Christine Zilinski - Mord im Zoo

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"Charlotte starrte unausweichlich auf den jungen Mann, der von der Decke hing. Sie konnte den Blick nicht von seinem Gesicht abwenden: Gleichzeitig fühlte sie sich von dem Anblick erschüttert und magisch angezogen. Das Gesicht des Toten sah rot und geschwollen aus, die Augen waren geschlossen. Aus dem geöffneten Mund ragte seine Zunge heraus."
Charlotte ist gerade auf dem Weg zur Arbeit, als ein panischer Anruf ihrer Schwester sie erreicht: Sanne hat eine Leiche gefunden. Erhängt, in der Futterküche des Zoos. Und bei der Leiche liegt ein Abschiedsbrief an Sanne. Klar, dass Charlotte sich sofort auf den Weg macht, um ihrer Schwester zu helfen. Ob das dem ermittelnden Kommissar Jankovich auch recht ist?

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Während sie vor dem Spiegel stand, um sich zu schminken, tauchten vor ihrem geistigen Auge plötzlich unvermittelt Bilder auf. Bilder, die sie wochenlang verdrängt hatte. Trotzdem schlichen sie sich immer wieder in ihr Bewusstsein. Jetzt sah Charlotte die Ereignisse vom vergangenen Mai wieder deutlich vor ihrem inneren Auge. Bilder, wie sie gefesselt und geknebelt auf dem Boden lag. Wie sie dem eigenen Tod ins Auge blickte. Die tödliche Waffe, die auf sie gerichtet war. Der Mann, der versucht hatte, Charlotte zu töten, hatte zuvor seinen ehemaligen Liebhaber umgebracht. Mitten während eines Laienschauspiels im Stuttgarter Landesmuseum. Und Charlotte hatte, als Besucherin des Events, zufällig ein wichtiges Detail dieses Mordes beobachtet. Und war dem Mörder damit unfreiwillig auf die Schliche gekommen. Kurz bevor der Mörder auch Charlottes Leben ein Ende setzen konnte, wurde sie jedoch im letzten Moment gerettet.

Charlotte wischte die Erinnerungen nun forsch beiseite und beeilte sich, schnell fertig zu werden. Keine 10 Minuten später zog sie die Wohnungstür hinter sich zu. Dabei warf sie einen Blick auf ihre Armbanduhr: ‚Hm, den Bus 10 nach könnte ich noch schaffen‘, dachte sie und sprintete los. Sie genoss die Kühle, die jetzt noch ein schweißfreies Bewegen und Arbeiten ermöglichte. Sie war auf dem Weg zum Waiblinger Redaktionsgebäude der Weinstadt Woche . Charlotte war für das wöchentliche Blatt als Redakteurin tätig und kümmerte sich seit neuestem um die Rubrik Aktuelles . Zwar hatte sich ihr Kollege Sebastian Pfeiffer bis vor kurzem die Rubrik mit ihrem Chefredakteur Andreas Richling geteilt. Doch spätestens seit Charlottes Bericht über den Mord im Museum war ihr der Sprung aus der Kunst&Kultur- Rubrik zur Königsdisziplin, der Aktuelles -Rubrik, gelungen. Als es nur noch wenige Meter bis zur Haltestelle waren, fuhr gerade der Bus Richtung Waiblingen ein. ‚Yees‘, frohlockte Charlotte und verlangsamte ihren Schritt. Sie reihte sich in die Schlange der Wartenden ein und wartete, dass sich die Bustüren öffnen würden. Während sie nach ihrer Fahrkarte angelte, klingelte ihr Handy. Überrascht zog Charlotte ihr Telefon hervor. Um diese Uhrzeit erhielt sie eigentlich nie Anrufe. Sie warf einen Blick aufs Display: Sanne. Schnell nahm sie den Anruf an. „Jaaa, was gibt’s denn?“, fragte Charlotte angespannt, denn gleich hatte sie die Bustür erreicht. „Wo bist du grade?“ Die Panik in Sannes Stimme versetzte Charlotte sofort in Alarmbereitschaft. Sie blieb stehen. Ein älterer Mann, der hinter ihr in der Schlange gelaufen war, hatte das nicht bemerkt und stolperte in sie hinein. Charlotte registrierte es kaum. „Was ist los?“, fragte sie knapp. „Komm sofort in die Wilhelma , hier ist was passiert. Ich hab’ grad ‘ne Leiche gefunden!“ Und schon hatte Sanne aufgelegt. Wie betäubt hörte Charlotte dem Tuten in ihrem Handy nach. Obwohl es noch nicht warm war, begann sie augenblicklich zu schwitzen. Charlotte ließ den Apparat sinken und trat vom Bus weg. „Na endlich, Kindchen“, zischte der alte Mann, der sich an ihr vorbeidrängelte und sich stöhnend die Treppen des Busses hochhievte. Charlottes Gedanken überschlugen sich. ‚Ok, nachdenken Charlotte‘, sagte sie zu sich selbst. ‚U-Bahn. Ich muss mit der U-Bahn in die Wilhelma .‘ Charlotte reckte den Kopf, um sich kurz zu orientieren und rannte dann los in Richtung U-Bahn.

Kapitel 4

Charlottes wurde fast wahnsinnig. ‚Leiche. Schon wieder‘, schoss es ihr durch den Kopf. Während sie sich mit der U-Bahn gefühlt im Schneckentempo fortbewegte, nutzte sie die Zeit, um ihren Chef Richling anzurufen. „Ja hi, äh... ich ruf‘ nur an... also ich komm‘ etwas später heute.“ Charlotte schloss die Augen und drückte sich den Handteller an die Stirn. Sie hätte sich das besser überlegen sollen. „Ich muss zum Arzt“, schob sie lahm hinterher. Natürlich kaufte ihr Chef Charlotte das nicht ab. „Wieso klingst du dann so panisch? Ist was passiert?“, kam es prompt aus der Leitung. Charlotte seufzte. „Oh mann, Andreas, bitte, ich... kann dir noch nicht sagen, warum, aber ich muss jetzt leider was dazwischenschieben. Ich komm‘ danach ganz bestimmt in die Redaktion und erklär‘ dir alles“, sagte sie, während sie ihre Finger kreuzte. „Wehe, wenn das aber kein guter Grund ist, Fräulein“, erwiderte Richling frostig. Er titulierte Charlotte gerne mit solchen Verniedlichungen, vor allem wenn er wütend war. „Du weißt genau dass du die Artikel für die nächste Ausgabe layouten sollst.“ Ohne Richling weiter zuzuhören, legte Charlotte auf. Sie hatte jetzt keinen Nerv für die Launen ihres Chefs. Die U-Bahn hatte endlich die letzten Meter bis zum Rosensteinpark erreicht. Hier war eine der Haltestellen des Zoos. Charlotte stand bereits ungeduldig an der Tür und drückte hektisch auf den Türöffner. Sobald die U-Bahn anhielt und sich die Türen mit dem hydraulischen Geräusch öffneten, stürmte Charlotte los. Nach wenigen Minuten erreichte sie den unscheinbaren Nebeneingang der Wilhelma , und im Kassenhäuschen saß eine Frau. Sie war kurz vor dem Rentenalter. Charlotte erkannte sie und rief schnell: „Frau Breuer, schnell, machen Sie mir bitte auf, ich muss sofort zu Sanne. Da ist irgendwas passiert!“ Die alte Frau erhob sich schwerfällig und tauchte wenig später neben Charlotte an der Tür auf. „Was ist denn los, Charlotte?“ „Schnell, machen Sie auf, ich kann es jetzt leider nicht erklären!“ Die Frau runzelte die Stirn, folgte dann aber Charlotte Drängen und schloss die Tür auf. „Verrücktes Kind“, murmelte sie dabei. „Danke“, stieß Charlotte noch hervor, dann rannte sie direkt weiter, in Richtung Affenhaus, wo sie Sanne vermutete.

Sie wusste, dass ihre Schwester morgens mit dem Zubereiten des Frühstücks für ihre Gorillas beschäftigt war. Charlotte lief am Haupteingang des Affenhauses vorbei und steuerte direkt auf den hinteren Bereich des Gebäudes zu. Dort befand sich die nicht-öffentlichen Futterküche. Und tatsächlich: Vor der Tür zur Küche stand Sanne. Neben ihr standen zwei weitere Kollegen, die merkwürdig blass um die Nase waren und nervös rauchten. Alle trugen grün-braune Tierpfleger- Shorts und T-Shirts der Wilhelma . Sannes wilde Locken standen in allen Richtungen von ihrem Kopf ab und sie reckte erleichtert ihre Arme zum Himmel, als sie Charlotte erblickte. Charlotte blieb stehen und rang keuchend nach Luft. Wild gestikulierend sagte Sanne: „Oh mein Gott, Charlotte, ich werd‘ irre! Und das an meinem ersten Tag nach dem Urlaub!“ Schwer atmend fragte Charlotte: „Was ist denn überhaupt passiert? Und ist die Polizei schon verständigt?“ Ungeduldig erwiderte Sanne: „Jaaa, Herrgott, die kommen jede Minute. Der Notarzt mit seinem Hiwi ist schon da.“ Dabei ruderte Sanne wild mit einem Arm in Richtung der Türe, die sich hinter ihr befand. „Also, ich sag’s dir, ich komm‘ ohne was zu ahnen in die Futterküche. Und dann seh‘ ich als erstes nur Füße, dann Beine und dann schau‘ ich hoch, und da seh‘ ich den Konstantin! Erhängt! Der hat sich erhängt!“ Jetzt, wo Sanne das endlich gesagt hatte, stieß sie befreit Luft aus und machte anschließend einem unterdrückten Wutschrei Luft. „Ehrlich, warum muss mir das passieren?“ Jetzt starrte Charlotte ihre Schwester entgeistert an. „Das...äh naja... für Konstantin ist das bestimmt schlimmer, oder? Also natürlich ist das schlimm, dass du ihn entdeckt hast“, fügte Charlotte kleinlaut bei, als Sanne sie mit vorwurfsvollem Blick ansah. „Ähm, wann... wann hast du denn den Konstantin entdeckt?“ Charlotte kannte den Tierpfleger nur flüchtig. Er war für die nachtaktiven Eulen und Fledermäuse zuständig, das wusste sie. Und dass er daher kaum Überschneidungen mit Sannes Zuständigkeitsbereich hatte, den Primaten. Sanne schüttelte den Kopf, dann antwortete sie auf Charlottes Frage. „Ja, keine Ahnung, so gegen viertel nach sieben, schätze ich. Dann hab’ ich erst mal geschrien wie am Spieß und Leo und Tanja kamen angerannt, die waren hier in der Nähe.“ Sie deutete mit ihrem Kopf in Richtung ihrer beiden Kollegen, die immer noch rauchend und schweigend dastanden. Leo, ein dicklicher Kollege mit dünner werdendem Haar, nickte jetzt und sagte: „Die Sanne hat so laut g‘schrie, ich ‘dacht, die Viecher san aus‘broche.“ Charlotte wandte sich kurz an ihn: „Haben Sie... also, sind Sie da rein?“, dabei deutete sie mit dem Zeigefinger in Richtung der Türe, hinter der der Tote war. Schnell schüttelte der Angesprochene den Kopf. „Im Lebe net, net freiwillig.“ Auch die andere Kollegin, Tanja, reagierte bestürzt. „Keine zehn Pferde kriegen mich da rein. Aber wir wollten Sanne jetzt nicht alleine lassen“, mit diesen Worten blies sie Rauch aus und ließ den glimmenden Zigarettenstummel zu Boden fallen, den sie mit einer resoluten Fußbewegung austrat. Charlotte wandte sich wieder an Sanne. Sie hatte keine Ahnung, was ihre Schwester jetzt von ihr erwartete. Schließlich entschied sich Charlotte für die logischste Konsequenz. „Ok, Sanne, das Beste ist... wir warten hier bis die Polizei kommt...“, weiter kam sie nicht. Mit zusammengezogenen Augenbrauen blickte Sanne sie an und zog sie ungeduldig aus der Hörweite der beiden Kollegen. Dann raunte sie ihrer Schwester ins Ohr: „Ne, Charlotte, ich hab’ dich nicht angerufen damit wir hier rumstehen. Geh‘ mal kurz da rein und schau‘ dir die Leiche an! Da stimmt was nicht, das kann ich dir aber sagen!“ Charlotte dachte, sich verhört zu haben: „Äh... wie bitte? Ich soll mir die Leiche ansehen?“ „Jaaa, wenn ich es dir doch sage! Du hast doch schon mal ‘nen Mord aufgeklärt.“ „Was?! Nein! Hab’ ich nicht! Außerdem wär‘ ich dabei fast draufgegangen, falls du dich erinnerst!“, fuhr Charlotte Sanne an. „Ja, das weiß ich doch, und es passt mir ganz und gar nicht, dass ich dich jetzt da mit reinziehe, aber dieses Mal steck‘ ich in der Klemme! Ich brauch‘ deine Hilfe“, erwiderte Sanne, nun deutlich drängender. „Der Konstantin hat ‘nen Abschiedsbrief hinterlassen. Der war an mich adressiert! Aber ich hab’ mit dem doch absolut gar nichts zu tun. Da stimmt was nicht! Los, beeil‘ dich, gleich ist die Polizei da!“ In Charlotte rumorte es. „Was? An dich adressiert? Aber wieso...?“ Dann erst zog Charlottes Gehirn Sannes Bitte in Betracht. „Aber... wie soll das denn gehen, der Notarzt schmeißt mich doch hochkant wieder raus! Der muss doch bestimmt aufpassen, dass sich keiner der Leiche nähert.“ „Ach, den bequatsch‘ ich schon irgendwie! Los, jetzt mach‘ endlich! Ich will hier nicht als Mordverdächtige enden!“ Kurzerhand schob Sanne ihre Schwester zu der Tür und ging gemeinsam mit ihr hindurch.

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