53 mal eins

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52 plus eine Geschichte begleiten die Leserinnen und Leser durch das Jahr. Wer mag, bekommt Woche für Woche einen neuen Impuls, ein «gutes Wort» geschenkt. Falls man aufhören kann zu lesen. Denn die Ideen und Anliegen stammen sämtlich von engagierten Pallottinern, liegen diesen am Herzen, mit erfrischend unterschiedlichen
Blickwinkeln auf das Leben. Glaubwürdige Worte, die berühren, weil man merkt, dass das Gesagte aus der eigenen Lebenserfahrung stammt, echt, ungeschminkt und deshalb bedeutsam.
Dieses Buch ist ein Geschenk!

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Glauben ist zutiefst eine Herzenssache.

Wenn auch das Nachdenken über den Glauben mit dazu gehört und es auf jeden Fall vernünftig ist, zu glauben, so ist dies für mich doch erst der zweite Schritt. Dieser kann nicht gegangen werden, wenn der erste fehlt, der da lautet: Ergreife Gott mit deinem Herzen!

So wünsche ich allen Christinnen und Christen, dass sie sich von Herzen auf diesen Gott der Liebe einlassen und immer mehr lernen, Ihm zu vertrauen.

P. Jochen Ruiner SAC

06 Keine Sorge um den Sonntag An jenem SonntagNachmittag stutzte ich als ich - фото 8

06 Keine Sorge um den Sonntag

An jenem Sonntag-Nachmittag stutzte ich, als ich sah, dass ein Mann in Arbeitskleidung den Hof am Straßenrand kehrte. Sofort kamen mir zwei Erinnerungen. Irgendwo habe ich irgendwann eine Bemerkung von Kardinal Meisner gelesen, der von seiner DDR-Zeit berichtete: Katholische Dörfer habe er daran erkannt, dass dort am Samstag-Nachmittag der Hof und die Straßenrinne gekehrt wurde. Das erinnerte mich wiederum an mein Westerwälder Heimatdorf. Am Samstag-Nachmittag wurde gekehrt. Und es wurde gebadet. Denn: Morgen ist Sonntag. Am Sonntag gab es besseres Essen, den berühmten Sonntagsbraten. Man zog Sonntagskleidung an. Hose und Hemd ließen geradezu körperlich spüren, dass dieser Tag etwas Besonderes war, und man nicht an die Schule, an die Mitarbeit in der kleinen Landwirtschaft denken musste. Dass die Sonntagsmesse wohl letztlich der Grund für die „gute“ Kleidung war, das ahnte die Kinderseele schon früh.

Heute noch pflege ich Sonntagskleidung, ziehe niemals den Anzug an, den ich am Werktag trage. Und ich gestehe, dass es mir immer noch ein bisschen Mühe macht, wenn ich beim Frühstück auf Mitbrüder treffe, die nach meinem Gefühl nicht sonntäglich gekleidet sind. Alles ist eben Biographie, sagen Psychologen.

Der Sonntag ist nicht mehr das, was er mal war. Und wir Katholiken sind selbst mit daran Schuld. In der Nachkonzilszeit haben wir die Vorabendmesse eingeführt. Sie bröckelt allerorten, denn die Sonntagabendmesse ist attraktiver geworden, entspricht sie doch eher heutigem Lebensrhythmus. Jedenfalls öffnete die Vorabendmesse etwa den Feuerwehren und Sportvereinen das Tor zu Übungen und Turnieren am Sonntagmorgen.

Dass viele in der Wirtschaft die Sonntagsruhe gerne aufweichen wollen, damit der Rubel rollt und sich Investitionen sich lohnen, ist sogar verständlich. Aber Christen und Gewerkschaften sind in der Sonntagsfrage gottlob gute Verbündete. Der Sonntag ist der „Tag des Herrn“, für viele der Tag des gemeinsamen Gottesdienstes. Für viele auch der „Tag der Familie“. Und der Tag „kollektiven Sammelns“. Da ist man frei für gemeinsames Tun. Und für’s Ruhn.

Dieses Ruhen geschieht vielfach vor dem Bildschirm. Fernsehen oder Internet. Gibt es eigentlich noch den obligatorischen Sonntagsspaziergang? Vielleicht führt der an Schaufenstern vorbei. Die Geschäfte dürfen nicht geöffnet haben. Das kann man unterlaufen, indem man sich das Hemd oder den Rock im Internet bestellt. Das ist für die Geschäftsinhaber bitter (ich verstehe, dass sie gern sonntags geöffnet hätten). Gut, dass das Bundesverwaltungsgericht entschieden hat, dass sonntags Call-Center etwa von online-shops nicht arbeiten dürfen.

Auch die moderne Welt mit ihrer Freiheit und ihren ungeahnten Möglichkeiten muss ihren Respekt dem „Kulturgut“ Sonntag zollen. Ob der Sonntag „Tag des Herrn“ bleibt, das liegt in der Verantwortung aller Christen unseres Landes. Dass der Sonntag Sonntag bleibt, das haben alle Bürgerinnen und Bürger in der Hand, besonders jene, die Verantwortung haben in Wirtschaft und Kultur, Medien und Politik. Da in diesen Bereichen immer noch sehr viele Christen tätig sind (früher sprach man von Laienapostolat), mache ich mir um den Sonntag – Kleidung hin, Kleidung her – keine großen Sorgen.

P. Alexander Holzbach SAC

07 Wundersame Folgen der Ordnungsliebe Es ist schon erstaunlich wie viele - фото 9

07 Wundersame Folgen der Ordnungsliebe

Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen in ihren Wohnungen und im Terminkalender Chaos pflegen. Unfähig zur Pünktlichkeit und ausgeliefert ihrer häuslichen Unordnung, die sich manchmal im Kleiderschrank versteckt, geben sie unfreiwillig einen Einblick in ihre seelische Verfassung. Die ist meist ebenso durcheinander geraten wie ihr Wohnzimmer oder ihr Bett. Von dem Gerümpel in der Garage, auf dem Dachboden und im Keller ganz zu schweigen. Da wird gesammelt, was das Zeug hält; das ganze Seelengehäuse schnappt nach Luft …

„Ich kam noch nicht zum Aufräumen“, meinte eine Frau zu mir, die schon seit Jahren einen Teil ihrer Wohnungseinrichtung noch in Kisten verpackt hatte. „Sie müssen entschuldigen, Herr Pater, aber Sie wissen ja, wie das so ist, wenn man Kinder hat und einen Mann, der meterhoch Sportmagazine hortet.“ Ja ja, ich weiß es. Vom bequemen Vorsichherschieben über die Gewöhnung an eine Standardunordnung bis hin zum Messie sind es manchmal nur einige Jahre.

Sage mir, wie es in deinem Auto aussieht, und ich sage dir, wie es bei dir zu Hause ist. Wenn ich die verstreute Zigarettenasche am Boden sehe, leere Coladosen und Tankquittungen auf dem Rücksitz entdecke und Bierflecken auf dem Bezug, lässt sich erahnen, wie es um die Ordnungsliebe aussieht.

Wer als Kind in einer chaotischen Atmosphäre aufwuchs, wird diese auch im weiteren Leben lange Zeit oder für immer beibehalten. Denn für manche bedeutet dieses Chaos Geborgenheit, sofern die Kindheit schön war. Er ist also auf Chaos konditioniert. Wer es furchtbar fand, wird sich zur Ordnung erziehen, was nicht immer gelingt; denn vielfach fehlt einfach die Disziplin.

Wer stets unter Strafandrohung zur Ordnung und Pünktlichkeit erzogen wurde, wird sich vielleicht später zum unbewussten Protest dagegen aufbäumen und unpünktlich sein oder/und jede Erwartung an die gewünschte Anpassung sabotieren. Er steckt immer noch im pubertären Streik. Andere sind von depressiver Art und vermögen nicht die Kraft aufzubringen, die erforderlich ist, aufzuräumen, wegzuräumen, die Zeit zu gestalten. Es ist ihnen alles zu viel.

Mein Tag ist strukturiert, vom Rhythmus geprägt. Das habe ich teilweise als Kind schon gelernt. Sämtliche Post und alle Mails sind bis Mittag vom Tisch. Beiträge für Zeitschriften werden so schnell wie möglich erledigt. Mein Schreibtisch ist leer. Das Zimmer lebt von den nicht vorhandenen Möbeln nach dem Motto: Weniger ist mehr. Das gibt Klarheit, Raum und lässt atmen.

Natürlich muss ich mich auch schon mal zwingen, Dinge zu tun, die Disziplin verlangen, z.B. in meinen Fitnessraum zu gehen und dort dreimal wöchentlich zu schwitzen. Oder jedes Jahr die angesammelten Papiere, Bücher und den Nippes zu entsorgen. Räumen Sie sofort auf, schieben Sie nichts auf; denn Stress entsteht nicht durch ein Zuviel an Arbeit, sondern eher durch ein Zuviel an aufgeschobener Arbeit.

Ich rede nicht von zwanghaftem Perfektionismus. Der ist neurotischer Natur und befreit nicht wirklich. Wer sich dazu durchringt, seine Zimmer aufzuräumen, Dinge sofort wieder an ihren Platz zu stellen, erfährt eine neue Lebensqualität: Er wird zufriedener, ruhiger. Er hat aufgeräumt und ist aufgeräumt. Seine Freunde und Gäste spüren eine atmosphärische Klarheit.

Weil ich anstehende Arbeiten sofort erledige und gebrauchte Dinge sofort zurückstelle, habe ich an Zeit gewonnen: Fast zwei Stunden täglich sind verfügbar für andere Arbeiten. Ich erlaube mir, ins Café zu gehen, viel zu lesen, zu entspannen. Ohne Gewissensbisse. Sobald aber Aufgaben hinausgeschoben werden, Post liegen bleibt, wird es eng und stressig.

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