Thomas Seidl - JEDER

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John Down, ein heruntergekommener Privatdetektiv, wird zu einem Auftrag ins beschauliche Dörfchen Steakbeaver in der Nähe von London gerufen, wo die Tochter der einflussreichen Familie Sterling seit zwei Monaten verschwunden ist. Die Polizei glaubt nicht an ein Verbrechen, denn Susan hinterließ einen Abschiedsbrief. Je tiefer aber John Down in den Fall eindringt, desto mehr wird ihm bewusst, dass es hier um mehr geht, denn in diesem Dorf werden mehrere junge Mädchen vermisst, und anscheinend hat hier JEDER seine Geheimnisse. Ein spannender Krimi, der unter die Haut geht, und den man nicht einfach beiseitelegt.
Verschachtelt, gewieft und verzwickt. Ein wendungsreicher Krimi mit vielen Thrillerelementen. Sie werden ihn verschlingen und sich immer wieder dabei ertappen, wie Sie versuchen, die Geschichte zu entwirren.
Wer hat hier welche Geheimnisse, und wie wird das alles enden? Warum wurden die Frauen entführt? Oder sind es keine Entführungen? Welche Geheimnisse hat die Familie Sterling? Warum wurde ausgerechnet ein heruntergekommener Privatdetektiv engagiert? Was macht diese alte, kauzige Dame in diesem Dörfchen? Und wo steckt Susan Sterling? Oder ist sie schon lange tot? Viele dieser Fragen werden Sie sich während des Lesens stellen, und ich warne Sie vor, denn Sie werden mitfiebern und es nicht erwarten können, die ganze schreckliche Wahrheit zu kennen.
Leserstimmen
Das Ende ist phantastisch und absolut unvorhersehbar!
Es traten Wendungen in die Ermittlung ein die ich im Leben nie hervorgesehen hätte! Einfach super klasse!
Die Aufklàrung ist sehr überraschend und unglaublich genial. Noch nie habe ich etwas Vergleichbares gelesen.
Bisherige Werke des Autors:
Thomas Seidl das Märchenbuch: Es war einmal…
Thomas Seidl das Märchenbuch: Es war einmal…

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John drehte das Schriftstück um, doch außer diesen Zeilen war auf dem Papier nichts zu finden. „Also, Sie denken nicht, dass Ihre Enkelin einfach gegangen ist?“

Mrs. Sterling schüttelte entschieden den Kopf. „Nein, ganz und gar nicht, denn obwohl sie schon ihren eigenen Kopf und auch mal die eine oder andere Dummheit begangen hat, ist so ein Abschiedsbrief einfach nicht ihre Art. Ich weiß, dass ich immer sehr streng zu ihr war und auch ihre Schauspielausbildung in London nicht für gut befand, aber sie hätte doch mit mir gesprochen, bevor sie gegangen wäre. Außerdem hat sie in letzter Zeit gar nicht unglücklich auf mich gewirkt. Für mich ergibt das alles keinen Sinn.“

John legte den Brief auf den Tisch. „Ich verstehe Sie, doch bisher habe ich noch nie einen Vermisstenfall betreut. Warum haben Sie ausgerechnet mich angerufen?“

„Wissen Sie, Mr. Down, wir sind eine sehr reiche und angesehene Familie hier in England. Alles, was wir tun, wird von den Medien verfolgt, und wenn ich jetzt einen bekannten Detektiv angeheuert hätte, würde das nur wieder die Aufmerksamkeit auf uns lenken. Diese Familie hat in den letzten Jahren schon zu viel durchgemacht. Das alles noch einmal durchzustehen, würde uns die letzten Kräfte rauben. Ich wollte damit jetzt nicht Ihre Integrität infrage stellen, sondern nur Ihre Frage auf das ‚Warum‘ beantworten.“

John beobachtete das Mienenspiel von Mrs. Sterling genau, vielleicht nur aus Gewohnheit, aber in den vielen Jahren bei Scotland Yard hatte er gelernt, dass nicht immer jeder die Wahrheit sagt, obwohl er um Hilfe bittet. „Sie erzählten mir vorhin, dass Ihre Enkelin in letzter Zeit nicht unglücklich schien. Heißt das, dass sie zuvor unglücklich war?“

„Nein, so würde ich das nicht sagen. Es ist nur so, dass vor fünf Jahren ihre Mutter, also meine Schwiegertochter Claire, Selbstmord beging, und das Mädchen in der darauf folgenden Zeit einfach nicht damit umgehen konnte. Teilweise verleugnete sie sogar den Tod ihrer Mutter und tat so, als würde diese noch leben. Es wurde immer schlimmer, bis ich ihr gestattete, eine Ausbildung zur Schauspielerin in London zu beginnen. Daraufhin besserte sich ihr Zustand. Ich half ihr, die Aufnahmeprüfung zu bestehen, und ließ meine Kontakte spielen. Ich tat alles für meine Enkelin, und auch heute ist das noch so.“

John bemerkte, dass Mrs. Sterling keine besondere Regung bei der Erzählung des Selbstmordes ihrer Schwiegertochter zeigte. „Ich verstehe. Wie war denn Ihr Verhältnis zu Claire?“

„Warum fragen Sie mich das? Ich meine, ja, ich gebe es zu, das Verhältnis zu meiner Schwiegertochter war nicht das Beste, aber den Tod habe ich ihr auch nicht gewünscht. Es war für alle sehr belastend, seit damals mein Enkelkind Chris umgebracht wurde. Er war doch noch so jung. Er wurde Opfer eines banalen Raubüberfalls, ganz hier in der Nähe. Wir konnten es alle nicht fassen, doch Claire hörte nie wieder auf zu trauern. Sie lag den ganzen Tag nur im Bett und weinte. Und wenn sie das nicht tat, saß sie einfach nur da und starrte in die Ferne. Es war irgendwie unheimlich. Wir holten die besten Psychologen, doch niemand konnte zu ihr durchdringen. Sie war in ihrem eigenen Gefängnis eingesperrt, und ich denke, sie wollte auch nicht mehr heraus. Fünf lange Jahre dauerte diese Tortur, bis sie sich eines Tages in die Pulsadern schnitt und vom obersten Balkon der Villa in die Tiefe sprang. Susan hörte ihre Mutter und sah sie dann blutüberströmt auf dem Vorplatz liegen. Sie war auf der Stelle tot. Unsere Familie muss endlich zur Ruhe kommen. Also bitte, finden Sie sie.“

John hatte aufmerksam zugehört und die Fakten für sich gesammelt. Er holte ein kleines Notizbuch aus der Tasche seines Mantels, den er noch immer nicht abgelegt hatte, und kritzelte einige Wörter hinein. Dann dachte er nochmals kurz nach. Claire hatte sich also umgebracht, weil ihr Sohn getötet worden war. Und Susan war nun verschwunden, weil sie nicht mehr hier sein wollte, was ja auch nur verständlich war, denn immerhin hatte sie hier den Selbstmord ihrer Mutter mitbekommen. Für John sah die Sache eindeutig aus, doch zuerst wollte er noch mehr Fakten sammeln. „Könnte ich vielleicht mit Ihrem Sohn sprechen?“

„Nein, mein Sohn ist mit meinem Ehemann auf Geschäftsreise. Sie treffen erst in zwei Tagen wieder hier ein.“

„Könnte ich das Zimmer von Susan sehen? Vielleicht finden wir dort noch einen Hinweis.“

„Ja, natürlich. Ich begleite Sie hoch. Das Zimmer von Susan liegt im ersten Stock.“

John folgte Mrs. Sterling in die obere Etage. Auch dort bot sich das gleiche Bild von Protz und Dekadenz. Selbst der Gang in Susans Zimmer war aufwendig gestaltet. Kleinere Bildhauereien gestalteten die Wände, und an die Decke war ein Kunstwerk gepinselt, fast wie in einer Kirche. Nur dass es keine Heiligen zu sehen gab – es waren ausschließlich Engel, die einen Weg in den Himmel suchten. Schöne Kunst, würde man dazu sagen, oder einfach nur der Wahn des Geldes war daran schuld. Wie dem auch sei, für diesen Fall war das nicht wichtig.

Mrs. Sterling öffnete die Tür zum Zimmer, und John trat vorsichtig ein. Es wirkte sehr jugendlich – Poster an den Wänden, und George Clooney war wohl ein Idol von ihr. Ein großer Spiegeltisch aus Eiche stand neben einem weißen Kleiderkasten, und auf dem Spiegel klebte ein Foto. „Mrs. Sterling, wer sind diese beide Personen dort auf dem Foto?“

„Ach, das sind unsere kleine Susan und mein Sohn James, also ihr Vater.“

John nahm das Bild ab und drehte es um. Auf der Rückseite stand nur geschrieben Dis la vérité. Alles war ordentlich aufgeräumt, das Bett war gemacht, eine ungeplante Abreise schien angesichts des Zimmers unwahrscheinlich. „Mrs. Sterling, ich hatte vorher ganz vergessen nachzufragen, ob sie meinen, dass Susan den Brief selbst geschrieben hat?“

„Wenn ich ehrlich bin, kann ich das nicht ganz beantworten, denn sie hatte schon immer eine sehr ungewöhnliche Handschrift. Manchmal schrieb sie so und ein anderes Mal sah es ganz anders aus. Ich habe das zuvor auch noch nie bei jemandem beobachtet, doch wie ich Ihnen vorher schon erzählt habe, schließe ich aus, dass sie einfach so gegangen ist. Ich weiß, was Sie denken: Ihre Mutter ist hier gestorben, und Sie glauben, dass sie es hier nicht mehr ausgehalten hat, aber ich glaube, das stimmt nicht, nein, ich weiß es, glauben Sie mir, Mr. Down.“

John hatte jede Regung von Mrs. Sterling genau verfolgt. Immer wenn sie von ihrer Enkelin sprach, war sie sehr emotional. Die einzige Schlussfolgerung war, dass sie sich wirklich Sorgen machte. Er durchsuchte das Zimmer weiter. Auf dem roten Bettüberzug entdeckte er ein dunkelbraunes langes Haar. Er zog eine kleine Plastiktüte aus der Innentasche und steckte es hinein. John war immer auf alles vorbereitet, denn er wusste, dass ein guter Detektiv immer an alles denken musste und dass jede Spur, sei sie noch so klein, von Bedeutung sein könnte. John hakte nach. „Mrs. Sterling, welche Haarfarbe hatte Ihre Enkelin eigentlich zuletzt? Sie wissen ja, die jungen Leute von heute ändern diese ja sehr häufig.“

„Sie hat ihre Haarfarbe nie geändert, sie war immer schon blond gewesen und wollte dies auch nie ändern.“

„Hatte sie öfters Besuch von Freunden, hier in der Villa?“

„Wenn ich genau darüber nachdenke, hatte sie eigentlich gar keine Freunde hier, denn seit damals, als ihre Mutter starb und sie sich veränderte, wandten sich alle von ihr ab, und Besuch hatte sie auch nie, soweit ich weiß.“

„Danke, ich habe jetzt genug gesehen. Alles, was ich jetzt noch bräuchte, wäre ein Foto von Susan.“

„Ich habe das alles schon vorbereiten lassen. Ingwa, meine Haushälterin, wird Ihnen beim Ausgang einen Umschlag mitgeben, darin finden Sie das gewünschte Foto und eine Wegbeschreibung zu Ihrem Motel, in dem ich Sie untergebracht habe. Außerdem erhalten Sie Unterstützung von der örtlichen Polizei. Ein Beamter wird Sie morgen um acht Uhr von dort abholen. Er wird Ihnen bis zur Klärung des Falles behilflich sein, auch wenn die Polizei nur glaubt, dass Susan abgereist sei. Falls Sie jetzt keine weiteren Fragen mehr haben, würde ich mich gerne zurückziehen. Das alles nimmt mich doch sehr mit.“

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