53 mal eins

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52 plus eine Geschichte begleiten die Leserinnen und Leser durch das Jahr. Wer mag, bekommt Woche für Woche einen neuen Impuls, ein «gutes Wort» geschenkt. Falls man aufhören kann zu lesen. Denn die Ideen und Anliegen stammen sämtlich von engagierten Pallottinern, liegen diesen am Herzen, mit erfrischend unterschiedlichen
Blickwinkeln auf das Leben. Glaubwürdige Worte, die berühren, weil man merkt, dass das Gesagte aus der eigenen Lebenserfahrung stammt, echt, ungeschminkt und deshalb bedeutsam.
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In seiner Studentenzeit hat ein Freund folgenden Satz formuliert und an die Wand gehängt: „Es ist nicht schwer, ein Kamel zu sein. Aber es ist schwer, das 18. Kamel zu sein.“ Hintergrund dieses Satzes war ein Rätsel. Ein Kamelbesitzer hatte drei Söhne. Er verfügte, dass bei seinem Tod einer die Hälfte, der andere ein Drittel und der dritte ein Neuntel von seinem Besitz an Kamelen bekommen soll. Als er starb, hatte er 17 Kamele. Die Söhne waren ratlos. Wie sollten sie die 17 Tiere nach der Vorgabe des Vaters aufteilen?

Da fragten sie einen weisen Mann. Der sagte: Ich gebe euch eines von meinen Kamelen dazu und dann könnt ihr teilen. Der eine bekam die Hälfte, das heißt 9 Kamele, der andere 6 Kamele und der dritte 2. Die Summe ergibt 17. Das 18. Kamel blieb übrig. Das nahm der Weise wieder mit.

Das 18. Kamel diente dazu, eine schwierige Situation zu lösen. Dann war es wieder überflüssig. Deshalb hatte mein Freund geschrieben: Es ist schwer, das 18. Kamel zu sein. Er wollte damit zum Ausdruck bringen: Es ist schwer, in einer schwierigen Situation zu helfen und sich dann wieder überflüssig zu machen. Sich nicht für unentbehrlich zu halten, sondern für einen Dienst zur Verfügung zu stehen. Ähnliches hinterließ der heilige Vinzenz von Paul: „Wenn wir unsere Aufgabe erfüllt haben“, sagte er, „dann ziehen wir die Tür zu, schließen sie ab, legen den Schlüssel unter die Fußmatte und gehen.“

Aber es braucht auch ein Gegengewicht. Wir brauchen auch bleibende Beziehungen, die Freundschaft mit Menschen, bei denen wir immer wieder gern verweilen und gleichsam zuhause sein können. Wo wir uns nicht nach getaner Tat sofort verabschieden, sondern noch eine Weile bleiben. Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, erinnere ich mich an Menschen, mit denen ich ein Stück Weg gegangen bin. Aber dann haben wir uns aus den Augen verloren. Es bleibt jedoch die Erinnerung an eine wohltuende und wichtige Wegstrecke. Aber es ist auch wichtig, loslassen zu können, um für neue Aufgaben offen und gewachsen zu sein. Doch es braucht auch tragende Beziehungen, die bleiben und aus denen ich lebe – in innerer Freiheit und im Wissen, füreinander da zu sein und sich aufeinander verlassen zu können.

„Wer möchte ich geworden sein, wenn ich gewesen bin?“ Jemand, der da ist, um zu helfen. und der auch loslassen kann. Und jemand, der sich über Menschen freut, auf die er sich verlassen kann und mit denen er gern unterwegs ist.

P. Heribert Niederschlag SAC

04 Um Pallottis Geist ringen Das Orginal stirbt in den Epigonen Dieser Satz - фото 6

04 Um Pallottis Geist ringen

„Das Orginal stirbt in den Epigonen.“ Dieser Satz eines polnischen Schriftstellers begleitet mich schon einige Zeit. Das Wort „Epigone“ bedeutet ursprünglich „Nachgeborener“, ist aber in unserem Sprachgebrauch heute negativ geworden und bezeichnet einen „Nachmacher“. Einen, dem nichts Neues einfällt und der so das Vergangene ohne eigene Gestaltungskraft imitiert.

Wir Pallottiner lieben den heiligen Vinzenz Pallotti – mit seinen Eigenheiten, mit seinen Stärken und mit seiner Leidenschaft. Wir schätzen sein offenes Kirchenbild und seine Liebe zu Gott. Wir lieben ihn für seine Weite und für seine unendliche Sehnsucht nach Gott. – Zumindest lieben wir ihn so, wie wir glauben, dass er war und wir ihn zu erkennen meinen. Denn: Nie haben wir den ganzen Menschen, nie alle seine Dimensionen und seine Vielschichtigkeit; wir wählen aus. Manches in der Biographie des Heiligen zieht unsere Aufmerksamkeit stärker auf sich, und für manches haben wir nur einen blinden Fleck übrig.

Manchmal, scheint mir, legen wir auch etwas in die Person und in das Leben unseres Heiligen hinein, weil wir gar zu gerne hätten, dass er so denke wie wir. Nie haben wir den „ganzen“ Menschen, den „ganzen“ Heiligen. Wir leben in einer anderen Zeit und haben einen anderen Lebenshintergrund. Unsere Lebenssicht färbt ab auf unser Bild von Pallotti.

Und das ist erlaubt. Es ist auch gut so; es geht auch gar nicht anders.

„Das Original stirbt in den Epigonen.“ Würden wir Pallotti imitieren, kopieren, ihn „nachmachen“, so wie wir ihn uns vorstellen, hätte er uns und unserer Zeit wenig zu sagen. Wir würden im 19. Jahrhundert stehen bleiben. Wir würden die Antworten für damals finden, unsere Zeit und unsere Nöte aber gingen leer aus.

Wer Vinzenz Pallotti und seinem Ideal, seinem Traum treu bleiben will, muss sich in gewisser Hinsicht auch vom Blick in die Vergangenheit lösen. Er braucht die Zwiesprache mit den Menschen, die heute leben, mit den Nöten, die heute nach Antwort schreien. Was einen Heiligen frisch und lebendig hält, ist, wenn sein Geist in seinen „Geisteskindern“, in seinen Nachfolgern, lebendig bleibt. Wenn die Größe seiner Liebe, seiner Menschenzugewandtheit, seines Opfergeistes und seiner Gottesleidenschaft auch unser Kennzeichen ist.

Die „Übersetzungsarbeit“ eines Heiligen, ihn in der Sprache der Jetztzeit, der Gegenwart, zu übertragen, ist wesentlich schwieriger und mühseliger. Es braucht Gestaltungskraft, Mut und eine gute Portion Vertrauen in den Heiligen Geist. Leichter ist es, zurück zu schauen und „historische Studien“ zu betreiben.

Wer sich noch an den Mathematikunterricht erinnert, kennt das „Parallelverschieben“: Eine geometrische Figur wird von einem Ort zu einem anderen (parallel) verschoben. Dabei bleibt die Gestalt der Figur unverändert, aber sie befindet sich in einem neuen Umfeld.

Es ist die Aufgabe in der pallottinischen Familie, dass wir um Pallottis Geist ringen: Wie würde seine Person und sein Handeln in der heutigen Zeit, an unserem Ort, an diesen Menschen, sichtbar werden: die Größe seines Geistes, seine Liebe zu den Menschen, seine Weite und Offenheit, seine mutige Tatkraft, seine unendliche Sehnsucht nach Gott, sein Ergriffensein von Gottes Barmherzigkeit …

Wie würde es unser Leben verändern? Zu welchen Taten würde es uns anspornen? Welche Spuren würden wir hinterlassen?

Das „Orginal“ soll leben. Sein Geist soll erfahrbar werden in den „Nachgeborenen“.

P. Helmut Scharler SAC

05 Glauben ist Herzenssache Als ich in den 90er Jahren Theologie studierte lag - фото 7

05 Glauben ist Herzenssache

Als ich in den 90er Jahren Theologie studierte, lag in den ersten beiden Studienjahren der Schwerpunkt auf der Philosophie. Ich muss gestehen, dass mich dies damals überfordert hat. Es wurden in der Philosophie denkerische Leistungen gefordert, die oft über meinen Horizont hinausgingen.

Ich fragte mich, ob das denn alles wirklich nötig sei und zweifelte an der Struktur des Theologiestudiums, genauso aber auch daran, ob ich dem allem gewachsen sein werde.

Innerlich regte sich bei mir aber auch Widerstand: Es könne doch nicht sein, dass es so schwer und „verkopft“ sein müsse, wenn man Theologie studieren wolle. Wieso sollte es nur mit intellektuellen Höhenflügen möglich sein, etwas von Gott zu verstehen beziehungsweise zumindest zu erahnen?

Es war in dieser Phase meines Studiums, als wir Studenten von einem Professor nach unserem Lieblingsbibeltext gefragt wurden.

Spontan fiel mir dabei die Stelle ein: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.“ (Mt 11, 25)

Dies war für mich ein Trost, und bis heute ist mir dies ein ganz wichtiger Bibeltext.

Der Glaube kommt nicht zuerst vom Verstehen und hat schon gar nichts mit dem Intelligenzquotienten zu tun. Ich habe manchmal sogar den Eindruck, dass es überhaupt nicht hilft, „sich einen Kopf zu machen“, also zu viel zu grübeln und nachzudenken.

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