Philipp Propst - Der Tod - live!

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Ein explodierender Plüschhase mitten im Trubel der Basler Fasnacht, ein lahmgelegtes Spital und spurlos verschwundene Bankkonti – und immer mittendrin: die «Aktuell»-Reporter. Als der kantige und mürrische Chefredakteur Jonas Haberer und sein Team merken, dass nicht nur sie verschlüsselte Botschaften aus den dunklen Sphären des Internets erhalten, sondern dass die Attentate aus dem Deepnet, dem geheimnisvollen Netz hinter dem World Wide Web, gesteuert werden, ist es zu spät: Der virtuelle Krieg gegen die Schweiz ist bereits in vollem Gange. Mit dem Ausschalten der Infrastruktur und mit Drohnenangriffen soll die Schweiz gezwungen werden, ihre Eigenständigkeit aufzugeben, «um die Welt von ihrer einzigartig verbrecherischen Bankgeschäften, ihrer ausbeuterischen Wirtschaft und der scheinheiligen Neutralität zu befreien». Die Schweizer Regierung knickt ein. Ebenso die Armee. Doch Jonas Haberer, seine Reporter und der lebenslustige, aber nicht besonders mutige Basler Ermittler Olivier Kaltbrunner versuchen, die Katastrophe zu verhindern. Doch dann explodieren Bomben mit Giftgas…

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«Klar.» Kaltbrunner inhalierte tief und fragte sich, wie er bloss siebzehn Jahre darauf hatte verzichten können.

MITTLERE BRÜCKE, BASEL

Alex Gaster, Flo Arber und Sandra Bosone fragten praktisch jeden, der die hermetisch abgeriegelte Zone verliess und an ihnen vorbeiging: Haben Sie Fotos vom Attentat? Haben Sie eine Videoaufnahme? Der Erfolg ihrer Recherchen war so gross, dass es fast schon ein bisschen langweilig war. Jeder Zweite hatte irgendein brauchbares Bild der Explosion. Allerdings fehlte das ultimative Bild, das ultimative Video: die Aufnahme der Explosion selbst. In Anbetracht der vielen Medienleute, inklusive Schweizer Fernsehen, das den fasnächtlichen Umzug live gesendet hatte, war die Wahrscheinlichkeit einer spektakulären Aufnahme in diesem Fall besonders hoch. Schliesslich erwarteten Nachrichtenchef Peter Renner und Chefredaktor Jonas Haberer spektakuläre Bilder, die über sämtliche Newskanäle der Welt laufen würden.

Sandra Bosone bekam sie um den Preis eines charmanten Lächelns. Ein Passant war dermassen verstört, dass er sie nicht nur das komplette Video der Explosion und der in Panik flüchtenden Menschenmassen kopieren, sondern sich auch noch fotografieren und zu dramatischsten Aussagen überreden liess. Joël Thommen lichtete ihn ab, nahm sein Handy an sich und löschte nach dem Kopiervorgang auf sein eigenes Smartphone sämtliche Bilder und Videos, damit der Mann keinem anderen Reporter seine Aufnahmen weitergeben und sie auch nicht auf Facebook, Twitter, Instagram oder Youtube hochladen konnte.

«Aktuell» hatte sie exklusiv. Was für ein Hammer!

GREIFENGASSE, BASEL

«War es also einfach eine Verrückte? Keine Terroristin?»

«Das kann ich Ihnen unmöglich sagen», antwortete Olivier Kaltbrunner auf die Frage des Staatsanwalts, der ihn zum vierten Mal zu einer Stellungnahme drängte. «Der Regierungsrat setzt mich unter Druck. Müssen wir die Fasnacht absagen?»

«Wie wollen Sie das machen?»

«Verbieten.»

«Die Fasnacht wird sich von selbst absagen. Oder eben nicht.»

Am Ort der Explosion wimmelte es von weissgewandeten Spezialisten der Spurensicherung. Normalerweise tobte um diese Zeit – es war 17.35 Uhr und ziemlich dunkel – die Fasnacht. Doch jetzt waren nur einzelne Piccolo- oder Guggenklänge zu hören. Dafür brummten mehrere Dieselaggregate, die Strom für die Beleuchtung des Tatorts erzeugten. Und über der Stadt kreisten mehrere Polizeihelikopter.

«Müssen wir weitere Anschläge erwarten?», wollte der Staatsanwalt wissen. «Keine Ahnung», antwortete Kaltbrunner mürrisch.

«Verdammt.»

Kaltbrunner blickte in Richtung Mittlere Brücke. Dort waren die Kameras des Schweizer Fernsehens postiert, die den Umzug live übertragen hatten. «Habt ihr die Medien im Griff?», fragte Kaltbrunner.

«Ja, das Schweizer Fernsehen hat die Live-Übertragung abgebrochen.»

«Aber die filmen doch sicher! Wo sind die anderen Journalisten?»

«Die haben wir alle weggeschickt.»

«So, so», machte Kaltbrunner. Und dachte: So ein Blödsinn. Journalisten sind immer und überall anwesend.

MITTLERE BRÜCKE, BASEL

Nachdem Sandra Bosone, Flo Arber und Alex Gaster die Bilder und Videos an die Redaktion gemailt hatten, sagte Sandra: «Auf geht’s! Wir müssen uns aufteilen. Wer geht zum Regierungsratspräsidenten? Wer geht ins Spital, um die Verletzten zu interviewen? Wer kämpft sich zum Tatort vor?»

«Ich mache den Präsidenten», meldete sich Flo sofort. Er war eigentlich Wirtschaftsjournalist und hatte wenig Freude an klassischer Boulevard-Arbeit. «Okay!», bestätigte Sandra und schaute Alex an.

«Ich kämpfe mich vor.»

«Gut, dann schau ich, was ich im Spital erreichen kann. Ich schreibe unserem Chef eine Mitteilung. Viel Glück, Jungs.»

«Viel Glück», wünschten auch Flo und Alex. Das Team trennte sich. Während Sandra und Flo mit schnellen Schritten verschwanden, blieb Alex nach wenigen Metern an der Polizeisperre hängen. Kein Zutritt, für niemanden. Alex zückte seinen Presseausweis. Der Polizeibeamte warf nur einen flüchtigen Blick darauf und schickte Alex weg. Er solle sich an die Medienstelle wenden. Alex trottete davon und lümmelte rund fünfzig Meter vor der Sperre herum. Nach fünf Minuten sah er eine Chaise kommen, eine Fasnachtskutsche, die von zwei Pferden gezogen wurde. In der Chaise sassen vier Damen. Der Kutscher steuerte direkt auf die Polizeisperre zu. Alex rannte zum Wagen, öffnete die Türe und sprang in die Kutsche. «Sorry, mein kleiner Sohn irrt da drüben im Kleinbasel herum, und diese Idioten lassen mich nicht durch.» Die Damen waren völlig überrumpelt. Nicht nur wegen Alex, sondern auch wegen der ganzen gespenstischen Szenerie. Sie liessen Alex gewähren. Er schnappte sich eine Maske und zog sie an. Sie stank nach Schminke und süssem Parfum. Durch die Augenschlitze sah er, dass der Kutscher stoppte und mit einem Polizisten sprach. Alex verstand nur «Pferde sind störrisch», «zurück zur Kaserne», «sofort».

Dann ging die Fahrt weiter. Die Hufe der Pferde klapperten auf dem Asphalt. Am Brückenkopf auf der anderen Seite des Rheins bog der Kutscher links ab. Alex nahm die Larve vom Kopf, bedankte sich und sprang aus dem Wagen. Er hörte, wie ihm die Damen nachriefen, dass er seinen Sohn sicherlich finden werde.

FÄRBERSTRASSE, SEEFELD, ZÜRICH

Kilian Derungs sass in seinem Büro, einem halbrunden Erkerzimmer, und schaute abwechselnd auf den Fernsehmonitor an der Wand und den Computerbildschirm. Im Fernsehen wurde live über die Bombenexplosion in Basel berichtet, wobei vom eigentlichen Ereignis nicht viel zu sehen war. Es wurden vor allem immer wieder flüchtende Fasnächtler und Passanten gezeigt, eintreffende und abfahrende Ambulanz- und Polizeifahrzeuge, mehrere Helikopter, die über Klein- und Grossbasel kreisten und dazwischen unscharfe Bilder eines Hobbyfilmers, der von einer Terrasse aus die Explosion gefilmt haben wollte. Allerdings war fast nichts darauf zu erkennen ausser einem braunen Etwas, das, so erklärte der Sprecher, eine Staubwolke aus Dreck und Konfetti sei.

Am PC klickte sich Kilian Derungs durch die diversen Online-Portale und entdeckte schliesslich auf «Aktuell»-Online gestochen scharfe Bilder des Fasnachtsumzugs. Ebenso perfekt war der Ton. Pfeifende und trommelnde Fasnächtler in Kostümen, die farbig und fröhlich aussahen, worüber Kilian Derungs sich allerdings nicht freuen konnte. Er wartete auf den Moment 01:22 – an dem die Explosion laut Anrisstext der «Aktuell»-Re- daktion stattfinden sollte. Und tatsächlich: Etwa zwanzig Meter vom Filmer entfernt war ein kleiner Feuerball zu sehen, begleitet von einem lauten Knall. Dann waren Schreie zu hören, das Bild war komplett verwackelt, ein mit Konfetti übersäter Boden war zu erkennen, rennende Füsse, dann ein Schwenk nach oben gegen den Himmel, dann Menschen, die davonrannten, dann wieder ein wildes Durcheinander. Schliesslich wurde es schwarz, und das Video war zu Ende.

Kilian Derungs ging zu seinem Giftschrank, wie er die antike Kommode nannte, holte sich ein grosses, bauchiges Glas hervor und schenkte sich einen Cognac Camus XO Elégance ein, schwenkte das Glas, liess den bernsteinfarbenen Edelweinbrand kreisen und roch den leichten Duft nach Vanille, der für diesen Cognac charakteristisch war. Er nahm einen Schluck. Dann lächelte er zufrieden, setzte sich und schaute sich das Video auf «Aktuell»-Online noch einmal an.

GREIFENGASSE, BASEL

Wie ein Kriegsreporter hielt Alex Gaster seine Fotokamera vor sich und schlich an den Sanitäts- und Polizeiwagen und den aufgebauten Zelten vorbei. Alex spähte hinein und sah, wie Menschen sich umarmten oder an Tischen sassen und redeten. Alex war sich sicher, dass es sich um Care-Teams handelte, die Opfer und Angehörige betreuten. Alex machte einige Aufnahmen und ging weiter. Schliesslich erreichte er das Zentrum der Katastrophe. Er fotografierte die weissen Menschen, die hinter den Absperrbändern auf den Knien mit allerlei technischen Geräten nach Spuren suchten. Alex entdeckte die zerborstenen Schaufenster des Warenhauses Manor und fotografierte sie. «Wer sind Sie?», fragte plötzlich eine Stimme. Alex drehte sich um und blickte in das grimmige Gesicht eines Polizisten.

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