Ayya Khema - Die vier Ebenen des Glücks
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Wir können immer wieder unsere Umwelt als Spiegel benutzen und erkunden, wieso etwas geschehen ist, und was wir damit zu tun haben. Was immer auch geschieht, wenn wir lieblos sind – und das sind wir alle häufig genug – empfinden wir die anderen Menschen auch als lieblos. Wir haben einfach nicht die Aufnahmefähigkeit und können gar nicht spüren, dass da Liebe herrscht. Genau, wie wir nicht einen Erleuchteten empfinden können, weil wir selbst nicht erleuchtet sind. So machen wir sehr oft Riesenfehler mit unserer Beurteilung und Verurteilung, und es wäre viel besser, wenn wir davon Abstand nehmen und einfach die Liebesfähigkeit immer mehr und mehr in uns entwickeln würden.
Jeder Mensch, den wir treffen, bietet uns die Möglichkeit dazu. Vielleicht sollten wir erst mit denen, die nicht so schwierig sind, von denen wir glauben, dass sie ganz vernünftig sind, anfangen. Sie haben keine enge Verbindung zu uns, sind weder Freunde noch Verwandte, sondern einfach Menschen, die wir sehen oder sprechen. Zum Beispiel der Kassierer oder die Kassiererin im Supermarkt. Wir können versuchen, diesen Menschen wirklich zu lieben und dasselbe Gefühl für ihn zu entwickeln, das wir für den einen speziellen Menschen in unserem Leben haben. Wir merken dabei sofort, was da für ein Unterschied besteht und wieviel Mühe es uns kostet, liebende Gefühle hervorzubringen. Und dann sagt der Geist natürlich: „Diesen Menschen kenne ich doch gar nicht, wie kann ich da lieben!“
Es handelt sich um unpersönliche Liebe, bedingungslose Liebe, die Fähigkeit des Herzens, von Selbstbezogenheit und Anhaften loszulassen und in die Weite zu gehen. Es handelt sich nicht darum, ob wir die Kassiererin kennen oder nicht oder vielleicht den Postboten. Er bringt die Post, legt sie hin, und wir sagen höflich, je nachdem, wo wir leben, „Guten Tag“ oder „Grüß Gott“ und bezeugen mit Ton und Körpersprache unsere Gleichgültigkeit. Mit diesen beiden Beispielen ist es vielleicht gar nicht so schwierig zu üben, weil diese beiden Menschen im Allgemeinen gar nichts Unangenehmes an sich haben. Dass wir im Supermarkt bezahlen müssen, haben wir vorher gewusst, und dass der Postbote kommt, haben wir auch gewusst, also ist nichts Unerwartetes oder Bedrückendes geschehen.
Aber es kann geschehen, dass wir mit jemandem zusammenkommen, der uns total unerwartet Vorwürfe macht. Wir sind überrascht, dass dieser Mensch überhaupt kommt und noch dazu Vorwürfe im Kopf hat. Nun sind wir aufgefordert, ihn trotzdem zu lieben. Das ist schon ein größeres Lernobjekt. Was machen wir damit? Wenn es uns nicht gelingt, dieses Examen zu bestehen, müssen wir das nächste Mal wieder probieren, das schadet nichts. Aber vor allen Dingen müssen wir wissen, dass unpersönliche Liebe für jeden erlernbar ist.
Die Liebende-Güte-Meditation ist ein Mittel zum Zweck, nicht der Zweck an sich. Wenn wir bei der Liebenden-Güte-Meditation etwas empfinden, so ist das hilfreich und förderlich. Sollten wir nichts empfinden, so schadet das am Anfang auch nichts! Je öfter wir den Geist in eine bestimmte Richtung lenken, desto leichter kommen die Empfindungen. Daher soll der Denkprozess auch in die Richtung der unpersönlichen Liebe gehen. Wenn wir uns vorstellen, wie viele Menschen auf diesem Erdball leben, die wir alle gar nicht kennen und die wir lieben sollen, so ist das nicht so schwierig, weil sie noch nie etwas zu uns gesagt oder getan haben, was unsere Ichbehauptung irgendwie in Frage gestellt hat.
So ist es verhältnismäßig einfach, Menschen im fernen Afrika oder China zu lieben. Aber lieben wir sie wirklich oder ist das nur ein Wort? Das Wort muss Gefühl werden. Bei der Liebenden-Güte-Meditation können es am Anfang nur Worte sein, aber sie verwandeln sich eines Tages in ein Gefühl. So müssen wir immer wieder üben, bis das stattfindet. Das Liebesgefühl ist ausfüllend und daher auch in gewisser Weise erfüllend. Menschen, die einen tiefen Glauben haben, der mit Liebe verbunden ist, haben häufig das Gefühl der Erfüllung. Sie brauchen nicht weiter zu suchen, denn die Liebe zu ihrem Glauben erhebt sie schon aus der Alltagsebene. Der Buddha hat gesagt, dass wir durch die unpersönliche, bedingungslose Liebe, wenn sie immer vorhanden ist, erleuchtet werden können, aber ohne sie den Weg nicht finden.
Es ist meistens nicht der Fall, dass wir ausschließlich diesen Übungsweg einschlagen. Im Westen würden wir wahrscheinlich nicht nur den Weg der geläuterten Emotionen gehen, sondern würden das mit dem Weg der Einsicht, des Klarblicks verbinden. Aber die Möglichkeit besteht, nur den Weg der Emotionen als spirituelle Läuterung zu benutzen. Wenn wir uns eingeredet haben, dass wir im Prinzip niemanden hassen, so kann das sehr leicht stimmen. Wieso sollten wir auch? Keiner hat uns etwas angetan. Aber das ist ja gar nicht die Frage, sondern stattdessen: Wie viele Menschen lieben wir? Das ist der Kernpunkt der Praxis. Oft ist dieses Gefühl, keinen zu hassen, nichts anderes als Gleichgültigkeit, da die meisten Menschen uns nichts angehen. Also wieso sollten wir sie hassen? Das Gefühl der Zusammengehörigkeit wird durch die Meditation gestärkt und auch erlebt. Aber wir können nicht darauf warten, die Meditation soweit zu bringen, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl ein Erlebnis wird. Wir müssen jetzt schon anfangen, es zu praktizieren.
Da hilft uns vielleicht auch wieder einmal die Vernunft. Wir kommen uns doch so vor, als wären wir alle separat. Jeder sitzt auf seinem eigenen Kissen, jeder hat einen begrenzten Körper und natürlich auch einen abgegrenzten, eigenen Geist, was alles »Ich« oder »mein« heißt. Alle anderen heißen »Du«, sind also separiert von »Ich«. Es geht schließlich um mein eigenes Glück. Aber in der Abgrenzung und dem Sich-Separieren ist auch das Glück der bedingungslosen Liebe nicht zu finden. Dieser Dualismus bringt nicht die Erweiterung und Ausdehnung des Herzens mit sich und auch nicht dieses Gefühl der Zusammenge hörigkeit, dass es endgültig keinen anderen gibt, sondern einfach nur eine Fähigkeit des Liebens.
Die Vernunft sagt uns: Unsere Wissenschaftler haben schon vor Jahrzehnten entdeckt, dass es keinen einzigen soliden Bauklotz im ganzen Universum gibt, inklusive uns selbst, denn wir gehören mit dazu. Das steht allerdings nicht in ihren Büchern, da es vielleicht etwas schwer zu verinnerlichen ist. Alle Materie besteht aus Energieteilchen, die zusammenkommen und wieder auseinanderfallen. Diese vereinigen sich auch nicht in der gleichen Form wieder, wie sie vorher waren, sondern nur ähnlich. Da das ständig passiert, bekommen wir den Eindruck, als wären wir separate Einheiten.
Wir wollen zum Beispiel einmal an die Luft denken, die hier im Raum ist. Keiner von uns kann sagen: „Bis hierher ist meine Luft, die darf kein anderer atmen, die bekomme nur ich.“ Können wir sie separieren? Die Luft existiert, wir atmen sie ein. Wenn wir jetzt an einem anderen Platz sitzen, atmen wir woanders die Luft ein. Ist es andere Luft? Wenn jemand die Luft begrenzt hätte – wenn er das könnte – und wir sie nicht bekommen würden, würden wir sterben. Dieses Beispiel ermöglicht es vielleicht, uns mit der Einheit aller Schöpfung vertrauter zu machen. Außerdem hängt auch unser körperliches Überleben von vielen Menschen ab. Wir vergessen diese Wahrheiten ständig, weil wir alles andere, was wir tun, für wichtiger halten.
Wir sollten uns täglich daran erinnern, dass wir alle dem Tod entgegengehen. Geburt ist eine Garantie für den Tod, denn alles, was entsteht, muss auch vergehen. Wir können uns auch überlegen, was noch wichtig ist, wenn wir auf unserem Totenbett liegen. Ist es wichtig, wie oft wir Recht gehabt haben oder wie oft wir jemanden verurteilt haben oder wie viele Menschen uns gleichgültig waren? Oder kommt es darauf an, wie oft und wieviel wir geliebt haben und wie voll das Herz immer noch von Liebe ist? Wir können uns überlegen, um was es wirklich geht. Keiner weiß, wann sein Tod kommt. Wir glauben, er kommt im Alter, aber auch das ist ein karmisches Resultat, das nicht jeder hat. Wenn wir uns einen Friedhof beschauen und die Grabsteine lesen, so ist jedes Alter vertreten, von einer Stunde bis über hundert Jahre.
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