Martha Kindermann - BePolar

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Wenn du in eine liebevolle Familie hineingeboren wirst, in der es zu viele Geheimnisse gibt…
Wenn du im Land der Zufriedenen aufwächst und die Fassade zu bröckeln beginnt…
Wenn du zum Werkzeug der Revolte wirst, ohne es zu wissen…
Wenn deine Liebe der nächtlichen Fantasie entspringt und es unmöglich scheint, die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit zu erkennen…
…dann hast du eine vage Vorstellung, wie es sich anfühlt, tagtäglich in Royas Haut zu stecken.

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»Noch eine organisatorische Sache. Tam Baliette?« Ein Neuer? Ich durchsuche die Reihen nach unbekannten Gesichtern, denn dieser Name ist mir bisher noch nicht untergekommen.

»Hier«, höre ich eine warme Stimme hinter mir und werde sanft bei Seite geschoben. Als Tam Gregorio gegenüber steht, schlägt mein Herz ein wenig schneller. Ich kenne diese braunen Locken, unter denen das junge Gesicht nur zu erahnen ist. Aber woher? Ich erinnere mich nicht. Ich weiß nur, dass mich ein seltenes Gefühl der Vertrautheit erfüllt.

»Dann sind wir nun endlich vollzählig. Bitte setzen.« Herr Gregorio zieht eine kleine Fernbedienung aus seiner Sackotasche und öffnet auf Knopfdruck eine Klappe in der Wand. Ein großer Bildschirm wird heraus gefahren und zeigt in Gänze unser schönes Land Polar. Regionen Nord, Nord-Ost, Ost, Süd-Ost, Süd, Süd-West, West, Nord-West und Midden, das Herzstück des Landes und Sitz der Regierung. Taranee meldet sich aufgeregt. Wie ich sie für ihre penetrante Art verabscheue. Sie streckt ihre Hand, so hoch sie kann und schnipst mit den Fingern. Absolutes Kindergartenniveau.

»Dr. Gregorio, soll ich zur allgemeinen Aufklärung kurz erläutern, warum unser Land den wundervollen Namen Polar trägt?« Diese Person ist eine Zumutung für die gesamte Akademie. Jeder Idiot weiß, dass der Umriss einem großen Stern gleicht. Deswegen sind die Regionen nach Himmelsrichtungen benannt. Ich werfe ihr einen verachtenden Blick zu und hoffe auf Superkräfte, um ihr feuerrotes Haar zu entflammen. Das war natürlich nur ein Scherz, aber manchmal geht meine Fantasie mit mir durch.

»Taranee, Sie können Ihren Arm jetzt wieder senken. Ich gehe davon aus, dass alle die Antwort auf diese Frage bereits kennen. Sollte jemand unter Ihnen an irgendeiner Stelle Wissenslücken erkennen, wende er sich bitte nach dem Unterricht an Miss…«, er sieht sie desinteressiert an.

»Winterkorn, Taranee Winterkorn«, antwortet die Heldin der Nation charmant auf seine angedeutete Frage. Um nicht lauthals loszulachen, schaue ich schnell nach unten. Möglicherweise liegt ja etwas enorm Wichtiges auf dem Fußboden…

Als ich meinen Kopf hebe, sehe ich dem Neuen gegenüber direkt in die Augen. Er macht keine Anstalten, wegzusehen, sondern grinst mich nur schelmisch an. Flirtet er mit mir? Komischer Vogel, er kennt mich doch überhaupt nicht. Um sicher zu gehen, dass der Fußboden auch wirklich nichts Außergewöhnliches aufweist, suche ich ihn erneut ab und entkomme seinen geheimnisvollen Augen.

Mit aller Kraft versuche ich, dem Unterrichtsgeschehen zu folgen, ohne die Konzentration zu verlieren. Mit derartigen Anspielungen kann ich einfach nicht umgehen – zu schüchtern, zu prüde, zu unerfahren. Zugegeben – es war ein wahnsinniges Gefühl, als ich versuchte, Tams Blick standzuhalten. Ein Kribbeln vom Nacken bis in die Fingerspitzen – irre. Doch gleichzeitig könnte ich ihn für so eine Frechheit erwürgen. Diese Sorte Jungs verdreht Mädchen zur eigenen Belustigung den Kopf. Habe ich schon oft genug auf dem Schulhof beobachten dürfen, auch wenn ich nie Opfer einer solchen Attacke geworden bin – bis jetzt. Wie soll ich also reagieren?

Caris stupst mich in die Seite.

»Du starrst ihn an.« Ich wende mich verwirrt zu ihr. »Den Neuen, du starrst ihn an. Der ist süß. Gut, er ist nicht Moreno, aber er sieht schon ganz nett aus.« Wie oberpeinlich. Ich habe sicher nicht › gestarrt‹ . Oder doch? Ich muss meiner Freundin wohl zustimmen. Tam sieht ganz okay aus. Das gibt ihm aber noch lange nicht das Recht, mir so unangenehme Gefühle zu bereiten.

»Nehmen Sie bitte Ihre Tablets zur Hand und wählen Sie unter dem Politikmenü den Punkt Übersicht aus.« Gregorio macht einen gelangweilten Eindruck. Hoffentlich war Taranees dämlicher Zwischenruf nicht ausschlaggebend für den Gesamteindruck der Klasse.

»Sie sehen nun dreißig Fragen vor sich.

1. › Aus wie vielen Mitgliedern besteht der Große Rat im Regierungspalast?‹. Das dürfte sicher noch kein Problem darstellen.

2. › Wann findet die nächste Ratswahl statt?‹ da Sie sich, wie ich annehme, Ihrer Aufgabe bereits bewusst sind, erwarte ich korrekte Antworten.« Welcher Aufgabe sollen wir uns denn bewusst sein? »Sie haben nun bis zum Ende der Stunde Zeit, die Lösungen zu notieren. Anschließend betätigen Sie bitte den Senden-Button und verlassen geräuschlos das Atelier. Danke.« Er nimmt teilnahmslos hinter seinem Pult Platz und starrt an die Decke. Mir bleiben noch fünfunddreißig Minuten – rann an den Speck.

1. acht ständige Mitglieder.

2. übernächstes Jahr. Easy, im April beginnt die Elevenauswahl und ein Jahr später wird ein neuer Rat gewählt. Die Fragen werden zunehmend schwieriger.

3. › Welche Aufgaben werden den Ratsmitgliedern zuteil?‹ uff, es gibt einen für die Bildung und einen Schatzmeister und einen Ratspräsidenten. Das sind leider erst drei. Ich will mich auch nicht durch dumme Antworten blamieren und wähle den Mut zur Lücke.

Nach einer halben Stunde verlasse ich mit gemischten Gefühlen das Atelier, wie circa die Hälfte der Klasse vor mir. Der Ascenseur setzt in der Großen Halle auf und ich begebe mich in die Richtung meines Zimmers. Wer weiß, wie lange es dauert, bis uns Ceyda eine neue Anweisung erteilt? Vor der Flügeltür zum Mädchentrakt lehnt eine Gestalt mit dem Gesicht zur Wand. Als ich näher komme, dreht sie sich um. Tam.

»He.« Seine Stimme ist sanft und ich bekomme schweißnasse Hände. Er redet mit mir, ein Wunder. Aber ich werde in keiner Weise zugeben, dass ich darauf gehofft hatte. Er meint wohl, er ist der coolste Typ unter der Sonne und unwiderstehlich.

»Auch he.« Ich weiche seinem Blick aus und setze eine gelangweilte Miene auf. Als ich an ihm vorbei will, stellt er sich mir in den Weg.

»Musst du zu Prof. Pfefferdings in den Kurs?« Mist! Diesen Dünnpfiff kann ich ihm nicht durchgehen lassen.

»Sie heißt Pfefferhauser und nein, ich weiß nicht, ob ich…«

Ein Piepen ertönt aus meinem Rucksack und ich gehe der Ursache schnell auf den Grund. Aha, eine Nachricht von Ceyda. › Bitte im Translabor einfinden. Mentalismus, Prof. Pfefferhauser‹. Also doch. Ich lasse den kleinen schwarzen Pieper in meiner Hosentasche verschwinden und wende mich Tam zu.

»Tja, wie es aussieht, muss ich tatsächlich in ihren Kurs. Warum?« Er streicht sich seine Haare aus dem Gesicht und lässt mich einen Blick auf die verborgenen stahlblauen Augen erhaschen. Wow. Roya, du darfst nicht starren!!! Warum war ich nie in einer Theatergruppe? Dann könnte ich mein mädchenhaftes Getue vielleicht besser überspielen.

»Kannst du mich mitnehmen? Mir hat hier leider keiner einen Lageplan gegeben?« Ganz cool bleiben. Er fragt nur nach dem Weg. Nichts Weltbewegendes und erst recht kein Grund, feuchte Hände zu bekommen.

»Klar, folge mir unauffällig.« Ich beschleunige meine Schritte, um peinlichem Smalltalk zu entgehen. Das Wetter hat mich noch nie interessiert und mit nennenswerten Krankheiten kann ich auch nicht dienen.

Zu meiner Überraschung sprechen wir kein einziges Wort. Hab ich ihn eingeschüchtert? Ist auch egal, er hat höchstwahrscheinlich eh nicht das Bedürfnis, sich mit mir zu unterhalten und braucht lediglich einen Lotsen durch die endlosen Flure der Akademie.

Ich öffne per Fingerscan die Tür zum Translabor und kann im schwachen Licht des Raumes unsere Mitschüler in einem Kreis sitzend in der Mitte des Zimmers ausmachen. Alle starren zu Boden. Ein sonderbarer Anblick. Ich sehe Tam fragend an, doch er zuckt nur mit den Schultern.

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