Christine Zilinski - Mord im Zoo

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"Charlotte starrte unausweichlich auf den jungen Mann, der von der Decke hing. Sie konnte den Blick nicht von seinem Gesicht abwenden: Gleichzeitig fühlte sie sich von dem Anblick erschüttert und magisch angezogen. Das Gesicht des Toten sah rot und geschwollen aus, die Augen waren geschlossen. Aus dem geöffneten Mund ragte seine Zunge heraus."
Charlotte ist gerade auf dem Weg zur Arbeit, als ein panischer Anruf ihrer Schwester sie erreicht: Sanne hat eine Leiche gefunden. Erhängt, in der Futterküche des Zoos. Und bei der Leiche liegt ein Abschiedsbrief an Sanne. Klar, dass Charlotte sich sofort auf den Weg macht, um ihrer Schwester zu helfen. Ob das dem ermittelnden Kommissar Jankovich auch recht ist?

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Kapitel 2

Um die beiden Turteltäubchen bei ihrer Partyvorbereitung zu unterstützen, bot Charlotte am Samstag an, gemeinsam mit ihrem besten Freund Max einkaufen zu gehen. Max war seit Schulzeiten Charlottes steter Begleiter und bis heute ihr einziger enger Freund. Max war, wie die meisten schwulen Männer, mit einem guten Modegeschmack gesegnet. Und als freiberuflicher Visagist war sein Auge für Dinge, die Frauen noch schöner machten, besonders geschult. Daher beriet er Charlotte regelmäßig bei ihren gemeinsamen Einkaufstouren oder brachte ihr Schminktricks bei. Nun war Max seit ein paar Tagen aus dem Rom-Urlaub mit seinem neuen Freund und Namensvetter Max zurück. Während er den Einkaufswagen mit Chips, Dips und Spirituosen volllud, schilderte Max seinen Trip in die ewige Stadt in den schillerndsten Farben. Munter plapperte er: „Ich sag‘ dir, der Max ist ja echt so ein Goldstück, der spricht ja fast fließend Italienisch. Das war unfassbar bequem. Und ich bin mir sicher, dass unser Essen deswegen auch viel besser geschmeckt hat als bei den anderen Touris... naja. Wird langsam mal Zeit, dass du den auch kennenlernst! Ach, ihr versteht euch bestimmt glänzend...“, er seufzte verträumt. „Jahaaa... bestimmt. Aber jetzt lass‘ uns doch erst mal das nächstliegende Ziel anvisieren, Stichwort Partyvorbereitung“, erwiderte Charlotte, die sich grade vor dem Spirituosen-Regal nach dem Blue Curaçao für die geplanten Cocktails streckte.

Von den eingeladenen Freunden und Kollegen hatten nur etwa 10 Leute Zeit am Sonntag. Doch als die kleine Feier begann, war die Stimmung nichtsdestotrotz ausgelassen und fröhlich. Sanne trug über ihrem ärmellösen Shirt einen Kokosschalen-BH, dazu bequeme Capri-Shorts. Auch Christoph machte den Spaß mit und trug einen solchen Büstenhalter, allerdings ohne T-Shirt darunter. Max war auch zur Feier eingeladen und half dabei, Cocktails zu mixen. Er hatte sich extra eine Fliege umgebunden und sah auch sonst schwer nach Barkeeper aus: Weste, weißes Hemd und schwarze Hose. Den Kokos-BH trug er natürlich nicht. Auch Charlotte hatte den Kokos-BH verweigert und trug ein leichtes, lindgrünes Sommerkleid, das ihr um den Körper wehte. Ihr schulterlanges, brünettes Haar trug sie heute offen. Charlotte reichte Häppchen oder räumte Geschirr in die Spülmaschine. Im Hintergrund lief entspannte Reggae-Musik, die Sanne und Christoph aus ihrem Urlaub mitgebracht hatten. Es passte zu der schwülen Hitze in ihrer Wohnung. Ihre spärliche Zimmerpalme im Wohnzimmer hatten Charlotte und Sanne vor der Party mit Bast umwickelt und ein paar Kokosnüsse in und neben den Topf gelegt. So versuchten sie, die Schäden zu kaschieren, die das Äffchen Herr Nilsson hinterlassen hatte. Einzelne Bissspuren waren dennoch am malträtierten Stamm und den länglichen Blättern der Palme zu erkennen. Eine junge, schüchtern wirkende Frau mit rotgefärbten Haaren trat nun an die Bar. Genaugenommen war die Bar ein hüfthohes Regal, das mit Bast umwickelt war. Obenauf stapelten sich noch leere Gläser mit vorbereitetem Zuckerrand. Die rothaarige Frau sagte: „Einen Gin Tonic, bitte.“ „Sehr gerne“, Max gab sich galant und füllte die beiden Zutaten in ein Glas, nachdem er Crushed Ice hineingeschaufelt hatte. Nachdem er eine Limettenscheibe obenauf gelegt hatte, überreichte er ihr den Drink mit einer übertriebenen Verbeugung. Dabei zwinkerte er charmant, und Charlotte dachte ein ums andere Mal: ‚Wenn du nicht schwul wärst, hättest du fünf Frauen an jeder Hand, mein Lieber.‘

Als Charlotte für eine Toilettenpause ins Bad gehen wollte, sah sie im Flur, wie Christoph gerade mit einem leicht übergewichtigen, jungen Mann aus Sannes Zimmer kam. Der Andere hatte einen Laptop unter dem Arm und klopfte Christoph auf die Schulter. „Also Chris, nimm’s mir nicht übel, aber ich pack’s jetzt. Morgen früh laufen ein paar SSL-Zertifikate aus und die muss ich dringend noch verlängern lassen. Gib‘ Sanne einen Kuss von mir“, fügte er noch grinsend hinzu und war im nächsten Augenblick durch die Tür. ‚Das muss einer von Christoph Kollegen aus der IT sein‘, dachte Charlotte. Ohne dass sie gefragt hätte, sagte Christoph: „Das war Toni. Wir mussten noch kurz was unter vier Augen klären.“ Er zwinkerte und lief weiter. Charlotte runzelte die Stirn. „Und dafür braucht er seinen Rechner?“ Christoph zuckte nur die Schultern, blieb aber nicht stehen. Charlotte schüttelte den Kopf und widmete sich wieder ihrem eigentlichen Ziel. Sie wollte soeben die Badezimmertür öffnen, als sie auf eine verschlossene Tür stieß. „Einen Augenblick“, ertönte es von innen und Sekunden später erschien die rothaarige Frau in der Tür. „Jetzt ist das Bad frei“, sagte sie freundlich lächelnd. „Kein Problem“, erwiderte Charlotte ebenso freundlich und trat beiseite.

Als Charlotte ins Wohnzimmer zurückkehrte, bat sie Max, ihr einen alkoholfreien Mojito zu mixen. Charlotte begann zu Gähnen. „Also ich glaube... ich geh demnächst poofen“, sagte sie zu Max. Der legte ihr einen Arm um die Schultern und lehnte sich gemeinsam mit ihr gegen die Bar. „Nein nein, meine Schnecke, jetzt kommt der beste Teil des Abends. Jetzt raten wir, wer zu wem gehört“, sagte er geheimnisvoll. „Hm?“, müde hob Charlotte die Augenbrauen. Max deutete auf eine schwarz gekleidete Frau mit dunklem Kajal um die Augen, die ein Nieten-Armband trug. „Was ist mit ihr: Seite der Braut oder des Bräutigams?“ Charlotte ging auf das Spiel ein und sagte: „Seite der Braut. Das ist Julia, die Sandkastenfreundin von Sanne.“ „Alles klaaar“, sagte Max unbeeindruckt und ließ den Blick weiter streifen. Als er auf eine gepiercte, knapp 18-Jährige deutete, sagte er: „Auch Seite der Braut, oder?“ Charlotte lächelte. „Woran du das nur erkannt hast. Vielleicht am Gecko-Tattoo auf dem Unterarm?“ Max zuckte die Schultern und ignorierte die Kritik geflissentlich. Viele von Sannes Tierpfleger-Kollegen ließen sich ein Abbild ihres Lieblingstiers auf die Haut stechen. Jetzt nahm Max die rothaarige Gin-Tonic-Trinkerin in den Fokus: „Ok, bei der kann ich es echt nicht abschätzen. Sag‘ du!“ Charlotte flüsterte: „ Ich hab’ vorhin gehört, wie sie von der Entwicklung einer Wahnsinns-App erzählt hat und dass sie damit demnächst garantiert Kohle scheffeln würde. Also Bräutigam.“ Max zog ein übertrieben anerkennendes Gesicht. „Hm... vielleicht muss ich doch das Ufer wechseln... irgendjemand muss ja meinen luxuriösen Lebensstil in Zukunft finanzieren“, sagte er feixend. Charlotte tat empört. „Also wenn du schon hetero wirst, dann wohl für mich, mein Lieber!“

Kapitel 3

Als Charlottes Wecker am nächsten Montagmorgen klingelte, bekam sie nur mühsam die Augen auf. Sanne war schon längst außer Haus. Wahrscheinlich hatte sie gar nicht geschlafen, sondern die Nacht durchgemacht. Die Schichten im Zoo begannen nun einmal früher als der Büroalltag in Zeitungsredaktionen. Charlotte wälzte sich grummelnd aus den Federn und schlurfte demotiviert in die Küche. Dort öffnete sie als Erstes ein Fenster, um die angenehm kühle Morgenluft hereinzulassen. Sie ignorierte den katastrophalen Zustand der Küche: Zahllose Teller mit Essensresten, schmutzige Gläser und Alkoholflaschen stapelten sich auf der Arbeitsfläche und auf dem Boden. Charlotte schob sich den Weg zur Kaffeemaschine frei und schaltete das Gerät an. Während das erste Heißgetränk des Tages durchlief, streckte Charlotte sich ausgiebig und sog gierig die kühle Luft ein, die durch das Fenster hereinwehte. Dann lief sie mit ihrem Kaffee ins Bad. Sie wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser, um wach zu werden und cremte es sich anschließend ausgiebig ein. Die Wettervorhersage im Radio sprach von über 30 Grad, die es heute in Stuttgart heiß werden sollte. Daher entschied sich Charlotte für eine weiße Capri-Hose und ein ärmelfreies, pinkes Top.

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