Alexandra Welbhoff - Melea

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Geflügelte Kreaturen und furchterregende Mischwesen haben die Insel Kalmar eingenommen. Melea, ihr Vater, die alte Hexe, der Schamane und die übrigen Überlebenden, müssen fliehen. Unerklärliche Phänomene tragen sich zu und mehr und mehr wenden sich die anderen von Melea ab, die scheinbar unmenschliche Kräfte besitzt. Dass sie von den Göttern mit Gaben gesegnet wurde, um gegen den toten Gott anzukämpfen und die bekannten Welten zu retten, ahnt niemand – auch Melea nicht.
Die Fliehenden gelangen ins Königreich Mesu, wo sie von Königin Nalia aufgenommen werden. Alle Reiche müssen sich vereinen, um dem toten Gott nicht die Herrschaft zu überlassen. Doch als
der dunkle Prinz im Palast auftaucht, versetzt dies alle in Angst und Schrecken. Er ist höchst interessiert an Melea und ihren Gaben …

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Um in die Erinnerungen eines Wesens zu gelangen, musste sie sehr tief in dessen Geist eindringen. Für gewöhnlich benutzte sie dazu ein Geflecht, das einer stark verästelten Wurzel ähnelte. Und jede noch so feine Wurzel war eine Erinnerung. Doch in Meleas Geist gab es ein solches Geflecht nicht.

Verwundert schaute Nalia einen langen Flur entlang, der sich irgendwo im dämmrigen Licht verlor.

„Was ist das hier?“

Zögernd ging sie los, blieb jedoch schon bald wieder stehen und hielt den Atem an. Dabei beobachtete sie verblüfft eine Tür, die sich in der rechten Wand manifestierte.

Langsam berührte sie das helle Eichenholz und tippte gegen den silbrig leuchtenden Türknauf.

Sie schaute noch einmal den Flur hinauf, aber es blieb bei dieser einen Tür.

„Bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als nachzusehen, wohin sie führt“, dachte sie und drehte den Knauf.

Prompt erlitt sie Atemnot. Panik ergriff Nalia, als sie einen großen Hai erblickte, der auf sie zu schwamm. Zudem überkamen sie heftige Schmerzen in Augen und Schläfen, sodass sie eiligst in den Flur zurück flüchtete. Schwer atmend starrte sie die Tür an, dann ihr triefend nasses Kleid.

„Bei den Göttern“, wisperte sie.

Etwas Vergleichbares hatte sie noch nie erlebt. Aber ihr war bewusst, dass sie soeben in einer von Meleas Erinnerungen gewesen war. Rion hatte ihr von der Geschichte mit dem Hai berichtet. Auch Mowanye wusste etwas darüber zu erzählen, da sich Melea ihm anvertraut hatte. Allerdings hätte Nalia diese Erinnerung als Außenstehende sehen müssen und nicht als Melea. Wenn sie in Erinnerungen eintrat, schwebte sie neben der Person. So konnte sie alles beobachten und sogar die Gedanken des anderen auffangen.

„Das gibt es nicht. Es ist einfach unglaublich“, murmelte sie.

Als sie aus dem Augenwinkel ein Flackern bemerkte, schaute Nalia nach links. Und starrte eine weitere Tür an, die sich fünf Schritte von ihr entfernt manifestierte.

„Da bin ich aber mal gespannt.“

Vorsichtshalber holte Nalia tief Luft, bevor sie die Tür öffnete. Sie fand sich an einem wunderschönen Sandstrand wieder. Sie spürte Wasser und feinen Sand zwischen den Zehen, da Melea durch seichtes Gewässer ging. Und immer wieder schaute sie zu Geralt, der neben ihr herlief.

„Was ist mit dir? Du bist so schweigsam“, fragte sie ihn schließlich.

Geralt blieb abrupt stehen, kramte in seinem Beutel, den er am Gürtel trug, und holte etwas heraus. Allerdings hielt er den Gegenstand in seiner geschlossenen Hand, sodass nichts davon zu sehen war.

„Ich habe auf dem Markt etwas entdeckt und musste direkt an dich denken. Aber jetzt bin ich mir nicht sicher, ob es dir gefällt.“

Er lächelte verunsichert, als er Meleas Hand nahm.

„Schließe bitte deine Augen.“

Da es dunkel wurde, war Melea wohl seiner Bitte nachgekommen. Nalia fühlte etwas Kühles, das um ihr oder vielmehr Meleas Handgelenk gelegt wurde. Dann drückte Geralt sanft ihre Finger.

„Ich hoffe, er gefällt dir.“

Lea öffnete ihre Augen, und Nalia betrachtete den Armreif, den die junge Frau nun am Gelenk trug. In den silbernen Reif waren zwei Seeschlangen aus Gold eingelassen. Sie standen ein wenig über, und ihre Köpfe überkreuzten sich mittig. Die Schlangen waren unglaublich detailgetreu. In Feinarbeit hatte der Schmied halbrunde Schuppen und die gespaltenen Zungen herausgearbeitet. Des Weiteren verfügten die Schlangen über dunkelgrüne Augen aus winzigen Smaragden.

„Das hat ein Meister angefertigt. Es wird eine Kleinigkeit gekostet haben“, dachte Nalia.

„Ich kann das unmöglich annehmen, Geralt.“

Er beugte sich hinab, bis er mit Lea auf Augenhöhe war.

„Gefällt er dir nicht?“

„Doch, er ist wunderschön, aber viel zu wertvoll. Der Reif muss ein Vermögen gekostet haben.“

Geralt lächelte erleichtert.

„Der Armreif gehört dir. Und ich will keine Widerrede hören.“

„Aber …“

„Nein“, unterbrach er sie.

Lea schüttelte verständnislos den Kopf.

„Womit habe ich ein solches Geschenk verdient?“

Geralt druckste eine Weile herum und betrachtete dabei eingehend seine Stiefel.

„Oh je, so schwer kann das doch nicht sein“, dachte Nalia.

„Nun ja, eigentlich wollte ich …“

Er wurde jäh unterbrochen, als Rion an der Baumgrenze auftauchte und nach den beiden rief.

„Was ist denn los bei euch? Das Essen wird nicht besser, je länger es über dem Feuer hängt.“

Melea und Geralt beeilten sich, zu ihm zu kommen und gingen dann schweigsam zum Haus. Nalia fand sich im Flur wieder.

„Was für ein Trottel. Warum sagt er ihr denn nicht, was er empfindet?“

Sie ging den Flur weiter entlang. Nach dreißig Schritten erschien eine neue Tür.

„Wozu der große Abstand? Die zweite Tür befand sich doch nur wenige Schritte neben der ersten.“

Sie wunderte sich zwar über diesen Umstand, drehte aber den Knauf und fand sich in eiskaltem Wasser wieder. Ihr Atem ging schwer, die Muskeln in Armen und Beinen brannten wie Feuer. Sie hörte Melea, wie sie Geralts Namen rief.

„Und ich dachte, er hätte übertrieben, als er diese Geschichte erzählte“, dachte Nalia.

Melea umklammerte Geralt tatsächlich mit den Beinen und einem Arm, um zu verhindern, dass er unter die Brücke gezogen wurde. Nalia spürte die unfassbare Erschöpfung der jungen Frau, aber auch den unbändigen Willen, Geralt auf gar keinen Fall loszulassen.

Nalia beobachtete mit einer Mischung aus Unglauben und Faszination, wie die beiden es schließlich ans Ufer schafften. Dort machte Geralt seinem Ärger darüber, dass Melea sich derart in Gefahr gebracht hatte, Luft. Doch dann umarmte er sie fest und trug sie auf eine Anhöhe, wo der Boden einigermaßen fest war. Er selbst ging wieder zurück zum reißenden Bach, und Nalia lauschte Meleas Gedanken. Allerdings war es schwierig, einen Sinn darin zu finden, da Melea völlig durch den Wind war. Ihre Gedankengänge überschlugen sich förmlich, bis sie ihren Vater erblickte.

„Der ist ganz schön wütend“, dachte sie.

Rion kam die Anhöhe hinauf und Nalia keuchte schockiert auf, als er Melea auf die Füße zerrte und ihr eine Ohrfeige verpasste. So heftig, dass sie zu Boden ging. Entsetzt sah Melea auf, genau in dem Moment, als Geralt ihren Vater von den Füßen riss. Auch Geralt ging zu Boden, warf sich direkt auf Rion, schüttelte ihn durch und brüllte ihn an.

„Was hast du getan? Bist du wahnsinnig geworden, wie konntest du sie nur schlagen?“

Nalia warf die Tür ins Schloss und rieb ihre schmerzende Wange.

„Na warte, wenn ich dich in die Finger kriege“, regte sie sich auf.

„Das gibt’s ja wohl nicht.“

Sie ging weiter, und wieder waren es mehrere Schritte, bis sich erneut eine Tür manifestierte. Was sie dahinter erlebte, war für Nalia fast mehr als sie ertragen konnte. Dies lag nicht nur an dem kaltherzigen Geflügelten und den furchtbaren Dingen, die er getan und gesagt hatte. Vielmehr machten Nalia die unfassbaren Schmerzen und Gefühle von Melea zu schaffen.

Sie lehnte an der Wand neben der Tür und rieb sich fröstelnd über die Arme.

„Bei allen guten Göttern“, wisperte sie schockiert.

Sie schluckte hart, doch der dicke Kloß im Hals blieb.

„Schrecklich, was sie durchgemacht hat. Es würde mich nicht wundern, wenn sich ihr Geist aufgrund dieser Erlebnisse zurückgezogen hat.

Nalia richtete sich auf und ging dreißig Schritte bis zu einer weiteren Tür. Diese unterschied sich von den anderen, denn sie bestand nicht aus hellem, sondern aus fast schwarzem Holz. Und der Knauf funkelte auch nicht silbern – er schimmerte blutrot.

„Eine Tür schaffe ich noch.“

Nalia spürte, wie allmählich ihre Kräfte schwanden. Sie musste sich beeilen. Deshalb ignorierte sie das ungute Gefühl, das ihr diese Tür vermittelte und öffnete sie. Sofort überkam sie ein eisiger Schauer, als sie in einen düsteren Saal hineinsah. Es herrschte nur dämmriges Licht, sodass sie den Saal nicht überblicken konnte.

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