kind dagegen merkt, dass seine Unabhängigkeit unterbunden wird oder dazu führt, im Stich gelassen zu werden, wird es die Symbiose fortführen. Manche Eltern empfinden die aufkeimende Unabhängigkeit ihres Kindes als Bedrohung ihrer Autorität. Andere legen eine zu große Sorglosigkeit an den Tag, in deren Folge sich das Kind verletzt. Beide Verhaltensweisen können das kindliche Unabhängigkeitsstreben behindern. Das Resultat: Die Abhängigkeit bleibt bestehen und das Kind lässt auch in Zukunft andere für sich die Aufgaben lösen.

Eine weitere Entwicklung vollzieht sich in dieser Altersphase. Das Kind nimmt verstärkt Beziehungen zu Menschen außerhalb der Familie auf, zum Beispiel im Kindergarten oder in der Gemeinde. Es beginnt, sich nicht mehr allein um sich selbst zu drehen, sondern macht zarte Versuche, sich mit anderen zusammenzuschließen. Es lernt, dass es nicht mehr der Mittelpunkt des Universums ist und sein Verhalten etwas mit den Gefühlen und Gedanken anderer zu tun hat. Auf sie muss es nun Rücksicht nehmen.

Wie kann uns das Wissen um diese Vorgänge bei der Begleitung des Kleinkindes helfen?

Wenn wir das Kleinkind bei seiner Entwicklung zum Glauben unterstützen wollen, dann dadurch, dass wir eine verlässliche Liebesbeziehung zu ihm pflegen, die sich auch in liebevollen Worten ausdrückt. Annahme und Vertrauen sind von entscheidender Bedeutung in dieser Altersstufe. Das daraus gebildete Urvertrauen ist der Grund, auf dem sich später der Glaube entwickelt.Dort, wo das Kind unerwünscht ist und Ablehnung spürt, wird es sich später unweigerlich die Frage stellen, warum Gott es wohl annehmen sollte, wenn es nicht einmal diejenigen tun, die es in die Welt gesetzt haben. Einer fehlenden Annahme in dieser Lebensphase kann nur durch das Erfahren konstanter, geduldiger Liebe in späteren Phasen begegnet werden.

Auch in der Gemeinde gilt es, durch konstante Beziehungen die Grundlage für Vertrauensfähigkeit zu schaffen. Verlässliche Anwesenheit durch das vertraute Gesicht der bekannten Bezugspersonen hilft dem Kind, sich aufgehoben zu fühlen. Häufig rotierende Mitarbeiter und wechselnde Zuständigkeiten sollten in den frühen Altersstufen vermieden werden.

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© Claudine Chaussé – Lightstock.com

Das Vorschulkind (3–5 Jahre)

Im Vergleich zu der eher anstrengenden Kleinkind-Phase beginnt nun ein ausgesprochen netter und freundlicher Lebensabschnitt. Das drei- bis fünfjährige Kind ahmt nach, was es sieht, und plappert nach, was es hört. Die Kämpfe haben nachgelassen und die Vorgaben der Eltern werden weitgehend akzeptiert. Eltern und Mitarbeiter lieben dieses Alter. Sie genießen es, wenn die Trotzperiode abgeschlossen ist.

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© Caroline Hernandez – Unsplash.com

Bei unseren Treffen der leitenden Kindermitarbeiter fallen die Berichte zu der Altersgruppe seit Jahren regelmäßig aus dem Rahmen. Die Mitarbeiter berichten fast ausschließlich von netten Gruppenstunden, liebenswerten Kindern und konfliktfreien Konstellationen. Eine durchaus typische Erfahrung.

Das drei- bis fünfjährige Kind ist deutlich aufmerksamer und rücksichtsvoller als zuvor. Es ist sehr zugewandt und macht gerne Geschenke. In meinen Kindergruppen dieser Altersstufe werde ich seit Jahren mit mitgebrachten Blättern, ausgeschnittenen Vielecken und selbstgemalten Bildern bedacht. Das Kind wird teilnahmsvoll und mitfühlend. Es nimmt Trauer und Ärger bei Eltern oder Mitarbeitern wahr. So kann es einem Mitarbeiter passieren, dass ein Vierjähriger ihn fragt, ob er „irgendetwas hat“, weil er heute so traurig aussieht. Das Kind ist vertrauensvoll, offen und hilfsbereit. Es nimmt sich gerne Erwachsene zum Vorbild, möchte ihnen gefallen und ihnen helfen, auch wenn diese nicht darum bitten. Das Größte ist es, Papa oder Mama in der Küche oder im Garten zur Hand zu gehen. Hier fühlt es sich wichtig und ernst genommen und kann den Eltern gegenüber seine Liebe ausdrücken.

In diesem Alter entwickelt sich allmählich das Miteinander mit Gleichaltrigen. Aus dem Spiel des Zweijährigen, der mit sich alleine spielt, wird nach und nach das Spiel mit anderen Seite an Seite, also nebeneinander. Dabei gehen die Kinder aber noch nicht aufeinander ein. Im Alter von vier Jahren beginnen die Kinder, miteinander zu spielen. Die Spielformen des Kindes geben deutliche Auskunft über seine soziale Reife. Das Kind beginnt im Kindergarten und in der Gemeinde mit bestimmten Kindern spielen zu wollen. Außerdem mag das Kind es, Freunde zu haben und sie regelmäßig zu treffen.

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