Alexandra Welbhoff - Melea

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Geflügelte Kreaturen und furchterregende Mischwesen haben die Insel Kalmar eingenommen. Melea, ihr Vater, die alte Hexe, der Schamane und die übrigen Überlebenden, müssen fliehen. Unerklärliche Phänomene tragen sich zu und mehr und mehr wenden sich die anderen von Melea ab, die scheinbar unmenschliche Kräfte besitzt. Dass sie von den Göttern mit Gaben gesegnet wurde, um gegen den toten Gott anzukämpfen und die bekannten Welten zu retten, ahnt niemand – auch Melea nicht.
Die Fliehenden gelangen ins Königreich Mesu, wo sie von Königin Nalia aufgenommen werden. Alle Reiche müssen sich vereinen, um dem toten Gott nicht die Herrschaft zu überlassen. Doch als
der dunkle Prinz im Palast auftaucht, versetzt dies alle in Angst und Schrecken. Er ist höchst interessiert an Melea und ihren Gaben …

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„Ja, Sander schafft das!“

Geralt trat nun an Rion heran.

„Komm, wir müssen das Hauptsegel kontrollieren und uns um die Ruder kümmern. Die anderen halten Wache, damit wir keine bösen Überraschungen mehr erleben.“

Die beiden verabschiedeten sich von Lea und machten sich an die Arbeit.

Kaum dass sie fort waren, stöhnte sie leise und legte den Kopf in den Nacken. Ihr war richtig übel, und ihr Arm brannte wie Feuer.

„Dein Hemd ist kaputt! Warum?“, fragte Sander.

Lea räusperte sich und drehte den Kopf zu ihm. Da sie nicht die ganze Geschichte erzählen wollte, sagte sie nur: „Es ist vorhin beim Kampf gegen die Biester kaputtgegangen.“

Er deutete auf den Verband.

„Hast du dir dabei auch wehgetan?“

Wieder blickte sie zu Sander auf, wobei sie einen großen Schatten bemerkte, der über sie hinwegglitt.

„Tut es noch weh?“

„Nein, Sander, es ist alles in Ordnung.“

Mit verengten Augen suchte sie den Himmel ab, und ganz kurz erblickte sie einen weiteren Schatten unter den finsteren Wolkenbergen hinweggleiten.

„Was war das?“, flüsterte sie und sagte: „Hol Geralt oder meinen Vater! Beeil dich!“

Sander hielt erschrocken die Luft an.

„Geht es dir wieder schlecht?“

„Sander, tu einfach, was ich dir sage. Sofort“, rief sie.

Erschrocken ging er ein paar Schritte rückwärts und prallte gegen etwas. Lea bekam große Augen, denn es sah so aus, als würden ihm Flügel wachsen. Dann erhob sich eine große Gestalt hinter ihm.

„Renn weg!“, schrie sie ihn an.

Sander drehte sich langsam zu dem Hindernis um. Seine Fackel spiegelte sich im schwarzem Metall eines Brustpanzers. Als er die Fackel höher hielt, sah Lea fasziniert und entsetzt zugleich dabei zu, was sich ihnen offenbarte. Oberhalb des Brustpanzers kam ein kräftiger Hals mit wulstigen Muskelsträngen zum Vorschein, dann ein breites Kinn und ein hämisch grinsender Mund, der lange Eckzähne entblößte. Diese stachen weiß hervor, da die Haut der Kreatur nachtschwarz war. Zudem musste Sander seinen Arm fast ganz ausstrecken, um das Gesicht der Kreatur zu beleuchten. Aber das war zu viel für ihn. Abrupt ließ er die Fackel sinken, wobei das flackernde Licht die riesigen, abgespreizten Schwingen der Kreatur aus der Dunkelheit riss.

Sander ließ die Fackel fallen, drehte sich zu Lea um und machte einen Schritt in ihre Richtung. Dies ließ sie aus ihrer Erstarrung erwachen, und sie stand hastig auf. Dann ging alles blitzschnell.

Sander wurde von hinten gepackt, verlor den Boden unter den Füßen, und Lea brüllte aus Leibeskräften.

„Nein!“

Sie rannte auf ihn zu, sprang hoch und klammerte sich an Sanders Schultern fest.

„Wir brauchen Hilfe!“, schrie sie.

Die Kreatur musste unglaublich stark sein, denn sie erhob sich weiter in die Luft und hielt sich nun, trotz des Gewichtes, ein paar Meter über dem Schiff. Allerdings gewann er nicht sehr schnell an Höhe.

Die schwarzen Schwingen erzeugten beachtlichen Wind. Lea musste ihre Augen zusammenkneifen.

„Melea, lass ihn los“, brüllte ihr Vater von unten.

„Nein, niemals“, schrie sie.

Dabei sah sie in Sanders Augen. Sie würde diesen ängstlichen Blick wohl niemals vergessen.

„Keine Angst, ich lasse dich nicht allein. Wir schaffen das“, versuchte sie, ihn zu beruhigen.

Allerdings ließ ihre Kraft allmählich nach. Sie zog sich mühsam noch ein Stück höher. Vor Schmerzen stöhnte sie auf. Aber sie schaffte es, Sanders Oberkörper mit ihren Beinen zu umklammern. So hatte sie mehr Halt und konnte zumindest einen Arm nutzen. Sofort ballte sie ihre Hand zur Faust und schlug nach dem Kopf der Kreatur. Die Schmerzen, die ihr dabei durch den Arm schossen, versuchte sie zu ignorieren. Sie vergaß diese tatsächlich, als sie plötzlich das Gesicht des Wesens sehen konnte. Und dessen amüsiertes Grinsen. Dies veranlasste Lea, erneut zuzuschlagen. Sie landete einen Treffer auf der Nase. Außer einem unwilligen Knurren und dem Erlöschen seines Grinsens erfolgte jedoch keine weitere Reaktion.

Also holte Lea erneut aus, doch dieses Mal fing er ihre Hand ab. Sander rutschte ein Stück nach unten.

Die Kreatur hielt Sanders und ihr Gewicht jetzt nur noch mit einem Arm.

„Melea, lass endlich los“, brüllte ihr Vater wieder.

Der Geflügelte löste ihre Hand, ergriff grob ihr Kinn und zwang sie, in sein Gesicht zu sehen.

„Dich werde ich mitnehmen. Wir werden eine Menge Spaß miteinander haben, kleine Schönheit“, grollte er mit tiefer Stimme.

„Ganz sicher nicht“, keuchte Lea.

Er hob Sander und somit auch sie höher, und Leas Gedanken überschlugen sich. Angespannt suchte sie nach einer Lösung, doch Sander wimmerte in einem fort, und unter ihnen herrschte das reine Chaos. Alle schrien durcheinander. Jon brüllte nach seinem Sohn, und Geralt und Rion riefen nach ihr. Das alles bekam sie mit, während sie versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen. Doch dann verschwanden die Geräusche plötzlich, und sie vernahm das Pochen ihres Herzens. Es dröhnte fast schon in ihren Ohren, als sie beobachtete, wie der Geflügelte den Mund aufriss, seine kräftigen Eckzähne entblößte und diese in Sanders Nacken rammte. Ihr Herz setzte aus. Als sie Sanders Namen brüllte, vernahm sie wieder die normale Geräuschkulisse. Und das Schmatzen des Geflügelten, der genüsslich Sanders Blut trank. Dabei hielt er immer noch ihren Kiefer fest, und es schien ihm nicht im Geringsten etwas auszumachen, dass sie nach ihm schlug und sogar seinen Unterarm aufkratzte.

„Hör auf, du Bestie!“, schrie sie.

Seine kalten Augen, mit denen er sie die ganze Zeit anstarrte, funkelten amüsiert. Heiße Tränen liefen über ihr Gesicht, als sie zu Sander schielte, der leise stöhnte.

„Bitte, lass ihn gehen“, presste sie mühsam hervor, da der Griff der Kreatur um ihr Kinn fester wurde.

Es war zu spät. Sanders Kopf fiel haltlos nach vorn, und Lea sah entsetzt den zerfleischten Nacken. Der Geflügelte lachte, als Lea zu würgen begann.

„Verzeih, wie unhöflich von mir! Willst du auch was?“

Er ließ ihr Kinn los, packte stattdessen ihren Hinterkopf und drückte ihr Gesicht in die blutende Wunde. Lea schrie gedämpft und schlug auf ihn ein, was jedoch nichts brachte. Sie krallte ihre Finger in seine langen Haare und riss heftig daran. Endlich nahm er seine Pranke fort, aber dafür ließ er Sander los und legte seinen Arm um ihre Körpermitte.

Lea stöhnte auf, hielt Sander aber noch mit ihren Beinen fest. Zornig sah sie zu dem Biest auf. In dem Moment spürte sie, dass jemand an ihrem Hosenbein zog. Das rückte jedoch in den Hintergrund, als der Geflügelte nach ihrem verletzten Oberarm griff. Er drückte unerbittlich zu, aber Lea tat ihm nicht den Gefallen, zu schreien. Sie presste die Kiefer so hart aufeinander, dass diese protestierend knirschten. Die Schmerzen nahmen zu, als er nun auch noch die Kralle seines Daumens in den Verband drückte.

Lea kämpfte darum, nicht besinnungslos zu werden. Dabei half ihr der Geflügelte, denn er schürte ihre Wut, als er sagte: „Lass ihn los! Ich brauche Platz für die nächste Mahlzeit.“

„Niemals, du elender Mistkerl“, giftete sie ihn unter Tränen an.

Lea wusste, dass sie verloren wäre, sobald sie Sander losließ. Außerdem wollte sie nicht herausfinden, ob er sich sofort ein neues Opfer holen würde.

Der Geflügelte lachte dunkel.

„Mistkerl? Du kannst mich ruhig bei meinem Namen nennen. Man nennt mich Medon.“

„Mistkerl passt besser zu dir“, keuchte Lea.

„Hoffentlich fällt den anderen langsam mal was ein“, dachte sie gequält.

Genüsslich leckte sich Medon mit seiner schwarzen Zunge über die Lippen.

„Außer seinen Augen und den Zähnen ist alles schwarz an ihm“, dachte Lea.

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