Ein Herr namens Menes, der seine Herkunft auf den Sonnengott Re berief, trat als erster König eines ägyptischen Staates auf, erbaute Memphis, das es vorher gar nicht gab, als seine Hauptstadt und legte großen Wert auf den Totenkult.
Die Schrift ist auch plötzlich da und von den Inschriften sind auch die Namen von Institutionen und Würdenträgern bekannt, die auf eine ausgeklügelte Verwaltung schließen lassen.
Wie schon erwähnt: vorher gab es nichts! Jetzt frage ich mich, welcher urzeitliche David Copperfield hat dieses Wunder quasi über Nacht zuwege gebracht?
Als die Hauptgottheiten der Ägypter gibt es auf einmal die Herrn Osiris und einen ominösen Typhon, der das alles versengende Feuer beherrscht. Parallelen zu Prometheus und Luzifer sind durchaus erlaubt.
Bei den Indern wiederum ist es Indra, der Gott des leuchtenden Himmels. Er hat stets einen >Donnerkeil< dabei, mit dem er seine Feinde erschlägt(!). Indra fährt mit seinem Wagen, bespannt mit sieben roten Pferden (Feuerzungen?) empor in die Höhen.
Die nordischen Mythen berichten vom Untergange der Erde durch Feuer und vom nachfolgenden Wiedererstehen einer vollkommenen Welt. Der nordische Erlöser nennt sich Baldr. Er hat eines Tages einen Traum von seinem eigenen Tod, worauf seine Mutter Frigg zu jedem Tier und zu jeder Pflanze geht und sie auffordert, einen Eid abzulegen, dass sie Baldr nicht verletzen werden. Loki (Prometheus, Luzifer?), der Listenreiche, nutzt es aus, dass die Mistel keinen Eid abgelegt hat. Er gibt Baldrs Bruder einen Mistelzweig und bedeutet ihm, damit zu schießen. Der Zweig trifft Baldr, und der Gott sinkt tot zusammen. Wie in solchen Geschichten üblich wird Loki von den Asen (de Götter des Nordens) schwer bestraft.
Sie bringen ihn und seine Söhne in eine Höhle. Die Göttin Skadi befestigt eine Giftschlange über Loki, aus deren Kiefer unablässig Gift auf ihn tropft, der sich vor Schmerzen so aufbäumt, dass die Erde bebt. Später kann Loki sich aus seinen Fesseln befreien und kämpft im Verbund mit den Riesen gegen die Götter. Loki stirbt im Zweikampf mit Heimdall, einem Wächtergott.
In dieser epischen Schlacht zerstörten sich Götter, Riesen, Mensch und Monster gegenseitig und weihten die Welt dem sicheren Untergang. Aber die Lichtgestalt Baldr kehrt aus dem Totenreich zurück und schafft mit seinem Glanz eine neue Welt. In ihr würde es weder Verrat noch Lüge oder Mord geben.
Eine schöne Geschichte, oder? Fakt bleibt aber, wenn man sie auf ihren Kern reduziert, die Erinnerung an eine weltumspannende aber auch weltraumumspannende(!) Auseinandersetzung.
Ernsthaft kann niemand annehmen, die nordischen Völker hätten von den indischen abgekupfert. Die räumliche Trennung - für die damaligen (Affen)-menschen war unüberwindbar. Können wir also von einem Wahrheitsgehalt dieser Kämpfe ausgehen? Ich denke schon!
Aber kann man mit Gewissheit sagen, dass es sich bei der untergegangenen Welt wirklich um unsere Erde gehandelt hat? Kann nicht der Mars damit gemeint gewesen sein? Ein Stützpunkt der Frühmenschen? Und mit der >vollkommenen Welt< unserer heutigen?
Bei den Griechen treffen wir auf drei nacheinander auftretende Götterdynastien. In der ersten führten Uranos und Gäa das Zepter, in der zweiten Chronos, der die Zeit erfand und seine Frau Rhea. Ihn und Rhea wiederum verdrängte Zeus, der jüngste Sohn dieses Paares.
Die zweite Sage ist die des Kampfes des Gottes der Lufterscheinungen mit den bösen Geistern, welche die Kühe (die Wolken) gefangen halten. Bei den Griechen erfüllt Apollo dieser Eigenschaft, wenn er die entführten Kühe aufsucht. Das heißt, wenn er in die Wolken fliegt!
Die Udmurten, die ein Teil des finnischen Volksstammes sind, behalten ihren Glauben bis heute unverändert bei. Die Furcht vor dem Teufel, der bösen Macht, geht bei ihnen über alles. Erinnerung an ferne Zeiten?
Die Mythen sind ohne jeden Zweifel das älteste Kulturgut der Menschheit. Ob in gezeichneter Form (Höhlenmalereien etc.) oder erzählt.
Weitergegeben von Generation zu Generation. Dabei immer wieder ergänzt, ausgeschmückt und verändert. In den Sagen ist uns die Existenz der Riesen erhalten geblieben. Denken Sie nur etwa an den >Rübezahl>. Bei den nordischen Mythen wird etwa explizit >Surtur< genannt. Der König von Muspelheim, einer schrecklichen Feuerwelt.
Allerdings: in ihrer Grundbotschaft – sofern man diese erkennen will – sind sie fast alle gleich.
Den (angeblichen) guten weltregierenden Gottheiten stehen böse, feindliche und grässliche gegenüber, die sich zu ihrem Sturz verbanden und mit gemeinschaftlichen Kräften den Untergang ihrer Welt vorbereiteten und auch herbeiführten.
Parallelen zu heute drängen sich da förmlich auf! Werden wir zur ersten Art, die sich selber vernichtet?
Der Chronist Henoch war er einer der Vorfahren Noahs und der Vater Methusalems. Henoch, so sagt die Überlieferung, war der Stammvater des siebenten(!) Menschengeschlechtes.
Durch seine Verbindung zu den Göttern erfuhren die Menschen etwa von der Astrologie, der Numerologie, der Kräuterkunde, der Schriftkunst, der Signaturlehre, der Heilkunde, der Magie und noch einiges mehr. Seine Schriften wurden als Weisheit der Väter in den alt-ägyptischen Tempeln gehütet.
Henochs außerirdische Freunde (Techniker, Genetiker, Konstrukteure?) waren körperlich fassbare Wesen. So sagt es der erste phönizische Historiker Sanchoniathon, der lange vor dem Trojanischen Krieg lebte.
Henoch berichtet akribisch und äußerst korrekt von seinen Begegnungen mit den Göttern. Wenn man seine Texte genau studiert, muss man annehmen, dass er >mit den Fahrzeugen der Götter< (Flugzeugen?) unterwegs war:
„ Man zeigte mir im Westen ein großes und hohes Gebirge und starre Felsen. Vier geräumige Plätze befanden sich in dem Gebirge, in die Tiefe und Breite sich erstreckend und sehr glatt“, schildert Henoch etwa einer Reisen dorthin.
Henoch schrieb alles auf, was ihn die Wächter des Himmels lehrten und das, was er sah, als er von ihnen hinaufgehoben wurde in die himmlischen Regionen. Es ist uns erhalten geblieben bis heute. Seinen ersten Kontakt den ominösen Wesen schildert er folgendermaßen:
"Als ich 365 Jahre alt geworden war, war ich an einem Tag des zweiten Monats allein zu Hause. Da erschienen mir zwei sehr große Männer, die ich nie auf Erden gesehen. Ihr Antlitz leuchtete wie die Sonne, ihre Augen wie brennende Fackeln; aus ihrem Mund sprühte Feuer; ihre Kleidung und ihr Gewand waren herrlich, ihre Arme wie goldene Flügel. Sie standen zu Häupten meines Bettes und riefen mich mit Namen. Ich erwachte vom Schlaf und stand von meinem Lager auf; dann verneigte ich mich vor ihnen, mein Antlitz bleich vor Schrecken. Da sprachen die beiden Männer zu mir: Henoch! Fürchte Dich nicht! Der Ewige Herr hat uns zu dir gesandt, du sollst heute mit uns in den Himmel gehen. Gib deinen Söhnen und deinem Gesinde Anweisung für das, was sie in deinem Hause tun sollen! Keiner aber soll dich suchen, bis der Herr dich wieder zu ihnen führt... Sie aber trugen mich in den Himmel hinein. Ich trat ein, bis ich mich einer Mauer näherte, die aus Kristallsteinen gebaut und von feurigen Zungen umgeben war; und mir Furcht einjagte. Ich trat in die feurigen Zungen hinein und näherte mich einem großen, aus Kristallsteinen gebauten Haus. Die Wände jenes Hauses glichen einem mit Kristalltafeln getäfelten Boden, und sein Grund war Kristall. Seine Decke war wie die Bahn der Sterne und Blitze und ihr Himmel bestand aus Wasser. Ein Feuermeer umgab seine Wände, und die Türen brannten wie Feuer... Und sie nahmen mich fort und versetzten mich an einen anderen Ort. Ich sah die Orte der Lichter, die Vorratskammern der Blitze und des Donners. Ich sah die Mündung aller Ströme der Erde und die Mündungen der Tiefe. Ich sah den Eckstein der Erde und ich sah die vier Winde, die die Erde und die Feste des Himmels tragen. Ich sah die Winde der Himmel, die die Sonnenscheibe und die Sterne bewegen und herumschwingen. Ich sah die Winde, die die Wolken über der Erde tragen; ich sah die Wege der Engel und ich sah am Ende der Erde die Himmelsfeste."
Читать дальше