Lesern, die bereits Kryon-Fans sind und viele der von Lee Carroll geschriebenen Bücher gelesen haben, sind die im vorliegenden Buch präsentierten Informationen vielleicht schon vertraut. Im Unterschied zu diesen Büchern bringt dieses Buch jedoch alle Informationen, die mit Gaia zu tun haben, prägnant zusammen, um so tiefgründige Wahrheiten über die Menschheit und den Planeten Erde zu enthüllen. Hinzu kommen profunde Antworten von Kryon auf über 30 Fragen zu den in diesem Buch behandelten Themen. Die Kryon-Channellings, die in Auszügen für die englischsprachige Originalausgabe dieses Buchs verwendet wurden, sind als Audio-Dateien auf Lee Carrolls Website www.kryon.comzu finden.
Wer sich zum ersten Mal mit Kryon befasst oder vielleicht noch nie etwas von Kryon gehört hat, aber mit offenem Geist und offenem Herzen dieses Buch in die Hände nimmt, sollte sich darauf einstellen, Unglaubliches zu lesen. Das Buch geht auf viele Themenbereiche ein; die Kapitelüberschriften weisen auf die jeweils darin enthaltenen Informationen hin. Das Buch sollte man eigentlich vom Anfang bis zum Ende lesen, aber vielleicht möchten manche Leser auch nur die für sie interessanten Kapitel anschauen.
In diesem Buch werden wissenschaftliche und esoterische (spirituelle) Informationen zusammengeführt, und zwar ganz bewusst und absichtlich, denn genau so funktioniert es. Je schneller wir mit der Vorstellung aufräumen, Gott und die Wissenschaften wären zwei getrennte Dinge, desto schneller können wir Neues entdecken und auf dem Weg zur Erleuchtung voranschreiten. Höhere Wissenschaften ohne Erleuchtung gibt es nicht. Allein die Tatsache, dass Sie sich für dieses Buch entschieden haben, zeigt schon, dass Sie bereits auf dem Weg zur Erleuchtung und somit auch potenziell zu einem höheren wissenschaftlichen Bewusstsein sind! Das Universum hallt vom Klang der Freude wider, weil Sie diese Worte lesen und die Botschaften vernehmen, die von der anderen Seite des Schleiers kommen.
Und wie steht es mit dem eher skeptischen Leser, der sich dieses Buch einfach aus Neugier vornimmt? Vielleicht haben Sie es von einem Freund erhalten, der Ihnen die Lektüre unbedingt empfohlen hat?
Vielleicht sind Sie auch Physiker oder Astronom und kein bisschen an diesen esoterischen Informationen interessiert? Wollen einfach nur harte Fakten und wissenschaftlich Belegtes erfahren, als Hilfe für Ihren nächsten wissenschaftlichen Durchbruch? Dann möchte ich Sie etwas fragen. Wie würden Sie Liebe beschreiben? Nutzen Sie die Wissenschaft? Oder gibt es da noch etwas anderes? Wie wäre es, wenn Sie nur ein paar Augenblicke lang Ihre Überzeugungen und das, was Sie zu wissen meinen, beiseite lassen, während Sie einige der gechannelten Kryon-Botschaften lesen? Vielleicht ist es sogar ganz nützlich, einmal eine der (englischsprachigen) Audio-Aufzeichnungen dieser Botschaften anzuhören, die auf Lee Carrolls Website kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Was haben Sie schon zu verlieren? Wörter sind schließlich nur Wörter, oder etwa nicht? Und wenn es doch nicht bloß Wörter sind?
Lassen Sie mich das erklären. Wie würden Sie sich fühlen, wenn ein Fremder auf der Straße plötzlich auf Sie zuginge, Ihnen in die Augen schauen und sagen würde: »Ich liebe dich.« Würden Sie etwas fühlen, oder sind das einfach nur Worte? Und jetzt vergleichen Sie einmal, wie es wäre, wenn Sie mit jemandem zusammen wären, der Ihnen nahesteht und dem Sie vollkommen vertrauen, jemandem, der Ihr Herz öffnet. Was fühlen Sie, wenn diese Person Ihnen in die Augen schaut und aus dem Herzen heraus zu Ihnen sagt: »Ich liebe dich.« Fühlt sich das anders an, als wenn ein Fremder diese Worte sagt? Wörter sind einfach nur Wörter, oder etwa nicht?
Der eigentliche Zweck hinter all den Themen, die in diesem Buch behandelt werden, besteht darin, Ihnen Informationen zu vermitteln, die in Ihnen die Erinnerung an die Weisheit und das Wissen erwecken, welches bereits in uns existiert. Sie wissen zu lassen, dass es einen liebenden Gott gibt, ein gütiges Universum, dass wir alle Teil eines wunderschönen Systems sind.
Sie könnten sich auch fragen: Geht es in diesem Buch um Gaia oder um die Menschheit? Um das Universum oder um Gott? Wenn Sie erst einmal erkannt haben, dass all diese Dinge miteinander verwoben und verschlungen sind wie eine »Energiesuppe«, werden Sie feststellen, dass man sie nicht in unterschiedliche Kategorien aufteilen kann. Ich hoffe, Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sind in der Lage, all diese Informationen zusammenzubringen und die ganz persönliche Botschaft zu erkennen, die genau für Sie darin steckt. Sie sind ein herrliches Stück Gottes, und alles, was Sie tun, wirkt sich auf Gaia und die Menschheit aus.
Oder wie Kryon sagt: »Gesegnet sei das Menschenwesen, das sein spirituelles Leben ernst nimmt. Das ist nichts, was zu deinem biologischen Leben hinzukommt. Vielmehr kommt dein biologisches Leben zu deinem spirituellen Kern hinzu.«
Liebe und Segen
Monika Muranyi
Kapitel 1
Die Geschichte der Erde
Wer ein bisschen Forschung betreiben und etwas über die Geschichte der Erde und ihre Entstehung herausfinden will, wird in allen möglichen naturwissenschaftlichen Feldern fündig. Sie liefern hauptsächlich geologische und biologische Beschreibungen. Eine sehr gute Zusammenfassung findet sich auf der Website der BBC: »Nature – Prehistoric Life.«
Die Erde ist gut 4,5 Milliarden Jahre alt; Zirkonkristalle sind mit 4,3 Milliarden Jahren die älteste Substanz. Ganz am Anfang war die Erde geologisch sehr aktiv und wurde ständig von Meteoriten bombardiert. Dann kühlte sie ab, und es bildete sich eine feste Erdkruste – die ersten festen Felsen. Noch gab es keine Kontinente, sondern lediglich einen den ganzen Globus bedeckenden Ozean mit ein paar verstreuten Inselchen. Erosion, Sedimentablagerungen und vulkanische Aktivität – vielleicht auch weitere Meteoriteneinschläge – ließen schließlich kleine Protokontinente entstehen, die immer weiter wuchsen, bis sie vor 2,5 Milliarden Jahren in etwa ihre heutige Größe erreichten. Die Kontinente sind seitdem mehrmals kollidiert und auseinandergerissen worden; Landkarten, die die Erde in ihrer weit zurückliegenden Vergangenheit zeigen, sehen also ganz anders aus als Karten von heute. Die Geschichte des Lebens auf der Erde begann vor etwa 3,8 Milliarden Jahren, zunächst mit einzelligen Prokaryoten, wie beispielsweise Bakterien. Mehrzelliges Leben entwickelte sich erst eine Milliarde Jahre später, und erst vor etwa 570 Millionen Jahren entstanden die uns bekannten Lebensformen, angefangen bei den Arthropoden, gefolgt von Fischen vor 530 Millionen Jahren, Landpflanzen vor 475 Millionen Jahren und Wäldern vor 385 Millionen Jahren. Säugetiere kamen erst vor 200 Millionen Jahren auf, und unsere eigene Spezies, der Homo sapiens, entwickelte sich erst vor 200.000 Jahren. In der gesamten Erdgeschichte nimmt der Mensch also nur einen Zeitraum von 0,004% ein.
Quelle (übersetzt): http://www.bbc.co.uk/nature/history_of_the_earth
Diese Zusammenfassung würde ich als angemessene Zusammenfassung wissenschaftlicher Beobachtungen bezeichnen. Was ihr jedoch fehlt, ist die Antwort auf die Frage, wie die Menschheit in diese Entwicklung hineinpasst. Warum ist in allerletzter Minute menschliches Leben auf dem Planeten entstanden? Seit Milliarden von Jahren gibt es Entwicklung auf der Erde, und der Mensch macht nur 0,004 Prozent davon aus! Wie lässt sich das erklären? Dafür müssen wir über den wissenschaftlichen Tellerrand hinausschauen und unsere dreidimensionalen »Scheuklappen« ablegen. Die Geschichte der Erde muss in Verbindung mit der Geschichte der Menschheit verstanden werden, denn bei Gaia, dem Bewusstsein der Erde, geht es um die Menschheit.
Milliarden Jahre lang hat sich das Leben auf der Erde entwickelt und auf die Menschheit vorbereitet, und Gaia überwachte, wann der richtige Zeitpunkt für das Auftauchen der Menschheit erreicht war – Menschheit, nicht definiert in Begriffen der Evolution, sondern der Göttlichkeit. Es gab mindestens vier Versuche, Leben auf die Erde zu bringen, und der letzte war erst dann erfolgreich, als es die Photosynthese gab. Die Ankunft des Menschen wurde absichtlich verzögert, und zwar aus zwei Gründen. Zum einen brauchte das Sonnensystem Zeit, um zur Ruhe zu kommen und all das Felsgestein, die Asteroiden und Kometen auf eine Kreisbahn zu bringen, damit sie nicht auf der Erde einschlugen. Zum Zweiten musste gewährleistet sein, dass die Menschen gerüstet waren, als die Plejadier uns ihren göttlichen Samen einpflanzen wollten.
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