Gisela Andresen - Inseln des Glücks

Здесь есть возможность читать онлайн «Gisela Andresen - Inseln des Glücks» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Inseln des Glücks: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Inseln des Glücks»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Diese thematische Zusammenstellung biblischer Erzählungen von Gärtnern, Weinbauern, Landwirten und Heilkundigen eröffnet einen ungewohnten Blick auf altvertraute biblische Texte. Allen Geschichten ist eine kurze Einleitung vorangestellt.
–Neuauflage von «Gartengeschichten der Bibel» (ersch. 2006)
–Bibeltexte aus der «Gute Nachricht Bibel»
–Auch für Bibellese-Anfänger geeignet

Inseln des Glücks — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Inseln des Glücks», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Nein, nein«, sagte die Schlange, »ihr werdet bestimmt nicht sterben! Aber Gott weiß: Sobald ihr davon esst, werden euch die Augen aufgehen; ihr werdet wie Gott sein und wissen, was gut und was schlecht ist. Dann werdet ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen können.«

Die Frau sah den Baum an: Seine Früchte mussten köstlich schmecken, sie anzusehen war eine Augenweide und es war verlockend, dass man davon klug werden sollte! Sie nahm von den Früchten und aß. Dann gab sie auch ihrem Mann davon und er aß ebenso. Da gingen den beiden die Augen auf und sie merkten, dass sie nackt waren. Deshalb flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.

Am Abend, als es kühler wurde, hörten sie, wie Gott, der HERR, durch den Garten ging. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor Gott zwischen den Bäumen. Aber Gott rief nach dem Menschen: »Wo bist du?« Der antwortete: »Ich hörte dich kommen und bekam Angst, weil ich nackt bin. Da habe ich mich versteckt!«

»Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?«, fragte Gott. »Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?« Der Mensch erwiderte: »Die Frau, die du mir an die Seite gestellt hast, gab mir davon; da habe ich gegessen.« Gott, der HERR, sagte zur Frau: »Was hast du da getan?« Sie antwortete: »Die Schlange ist schuld, sie hat mich zum Essen verführt!« Da sagte Gott, der HERR, zu der Schlange:

»Verflucht sollst du sein wegen dieser Tat! Auf dem Bauch wirst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang – du allein von allen Tieren. Und Feindschaft soll herrschen zwischen dir und der Frau, zwischen deinen Nachkommen und den ihren. Sie werden euch den Kopf zertreten, und ihr werdet sie in die Ferse beißen.«

Zur Frau aber sagte Gott: »Ich verhänge über dich, dass du Mühsal und Beschwerden hast, jedes Mal wenn du schwanger bist; und unter Schmerzen bringst du Kinder zur Welt. Es wird dich zu deinem Mann hinziehen, aber er wird über dich herrschen.«

Und zum Mann sagte Gott: »Weil du auf deine Frau gehört und mein Verbot übertreten hast, gilt von nun an: Deinetwegen ist der Acker verflucht. Mit Mühsal wirst du dich davon ernähren, dein Leben lang. Dornen und Disteln werden dort wachsen, und du wirst die Pflanzen des Feldes essen. Viel Schweiß musst du vergießen, um dein tägliches Brot zu bekommen, bis du zurückkehrst zur Erde, von der du genommen bist. Ja, Staub bist du, und zu Staub musst du wieder werden!«

Der Mensch nannte seine Frau Eva, denn sie sollte die Mutter aller Menschen werden.

Und Gott, der HERR, machte für den Menschen und seine Frau Kleider aus Fellen.

Dann sagte Gott: »Nun ist der Mensch wie einer von uns geworden und weiß, was gut und was schlecht ist. Es darf nicht sein, dass er auch noch vom Baum des Lebens isst. Sonst wird er ewig leben!« Und er schickte den Menschen aus dem Garten Eden weg, damit er den Ackerboden bearbeite, aus dem er gemacht war.

So trieb Gott, der HERR, die Menschen hinaus und stellte östlich von Eden die Keruben und das flammende Schwert als Wächter auf. Niemand sollte zum Baum des Lebens gelangen können.

Das gestörte Gleichgewicht

Der Weltenbaum wird gestürzt

Die »Zedern des Libanons« sind sprichwörtlich. Voller Hochachtung spricht die Bibel von diesen immergrünen Nadelbäumen, die in großer Höhe auf kargen, felsigen Böden gedeihen und damals große Teile des Libanongebirges bedeckten. Bis heute ziert der Zedernbaum als ein Symbol des Lebens die Flagge des Staates Libanon.

Die Libanonzeder kann bis zu dreißig Meter hoch, zwei Meter dick und zwei- bis dreitausend Jahre alt werden. In biblischer Zeit hatte der Baum große wirtschaftliche Bedeutung. Sein langer, gerade gewachsener Stamm eignete sich gut zum Bau von Schiffen, Tempeln, Palästen und Pyramiden. König Salomo erhandelte sich das Zedernholz des Libanon für den Bau seines großen Tempels in Jerusalem. Der hohe, majestätische Wuchs, das schöne Holz, der Duft, das immergrüne Kleid und das hohe Alter haben der Zeder den Beinamen »König der Bäume« eingetragen. Sie symbolisiert Stärke, Adel und Würde und steht für die Macht großer Völker und Reiche. In ihrer Bedeutung gleicht die Zeder dem Weltenbaum, von dem die Mythen Mesopotamiens und der indogermanischen Völker erzählen: Sie reicht von den Tiefen des Meeres bis zu den Wolken am Himmel. In ihren Zweigen bauen die Vögel ihre Nester, Menschen und Tiere in großer Zahl wohnen in ihrem Schutz. Kein Baum im Garten Eden kann es aufnehmen mit ihrer Größe und Pracht.

Aber die unvergleichliche Zeder verliert das von Gott gesetzte Maß. Hat sie vergessen, dass auch sie das Schicksal alles geschaffenen Lebens teilt und sterben muss wie alle Bäume? Weil die Zeder sich über alle anderen erhebt, zerstört sie das Gleichgewicht in Gottes Garten. Zypressen und Platanen fühlen sich benachteiligt und beneiden den scheinbar von Gott bevorzugten Baum. Da greift Gott ein. Es ist nicht gut, wenn einer seine guten Wachstumsbedingungen ausnutzt, um größer und prächtiger sein zu wollen als alle anderen. Hochmut kommt vor dem Fall – bei Bäumen und bei Menschen. Wie Adam und Eva nach dem Sündenfall verliert die Zeder ihren Platz in Gottes Garten. (Ezechiël/Hesekiël 31)

Im elften Jahr unserer Verbannung, am 1. Tag des 3. Monats, erging das Wort des HERRN an mich, er sagte: »Du Mensch, sag zum Pharao, dem König von Ägypten, mit seinem ganzen stolzen Heer: ›Wie mächtig du bist! Womit kann ich dich vergleichen?

Du bist wie eine prächtige Zeder auf dem Libanon! Ihre mächtigen Zweige geben reichlich Schatten. Sie ist hoch gewachsen, ihr Wipfel reicht bis in die Wolken.

Das Wasser, das aus der Tiefe kommt, hat sie so groß gemacht; das Meer in der Tiefe der Erde speist die Quellen, die rings um sie aufbrechen und das Feld bewässern. Darum wurde sie größer als alle anderen Bäume und breitete ihre mächtigen Äste weit aus.

Die Vögel bauten in den Zweigen ihre Nester und das Wild warf in ihrem Schutz seine Jungen. Ganze Völker wohnten in ihrem Schatten. Schön war sie und stattlich mit ihrer breiten Krone; denn ihre Wurzeln hatten reichlich Wasser.

Keine andere Zeder war so prächtig wie sie, keine Zypresse und keine Platane hatte so mächtige Äste; nicht einmal die Bäume im Garten Gottes konnten es mit ihr aufnehmen. Ich hatte sie so schön gemacht, dass alle Bäume im Paradies sie beneideten.

Doch nun sagt der HERR, der mächtige Gott: Weil ihre Größe ihr zu Kopf gestiegen und sie überheblich geworden ist, rufe ich einen mächtigen König herbei. Er wird seine Grausamkeit an ihr auslassen; denn ich habe sie verstoßen. Aus der Ferne kommt ein erbarmungsloses Volk und fällt sie. Da liegt sie dann auf den Bergen und die abgeschlagenen Äste füllen die Täler und Schluchten. Die Völker, die in ihrem Schatten gewohnt haben, ergreifen die Flucht. Die Vögel setzen sich achtlos auf den gefällten Stamm und über die Äste läuft das Wild.

Kein Baum, und stehe er noch so nah am Wasser, soll mehr so groß und mächtig werden, seinen Wipfel in die Wolken strecken und sich stolz über andere erheben. Jeder hohe Baum wird gefällt und kommt in die Totenwelt, genauso wie alle Menschen.

Der HERR, der mächtige Gott, sagt: An dem Tag, an dem ich die Riesenzeder in die Totenwelt stürze, trauert das Wasser in der Tiefe der Erde, die Flüsse fließen nicht mehr und die Quellen versiegen. Auch der Libanon trauert, alle Bäume in Feld und Wald verdorren. Wenn ich die Zeder mit gewaltigem Krachen in die Totenwelt hinabstürze, zittern alle Völker vor Angst. Drunten aber freuen sich die Prachtbäume, die Bäume des Libanons und alle mächtigen Bäume, die am Wasser standen, und trösten sich damit, dass auch die große Zeder ihr Schicksal teilt.

Auch alle ihre Helfer, die unter ihrem Schatten gewohnt haben, müssen mit ihr hinunter an den Ort, wo die Erschlagenen sind.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Inseln des Glücks»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Inseln des Glücks» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Inseln des Glücks»

Обсуждение, отзывы о книге «Inseln des Glücks» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x