Jo Caminos - Tödliche Geschwister

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Sheila hat einen schrecklichen Hass auf ihre Mami. Immer wenn sie an sie denkt, muss sie nach dem Messer greifen, denn Mami, das Miststück, war wieder böse und muss bestraft werden!
Eugene hasst seinen Bruder, denn Preston ist ein Arsch. Und auch der Rest der Familie ist nicht besser. Sie müssen weg, je eher, desto besser.
Während eines Kinobesuchs treffen Sheila und Eugene aufeinander. Schnell erkennen sie, wie ähnlich sie sich sind.
Beide wollen spielen. Beide wollen Spaß. Und spielen und Spaß haben, heißt, andere Menschen bis aufs Blut zu quälen. In Gunhill Shadows, einer Geisterstadt in der Mojave, soll sich das Schicksal von Eugene und Sheila erfüllen – und nicht nur ihres.
Sie sind tödliche Geschwister …

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Oh Barbra, immer musst du einen bemuttern, dachte Dan, doch er sagte nichts. Er wollte keinen Ärger provozieren. Seine Frau reagierte meist sehr ungehalten, wenn man ihr Gluckenverhalten unterstellte. „Okay“, sagte er nach einem Moment. Er trank schnell seinen Bitter Lemon leer, der diesmal zu wenig Eis enthalten hatte, und stellte das Glas auf den Tresen zurück.

„Sei großzügig mit dem Trinkgeld, der Barkeeper hat etwas böse geguckt“, kicherte Barbra.

Dan warf dem Mann, der gelangweilt ein Glas trocken rieb, einen schnellen Blick zu, lächelte dann aber.

„Er wird keinen Grund zur Klage haben“, meinte er und zog Barbra vom Barhocker. Kurze Zeit später schlenderten sie auf Charley´s Steakhouse zu. Ein gutes Steak ist genau das, was ich jetzt gebrauchen kann, sagte sich Dan. Wohl oder übel musste er Barbra recht geben: Er hatte Hunger - und das nicht wenig.

Als sie durch den Korridor traten, erfasste sie ein eisiger Hauch aus der Klimaanlage. Barbra fröstelte etwas, doch sie hätte gezittert, wenn sie den Blick der Frau gesehen hätte, die ihr und Dan einen mehr als mörderischen Blick zugeworfen hatte …

12. Kapitel

Nach dem Sonnenbad am Pool waren Eugene und Sheila in Charley´s Steakhouse gegangen, um sich dort zu stärken. Das Mexican Steak galt als Spezialität des Hauses. Eugene konnte nur den Kopf schütteln, als Sheila in Rekordzeit ein Riesensteak verschlang. Das konnte man wirklich nicht mehr essen nennen. Sie fraß wirklich wie ein Scheunendrescher. Einige der Gäste hatten indigniert den Kopf geschüttelt, andere angewidert weggesehen.

„Schling nicht so“, hatte Eugene ihr zugeflüstert, doch Sheila hatte nicht hören wollen. Mehrmals war ihr ein lautstarker Rülpser entwichen. Ein vorbeigehender Kellner hatte etwas gequält gelächelt, aber nichts gesagt. Doch der Blick des Mannes hatte Bände gesprochen. Eugene konnte es ihm nicht verdenken. Sheilas Erscheinung war widerlich. Sie schnaufte und stopfte das Essen in sich rein, als wäre eine Fressmaschine am Werk. Ihr Top war bekleckert, die Finger fettig. „Das war nötig!“, stieß sie schließlich hervor, wobei ihr ein weiterer Rülpser entwich. Sie lehnte sich ächzend gegen die Stuhllehne und kratzte sich am Po. Eugene hatte die Augen verdreht. „Das war unglaublich lecker.“ Sheila roch am Finger, mit dem sie sich kurz zuvor am Hintern gekratzt hatte. Sie verzog angewidert das Gesicht. Eugene sah zu einem der Livrierten, der Gäste an einem der anderen Tische bediente, und leicht die Brauen hob. Tischmanieren schienen ein Fremdwort für Sheila zu sein. Wenigstens hatte sie keinen Nachtisch gewollt.

Sie hatten das Steakhouse gerade verlassen und wollten auf ihr Zimmer gehen, als Sheila ruckartig stehenblieb. Ihre Augen schienen zu glühen.

„Mutter!“, zischte sie.

Eine hochgewachsene Frau mit kurz geschnittenem blondem Haar war zusammen mit einem Mann an ihnen vorbeigegangen. Die beiden näherten sich dem Eingang zum Steakhouse, wo sie von den beiden Livrierten begrüßt wurden.

„Was regst du dich so auf?“, flüsterte Eugene, der keine Aufmerksamkeit erregen wollte. Nach dem Duschen hatte er sich die Haare zurückgekämmt und mit sehr viel Haargel fixiert, was sein Aussehen stark veränderte. Er besaß eine fliehende Stirn, die jetzt noch stärker hervortrat und ihn unattraktiv erscheinen ließ. Glücklicherweise hatte er sich den Schnauzer schon vor einer Weile abrasiert. Der Mann, dessen Foto im Fernsehen zu sehen war, hatte nicht viel Ähnlichkeit mit dem Eugene, der sich hier im Primm Desert Experience Resort aufhielt, trotzdem wollte er vorsichtig sein; auch, wenn er den Kick genoss - das Spiel mit dem Feuer.

„Die Frau, die eben am Arm des Mannes ins Steakhouse ging, sah aus wie meine Mutter. Eugene, kann das sein, kann das …“ Sheila stammelte. Sie wirkte fassungslos.

Eugene packte sie bei den Schultern und sah ihr tief in die Augen. „Bleib ruhig, Sheila! Verliere jetzt nicht die Nerven! Deine Mutter ist tot! Das hast du selbst gesagt!“

Sheila atmete tief durch. Sie ließ Eugene einfach stehen und ging zurück zum Eingang des Steakhouse. Die beiden Livrierten neben der Tür warfen ihr einen merkwürdigen Blick zu, als dächten sie: Ist das fette Weib noch immer nicht satt? Sheila beachtete die beiden nicht, die sie angesprochen hatten und fragten, ob sie ihr helfen könnten. Sie blieb neben der Tür stehen und spähte ins Innere. Eugene, der neben sie getreten war, bemerkte, dass sie zitterte. Schweißperlen waren auf ihrer Stirn erschienen. Ihre Augen glänzten fiebrig.

„Lass das, Sheila!“, flüsterte ihr Eugene ins Ohr. Er wollte sie fortziehen, doch sie schlug nach seiner Hand, als er sie am Arm packen wollte..

Sheilas Blick ging zu einem der Tische. Sie wirkte wie in Trance. Sie ist es!, durchfuhr es sie. Die Frau, die ihrer Mutter so unglaublich ähnlichsah, blickte in ihre Richtung, doch da war kein Erkennen, nichts. Für die Frau war Sheila eine Fremde. Höchstwahrscheinlich eine sehr ungepflegt wirkende, fette Fremde, eine heruntergekommene Schlampe, die hier im Steakhaus nichts verloren hätte. Abschaum … Sheila steigerte sich immer mehr in ihre negativen Gefühle. Wenn sie jetzt ein Messer hätte … Oh, Mami, ich habe dich ja so gar nicht lieb. Oh, Mami, ich werde dir jetzt, sehr, sehr wehtun, Mami. Wirst du weinen, Mami. Ja? Schrei nur, niemand wird dich hören. Niemand wird dir helfen …

„Komm!“, drängte Eugene. „Du bist schon mehr als genug aufgefallen!“

Die beiden Livrierten warfen sich einen schnellen Blick zu, dann sagte einer von ihnen: „Können wir Ihnen helfen?“

Eugene schüttelte den Kopf. „Nein, nein, alles in Ordnung.“

Sheila warf den beiden Angestellten einen giftigen Blick zu. „Wohl nicht vornehm genug, das fette Mädchen, was?“

Eugene verdrehte die Augen. „Sheila, mach jetzt keinen Aufstand. Wir wollen doch unseren Spaß haben …“

Sheila schluckte. Sie trat ganz nah zu Eugene hin und zischte: „Sie wird mein erstes Opfer. Sie - und keine andere. Es wird lange dauern. Sie wird leiden. Sie wird kreischen!“

Eugene sah an seiner Schwester vorbei zu der Frau, die arglos mit ihrem Mann plauderte. Ein Kellner kam und nahm die Bestellung der beiden entgegen. Eugene nahm Sheila bei der Hand und führte sie vom Eingang weg. Wenigstens wehrte sie sich nicht. Die beiden Livrierten sahen ihnen mit ausdrucksloser Miene hinterher.

„Von mir aus, aber nicht so Hals über Kopf. Und vor allen Dingen nicht jetzt. Los, lass uns nach oben gehen!“, sagte Eugene, als sie an einer Informationstafel stehengeblieben waren. Er sah zurück zum Eingang, doch die beiden Livrierten schienen den Zwischenfall schon vergessen zu haben. Sie begrüßten ein Ehepaar, das kurz darauf das Steakhouse betrat.

Sheila hätte ihm am liebsten eine runtergehauen. Sie mochte es nicht, wenn man sie bevormundete. Das hatten zu viele in ihrem Leben versucht. Sie hatten alle bereut - auf die eine oder andere Art. Wehgetan, das hatte es immer, sehr weh sogar.

„Okay. Gehen wir … Ich bin satt.“ Sie hängte sich bei Eugene ein und sah ihn lächelnd an. Sheila wirkte wieder völlig normal. Sie strich sich eine Strähne zurück. Sie wirkte liederlich. Ihr Top war völlig durchschwitzt, die Haare klatschnass. Und in ihren Augen brannte ein wildes Feuer. Sie rang um ihre Beherrschung, auch wenn sie lächelte, das konnte er spüren. Sie mussten weg von hier, bevor jemand auf sie aufmerksam wurde.

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