Michael Wagner - Oliver Hell Abschuss

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Oliver Hell – Abschuss
Sommernacht. Wald. Neumond, schwarzer Himmel. Der Bonner Kommissar Oliver Hell wird zum Fundort einer Leiche auf die andere Rheinseite gerufen. In der Brust des Toten steckt ein Jagdpfeil. Hell und sein dreiköpfiges Team ermitteln.
Für den Mörder war es eine erfolgreiche Nacht. Und seine Liste ist lang. Er erträgt es nicht mehr, der Tatenlosigkeit seiner Mitmenschen zuzuschauen. Schafft er es, die Liste abzuarbeiten, bevor ihm die Polizei auf die Spur kommt?

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Der Polizist nickte. „Deshalb haben wir Sie informiert. Ich benachrichtige die Spusi“, sagte der Polizist und wandte sich ab.

»Wer läuft nachts dunkel angezogen durch den Wald und fängt sich einen Pfeil?“, murmelte Hell vor sich hin.

Mit einem Mal klingelte sein Handy. Es war Wendt, der ihm Bescheid gab, das er an Hells Auto wartete. Hell teilte ihm mit, er solle dort auf ihn warten. Der Weg sei unübersichtlich und Wendt würde ihn nicht alleine finden.

Hell tastete sich langsam zum Auto zurück. Gottseidank wich langsam die Dunkelheit. Wendt lehnte an seinem Mazda MX5. Er kam auf Hell zu, als er ihn sah.

„Wir haben einen Toten mit einem Pfeil in der Brust. Die Spusi ist informiert. Wir sollten auf sie hier warten, damit wir nicht noch mehr Spuren verwischen.“

Wendt war es von seinem Chef gewöhnt, dass der sofort ohne Umschweife zu Sache kam. Aber heute schien er noch schroffer und reservierter. Kein ‚Gutenmorgen‘.

„Ok“, sagte Wendt, „Was gibt es sonst noch?“

„Die Kleidung des Toten ist sehr verschmutzt. Warum auch immer.“

„Ist das hier ein Jagdunfall unter illegalen Jägern? Oder Gotcha auf die harte Tour.“

Hell schaute seinen Kollegen an. Diese Idee hatte er auch gehabt. Es gab sicher Verrückte, die mit ihren Waffen durch den Wald irrten und Rambo spielten. Wendt dachte wie er. Kein Wunder, er hatte es ihm ja beigebracht. Der Ort der Verdammnis wusste, warum Hell heute so dünnhäutig war. Schließlich hatte sich mit der Beförderung ja nichts geändert.

„Wer weiß, warten wir auf die Spusi.“ Wendt gab sich damit nicht zufrieden.

„Haben wir einen Namen?“

„Nein, ich habe die Taschen abgefühlt, aber nichts gefunden.“ Hell zog ein Päckchen Zigaretten aus der Brusttasche. Gierig sog er den Qualm des ersten Zuges ein. Sein Blick streifte den Wald und glitt über das angrenzende Feld.

Hell hatte es im Gespür, dieser Fall würde eine Herausforderung sein. Wer außer einem Jäger hätte den Toten sonst noch auffinden können?

Niemand.

Das Ganze hatte immer etwas Unwiderrufliches, hier lag ein toter Mensch und ihre Aufgabe war es, dieser Endgültigkeit ihren Schleier zu entreißen. Jeder Schauplatz eines Mordes hatte diesen Zwiespalt. Die Klarheit des Todes und die scheinbare Undurchdringlichkeit des Geheimnisses, was ihn umgab. Warum passierte es ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt? Was hat er getan, dass er jetzt hier seine Endlichkeit erkennen durfte?

Und immer war es ein Mechanismus, der sich wie eine träge Raupe in Bewegung setzte. Man gewann erste Erkenntnisse, daraus folgten erste Thesen zum Tathergang. Unter Umständen fand man einen Verdächtigen.

Das Team musste sich wieder als Team beweisen, Ergebnisse sammeln, Beweise zusammentragen. Gottseidank war hier auf dem Land ein Mord eine Ausnahme. Die Beschaulichkeit des Landlebens im sonst so friedlichen Siegtal wurde empfindlich gestört.

Dieser Fall würde das Team vor eine neue Aufgabe stellen. Da war sich Hell sicher. Bei einem Mordfall wurden ganz andere Energien frei als bei einem normalen Verbrechen, die Anspannung, die man dabei spürte, war körperlich.

„Wir sollten der Spusi sagen, dass sie auch das Feld dort absuchen soll. Vielleicht kam der Tote von dort.“ Hell trat auf die Kippe, die er auf den Boden geschnippt hatte.

Wendt verkniff es sich, heute einen Kommentar zum Rauchen seines Chefs abzugeben. Heute war es sicher keine gute Idee. Das Verhalten verwirrte ihn heute nicht mehr als sonst, wenn sein Chef seine Launen nach außen trug. Er schätzte ihn als Kriminalisten und er hatte viel von dem Mann gelernt. Das rechnete er ihm hoch an. Er wollte seinen Frieden haben. Zumal er ja seit gestern die Karriereleiter hinaufgefallen war. Wendt nickte bloß.

*

Die Gerichtsmedizinerin Stephanie Beisiegel war in ihre Arbeit vertieft. In der einen Hand hielt sie eine kleine Maglite, in der anderen ein Diktiergerät. Sie schaute sich die Schuhsohlen an, hob das Bein des Toten an, sprach leise etwas in das Gerät in ihrer linken Hand. Geschickt hielt sie dabei die kleine Taschenlampe zwischen Daumen und Zeigefinger, hob das andere Bein mit dem kleinen Finger an, den sie in das Hosenbein steckte. Ihre Assistentin wollte gerade die Papiertüten zukleben, in die zum Schutz die Hände des Toten gesteckt worden waren.

„Warten Sie bitte.“

Sie nahm eine Hand, leuchtete sie ab, sprach etwas in das Diktiergerät. Sie sah unter den Fingernägeln nach. Dann nickte sie ihrer Kollegin zu, die anschließend die Tüten zuklebte.

Sie stand auf, schaltete ihr Gerät aus, nachdem sie noch einen kurzen Satz hineingesprochen hatte.

Hell stand direkt vor ihr. Trotz des Dämmerlichts konnte sie seinen fragenden Blick nicht nur erahnen.

„Nun, die Todesursache scheint klar. Die Totenstarre ist noch nicht eingetreten, er ist noch nicht viel länger als drei Stunden tot. Höchstens vier. Wir haben unter den Nägeln Erde gefunden und vermutlich finden wir noch viel mehr. Genaues kann ich sagen, wenn ich den Mann untersucht habe. Auf der Kleidung befindet sich überall Schmutz und Erde. Er hat Kratzspuren auf den Gelenken und aufgerissene Handflächen. Wenn ich mutmaßen soll, würde ich sagen, er wurde gejagt und hat sich auch verteidigt. Aber Detailliertes sage ich erst später.“

Stephanie Beisiegel war groß, hatte blondes Haar, volle Lippen. Und sie galt als eine Institution. Viele Kollegen zählten auf ihre Meinung. Hell nickte.

„Je früher desto besser.“

„Klar, wie immer.“

„Können Sie etwas über den Pfeil sagen?“, fragte Wendt, der bislang schweigend zugeschaut hatte.

„Dazu kann ich etwas sagen. Soll ich es tun?“

Sie blickte Wendt herausfordernd an. Der grinste nur und nickte zustimmend.

„Er sieht aus wie ein Pfeil, wie ihn Jäger auf einer Armbrust verwenden. Aus Aluminium. Er steckt tief drin, also wurde er aus nicht allzu großer Entfernung abgeschossen.« Sie leuchtete mit ihrer Maglite den Toten ab. Dann fügte sie noch hinzu: »Diese Pfeile können aus bis zu 50 Metern abgefeuert werden.“

Hell blickte sich um. Die Bäume standen hier sehr dicht. „Wenn ich mir das so ansehe, denke ich, der Pfeil hat ihn nicht hier getroffen. Ich vermute eher, er wurde woanders getroffen und ist noch bis hierher gekommen.“

„Möglich“, antwortete sie auf die Analyse Hells, „Mit so einem Ding in der Brust läuft man nicht mehr sehr weit.“

„Das wird die Spusi uns sagen können, wenn sie hier fertig sind.“

Wendt schaute die ganze Zeit eher gelangweilt in der Gegend herum.

„Können Sie was zum Eintrittswinkel sagen?“ Hell hatte sich neben die Leiche gebeugt.

„Nein, solange wie ich nicht weiß, wo er getroffen wurde, kann ich es nicht mit Bestimmtheit sagen. Er sieht so aus, als hätte der Mann gestanden, als der Pfeil ihn traf.“

„Ein Unfall?“, hakte Hell nach.

„Ich arbeite dran.“

Die Einsilbigkeit, mit der die Gerichtsmedizinerin ihre Antwort gab, machte Hell klar, dass sie genug Fragen gestellt hatten.

Er fasste Wendt am Arm und zog ihn mit sich. »Lassen wir Frau Doktor Beisiegel arbeiten.«

Die Gerichtsmedizinerin verabschiedete sich von den Beamten und sprach noch einige Anmerkungen auf das Band.

Hell ordnete für den frühen Morgen eine Dienstbesprechung an. Auch die beiden anderen Teammitglieder sollten sich im Präsidium einfinden.

*

Das Büro, in dem die Dienstbesprechung stattfand, war klein. Höchstens vier mal sieben Meter. Die Diensträume im Präsidium an der Bornheimer Straße in Bonn hatten die besten Zeiten hinter sich. An einer der Längsseiten befanden sich Fenster. Eines davon hatte Wendt geöffnet, da es in dem Raum stickig und zu warm war. Auf Anordnung Hells er hatte das Briefing für die Kollegen übernommen.

Hell wollte sich bewusst im Hintergrund halten.

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