Leo Gold - Gottes kleiner Partner

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Julius möchte sich seiner Arbeitswelt anpassen. Es glückt ihm nicht. Und so erinnert er sich an sein altes Hobby: Geschichten zu schreiben. Hierbei fühlt er sich wohl. Es bannt ihn und wird zu einer verlockenden Alternative seines Berufsalltags. Dank einer frohen Nachricht kann er schließlich hauptberuflich 'Gottes kleiner Partner' werden.

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Wie bei Freunden, die sich hauptberuflich mit Computern und deren Programmierung beschäftigten, schätzte er Herrn Wardorfs korrektes Auftreten und seine faktenorientierten Aussagen. Er setzte sich auf einen Stuhl neben ihn vor den Computer und arbeitete mit ihm eine Checkliste ab, wie er es mit jedem neuen Mitarbeiter tat. Da Julius mit den installierten Programmen schon bei Schulz & Adler gearbeitet hatte, war ihm vieles vertraut. Nur einige Besonderheiten musste ihm Herr Wardorf näher erklären. Auch die Funktionen des Telefons erläuterte Herr Wardorf.

Sodann überreichte er Julius ein Smartphone, auf dem bereits alle relevanten Nummern des Verbands gespeichert waren.

„Sie werden ihren Spaß damit auch privat haben“, sagte Herr Wardorf, der in Smartphones vernarrt zu sein schien. Während er Julius auf verschiedene Funktionen hinwies, dachte Julius daran, welchen Einfluss das Smartphone auf sein Privatleben haben könne. Gefühlsmäßig spürte er eine Abneigung gegen das Gerät. Hinter der vermeintlichen Großzügigkeit, es auch privat nutzen zu dürfen, sah er die ständige Erreichbarkeit lauern.

Nachdem Herr Wardorf das Büro verlassen hatte, überlegte Julius, ob er noch die E-Mails bearbeiten solle. Aber morgen war auch noch ein Tag. Später als 18 Uhr wollte er das Büro nicht verlassen. Bis er zu Hause war, dauerte es eine weitere Stunde. Und Rosa wartete sicher schon, was er Neues zu erzählen habe.

Aus dem Zug probierte Julius, Rosa anzurufen. Jeden weiteren Kilometer, den er sich von der Bischofsstadt entfernte, verbesserte sich seine Stimmung. Zügig lief er vom Bahnhof nach Hause, wo er sich im Wohnzimmer auf einen Sessel fallen ließ. Das Haus war ruhig. So ruhig, dass er seinen Herzschlag hörte. Er bemühte sich, in zeitlicher Reihenfolge seinen ersten Arbeitstag Revue passieren zu lassen. Es gelang ihm nicht. Immer wieder durchkreuzten Gedanken seinen Plan, und er musste sich erneut daran erinnern, an welcher Stelle er abgelenkt worden war. Bis er ein Zen-Meister werden würde, fähig, Gewalt über seine Gedanken zu haben, so dass er sie letztlich überwinden und den Punkt erreichen könne, an dem er nichts mehr zu denken brauche, dabei aber lebte, in der Mitte der Gegenwart, bis dahin hieß es: üben, üben, üben.

Die Stille im Haus wurde durch Rosas Haustürschlüssel, als sie ihn ins Schloss steckte und umdrehte, beendet. Julius stand auf und begrüßte sie an der Wohnzimmertür. Sie umarmte ihn, gab ihm aber keinen Kuss, was in der Regel bedeutete, dass sie Kummer hatte. Sie erzählte, dass es ihrer Mutter momentan schlecht gehe. Deren Rückenschmerzen plagten sie wieder. Auch Rosa sah blass aus. In sechs Monaten, am Ende von Julius Probezeit war der Geburtstermin ihrer Tochter berechnet worden. Darauf freuten sie sich sehr.

„Jetzt hab ich ganz vergessen zu fragen, wie es bei dir war. Wie war’s denn?“, erkundigte sich Rosa, worauf ihr Julius von seinem ersten Arbeitstag erzählte.

Er wusste, wie wichtig es ihr war, dass er sich wohlfühlte. Deswegen konzentrierte er sich auf die erfreulichen Aspekte, konnte dabei ein Déjà-vu aber schwer verdrängen: Er glaubte, in seine Schulzeit zurückversetzt zu sein, in der ihn seine Eltern unnachgiebig fragten, wie es in der Schule gewesen sei und er keine Lust hatte, darüber zu sprechen.

In der Nacht schlief Julius schlecht. Müde ging er am Morgen zum Bahnhof und setzte sich in den Zug. Ab und an nickte sein Kopf unkontrolliert nach vorn oder nach hinten weg. Erst der ansteigende Lärm der Schüler schob seine Müdigkeit beiseite. Nur noch eine Haltestelle und auf der Digitalanzeige erschien das Wort ‚Endstation‘.

Die letzten Minuten, die Julius in der Regionalbahn verbrachte, schaute er aus dem Fenster hinaus. Die Sonnenstrahlen schnitten Schneisen in den Morgendunst, der über den Feldern lag. Am Waldrand stand ein Bretterverschlag, aus dessen Schornstein Rauch in kleinen Wolken quoll. Julius mutmaßte, ein Schäfer würde sich darin aufhalten, trinke seinen Morgenkaffee und sein Hund wärme ihm die Füße.

Die schrillen Bremsgeräusche ließen die Luftblase der Morgenphantasie zerplatzen. Der Zug kam zum Stehen. Julius bahnte sich zwischen den Schülern einen Weg, um vor ihnen den Bahnhof zu verlassen und nicht auf Frau Eichhorn zu treffen, die er ebenfalls im Zug vermutete, obwohl er sie vor der Abfahrt am Bahngleis nicht gesehen hatte.

An diesem Tag standen nur die drei Gespräche mit den Sektionsleitern auf dem Programm, die am Vortag eine Tagung besucht hatten. Vorher wollte Julius noch die 24 E-Mails bearbeiten. Zu diesen waren 29 neue hinzugekommen. So schnell rächte es sich, Aufgaben zu verschieben. Wenigstens blinkte das rote Licht am Anrufbeantworter nicht. Von den 53 E-Mails konnte Julius zwanzig schnell erfassen und brauchte sie nur zur Kenntnis zu nehmen. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als die restlichen 33 E-Mails am Nachmittag zu bearbeiten.

Drei Minuten vor neun. Er musste ins Büro von Herrn Dankmeier, dem Sektionsleiter der Alten- und Behindertenhilfe. Er zog sein Jackett an, klemmte sich sein Notizheft unter den Arm und ging in die achte Etage. Die Tür zu Herrn Dankmeiers Büro stand offen. Anfangs stellten sie sich einander vor, Name, Kurzbiographie, Suche nach Gemeinsamkeiten. Später unterhielten sie sich längere Zeit über München, wo Herr Dankmeier studiert hatte, der stark weitsichtig war, so dass Julius glaubte, von zwei magischen Kristallkugeln betrachtet zu werden.

Herrn Karstrop, den Leiter der Sektion Familienhilfe, den Julius anschließend kennen lernte, umgab ein mysteriöser Schleier. Er war ungewöhnlich zugänglich, erzählte Julius beispielsweise, dass sein Vater in einem Pflegeheim untergebracht sei und dass er als junger Sozialpädagoge in einer Einrichtung zwangsweise einen Bewohner gewaschen habe. Das gehe ihm bis heute nach. Er wünsche sich eine transparente Kommunikation und eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Am Ende des Gesprächs gab er ihm ein Faltblatt mit, auf dem Julius nachlesen könne, für was seine Abteilung zuständig sei.

Seinen letzten Antrittsbesuch machte er bei Frau Larson, die der Sektion Kinder- und Jugendhilfe vorstand. Ihre Mutter stammte aus Schweden, der Vater aus Norwegen. Sie erzählte Julius von der bevorstehenden Geburt ihres ersten Kindes. So verband sie von Anfang an eine frohe Erwartung. Frau Larsons Kleidungsstil war skandinavisch schnörkellos. Ihr feines, blondes, langes Haar vervollständigte das Bild einer schönen Europäerin.

Nachdem Julius in einem Straßencafé mit Frau Larson zu Mittag gegessen hatte und ins Büro zurückgekehrt war, lag die Tagespost auf seinem Schreibtisch. Die Lampe des Anrufbeantworters blinkte rot und neue E-Mails warteten auf eine Antwort. Er rief die Nachricht auf dem Anrufbeantworter ab, wie es ihm Herr Wardorf am Tag zuvor erklärt hatte. Direktor Saalfelds Stimme bat Julius, er möge Pfarrer Schatz anrufen und ihn an das morgige Treffen um 9 Uhr erinnern. Julius rief Pfarrer Schatz an, der sich dafür bedankte und Julius bis zum nächsten Tag alles Gute wünschte.

Dann machte sich Julius daran, die Post zu sichten. Vieles davon verstand er nicht, weshalb er mit dem ganzen Stapel zu Frau Maus ging. Sie sagte, dass der Posteingang zu ihren Aufgaben gehöre. Sie habe sich schon gewundert, wo die Post an diesem Tag bleibe. Erleichtert gab ihr Julius die Briefe und war froh, endlich die Beantwortung der E-Mails beginnen zu können.

Doch indem er sich an seinen Schreibtisch setzte, klopfte es an die Tür. Ehe er etwas sagen konnte, trat Herr Sonnenzweig, der Sektionsleiter für Fortbildung, schon in sein Büro. Julius überlegte, wie er mit dem unerwarteten Besuch umgehen solle. Er bot ihm einen Kaffee an.

Herr Sonnenzweig fragte, wie Julius seinen ersten Arbeitstag überstanden habe, und beantwortete sich die Frage gleich selbst:

„Sie werden die neuen Eindrücke sicher problemlos verarbeitet haben. Architekten sind ja für eine schnelle Auffassungsgabe bekannt.“

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