Maya Shepherd - Schattentochter

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Eliza musste Wexford verlassen, um die zu schützen, die sie liebt. Ihre Schwester Winter versucht alles um sie wiederzufinden und aus der Gewalt der Fomori zu befreien. Doch mit dieser Entscheidung steht sie alleine da. Weder Schattenwandler Liam noch Elizas große Liebe Lucas sind bereit Winter zu helfen, sodass auch diese bald die Suche einstellen muss. Gerade als wieder etwas Normalität in ihr Leben eingekehrt ist, taucht eine Fremde in der Stadt auf, die behauptet Eliza schwebe in Lebensgefahr. Winter muss sich erneut im Kampf gegen übernatürliche Kräfte stellen, um ihre Schwester zu retten. Aber jeder Sieg erfordert auch Verluste – ist Winter bereit den Preis zu zahlen?

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Liam

Winter war sturer als jeder Esel. Seitdem ich ihr meine Hilfe bei der Suche nach Eliza verweigert hatte, sah sie durch mich hindurch als wäre ich ein Geist. Zugegeben, meine Wortwahl war ziemlich heftig gewesen und es hatte mir bereits leidgetan, kaum dass ich in ihre traurigen Augen geblickt hatte. Aber Winter schien manchmal zu vergessen, dass ihre Schwester nicht nur einen kleinen Diebstahl oder einen Einbruch begangen hatte – sie hatte durch ihre Uneinsichtigkeit und Dummheit MEINE Schwester auf dem Gewissen. So etwas konnte man niemandem verzeihen! Ganz egal wie sehr ich Winter auch mochte. Konnte sie denn nicht verstehen, dass es für mich eine Befreiung war, Eliza nicht mehr jeden Tag sehen zu müssen und daran erinnert zu werden, was sie mir genommen hatte?

Dennoch sehnte ich mich nach ihr. Vielleicht war es dumm und wir wären beide besser dran gewesen zueinander auf Abstand zu gehen, aber Winter war etwas Besonderes. Ich hatte nie zuvor etwas mit einem Mädchen wie ihr gehabt. Wahrscheinlich wäre sie mir vor einem Jahr nicht einmal aufgefallen. Doch jetzt war sie ein Teil von meinem Leben – der beste Teil in meinem Leben. Wenn ich mit ihr zusammen war, fühlte ich mich wie ein anderer Mensch – ein besserer Mensch. Sie ließ mich vergessen, was ich alles Schreckliches getan hatte. Manchmal schaffte sie es sogar, dass der Schmerz von Beths Verlust mich innerlich nicht zerriss. Ihr Lachen wirkte ansteckend auf mich und selbst ihre Wut brachte etwas in mir zum Brennen. Ich war süchtig nach ihren Küssen, die wir für meinen Geschmack viel zu selten austauschten. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir weniger reden und dafür mehr küssen sollen, dann hätten wir auch keine Probleme miteinander gehabt.

Aber Winter war kein Mädchen mit dem man nur etwas Spaß haben konnte: Sie bekam man ganz oder gar nicht. Und ich war ihr bereits hoffnungslos verfallen, sodass ich es nach einigen Tagen Funkstille nicht mehr aushielt und an einem Nachmittag im Februar zu ihr nach Hause fuhr.

Der Anblick von Slade’s Castle ließ mein Herz schneller schlagen. Ich konnte mich noch genau daran erinnern, wie ich vor einigen Monaten mit Winter durch die Ruinen gegangen war. Der Wind hatte ihr Haar zerzaust und eine feine Regenschicht hatte auf ihrem kupferfarbenen Haar gelegen. Sie hatte mich neugierig, aber voller Misstrauen gemustert. Mein Charme schien sie damals völlig kalt zu lassen und ihr einziges Gesprächsthema war damals wie heute ihre Schwester gewesen.

Dicker, weißer Rauch stieg aus den Schornsteinen der beiden Häuser auf. Es wunderte mich nicht, dass Mona sich bei den Rices so wohl gefühlt hatte. Alles hier wirkte friedlich, familiär und gemütlich. Sie hatte sich schon immer nach einer richtigen Familie gesehnt. Sie störte der absplitternde Putz der Hauswand, die krummen Dachziegel und die Vielzahl von Katzen, die sich auf dem Hof tummelten, nicht. Ich wusste, dass sie nur meinetwegen wieder ausgezogen war. Sie schien sich verantwortlich zu fühlen, immerhin waren wir beide alles, was von unserer Familie übrig geblieben war. Umso wichtiger war es, dass ich ihr endlich ein neues Zuhause bieten konnte. Eine Pension war eine Übergangslösung und das Anwesen in Waterford kam mit seiner dunklen Vergangenheit nicht in Frage.

Meine Hände waren tatsächlich schweißfeucht als ich die Türklingel betätigte. Ich konnte mich nicht daran erinnern bei irgendeinem anderen Mädchen je nervös gewesen zu sein, aber Winter traute ich zu, dass sie mir gleich die Tür vor der Nase zuschlagen und mich wie einen Vollidioten dastehen lassen würde.

Knarrende Treppenstufen waren zu hören, bevor die Tür misstrauisch einen Spalt breit geöffnet wurde. Ihre blaugrünen Augen blitzten mir entgegen. Als sie mich erkannte, öffnete sie die Tür etwas weiter und sah mich fragend an.

„Hallo“, sagte sie leise, obwohl ich an ihrer Miene ablesen konnte, dass sie eigentlich fragen wollte: Was willst du hier?

„Hallo“, erwiderte ich mit einem versöhnlichen Lächeln. „Es regnet gerade nicht und ich habe mich gefragt, ob du vielleicht deinen Gutschein einlösen möchtest.“

„Meinen Gutschein?“

„Die Fahrstunden für dein Auto, erinnerst du dich?“

Ihre Wangen röteten sich. Noch so ein Detail, das sie besonders anziehend auf mich wirken ließ. Sie hatte so etwas durchweg Unschuldiges.

„Ich hab mich bereits in einer Fahrschule angemeldet“, gestand sie mir und sah dabei auf ihre Fußspitzen.

„Oh“, entfuhr es mir enttäuscht. Hieß das, dass sie nun mein Geschenk nicht mehr einlösen wollte? Mir war zwar klar gewesen, dass mein Gutschein keine richtige Fahrschule mit Prüfung und allem, was dazu gehörte ersetzen konnte, aber ich hatte gehofft sie gut darauf vorbereiten zu können. Wobei es mir insgeheim natürlich immer nur darum gegangen war, unter einem Vorwand so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen zu können.

Sie hob verlegen den Blick. „Aber ein bisschen Training könnte mir sicher nicht schaden. Ich bin eine absolute Niete!“

Erleichtert lachte ich auf: „Wie gut, dass der beste Fahrlehrer von ganz Irland vor dir steht.“

„Du bist heute aber bescheiden“, stichelte sie belustigt. „Ich hatte erwartet deine Talente würden nicht nur für Irland, sondern weltweit reichen.“

Bei solchen Kommentaren wollte ich sie am liebsten an mich reißen, meine Hände in ihren Haaren vergraben und sie erst nach einem langen Kuss wieder zu Atem kommen lassen. Doch ich beherrschte mich, so schwer es auch fiel, und hielt ihr stattdessen die Tür auf. Es überraschte mich bereits, dass sie überhaupt auf meinen Vorschlag einging. Ich hätte mit mehr Gegenwehr gerechnet.

Sie schlüpfte in ihren Mantel und zog sich die Schuhe an, bevor wir gemeinsam das Haus verließen. Ich hatte meinen Audi an der Straße geparkt, doch Winter blieb in der Einfahrt stehen und deutete auf ihren bunt lackierten Triumph Dolomite. „Wenn du mir das Fahren beibringen willst, dann wäre das am besten mit meinem Auto.“

Argwöhnisch schüttelte ich den Kopf. „Das ist kein Auto, sondern eine Beleidigung für die Augen.“

Sie grinste und rollte gleichzeitig mit den Augen. „Das ist mein Batmobil . Ich bin Super Woman !“

„Du weißt schon, dass das zwei völlig verschiedene Comics sind, oder?“

„Na und? Ich bin eben besser als beide zusammen.“

Es war befreiend einfach nur mit ihr herumzualbern und so ließ ich mich widerwillig auf ihren Vorschlag ein. Vielleicht war es sogar besser so, wenn sie wirklich so schlecht fuhr wie sie behauptet hatte. Sie hielt mir grinsend die Schlüssel entgegen, die ich mit spitzen Fingern entgegennahm.

Mit Leidensmiene kletterte ich auf den rosa Plüschbezug, den Winter meiner Cousine und ihrem Freund zu verdanken hatte. Als ich zu ihr blickte, hielt sie kichernd ihr Handy in den Fingern und schien gerade ein Foto von mir zu machen. „Das ist ein historischer Moment“, verteidigte sie sich und ließ das Gerät wieder in ihre Jackentasche gleiten.

Als ich den Motor startete, stieß es ein leises Heulen aus. „Dieses… Ding ist nicht nur eine Beleidigung für die Augen, sondern auch noch für die Ohren!“

„Lucas sagt es hat Klasse!“

„Na, wenn Lucas das sagt, der selbst so viel Klasse hat…“, murmelte ich vielsagend und grinste sie herausfordernd an, während wir den Hügel hochfuhren, der von den Ruinen zu ihrem Haus führten.

Sie schien selbst darüber grinsen zu müssen, aber presste die Lippen zusammen, damit ich es nicht sah, und blickte aus dem Fenster.

Wir fuhren ein Stück über die Landstraße bis wir einen abgelegenen Waldparkplatz erreichten. Mittlerweile hatte es wieder zu regnen begonnen und die Regentropfen trommelten im Rhythmus der Scheibenwischer auf das Fahrzeugdach.

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