+ das Pferd eingebrochen oder in einen Graben gefallen ist und sich nicht selbst befreien kann oder
+ das Pferd so festliegt, dass es mit maschinellem Einsatz geborgen werden muss.
Einige begabte Landwirte und Stallbesitzer können das auch, die Feuerwehr ist aber für alle und immer erreichbar, geschickt, freundlich, hilfsbereit und kompetent. Meine persönlichen Erfahrungen mit der Feuerwehr zur Bergung von Pferden sind durchweg sehr positiv.
Die Polizei sollten Sie benachrichtigen, wenn
+ Pferde auf Autobahn oder Bundesstraße laufen,
+ zur Bergung des Pferdes Fahrbahnen oder Kreuzungen gesperrt werden müssen,
+ Pferde vermisst werden oder
+ der Verdacht einer Straftat (beigebrachte Verletzungen) besteht.
Richten Sie sich darauf ein, zunächst alle Personalien anzugeben, oder stellen Sie jemanden ab, der die Polizisten mit den notwendigen Informationen versorgt. Ungeduldiges Anschnauzen der bemühten Beamten, die ihre Pflicht in der richtigen Reihenfolge tun, führt zu nichts. Sorgen Sie dafür, dass die Fahrzeuge von Helfern, Tierarzt, Neugierigen und sonstigen Anwesenden nicht im Weg geparkt werden. Auch in Notsituationen ist die Straßenverkehrsordnung gültig. Verunfallt ein Pferd im Hänger, versuchen Sie, soweit das ohne erhebliche Gefahren für das Pferd möglich ist, das Gespann rechts ran oder von der Fahrbahn herunterzufahren. Öffnen Sie niemals die vordere Tür am Hänger. Andere Reiter, Pfleger und das Stallpersonal werden, so vorhanden, ohnehin ihre Hilfe anbieten. Jemand muss aber die Übersicht behalten, das Sagen haben und dabei auch auf die Sicherheit der freiwilligen Helfer achten. Fremde, eventuell im Umgang mit Pferden nicht geübte Personen können Sie direkt am Patienten nicht einsetzen. Bei Unfällen mit dem Hänger hat man hilfswillige andere Autofahrer an seiner Seite. Erklären Sie diesen, wenn Sie ihre Hilfe nutzen, genau, was sie wann tun sollen. Vergessen Sie nicht, was für eine Gefahr ein verletztes Pferd in seiner Panik nicht nur für Sie selbst, sondern auch für seine Umgebung darstellt.
Wenn Sie sehr viel Glück haben, ist ein Pferdesanitäter, ein versierter Züchter oder ein langjähriger Profi anwesend. Hören Sie auf deren Ratschläge und sprechen Sie das jeweilige Vorgehen ab. Sind Sie der kompetenteste Anwesende, entscheiden Sie und übernehmen eindeutig das Kommando, damit nicht jeder irgendetwas macht. Delegieren Sie, indem Sie Personen direkt ansprechen, Aufgaben zuweisen und deutlich beschreiben. Zum Beispiel: „Sie da in dem gelben Pulli, kommen Sie mal bitte hier rüber und halten Sie diesen Strick stramm!“, statt: „Könnte jemand dies mal anfassen?“
Schäden an Dritten sollten Sie wenn möglich sofort protokollieren (Fotos), das spart später Ärger mit Versicherungen. Zum Beispiel: Ein Helfer wird getreten, die neue Lederjacke der Hilfsperson reißt, ein Kotflügel bekommt eine neue Form, ein geliehener Hänger muss leider zerstört werden, Lederzeug muss zerschnitten werden und so weiter. Am selben Tag kann man sich sicher besser erinnern als bei der Versicherungsanfrage nach Wochen.
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