Jason Brügger - Traumfänger

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«Da war etwas in mir, das mich tief in meinem Innern bestärkte, mir Mut machte und mir zuflüsterte: ‹Jason, du schaffst das.› Vielleicht war es gerade dieses etwas, das Jason anspornte? Wenn du diese Positivität in dir spürst und deine Pläne mit Leidenschaft verfolgst, dann steckst du die Menschen mit genau dieser Energie an und deine Botschaft wird ankommen. Hab Mut, an dich und an deine Träume zu glauben.» – Jason Brügger
Dieses Buch erzählt die Geschichte eines jungen und äußerst erfolgreichen Menschen, der sich schon als Kind seinem großen Traum verschrieb: einmal Zirkusartist zu werden. Mit 17 Jahren machte ihm das Schicksal jedoch beinahe einen Strich durch die Rechnung: Jason litt zunehmend unter Hörstürzen und damit verbundenen Schwindelanfällen, sowie unter einer ungewöhnlichen Höhenangst. Es folgten eine Notoperation und weitere Tiefschläge: Die oft erst im Alter auftretende Krankheit Morbus Menière wurde diagnostiziert. Das ist eine Erkrankung des Innenohres, gekennzeichnet durch Schwindelanfälle, Hörverluste und Phantomgeräusche. Die Ärzte prophezeiten Jason, dass er nie mehr akrobatisch aktiv sein könne. Doch Jason liess sich seinen Traum nicht so schnell zerstören und wurde darum zu seinem eigenen Traumfänger.

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Als kleiner Junge klebte ich immer an meiner Mutter, erzählt man mir immer wieder. Ich war eben ein richtiges Mami-Kind. Wir beide sind uns sehr ähnlich, pflegen denselben englischen Humor und können uns über Situationen kaputtlachen, die für andere gar nicht lustig sind – eben den schwarzen Humor. Meine Mutter ist gebürtige Engländerin, hatte da oft die Schule und den Wohnort gewechselt. Als sie mit 17 Jahren in die Schweiz gekommen war, hatte sie kein einziges Wort Schweizerdeutsch gesprochen, und dies, obwohl ihr Vater Schweizer ist – ohne den sie aber bei ihrer Mutter in England aufgewachsen ist. Und weil sie durch das ständige Umziehen selbst erfahren hatte, wie schwierig es ist, als Außenseiterin zu leben, sprach sie mit uns Kindern fast kein Englisch. Wir sollten dazugehören – überall. Das wünschte sie sich. Auch für mich. Leider gehen im Leben nicht alle Wünsche in Erfüllung. Vielleicht warten dafür aber umso größere …?

Gemeinsam können sich meine Mutter und ich uns über Dinge amüsieren, welche unsere Umwelt nicht versteht. Beispielsweise über einen gewöhnlichen Kokosnusskuchen, der halt auch nach dem Backen noch immer einen schwimmenden Teig darstellt und Mama und mich dadurch zum Tränenlachen bringt. In Momenten, in denen wir ernst und schweigsam sein sollen, schauen wir uns dann besser nicht an. Diese Vertrautheit in der Familie ist für mich unglaublich wertvoll. Da ist dieser Zusammenhalt, dieses Verständnis, eine unglaublich starke Familienbande – eben Löwenfamilie.

Die Beziehung zu meinem Vater veränderte sich im Laufe der Jahre sehr. Er hatte sich immer für uns eingesetzt, trotzdem war er viel ernster und etwas strenger mit uns. Vor ein paar Jahren brach meine Familie den Kontakt zu Mutters Ursprungsfamilie ab. Wenige Zeit später dann auch zur Ursprungsfamilie meines Vaters. Es gab leider schwerwiegende Probleme in der Verwandtschaft, aber dazu möchte ich mich später noch äußern. Seit diesem Bruch war mein Vater auf jeden Fall viel unbeschwerter, hatte keinen Druck mehr durch seine Familie, und von diesem Zeitpunkt an hatte auch ich ein viel besseres Verhältnis zu ihm. Er durfte endlich glücklich und er selbst sein. Es fühlte sich an wie eine Befreiung für uns alle. Dafür gratuliere ich meinen Eltern, aber speziell meinem Vater.

Mein Herz für Tiere

Neben meiner Familie fand ich Halt und Geborgenheit bei anderen Wesen: bei den Tieren. Zu ihnen hatte ich auch während der ganzen schlimmen Primarschulzeit immer eine gute Verbindung. Bei ihnen musste ich mich nie rechtfertigen oder erklären – bei ihnen durfte ich so sein, wie ich war. Vor allem bei Bibo, unserem herzenslieben Hund, einer Straßenmischung aus Italien, der uns irgendwann einfach adoptierte. Denn eigentlich gehörte er einem Nachbarn in unserer Straße, aber eines schönen Tages kam Bibo daher, spazierte in unsere Küche und bewegte sich nicht mehr weg. Der Nachbar, ein älterer Herr, meinte dazu: «Der hat sich euch ausgesucht!», und schenkte ihn uns daraufhin. Bibo gehörte zu uns und wir konnten uns ein Leben ohne ihn alsbald überhaupt nicht mehr vorstellen. Er war es, der mich neben meiner Mutter am besten trösten konnte. Bibo spürte immer, wenn es mir schlecht ging, kuschelte sich neben mich, als wollte er mir zeigen: «Ich mag dich, komm, bei mir darfst du einfach sein.» Später kam dann noch Charlie in einer Schuhschachtel zu uns. Damals war er noch klein und trug ein Glöckchen um den Hals, und auch er wurde zu einem lieben Freund. Ich glaube, es gibt keine treuere Seele als die des Hundes.

Als ich dann Max und Moritz, zwei kleine Hamster, geschenkt bekam, eröffnete sich für mich ein neues Hobby. Ich freute mich und pflegte die beiden, bis sich herausstellte, dass Max eine Maxine ist und eines schönen Morgens zehn kleine Babys im Käfig lagen. Erst erschraken wir, als wir die nackten, noch blinden Würmchen sahen – also vor allem meine Eltern –, doch dann beruhigte ich sie und versicherte ihnen, mich gut um die Tiere zu kümmern. So wurde ich mit gerade mal elf Jahren zum Hamsterzüchter.

Ich schaute Dokumentationen, las Bücher darüber, wollte Hintergründe zu den einzelnen Stammbäumen erfahren und züchtete verschiedene Kreuzungen. Dahinter steckte eine richtige Wissenschaft, die mich faszinierte. Ja, ich weiß, irgendwie war ich schon ein kleiner Freak. Ich telefonierte und belieferte etwa fünf Jahre lang praktisch alle Zoohandlungen in der Umgebung und besserte dadurch mein Taschengeld auf. Pro Hamster verdiente ich nämlich zwei Franken.

Einmal passierte beinahe ein Unfall während einer Lieferung. Mein Vater fuhr uns, eine Kollegin, mich und die kleinen Hamster, zur nächsten Zoohandlung. Aus Jux nahm die Kollegin ein kleines Pelztier aus der Schachtel, hielt es meinem Vater ans Ohr und konnte nicht ahnen, dass er sich vor meinen geliebten Hamstern etwas ekelte. Er erschrak furchtbar und fuhr uns fast in den Straßengraben. Wir kamen jedoch glimpflich davon. Diese Kollegin ist auch heute noch als «Nicole, der Hamsterschreck» bei uns bekannt.

Durch meine Hamsterzucht konnte ich meiner Familie zeigen, dass ich Verantwortung übernehmen konnte. Ich war nicht nur im Zirkus geschickt, sondern bewies, dass ich auch sonst ein ideenreiches Kind war. Diese lustige Geschichte erzähle ich heute noch gerne.

Drei weiße Federn

Ein anderes Tier muss an dieser Stelle natürlich auch noch erwähnt werden: «Tigerli», mein Kuscheltier, eine Art Raubkatze, ähnlich ein Panther, jedoch nicht schwarz. Ganz einfach mein «Tigerli», den ich zur Geburt von meinem Patenonkel geschenkt bekommen hatte und der mich bis zu meinem zwölften Lebensjahr überallhin begleiten durfte und dadurch aus manch misslichen Situation gerettet werden wollte: Einmal fiel er mir im Zoo einen Abhang runter, mitten in ein Feld von Brennnesseln. Ja, und dann war es mein Vater, der mein Kuscheltier rettete und sich an dem miesen Unkraut verbrannte.

Irgendwann habe ich «Tigerli» leider verloren. Vielleicht war es in der Zeit, als ich spürte, viel Gutes in mir zu haben, als ich selbstbewusster wurde, nicht mehr an Äußerlichem Halt suchte, sondern dieses Vertrauen in mir fand. Mein Patenonkel hatte wohl intuitiv ganz zu Anfang schon gewusst, was mir guttat und was ich brauchte. Das blieb auch im späteren Leben so. Noch heute pflege ich zu ihm, wie auch zu meiner lieben Patentante, ein herzliches Verhältnis. Ehrliche und liebenswerte Familienbande sind mir sehr viel wert.

Einer der wenigen Gegenstände, der mir heute noch sehr wichtig ist, hängt über meinem Bett: ein feiner, hölzerner Weidereifen, in den ein spinnennetzartiges Geflecht aus Garn eingearbeitet wurde. In der Mitte thront eine glänzende Perle. Am Reifen baumeln drei weiße Federn. Das ist er, mein Traumfänger. Er hilft mir, meine Herzensträume einzufangen. Wenn ich dann nachts im Bett liege, an die Decke schaue und im Mondlicht beobachte, wie sich die Federn sanft im Wind des offenen Fensters bewegen, spüre ich: er lebt. Genauso wie meine Träume, die ich mir erfüllen werde.

Eine schwierige Verwandtschaft

Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, in einem harmonischen Umfeld aufwachsen zu können. Das folgende Kapitel ist ein schwieriges. Aber auch dieses Kapitel gehört zu meiner Geschichte. Die Kindheitserinnerungen an meine Verwandtschaft sind geprägt von Lügengeschichten, unnötigen Auseinandersetzungen, Eifersucht und auch das Thema Gewalt war immer wieder präsent. Mein Großvater väterlicherseits, ein Patriarch alter Schule, hatte das Sagen und man hatte ihm blind zu gehorchen. Die Großeltern waren sehr kalt, gefühlslos – doch äußerlich versuchten sie immer, den Schein perfekt zu wahren.

Meine Eltern fügten sich viele Jahre und machten dieses Spiel mit: nach außen hin die feinen Leute, im Hintergrund alles andere als lieb und nett. Ich erlebte mehrmals Situationen, in denen Gewalt angewendet wurde. Ja, da gab es unzählige Momente in meiner Kindheit, die nicht in Ordnung waren. Man wusste es auch in meinem Heimatdorf Allschwil, aber niemand unternahm etwas dagegen. Meine Großeltern waren angesehene Leute, die man eben kannte. Auch meine Eltern getrauten sich noch nicht, gegen sie anzutreten.

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