VI. Staatlicher Auffangrechtserwerb bei Untätigkeit des Verletzten
VII. Zusammenfassende praktische Hinweise für die effektive Inanspruchnahme von Rückgewinnungshilfe
18. Kapitel Individualvertretung im Strafverfahren
A. Interne Ermittlungen aus der Sicht des Individualverteidigers
B. Verteidigung gegen interne Ermittlungen
I. Strafprozessuale Selbstbelastungsfreiheit
II.Arbeits- und zivilrechtliche Ausgangslage
1. Rechtliche Auskunftspflichten des Mitarbeiters
2. Keine Geltung des Nemo-tenetur-Grundsatzes im Arbeitsrecht
3. Beweisverwertungsverbote im Arbeits- und Zivilrecht im Falle rechtswidrig erlangter Beweismittel?
4. Auflösen der konfligierenden rechtlichen Prämissen
III. Einzelne Beratungsfelder
1. Anamnese der Gesamtsituation
2. Informationsbeschaffung
3. Kardinalfrage: Mitwirkung?
4. Betreuung bei Befragung
5. Prüfung von Beweismitteln/Fehlerquellen
6. Beweiserhebungsanträge/Beweisanträge
7. Prüfung der Beweisgewinnung/Beweismittelverbote
8. Kommunikation mit den Strafverfolgungsbehörden
9. Erforderlichkeit standardisierter Verfahren aus Verteidigungssicht
C.Verteidigung mit Hilfe von internen Ermittlungen
I. Allgemeines
II. Kronzeugenregelung/Amnestieprogramme
III. Verteidigung durch interne Ermittlungen
D. Verteidigung gegen den Vorwurf unterlassener Ermittlungen
E. Kosten der Verteidigung
19. Kapitel Außensicht der Strafjustiz
I. Einleitung
II.Rechtsgrundlagen staatsanwaltschaftlichen Tätigwerdens
1. § 152 Abs. 2 StPO
2. Beweisbeschaffung
a) Auskünfte auf Basis des § 161 StPO
b)Beschlagnahme und Durchsuchung, §§ 94 ff., 102 ff. StPO
aa) Beweismittel
bb) Durchsuchung
cc) Beschwerde gegen Durchsuchungsbeschluss
c) Rechtshilfe
III.Umgang mit intern aufgedeckten Verstößen
1.Strafanzeige
a) Umgang mit Hinweisgebern
b) Kündigungsschutz/Amnestieprogramme
c) Kronzeugenregelung
2. Zur-Verfügung-Stellung von Beweismitteln (freiwillig)
IV. Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden
1. § 160b StPO
2. Zu den Thesen der BRAK
3. Fragen der Verwertbarkeit der Ergebnisse interner Ermittlungen
a) § 32 BDSG
b) Mitwirkungspflichten versus Selbstbelastungsfreiheit
c) Widerspruchsrechte, Beschlagnahmeverbote
V. Compliance pp. zur Vermeidung von Haftung und Unternehmensgeldbußen?
1. Garantenpflichten von Compliance-Beauftragten
2. Auswirkung der IDW PS 980
3. Minderung des Verfallsbetrages bei Kooperation?
4. Anwendbarkeit des § 30 OWiG
a) Voraussetzungen
b) zur Bemessung
c) § 30 Abs. 5 OWiG – Vorrang gegenüber Verfall?
d) Verfahrensrechtliches
VI. Ausblick
20. Kapitel Zivilprozessuale Rechtsverfolgung
I. Einleitung
II.Auswertung des Sachverhalts/Informationsgewinnung
1. Akteneinsicht in Verfahrensakten
2. Zeugenaussagen
III. Prüfung der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen
IV.Reporting- und Meldepflichten
1. Gesellschafts- und aktienrechtliche Reportingpflichten
2. Anzeigepflicht von Gesetzesverstößen?
3. Versicherungsrechtliche Anzeigepflichten
V. Öffentlichkeitsarbeit
VI.Klageszenario
1. Sonderregeln der Zivilgerichtsbarkeit
2. Verknüpfung von Straf- und Zivilverfahren
a) Einstellung des Strafverfahrens nach § 153a StPO
b) Täter-Opfer-Ausgleich nach § 46a StGB
c) Rückgewinnungshilfe nach §§ 111b ff. StPO
3. Unwägbarkeiten des Zivilprozesses
4. „Expectation Management“
5. Zeitliche Aspekte
VII. Zu erwartende „Gegenwehr“
VIII. Schadensersatzhöhe und Vergleichsszenarien
IX. Organisatorische Abwicklung
21. Kapitel „Remediation“ – (Re-)Organisation der Compliance
A.Einführung
I. Begriffsbestimmungen
II. Ausgangslage
III. Remediation als Sofortmaßnahme oder Regel-Prozess (Standardprozess)
B. Rechtspflicht zur Remediation
I. Zur Rechtslage in Deutschland
II. Einflüsse ausländischen Rechts
C.(Praktische) Umsetzung
I. Sofortmaßnahmen
II. Organisation/Verantwortung
III. Kommunikation
IV. Schnittstelle Investigation und Remediation
V. Überblick zum Remediationprozess
1. Personaldisziplinarische Maßnahmen
2. Korrekturmaßnahmen im Rahmen Buchhaltung, Steuern und Recht
3. Beseitigung von Schwachstellen
VI.Umsetzungsschritte/Regelprozess
1. Analyse („Prepare- & Assess“) Phase
2. „Design“ Phase
3. „Remediate“ Phase
a) Set-up/Enable
b) „Design“
c) „Implement“
d) „Confirm“
e) „Operate“
4. „Test“ Phase
5. „Re-Remediate“ Phase
VII.Weg zu Compliance
1. Strategie und Governance
2. Menschen und Organisation
3. Prozesse
4. Berichtswesen und Informations-Technologie
D. Ausblick
22. Kapitel Kommunikative Herausforderungen bei einer Internal Investigation im Unternehmen
I. Einleitung/Begriffsbestimmung
II. Kommunikation in Sondersituationen (Vergleich Krisenkommunikation vs. Kommunikation bei internen Ermittlungen)
III. Kommunikative Herausforderungen bei Internal Investigations
IV. Toolbox der Kommunikation bei Internal Investigation
1.Wesentliche Eckpunkte einer überzeugenden Kommunikationsstrategie
a) Festlegung auf Kommunikationsziele
b) Festlegung eines zentralen Holding Statements
c) Festlegung der „internen“ und „externen“ Sprecher
aa) Interne Kommunikation
bb) Externe Kommunikation
d) Konsistenz der Botschaften
e) Vollständige Kommunikation
f) Entwicklung eines Kommunikationsdrehbuchs/Sprachregelungen
g) Anspruchsgruppen
aa) Behörden
bb) Mitarbeiter
cc) Breite Öffentlichkeit
dd) Aktionäre/Bondholder
V. Lessons learnt – Erfolgsfaktoren von erfolgreicher Kommunikation bei einer Internal Investigation
VI. Post Internal Investigation – mögliche nachgelagerte Zivilverfahren
VII. Schlussbemerkung
23. Kapitel Presserecht – Schutz vor Indiskretion – Reaktion auf Publikation
I. Einführung
II. Das Unternehmenspersönlichkeitsrecht
III. Schutz vor Indiskretionen
1. Keine Pflicht zur Auskunftserteilung
2. Schutz von Informationen
a) Hausrecht
b) Verschwiegenheitspflichten
c) Recht am eigenen Bild?
d) Schutz von Kommunikation
e) Ausspähen und Abfangen von Daten
f) Schutz des geschriebenen Wortes
3. Reaktion auf veröffentlichte Informationen
a) Der Unterlassungsanspruch
aa) Wahre Tatsachen
bb) Unwahre Tatsachenbehauptungen
cc) Meinungsäußerungen
b) Gegendarstellungsanspruch
c) Schadensersatzanspruch
2. Teil Besondere Untersuchungsgegenstände bei Ermittlungen im Unternehmen
24. Kapitel Korruption
A. Praxisrelevanz und typische Sachverhalts- und Problemkonstellationen
B. Materielles Recht
I.Korruptionsstrafrecht
1.Strafbarkeit der Korruption im Inland
a) Täter und Vorteilsempfänger: Amtsträger und gleichgestellte Personen
aa) Beamte oder Richter (§ 11 Abs. 1 Nr. 2a und Nr. 3 StGB)
bb) Sonstiges öffentlich-rechtliches Amtsverhältnis (§ 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b StGB)
cc) Bestellung zur Wahrnehmung von Aufgaben der öffentlichen Verwaltung (§ 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c StGB)
dd) Soldaten der Bundeswehr (§ 48 WStG)
ee) Für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichtete (§ 11 Nr. 4 StGB)
ff) Kasuistik der Amtsträger im Sinne der §§ 331 ff. StGB
b)Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung (§§ 331, 333 StGB)
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