Dürfen Lehrer ihre Meinung sagen?

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Wie sollen Themen wie der Klimawandel oder Migration im Unterricht behandelt werden? Wie sollen Lehrer als Vertreter liberaler Demokratie mit der Aussage umgehen, das «Dritte Reich» sei nur ein «Vogelschiss» in der deutschen Geschichte. Soll das kontrovers, mit offenem Ausgang, diskutiert werden, oder muss der Lehrer «direktiv» eingreifen. Das sind keine Fragen allein von akademischer Relevanz. Die Kontroverse über Kontroversitätsgebote ist zu einem gesellschaftlich brisanten Thema geworden. Der Band liefert Kriterien liefern für die Differenzierung zwischen kontroversen und nicht kontroversen Themen. Er wird von der Theorie den Schritt zur Praxis des Umgangs mit kontroversen Themen im Unterricht vollziehen. Dabei wird der Blick über den Bereich des Politikunterrichts auch auf andere Fächer und schulischen Bereiche gelenkt. Eingegangen wird schließlich auch auf die Hindernisse und Grenzen für die dialogorientierten Formate politischer Bildung.

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Es wäre aber ebenso widersinnig, Bildung als ein Sich-Verhalten zu einer widerständigen Welt zu verstehen, Heranwachsende dann aber nicht in die Vielheit gut begründeter Positionen einzuführen. Schüler/innen zu einer spezifischen Position zu führen, obgleich es vernünftige Alternativen hierzu gibt, ist nämlich nur dadurch möglich, dass das Sich-Verhalten von Heranwachsenden unterbunden, d. h. ihnen die Möglichkeit vorenthalten wird, im Lichte jeweils gut begründeter Alternativen Stellung zu nehmen. Da im Falle von komplexen Problemstellungen keine Position mit einem Argument aufwarten kann, das absolute Durchschlagskraft besitzt, wird eine solche Erziehung zu Methoden und Mitteln greifen müssen, die das Sich-Verhalten von Schüler/innen unterminieren, um diese dazu zu veranlassen, eine bestimmte Position für gerechtfertigt zu halten (Alternativen werden verschwiegen, Positionen werden ›verzerrt‹ dargestellt, eine Person soll mittels Sympathie zur Übernahme einer Position bewogen werden etc.). Damit wird der Anspruch unterminiert, Heranwachsenden dabei zu helfen, im Lichte widerstreitender Positionen einen ›eigenen Weg zu finden und zu gehen‹. Bildung meint aber gerade nicht, Positionen unbefragt zu akzeptieren, sondern impliziert eine Prüfung von Geltungsansprüchen. Bildung zu ermöglichen, bedeutet deshalb, das Sich-Verhalten zur Welt gerade nicht zu unterminieren, sondern – im Gegenteil – zu ermöglichen. In all den Fällen, bei denen es verschiedene Positionen gibt, die jeweils mit guten Gründen vertreten werden können, sollte Unterricht deshalb nichtdirektiv ausgerichtet sind.

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2Im Folgenden greife ich auf Überlegungen zurück, die ich auch an anderer Stelle zur Diskussion gestellt habe (vgl. Rucker 2021).

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