Jo Caminos - Tödliche Geschwister

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Sheila hat einen schrecklichen Hass auf ihre Mami. Immer wenn sie an sie denkt, muss sie nach dem Messer greifen, denn Mami, das Miststück, war wieder böse und muss bestraft werden!
Eugene hasst seinen Bruder, denn Preston ist ein Arsch. Und auch der Rest der Familie ist nicht besser. Sie müssen weg, je eher, desto besser.
Während eines Kinobesuchs treffen Sheila und Eugene aufeinander. Schnell erkennen sie, wie ähnlich sie sich sind.
Beide wollen spielen. Beide wollen Spaß. Und spielen und Spaß haben, heißt, andere Menschen bis aufs Blut zu quälen. In Gunhill Shadows, einer Geisterstadt in der Mojave, soll sich das Schicksal von Eugene und Sheila erfüllen – und nicht nur ihres.
Sie sind tödliche Geschwister …

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Barbra verdrehte die Augen. „Und das an unserem fünfundzwanzigsten Hochzeitstag. Blöd, was?“

„Der ist erst morgen, Schatz. Mach dir keine Gedanken. Wir kommen schon früh genug nach Vegas. Fahren wir weiter! Vorhin sind wir am Hinweisschild für das Primm Desert Experience Resort vorbeigefahren. Die Abfahrt müsste bald kommen. Schatz, so grün, wie du um die Nase bist, denke ich, es wäre wirklich besser, wenn wir im Resort übernachten und morgen früh erst weiterfahren. Deal?“

Barbra lächelte ihn an. „Deal …“ Sie konnte sich selbst nicht leiden, wenn ihr übel war. Vielleicht lag es daran, dass sie niemandem zur Last fallen wollte. Das war bei ihr schon immer so gewesen, von Kindheit an. Kind, hilf deinen Mitmenschen, wo du kannst - aber falle ihnen niemals mit deinen Sorgen zur Last! Ihre Großmutter Ashley hatte ihr das immer wieder gepredigt - und sie hatte es verinnerlicht. Der Satz war so etwas wie ein ungeschriebenes Familiengesetz, ein stoischer Ansatz, der bei den Dawsons großgeschrieben wurde.

Dan strich ihr sanft über die Wange. „Spätestens morgen Abend sitzen wir im Kasino am einarmigen Banditen. Dann sprengen wir beide die Bank und verabschieden uns ins Luxusleben …“

Barbra lachte, obwohl ihr noch immer übel war. Wenigstens drehte sich nicht mehr alles um sie herum, wie noch vor ein paar Minuten. Vielleicht brauchte sie wirklich nur etwas Ruhe, Kühle und Dunkelheit.

Dan sollte sich irren. Sie würden morgen Abend nicht im Kasino sitzen. Sie würden niemals in Las Vegas ankommen …

9. Kapitel

„Warum fahren wir nicht bis Vegas durch?“, fragte Sheila, als sie sich langsam dem Parkplatz des Primm Desert Experience Resort näherten. Etliche Passanten waren unterwegs. Viele lachten und schienen auf einen großen Gewinn in einem der Casinos zu hoffen. Das Grün der parkähnlichen Anlage lenkte davon ab, dass man sich hier in der Mojave befand, nah an der Grenze von Kalifornien zu Nevada Es war mittlerweile kurz vor achtzehn Uhr, der Thermostat am Armaturenbrett zeigte noch immer fast 45 Grad im Schatten an.

„Ich will zuerst noch mal die Nachrichten kontrollieren. Habe keine Lust, der Polizei in Vegas in die Hände zu laufen, wenn ich am Schließfach vorbeisehe. Vielleicht konzentrieren sich die Ermittlungen ja auf Los Angeles. Entspann dich, Sheila. Ich habe uns ein Doppelzimmer im Resort gebucht. Morgen früh fahre ich nach Vegas rein, hole das Geld aus dem Schließfach - und dann verschwinden wir - zumindest vorläufig.“

„In den Radiomeldungen ist bis jetzt nur die Rede, dass wir verschwunden sind. Noch gelten wir nicht als Verdächtige“, sagte Sheila.

„Da wäre ich vorsichtig. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Cops eine Falschmeldung rausgeben. Die sind raffiniert. Abgesehen davon - was erwartest du? Wir wurden im Kino gesehen! Beide. Die Cops mögen blöd sein, aber so blöd auch wieder nicht. Abgesehen davon: Du warst ja vor ein paar Jahren lange Zeit in den Medien - die Millionenerbin, die einfach so verschwindet … Da dürfte erneut das Interesse geweckt worden sein, nicht wahr?“

„Scheiße!“ Sheila schlug auf das Lenkrad. „Scheiße, Scheiße, Scheiße … Es ist immer dasselbe mit mir. Wenn ich einen Ausraster habe, verliere ich den Überblick. Verdammt, früher wäre mir so etwas nicht passiert. Das liegt alles nur an dir, du Arschloch. Ich wusste es, als ich dich vorm Kino sah. Von Anfang an, ich …“

„Bleib locker. Denk an den Spaß, der auf uns wartet.“

Sheilas Augen schienen Feuer zu sprühen. „Und wo? Wie soll es weitergehen?“

„In einer der alten Geisterstädte. Wir fahren morgen bei Jean von der Interstate 15 runter nach Westen. Kurz vor Goodsprings biegen wir ab. Ich habe mich vor Monaten in der Gegend umgesehen, die ist ideal für uns. Niemand wird uns dort finden, zumindest nicht so schnell.“

Sheila schürzte die Lippen. „Goodsprings, den Namen habe ich schon mal gehört. Was gibt es dort?“

„Ist eine der alten Minenstädte in der Mojave: Silber, Kupfer, Zink - was weiß ich, was da sonst noch abgebaut wurde. Goodsprings war in den 40er Jahren mal in den Nachrichten, als das Schauspielerehepaar Clark Gable und Carole Lombard mit seinem Flugzeug abgestürzt ist. Den Pioneer Saloon in Goodsprings hatte man damals als Operationszentrum für die Suche nach den beiden eingerichtet …“ Eugene grinste breit. „Der Pioneer Saloon ist einer der ältesten Saloons in Nevada. Ich glaube über 100 Jahre alt. Er gilt als verflucht. Viele meinen, dass dort der Geist eines Erschossenen herumspukt …“

Sheila verzog das Gesicht. „ Geistergeschichten … - die sollten uns mal erleben! Oder eine von meinen angeblich frei erfundenen Storys lesen.“

„Richtig.“

„Aber nach Goodsprings fahren wir nicht?“

„Nein. Das verlassene Kaff, das ich entdeckt habe, heißt Gunhill Shadows . Das sind streng genommen nur noch ein paar alte Bretterbuden, aber auf einer Anhöhe gibt es ein altes Haus, das noch ziemlich gut in Schuss ist. Von dort aus hat man eine hervorragende Aussicht auf die Mojave. Wir werden es früh genug mitgekommen, wenn die Bullen anrücken.“

Er schenkte Sheila einen langen Blick. „Du spürst es doch auch, dass wir hier nicht mehr rauskommen, Sheila? Ich weiß es seit Wochen. Nein, seit Monaten. Aber wenn es enden muss, dann will ich mit Knalleffekt gehen. Und du doch auch … Wir wissen es beide, oder?“

Sheila antwortete nicht sofort. War es das, was die letzten Wochen über an ihr genagt hatte? Die Erkenntnis, dass ihr Leben bald vorbei sein würde? Dass das Versteckspiel zu Ende war? Wenn sie ehrlich mit sich war, konnte sie die Frage nur bejahen. Vielleicht hatte sie deshalb auch wieder so viel gegessen. Es spielte alles keine Rolle mehr. Für einen Moment sah sie sich mit ihrem nächsten Opfer. Sie verspürte Wut, eine unglaubliche, alles verzehrende Wut in sich aufsteigen. Diesmal würde sie diese Wut endgültig in die Knie zwingen. Danach würde nichts mehr sein. Gar nichts.

Sie schluckte. „Wann suchen wir die Opfer aus?“

„Morgen, wenn ich aus Vegas zurück bin. Wir müssen uns noch mit Verpflegung eindecken. Auch für unsere … Kundschaft …“

Sheila lächelte grimmig. Sie wusste genau, was mit Kundschaft gemeint war. Ja, sie hatte es eben wieder sehen können - in Eugenes Augen: dieses seltsame Flackern, das sie so oft in ihren eigenen Augen entdeckt hatte, wenn sie in den Spiegel sah - immer dann, wenn es wieder so weit war, wenn sie auf Beute aus war.

„Und jetzt?“

„Jetzt gehen wir auf unser Zimmer und später dann an einen der Pools. Der Wellness-Service hier ist gut. Und heute Abend können wir unser Glück ja in einem der Kasinos versuchen. Das Geld brauchen wir zwar nicht, aber darum geht es ja gar nicht. Es ist der Kick, nicht wahr? Den suchen wir. Die Welt gehört uns, Sheila … Wir werden diese Tage genießen, das verspreche ich dir.“

10. Kapitel

„Tobey? Was für eine Überraschung! Ich wollte gestern Abend mit dir skypen, aber du warst offline. Morgen Mittag finden die Castings für die neue Show statt, von der ich dir neulich erzählt habe. Kannst du um spätestens elf Uhr - besser um zehn - im Residio sein?“

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