Rainer Deyhle - Buddhismus im Alltag III

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Buddhismus im Alltag bedeutet achtsames Tun im täglichen Leben. Rainer Deyhle ist der erste anerkannte deutsche Shaolin und Tempel Gründer in Deutschland. Er erläutert einfach und verständlich das Wesen des Chan (Zen) Buddhismus; beispielhaft und leicht nachvollziehbar die verschiedenen Wege der täglichen Praxis. Jeder kann den «Nutzen» des Chan Buddhismus in seinem Alltag erfahren und zu mehr Klarheit, Lebensfreude und innerer Ruhe finden.

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Unser eigenes Ego steht uns ständig im Weg.

Blicken Sie auf die wahre Welt, auf das grenzenlose und universelle Bewusstsein, dass in seiner Unendlichkeit allen Menschen offensteht.

Die Dummheiten unseres Egos erfüllen keinen Zweck!

Glück im Unglück

Wenn du „ja“ sagst, dann sei dir sicher, dass du nicht „nein“ zu dir selbst sagst

– Paulo Coelho –

Was ist Glück, was ist Unglück?

„Ich habe immer nur Pech“!

„Mein Leben ist furchtbar“!

„Warum immer ich“?

Haben Sie solche Sätze schon einmal gehört? Vielleicht sogar in Ihrem Umfeld?

Wahrscheinlich schon sehr oft!

Vielleicht haben Sie dies (oder ähnliches) schon selbst gesagt? Oder wenigstens gedacht?

Ich möchte hier folgende Geschichte erzählen, die zum Nachdenken anregen soll:

Einst lebte ein weiser alter Bauer, der Pferde züchtete, schöne, große und mächtige Tiere. Mit seiner Familie kümmerte er sich um sie, sein Vieh war ihm wichtig, es wurde gut gefüttert, viel bewegt, die Kreaturen hatten bei ihm ein gutes Leben. Über die Jahre wurde seine Zucht bekannt, sein Wissen über Haltung und Paarung wurde sehr geschätzt.

Sein Hof befand sich in einer sonnigen Ebene, am Fuße eines kleinen Berges, weshalb er die Pferde auf einer großen grünen Koppel hielt, mit einem Unterstand für schlechte Tage, ein kleines Bächlein floss durch das ganze Anwesen.

Zum nächsten Nachbarn war es weit, weshalb der Landwirt auch kaum Zäune für seine Pferde baute, wo sollten sie auch hin, es gab hier nur seine Farm, und die angrenzenden Wälder, warum sollten die Tiere entweichen?

Doch eines Tages war sein Zuchthengst weg, nicht mehr zu finden, scheinbar weggelaufen. Die Frau des Bauern meinte, dass dies ein großes Unglück sei. Der Bauer sagte zu seiner Frau: „woher weißt Du, dass dies ein Unglück ist“?

Einige Tage später kam der Hengst von alleine zurück, er brachte sogar noch eine Stute mit sich, woher die kam war rätselhaft. Da sagte seine Frau, dass dies ein großes Glück sei, das wichtige Pferd zurück, und noch ein Tier dazu. Der Bauer sagte zu seiner Frau: „woher weißt Du, dass dies ein Glück ist“?

Die Frau verstand nichts mehr, und ließ es damit auch bewenden.

Der Sohn der Familie stieg auf die zugelaufene Stute, die ihn sofort abwarf, er brach sich dabei ein Bein. Die Frau des Bauern meinte, dass dies ein sehr großes Unglück sei. Der Bauer sagte zu seiner Frau: „woher weißt Du, dass dies ein großes Unglück ist“?

Einige Tage später brach ein bewaffneter Konflikt aus, Soldaten wurden einberufen. Aber nicht der Sohn des Bauern, er hatte großes Glück, durch das gebrochene Bein war er untauglich!

Und was ist die Lehre aus der Geschichte?

Nichts wissen wir, wir meinen nur zu wissen! Etwas „Gutes“ kann schnell zu etwas „Schlechtem“ werden, „gut“ ist nicht immer „gut“, und „schlecht“ ist nicht immer „schlecht“. Was schlecht ist wird sich zeigen, ich habe nicht immer nur Pech, und mein Leben ist nicht furchtbar, wir müssen warten, bis die Geschichte zu einem Ende kommt, dann wissen wir mehr.

Du wirst morgen sein, was Du heute denkst!

Alles ändert sich

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt

– Mahatma Gandhi –

Das Neue steht jeden Tag vor uns, klopft mit voller Härte an unsere Tür.

Alles ändert sich ständig, Veränderungen begleiten uns, ein Leben lang.

Wie gehen wir mit Neuerungen um, wie kommen wir mit dem Unvorhersehbaren zurecht?

Es gibt eine universelle Wahrheit, der wir uns alle stellen müssen!

Alles geht irgendwann zu Ende!

Und was zu Ende geht, das wird durch Neues ersetzt! Ob es uns gefällt, oder nicht, so ist der Lauf der Dinge, die Zeit ist gekommen, das Alte geht, das Neue kommt, alles ändert sich; jede Stunde, jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr.

Wem gefällt es schon, wenn etwas zu Ende geht, aber jedes Ende beinhaltet auch den Zauber eines Neuanfangs.

Das Ende einer Romanze, der letzte warme Tag des Jahres, der Abspann eines guten Films, das Abschiednehmen von geliebten Menschen, das Finale ist nicht zu vermeiden, nichts auf dieser Welt hält ewig, einfach alles ist vergänglich.

Der Regen fällt, wir klappen das Buch zu, der Tag geht zu Ende, genauso wie schon alle Tage zuvor ihren Abschluss fanden, wir verlassen den Raum, verabschieden uns innerlich, dann ist die große Leere da, steht wie ein großer, weißer Elefant mitten in unseren Herzen.

Jeder Tag ist einer dieser Tage, auch heute werden wir wieder Abschied nehmen, von Vertrautem, von Geliebtem, von der Geborgenheit. Der Boden unter unseren Füßen, er löst sich auf, wir fallen in eine tiefe Dunkelheit!

Wir nehmen Abschied, weil ALLES sich ändert, nichts bleibt so wie es war. Alles Liebgewonnene, alles, an was wir uns gewöhnt haben, allem sagen wir AUF-WIEDERSEHEN, denn nichts bleibt.

Etwas Neues beginnt, noch sind unsere Schritte zögerlich, die Unsicherheit sitzt tief in uns, erschreckt uns, verängstigt unsere Seelen. Doch wir müssen den Weg weiter gehen, die Schmerzen akzeptieren, alles ändert sich, schon wieder!

Die Menschen, die zu uns gehörten, die vertrauten Dinge, die lieben Gewohnheiten, wie sehr wir sie vermissen.

Was hilft uns dabei, diese sich stetig verändernde Welt zu begreifen? Wie können wir mit der schrecklichen Gewissheit umgehen, dass ALLES vergänglich ist, wir nichts behalten können?

Die Lehre Buddhas zeigt uns das Licht, dass durch die Tür in den dunklen Raum fällt. Die universelle Wahrheit ist, dass nur die „Erleuchtung“ einen Ausweg aus dem Dilemma der Menschen bietet, dass nur das „Erwachen“ den Zyklus der gefühlten Realitäten unterbrechen kann.

Das Neue, das Licht, dass durch die Tür scheint, ist erschreckend, macht uns Angst.

Aber jedem Anfang wohnt eben auch ein Zauber inne.

Selbstoptimierung

Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen

– Henry Ford –

„Ich will es besser machen, gut zu sein reicht mir nicht“!

Selbstoptimierung ist ein ständiges Leitbild, aber wann geht der Zwang zur Selbstoptimierung in einen Optimierungswahn über?

Wir bemühen uns, mehr Kraft und eine größere, innere Lebensenergie zu erhalten.

In Zeiten von Achtsamkeit und einem umfassenden Gesundheitsbedürfnis gilt es aber, die Selbstoptimierung in ein gutes Verhältnis zu Gelassenheit zu setzen.

Selbstoptimierung kann, vereinfacht ausgedrückt, als „das Beste aus dem Leben machen“ beschrieben werden. Das lateinische Wort „Optimus“ bedeutet „der Beste“.

Schon in der Schule werden wir auf Leistung gedrillt, der andauernde Prozess der Verbesserung unserer Eigenschaften wurde uns anerzogen.

Aber wo liegen die Grenzen, ab wann ist Selbstoptimierung eher ein Schaden als ein Nutzen? Wie finden wir das nötige Gleichgewicht zwischen Selbstoptimierung und krankhaftem Wahn? Eine Fülle an Lebenshilfe- und Ratgeberliteratur zeigt uns, wie wir zu sein haben, was wir essen, trinken und machen sollten. Aber müssen wir das alles tun, uns mit allen erdenklichen Mitteln „selbst optimieren“?

Wenn, als überzogenes Beispiel, etwa ein Athlet zum Zwecke der Selbstoptimierung Anabolika spritzt, dann will er/sie ja in erster Linie sein „Selbst“ verbessern, gewinnen, ganz weit vorne sein. Wo liegt die Grenze, und warum überschreiten viele Menschen diese Linie bewusst?

Wenn eine Person sich zur „Traumfigur“ hungert, dabei auf viel verzichtet, ist dann eine Grenze überschritten? Schlank durch Ernährung und Fitnesstraining, in den sozialen Medien sieht man nur durchtrainierte und fitte Körper.

Oder etwa bei den modernen Schönheitsoperationen, sind solche Dinge über dem Limit? Die Bikinifigur um jeden Preis?

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