Amalia Frey - Seine Sensible Seite

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Austen staunt nicht schlecht, als sich Alexander, der aus Schriftwechseln so garstige Sohn ihres literarischen Mentors, als Eye-candy herausstellt. Alexander fühlt sich ebenfalls zu der 14 Jahre jüngeren Austen hingezogen, der jene väterliche Aufmerksamkeit zuteilwird, nach der er sich als Kind sehnte.
Die schwarze Autorin und der blonde Anwalt sollen gemeinsam ein Buch schreiben, doch ist keine Begegnung möglich, ohne dass die Fetzen fliegen. Dass ihre Anwesenheit Qual und Glück zugleich für den Anzugträger sind, ahnt Austen nicht und reagiert auf seine Ausbrüche kaum minder heftig. Seine Rollenvorstellungen machen es Alexander schwer, auf die Bedürfnisse der 3rd-Wave-Feministin einzugehen.
Aber unweigerlich entdeckt er eine sensible Seite an sich, die er in den harten Jahren seiner Karriere verloren glaubte …

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Schlagartig trat dröhnender Kopfschmerz hinter meine Stirn. Meine Faust schlug auf die Tischplatte, im nächsten Moment schoss ich nach oben. Was erlaubte sie sich?

Ohne zu wissen, was ich tat, griff ich zum Telefon. Es klingelte nur einmal, dann hob sie ab. »Hallo?«

»HABEN SIE VÖLLIG DEN VERSTAND VERLOREN? Wie um alles in der Welt kommen Sie dazu, die Geschichte meiner Familie für Ihre Zwecke zu verschandeln? Wer hat Sie denn zur Therapeutin ernannt? ICH WARNE SIE …«

Klick.

Mit dem Tuten endete mein Gebrüll. Frau Lux hatte aufgelegt. Da wurde mir gewahr, wie laut ich gebrüllt haben musste. Die Silhouetten der Damen, die vor meinem Büro gearbeitet hatten, waren erstarrt. Erst als ein paar Sekunden lang Ruhe herrschte, bewegten sie sich hinter der Milchglasscheibe wieder. Langsam und konfus. Ich spürte, dass mein ganzer Körper zitterte. In der Leitung tutete es immer noch. Völlig geschlagen ließ ich mich auf meinen Sessel fallen, atmete tief durch, ehe ich endlich das Telefongespräch beendete und mich für einen Moment zurücklehnte.

°°°

Ganz ruhig, Lux. Du weißt: Erwachsen bist du erst, wenn du dich den unangenehmen Situationen des Lebens stellst. Doktor A nun gegenüberzutreten ist Masterchallenge! Und wie sehr hasse ich es vor allem, wenn mich weiße Dudes anschreien. Ich ziehe in den Krieg, doch ich wappne mich, fahre meine Schutzschilde aus. Und ich werde Wunden davon tragen, aber verdammt nochmal, ich werde auch Opfer fordern.

Ruhe füllte nun meinen Geist, obgleich ich vor Wut zitterte. Nachdem ich aufgelegt hatte, stieg ich gleich aus der Bahn aus und auf der gegenüberliegenden Plattform wieder ein, um zurück in die Innenstadt und dann nach Halensee zu fahren. Ich war dermaßen angriffslustig, dass ich einem weißen Pöbler zuvorkam, der mich gerade dumm anmachen wollte. Normalerweise ignorierte ich sie, stellte die Musik lauter und ging weg, wenn ich die Situation als bedrohlich ansah. Je weiter ich mich von Mitte entfernte, desto öfter kam ich in ebensolche. Vermutlich wurde ich im Stadtkern eher für eine Touristin gehalten. Mit dem Schlaufon war es ein Leichtes gewesen, die Route zu Doktor As Kanzlei zu finden. Ich erblickte sofort das Bürogebäude am Kurfürstendamm Ecke Katharinenstraße. Unverkennbar der großtuerische Bau, polierter dunkler Marmor, eine runde Treppe mit drei Stufen. Tief atmete ich durch und betrat das Gebäude. Das Innere war klischeehaft, steril und minimalistisch eingerichtet. Den Empfangsbereich schmückte ein riesiger Tresen aus dunklem Holz, an dem eine sehr junge Türkin saß, die aufgeregt telefonierte. »Beruhige dich, Kim. Weißt du wirklich nicht, warum er so gebrüllt hat? Oh, ich wüsste ja zu gerne ...«, dann registrierte sie mich und begrüßte mich freundlich.

»Doktor Schneid erwartet mich«, log ich gekonnt. Das Mädchen bekam Kulleraugen, und ohne nachzudenken, sagte sie: »Dritter Stock, das große Zimmer am Ende des Ganges. Wen soll ich anmelden?«

»Geht schon, ich habe eben erst mit ihm telefoniert.« Ich zwinkerte ihr zu und ihr fielen fast die Augen heraus.

Sein Büro war unverkennbar. Am Ende des Flurs hob sich eine Doppeltür aus Milchglasscheiben ab, links und rechts die Büros seiner Assistentinnen. Die Mädels im Vorzimmer schlichen umher wie Katzen nach einem Gewitter. Als sie mich sahen, bekamen sie kein Wort heraus. Ihre Blicke sprachen zwar: Da solltest du jetzt lieber nicht reingehen. Doch ich ignorierte sie geflissentlich. Sie wussten offenbar dank der Empfangsdame schon, wer ich war, und hätten mich vermutlich mit vollem Körpereinsatz zurückgehalten, wäre mein Blick nicht so unverkennbar streng gewesen. Ich klopfte nicht, sondern trat ein und ließ die Tür hinter mir offen.

Da saß er, offensichtlich hatte er sich seit unserem Telefonat nicht bewegt, und als er mich erblickte, zuckte er zusammen. Dann schoss er hoch. Noch bevor er Luft holen konnte, donnerte ich: »Den Stick bitte!«

»Halten Sie sich aus meinen Familienangelegenheiten raus.«

»Ich sagte, Sie sollen mir meinen roten Faden geben!«

Brüskiert zog er ihn vom USB-Hub ab und reichte ihn mir nahezu zärtlich.

»Danke. Und nun muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Vater mir seine Geschichte nicht ohne Grund so erzählt hat. Ich denke mittlerweile, er möchte, dass …«

»DAS möchte er ganz sicher nicht! Sie haben keine Ahnung, was er will und …«

»Seit wann wissen Sie denn so gut über Ihren Vater Bescheid? Sie sind doch nie hier!«, brüllte ich lauter als er zurück, keine Ahnung, wie ich das machte.

Daraufhin schlug er auf seinen Tisch und schrie: »Wenn Sie es wagen, nur eine Zeile über die Schneids zu veröffentlichen, dann GNADE IHNEN GOTT.«

Das konnte ich auch: Meine Faust schmetterte so kraftvoll auf seine edle Tischplatte nieder, dass seine Kaffeetasse umkippte: »Ihr Vater hat mich mit den Rechten an der Geschichte betraut UND ICH WERDE SEINEM WUNSCH NACHKOMMEN!«

»NICHT SOLANGE ICH SEINE ANGELEGENHEITEN ORDNE!«

Daraufhin wählte ich eine mächtigere Strategie als Brüllen. Gefährlich leise und betont ruhig fixierte ich seine funkensprühenden grünen Augen und zischte: »Ich lasse mich von niemandem anschreien, Doktor Schneid. Ihre Daddy-Issues sind nicht mein Problem.«

Damit drehte ich ihm meinen Arsch zu und verließ zufrieden sein Büro.

Diese Beine …

°°°

Danni wohnte mit ihren beiden Kindern nur einen Katzenwurf weit von Woolf und mir entfernt. Ihr Sohn Charlie und Woolf waren beste Freunde, wenngleich Woolf mittlerweile aufs Gymnasium ging und Charlie Nachhilfe gab. Sie gingen zum Kung-Fu und am Wochenende zum Fußball spielen. Ich half der Familie bei den bürokratischen Angelegenheiten, hatte zum Beispiel Dannis Bewerbungsmappe erstellt, mit der sie vor einem Jahr einen Job bei einem Gebäudetechnikunternehmen ergattert hatte. Oft kochten wir zusammen, Danni und ich gingen einmal im Monat tanzen und zweimal die Woche zum Sport.

Bin schon bei auf dem Stepper, simste ich Danni an diesem Morgen um 9:00 Uhr. Wir hatten uns um 10:00 Uhr vor dem Fitnessstudio verabredet. Nach wie vor kochte ich vor Wut, wegen der Vorwürfe von Doktor A am Vortag und musste mich abreagieren.

Danni betrat den Saal pünktlich und kam zu mir. Ich erkannte sie sofort von weitem, ihre solariumgebräunte Haut, die vollschlanke Figur, das platinblonde Haar, ihre stets leuchtenden Augen und ihre Art zu gehen, als habe sie immer noch fünfzehn Kilo mehr auf den Rippen.

»Scheiße Austen, was is‘n nun kaputt?«, begrüßte sie mich.

»Woolf hat mich rausgeschmissen, bin ihm wohl zu laut grummelnd auf- und abgegangen, da hat er gesagt, ich soll Sport machen gehen.«

»Immer noch der olle Doktor?«

»Erwähn ihn nicht! Ich bin hier, um mich von dem abzulenken.«

Danni linste auf die Anzeige meines Steppers und sah, wie viele Kalorien und Kilometer ich bereits abgearbeitet hatte.

Natürlich hatte ich ihr von dem Vorfall erzählt, weswegen sie vorgeschlagen hatte, dass wir den Hau-Drauf-Kurs besuchen sollten, damit ich mich etwas auspowern könne. Normalerweise hätte ich sie zum Yoga begleitet.

»Vor Energie scheinst du zu platzen, das kann ja heiter werden«, stellte sie fest und wuselte in die Umkleidekabine.

Kurz darauf fragte uns die astrein durchtrainierte Svetlana: »Seid ihr bereit abzurocken?«

Ich schrie lauter als die Musik und ihr Headset: »Ja, verdammt. Lass loslegen!«

Der Kurs verband Kampfsportelemente mit Tanzbewegungen. Wir hüpften, kickten, boxten, traten, stampften und schlugen uns durch den Saal, verprügelten einen imaginären Gegner nach Strich und Faden. Mit Kung-Fu oder Karate hatte das freilich wenig zu tun, aber es machte immer saumäßig viel Spaß. Farin Urlaub sang: »Tritt mich noch einmal und hau mir eine rein. Lass mich bluten wie ein Schwein ...«, und ich schrie: »Jawollja, blonder alter Sack, das kannst du haben!«

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