Ralph-Miklas Dobler - Mensch und Künstliche Intelligenz

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Künstliche Intelligenz ist eines der großen Gegenwarts- und Zukunftsthemen unserer Zeit. Die Technologie hat bereits Einzug in unsere Gesellschaft gehalten und wird diese noch weiter verändern. Weltweit werden derzeit Mittel bereitgestellt und Wege eröffnet, um Künstliche Intelligenz und ihre Potenziale zu erforschen. Welche Chancen bietet KI? Welche Risiken sind damit verbunden?
Dieser Band wirft einen umfassenden Blick auf das Phänomen. Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen befassen sich u. a. mit dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Diskriminierung und Rassismus, Wissenschaft und Werbung. Dabei stehen medien-, gesellschafts- und kulturwissenschaftliche, narratologische, wissenschaftstheoretische sowie wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven auf KI im Vordergrund.
Mit Beiträgen von Nicole Brandstetter, Josephine D'Ippolito, Ralph-Miklas Dobler, Philip Hauser, Martin Hennig, Daniel Jan Ittstein, Gudrun Schiedermeier, Jens Schröter und Alicia Sommerfeld.

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2.2.4T-800 in Camerons Terminator (1984)

Der Terminator T-800 ist laut der Umfrage der GI eine der bekanntesten KI in Deutschland (vgl. Gesellschaft für Informatik, 2019). Auch abseits des Science-Fiction-Genres ist der Terminator ein Begriff. Der muskulöse Android, welcher im Film fälschlicherweise als Cyborg betitelt wird, ist eine emotionslose Kampfmaschine, die von der KI SKYNET in die Vergangenheit geschickt wird, um den Widerstand gegen die Maschinen zu brechen. Im Gegensatz zu den anderen gewählten Filmbeispielen haben sich die Maschinen von den Menschen emanzipiert und sind keine Sklaven mehr. Alle Kampfroboter folgen ausschließlich den Befehlen SKYNETS. Allerdings haben sie in Terminator ebenfalls einen menschenähnlichen Körper, um unentdeckt ihr Ziel verfolgen zu können. Der Körper wird ihnen nun nicht mehr von menschlichen Schöpfer*innen aufgezwungen, sondern eigenmächtig gewählt, um die Menschheit zu infiltrieren. Die Akzeptanz der KI erfolgt demzufolge durch die Anthropomorphisierung der Maschine. Dabei ähnelt der autonome Terminator dem Menschen ausschließlich hinsichtlich seines Aussehens, auch wenn es sich hier um das stereotype Idealbild des Mannes handelt (vgl. Hollywood, 1995). Der hypermaskuline T-800 verkörpert Kraft und Dominanz, um die Überlegenheit der Maschine gegenüber den Menschen zu verdeutlichen. Zudem zeigen auch die Handlungsweisen des Terminators deutlich seinen Maschinencharakter. Er agiert rational. Der Mensch wird gleichgesetzt mit Irrationalität und die Maschine im Gegensatz dazu mit Rationalität. Der Kampfroboter hat weder Gefühle noch Ängste oder gar Wünsche. In dem dritten Teil der Terminator-Reihe aus dem Jahr 2004 wird dies durch den Terminator selbst zusammengefasst: „Desire is irrelevant. I am a machine“. Menschen und Maschinen sind in der Filmreihe einander gegenübergestellt und dulden keine friedliche Ko-Existenz beider Arten. Diese Darstellung vermag es Ängste gegenüber KI zu schüren, welche einer reflektierten Mensch-Maschine-Kooperation entgegenstehen können. Chancen durch KI und technologischem Fortschritt werden in diesem Film gänzlich ausgeblendet. Die dystopische Zukunftsvision von Kampfrobotern in Terminator hat bis heute enorme Auswirkungen auf die Perzeption von KI und die damit verbundene Mensch-Maschine-Kooperation.

2.2.5Die Mechas in Spielbergs A. I. – Artificial Intelligence (2001)

In dem Film, welcher auf der Kurzgeschichte von Brian Aldiss Supertoys Last All Summer Long basiert, werden von der Firma Cybertronics Roboter gebaut, die ein Bewusstsein haben. Die sogenannten Mechas dienen den Menschen als Kindsersatz, Bedienstete oder gar Prostituierte. Der neue Prototyp David erhält den Körper eines Kindes und wird darauf geprägt, eine ausgewählte Familie bedingungslos zu lieben. David ist sich jedoch seiner Künstlichkeit bewusst und deutet diese als Grund für den Liebesentzug der angenommenen Mutter. David ist von deren echten Sohn hinsichtlich seines Aussehens nicht zu unterscheiden. Allein das Wissen, dass es sich um eine Kopie handelt, führt zu ihrer Ablehnung gegenüber der körpergebundenen KI. Ihr Unbehagen führt dazu, dass sie den Maschinenjungen aussetzt. Aufgrund seines menschlichen Äußeren entgeht David der Vernichtung durch Menschen, die ausgediente Roboter in spektakulären Shows zerstören. In diesem Film werden die Menschen als grausam dargestellt, die den intelligenten Maschinen auf vielfältige Weise Schaden zufügen. Davids Wunsch nach Liebe und Zuneigung von seiner Mutter schickt den Androiden auf die Suche nach der blauen Fee, die in der Geschichte Pinocchio eine kleine Holzpuppe in einen menschlichen Jungen verwandelt. In A. I . geht es der KI nicht darum die Kontrolle über die Menschheit zu erlangen, sondern vielmehr ein Teil von ihr zu werden. Der Android sehnt sich nach Zugehörigkeit und Liebe, welche ausschließlich menschliche Eigenschaften sind. Auf seinem Weg zum Menschsein wird David in einem Unterwassergefährt eingeschlossen und erst 2000 Jahre später durch eine hochentwickelte Form der Mechas entdeckt. Die Menschheit ist inzwischen ausgestorben und David ist das letzte verbleibende Wesen, welches der ehemaligen Menschheit aufgrund seines Aussehens und seiner Gefühle am ähnlichsten ist. So wird der Android im weiten Sinne doch noch zu einem Menschen.

Künstliche Intelligenzen, die in Filmen meist als Gegenspieler zum Menschen eingeführt werden, sind in A. I. – Artificial Intelligence schlussendlich unmittelbar mit den Menschen verbunden. Die Grenze zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit wird aufgehoben, weil ihre Gemeinsamkeiten gegenüber den Unterschieden aufgewogen werden und letztlich dominieren. Der Film führt die Diskussion um die Beziehung von Mensch und Maschine zu einer ganz anderen Sichtweise.

2.2.6Wall·E in Pixars Wall·E (2008)

In dem computeranimierten Kinofilm ist ein kleiner Müllroboter der Protagonist der Geschichte. Wall·E ist nur wenig anthropomorphisiert, so besitzt er zwar ein Augenpaar, zwei Greifarme und zwei Ketten als Beine, ist aber dennoch deutlich als Maschine zu erkennen. Sein verniedlichtes Aussehen führt wiederum zur verstärkten Akzeptanz des kleinen autonomen Roboters. Tatsächlich gibt es in der Robotik den Begriff uncanny valley bzw. uncanny cliff für den Effekt, dass die menschliche Akzeptanz gegenüber Robotern abrupt abfällt, wenn diese den Menschen zu sehr ähneln (vgl. Watson 2014). In der Science-Fiction führt diese „unheimliche Ähnlichkeit“ bei den meisten Menschen ebenfalls zu einer Aversion gegenüber den KI-gesteuerten Androiden, sofern sie diese auch als Maschinen erkennen. In allen bisherigen Filmbeispiele traf die Ablehnung durch Ähnlichkeit aufgrund des Phänomens des uncanny valley ausnahmslos zu. Im Umkehrschluss führt der Mangel an Ähnlichkeit in Wall·E zu einer höheren Akzeptanz der Maschine.

Die Ähnlichkeit von Menschen und Maschinen zeigt sich in diesem Film zwar nicht in Blick auf das Aussehen, jedoch auf die Handlungsweisen und Charaktere. Sie ähneln sich trotz ihrer Verschiedenheit, wie die Menschheit selbst. Dies unterscheidet den Film von den anderen ausgewählten Beispielen. Wall·E sticht dabei insbesondere durch seine menschlichen Emotionen, wie bspw. Liebe, Angst und Hoffnung, hervor. Dies zeigt sich unter anderem in seinen starken romantischen Gefühlen gegenüber dem weiblichen Roboter EVE. So nimmt er aufgrund seiner gesammelten Erkenntnisse aus einem Film die Rolle des verliebten Mannes ein und umwirbt EVE. Letztere lernt mithilfe von Wall·E im Verlauf der Handlung ebenfalls Gefühle kennen und setzt sich daraufhin für die Menschheit ein. In dem Film wird die Menschheit nicht von KI bedroht, sondern bei der Re-Kolonialisierung der Erde unterstützt. Waren Künstliche Intelligenzen bisher das Feindbild der Menschen, sind sie nun die stärkste Allianz beim Wiederaufbau der menschlichen Zivilisation auf der Erde. Lediglich der Bordcomputer des Weltraumschiffs handelt scheinbar böswillig und wird als Antagonist gemeinsam von Mensch und Maschine bekämpft. Dies geschieht allerdings nur aufgrund der Befehle, die ihm von der menschlichen Regierung aufgetragen wurden. Der Film unterscheidet sich somit in mehreren Aspekten von den bisherigen Filmen und wirft wie AI – Artificial Intelligence ein positives Licht auf die Chancen der Mensch-Maschine-Kooperation.

2.2.7Mutter in Sputores I am Mother (2019)

Ein aktuelleres, vieldiskutiertes Beispiel zu KI im Film ist I am Mother , in dem eine KI sich der gesamten Menschheit entledigt. Erneut steht die Thematik der Auslöschung der Menschen durch eine KI wie SKYNET im Mittelpunkt. Dies erschließt sich jedoch erst zum Schluss. Zu Beginn wird lediglich einen humanoiden Roboter gezeigt, der nur schwach einem Menschen ähnelt. Die sogenannte Mutter ist aufgrund des metallischen Körpers, der Größe und des einen Auges klar von den Menschen zu unterscheiden. Nichtsdestotrotz hat Mutter einen Kopf, Gliedmaßen und einen Torso, um menschenähnlich zu erscheinen. Die rudimentäre Mimik, die durch zwei Lichtpunkte im Gesicht dargestellt wird, imitiert menschliche Regungen. Zudem erhält Mutter eine warme weibliche Stimme, welche das einzige körperliche Merkmal ihrer Weiblichkeit ist.

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