Peter Empt - Hull Storys

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Es ist eine traumhaft schöne Inselwelt in subtropischem Klima, in die Robert Finnly in seiner Lebensmitte zurückkehrt. In der Heimat seiner glücklichen Kindheit versucht er sein Leben neu zu ordnen. Das ist schwierig; denn bisher haben andere sein Leben bestimmt. Mit etlichen neuen (Traum-)Zielen entwickelt er hektische Betriebsamkeit, die ihn jedoch über die eigenen Füße stolpern lässt. Sogar bei einer Band sucht und findet Finnly seinen Platz, beruflich orientiert er sich erfolgreich um und die Damenwelt ist ebenso höchst interessiert an ihm. Erst eine besondere, ihn fesselnde Frau sieht in ihm einen großartigen Menschen, für den es sich lohnt, ihn mit Liebe an die Hand zu nehmen und ihn auf einen entschleunigten Weg zuführen.
Wird Robert diese Hand annehmen und sich führen lassen?

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Im Falle der Rose O’Toole gab es Klarheit. Sie war mit Betty Coleman fest verbunden. Die beiden Frauen führten ein hartes Arbeitsleben auf der Farm und waren sehr abhängig voneinander.

Als Rose einmal seinen Blick wahrnahm, fühlte Robert Schamröte in seinem Gesicht aufsteigen.

In dem Augenblick löste sich die Tischrunde auf, man verabschiedete sich. Robert war erleichtert.

Er machte Dora das Bezahlzeichen. Sie signalisierte, dass Robert in ein monatliches Zahlungssystem aufgenommen war, bei dem die Verzehrkosten gesammelt und im Folgemonat abgerechnet werden.

Robert verließ das Chapel-Inn und ging hinüber zum Rathaus. Er wollte Reverend O’Bready sprechen und die paradoxe Frage diskutieren, wie man eine dauerhafte, familiäre Beziehung zu einer Frau gestaltet, ohne mit ihr zusammenzuleben. Es war Sonntag, Josh O’Bready arbeitete im Bürgermeisterbüro. Robert fragte, ob Josh etwas Zeit für ein privates Gespräch habe?

Josh bedauernd: „Leider nein, Robert. Ich arbeite augenblicklich unter Zeitdruck!“

Josh nahm einen Terminplan und bot einen Termin in der kommenden Woche Donnerstag von 11 bis 12 Uhr an. Robert bedankte sich und verließ das Rathaus.

Zu Hause auf der Küchenanrichte hatte Conchita den „Hull-Sunday“, eine regionale Wochenendzeitung, für ihn abgelegt. Er rief Conchita an, bedankte sich für die Zeitung und beschrieb ihr seinen Zeitplan für die kommende Woche.

Montag: Termin in der DF-Werft, ganztags

Dienstag: Besuch der Hull-Weststadt, ganztags

Mittwoch: Termin in der Musikfakultät der UNI, mittags bis abends

Donnerstag: Termin mit Reverend O’Bready von 11 bis 12 Uhr

Freitag: Testamentseröffnung in der DF-Werft, ganztags

Samstag: offen

Sonntag: offen

Conchita lud Robert für Sonntag zum Essen ein. Robert bedankte sich und sagte zu. Ihm war bewusst, dass Conchitas Familie an Neuigkeiten interessiert war. Das verstand er gut und er hatte ja versprochen, die Familie auf dem Laufenden zu halten.

Der Hull-Sunday bestand geschätzt zu achtzig Prozent aus Anzeigenwerbung. Im Veranstaltungskalender fand Robert die „Hull-City-Rollers“ mit einem Auftritt im Story-Ville, Mittwoch, 29. Mai angezeigt. Er staunte, wer im Story-Ville auftrat, erhielt damit den Ritterschlag als etablierte Größe in der Hull-Öffentlichkeit.

Robert verstand jetzt, dass die Rollers dringend einen Bassisten benötigten. Bei dem Gedanken, mit den Rollers im Story-Ville auftreten zu können, lief ihm ein angenehm kalter Schauer über den Rücken.

Während seiner Seefahrtzeit hatte er an die tausend Samplings in den verschiedensten Musikrichtungen gesammelt und diese mit seinen Bassinstrumenten immer wieder bespielt. Ein gutes Gehör für Musik und eine ausgefeilte Basstechnik waren das Ergebnis. Auch spielte er bei mehrtägigen Hafenaufenthalten in Jazzformationen als Bassist. Er würde am Mittwoch zur Übungssession seine eigene E-Bassgitarre mitnehmen, eine Rickenbacher 4003 FG.

Die Hull-Sunday enthielt auch eine Werbeanzeige der DF-Werft. Es wurden Dinghys von zehn bis dreißig Fuß Länge angeboten (ein Fuß entspricht etwa dreißig Zentimetern).

Im Hull Country wurden Dinghys gleichbedeutend mit Autos benutzt, denn das Kanal- und Wasserverkehrsnetz war gut ausgebaut, sowohl für den fließenden als auch für den ruhenden Bootsverkehr. DF-Dinghys waren hochwertig, das wusste Robert, aber auch hochpreisig. Er musste möglichst bald ein Dinghy anschaffen, um seine Mobilität zu verbessern.

Spät am Abend legte Robert die Hull-Sunday beiseite und ging schlafen.

8.

Robert erwachte gegen sieben Uhr am Montag, dem 5. Mai. Das Geräusch von Schiffs- und Bootsmotoren im Chapel-Harbour klang wie vertraute Musik in seinen Ohren. Eine neue Arbeitswoche lag vor den Menschen im Hull-Country. Am Himmel zeigten sich Schönwetterwolken, die im Zusammenspiel mit der Sonne fantasievolle Licht- und Schatteneffekte auf der Sundoberfläche erzeugten.

Robert empfand Anspannung in Erwartung des heutigen Gespräches mit seiner Cousine Susan.

Er pflegte sich, wählte eine konservative zivile Kleidung mit Anzug, Hemd und Krawatte, ging ohne Frühstück zum Fähranleger. Frühstücken wollte er in der Stadt, nachdem er sich erkundigt hatte, wie sein Termin in der DF-Werft mit öffentlichen Bootsverkehren sicher einzuhalten war.

Am Steuer der Fähre stand Don. Sie begrüßten sich durch Handzeichen, während das Ablegemanöver die volle Aufmerksamkeit des Kapitäns erforderte. Auf halber Strecke zum Westcorner blickte Robert zurück, in die südliche Westbay. Im Frühdunst sah er den Teil des Inselkopfes, der von Boganson-Cottage aus nicht sichtbar war. Grau-schwarz stiegen Klippen fast senkrecht aus der Westbay auf zum Leuchtturm. Zahlreiche Seevögel kreisten vor der Steilwand.

Am Westcorner Pier verließ Robert die Fähre kurz vor 9 Uhr und schaute zum Westcorner-Inn. Der Pub war nicht geöffnet. Es war zu früh! Dann fiel ihm ein, dass der Pub montags geschlossen war. Er ging zu den Wassertaxi-Liegeplätzen und erkundigte sich nach Fahrmöglichkeiten und Fahrzeiten. Es gab eine Wasserbuslinie, die in Westhull einen Rundkurs in Endlosschleife fuhr.

Damit konnte Robert zum Central Place gelangen und von dort einen Wasserbus nehmen, der den Eastchannel bis in die East-Bay befuhr. Die DF-Werft lag am südlichen East Boulevard.

Robert stieg in den Westhull-Wasserbus zum Central Place. Er freute sich darauf, die Stadt in aller Ruhe vom Boot aus betrachten zu können. Es ging am Sund-Pier vorbei an der Stadtlinie, die er von Boganson-Cottage aus morgens im Frühdunst als flache Linie erkannte.

Der Sund Boulevard war dicht besetzt mit Schiffsbedarfsgeschäften, kleineren Supermärkten, Pubs und Bordellhäusern (das Anschaffen auf Straßen und Plätzen im Hull-Country ist untersagt). Die Pier war fast vollständig mit Arbeitsschiffen und Yachten aller Klassen und jeden Alters belegt.

Die Einfahrt vom Sund in den Central-Channel überspannte eine weite Bogenbrücke mit einer Durchfahrthöhe von acht Meter. Sie verband die Weststadt mit der östlichen Stadt. Auf der rechten, östlichen Seite des Central-Channel reihten sich Bankhäuser, Handelszentralen, Reedereien aneinander. Auf der linken westlichen Kanalseite zweigten etwa alle 200 Meter Stichkanäle in die westliche Stadt ab. In diesem Stadtgebiet gab es extravagante Villen mit Gärten und vornehme Stadthäuser.

Der Central-Place, ein weitläufiger Platz mit einer ellipsenförmigen Grundfläche, beherbergte als dominantes Gebäude die St. Andrew Cathedral gegenüber der Einmündung des Central-Channels, das Rathaus, das Opernhaus, das Story-Ville, Museen und Hotels.

Ein kreisrundes Hafenbecken, der „Circle“, in Platzmitte bildete den Kanalknotenpunkt der Stadt.

Das Story-Ville, ein Rundbau im klassizistischen Baustil, befand sich auf dem Eckpunkt Central-Channel und West Channel. Auf der gegenüberliegenden Seite, am Eingang zum West Channel, lag das Hotel-Restaurant „Amiral“.

Robert erreichte den Central-Place gegen 11.30 Uhr. Der Wasserbus zur Eastbay fuhr alle dreißig Minuten und benötigte eineinhalb Stunden. Grob gerechnet blieben bis zu seinem Termin, 15.00 Uhr, etwa zwei Stunden. Zeit genug, hier am Central-Place in Ruhe ein Frühstück einzunehmen. Das Amiral bot eine schöne Außengastronomie am Central-Place mit Blick auf den Circle. Robert wählte einen schattigen Platz, von dem aus er das geschäftige Treiben um sich herum beobachten konnte. Das Frühstück wählte er mit Toast, Ham and Eggs und warmen Bohnen in Tomatensauce, dazu Tee.

Gegen 13 Uhr erschien an seinem Tisch ein elegant gekleideter Herr, Alter etwa sechzig Jahre, mit lichtem, schwarzem Haupthaar. Er lächelte und stellte sich vor: „Antonio Romani, ich bin der Eigentümer des Amiral. Bitte verzeihen Sie, neuen Gästen unseres Hauses stelle ich mich persönlich vor. Darf ich fragen, ob Sie sich wohlfühlen bei uns?“

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