Emanuel Müller - Die Falle

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Daniels schreckliche Erlebnisse auf dem Brocken liegen gerade einmal ein halbes Jahr zurück, als er vom bekannten medizinischen Ermittler Dr. Phelan Braden um Hilfe gebeten wird. Braden hat den Auftrag, den vermissten Waldemar Brandes aufzuspüren, welcher Daniel damals auf dem Brocken begegnet war. Zusammen mit Phelans Assistentin Bea begeben sie sich an den Hängen des Brockengipfels auf die Spur der Harzwölfe, welche sie schließlich bis nach Schottland führt …
Von den Lesern des ersten Teiles «Harzwolf» fieberhaft erwartet, erscheint jetzt der zweite Band. Dieser lässt sich zwar auch eigenständig lesen, das größte Lesevergnügen erreicht man jedoch, wenn man zuvor «Harzwolf – Eine Gruselgeschichte» gelesen hat.

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»Ich weiß.« Maria nickte. »Lassen Sie mich trotzdem berichten. Der Verletzte war Arzt. Und er erzählte mir ...« Ihre Stimme begann zu zittern und sie stockte. Braden verzichtete darauf, sie erneut zu unterbrechen und wartete, bis sie sich wieder unter Kontrolle hatte. »Also, er erzählte mir, dass mein Mann noch lebt und er ihn getroffen hätte. Waldemar hatte ihn gebeten, mir das auszurichten.«

»Hat er gesagt, wo Ihr Mann sich aufhält?«

Sie nickte. »Im Wald auf der Nordseite des Brockens.«

Er runzelte die Stirn. »Was tut er da?«

»Das ist es ja! Was dieser Arzt berichtete ... Angeblich wurde Waldemar von einem verrückten Wissenschaftler entführt, der dort Experimente an Menschen durchführt!« Maria brach in Tränen aus. Braden erhob sich mit interessierter Miene. »Möchten Sie einen Kaffee?«

Daniel Menk warf die grünen OP-Klamotten in den bereitstehenden Wäschesack und schlüpfte in die weiße Hose und das Hemd. Dann zog er sich seinen Arztkittel über und verließ die Schleuse. Den ganzen Tag hatte er im OP gestanden. Irgendwie war heute Fraktur-Tag. Ein Haufen Leute mit mehrfach gebrochenen oder zertrümmerten Knochen kamen in die Notaufnahme. Und das im Sommer, das kannte er sonst nur, wenn draußen Glatteis herrschte.

Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss und er erstarrte. Vor der OP-Schleuse stand ein Typ, als hätte er auf ihn gewartet. Während er noch das kanariengelbe Hemd und die schräge Brille musterte, schien der Fremde das Namensschild auf Daniels Arztkittel zu lesen und sah ihn dann erwartungsvoll an. »Dr. Menk, richtig?«

Voll böser Vorahnungen nickte Daniel. Wahrscheinlich ein Angehöriger, der mit ihm über seine Mutti sprechen wollte. Dass er ihn direkt am OP abgepasst hatte, war kein gutes Zeichen. Mit einem gequälten Lächeln schüttelte er die dargebotene Hand.

»Ich bin Dr. Braden.«

Braden? Der Name sagte ihm irgendetwas. Schließlich fiel es ihm ein. »Etwa Oberarzt Dr. Braden?«, rutschte es ihm heraus. Braden bedachte ihn mit einem belustigten Grinsen. »Oberarzt schon seit Jahren nicht mehr. Ich bin jetzt freiberuflich tätig. Sie kennen mich?«

»Professor Dr. Knapp erzählte oft von Ihnen.«

»Kann ich mir denken.«

»Worum geht es denn?«, wollte Daniel wissen.

»Das würde ich gerne unter vier Augen besprechen, wenn es möglich ist.«

»Nun, ich habe beinahe Feierabend. Gegenüber der Klinik gibt es ein nettes Café.«

»Klingt gut. Dort weiß man wenigstens noch, was das Wort Kaffee bedeutet. Lassen Sie sich von mir einladen.«

»Dr. Braden lädt mich auf einen Kaffee ein? Was für eine Ehre«, grinste Daniel.

Braden legte den Kopf schief. »Ehre?«

»Naja, nachdem was der Professor und ein paar ältere Ärzte so erzählen, sind Sie ja fast eine Legende! Stellen Sie sich vor, Dr. House würde mich auf einen Kaffee einladen!«

»Dr. House? Ich weiß nicht, ob ich das jetzt als Kompliment auffassen soll.«

Draußen schien die Sonne und die beiden hatten sich einen Tisch an der Straße ausgesucht. Während Daniel einfach einen Cappuccino bestellte, gab Braden (Daniel sollte ihn Phelan nennen) dem Kellner detaillierte Anweisungen, wie er seinen Kaffee gerne zubereitet hätte. »8 Gramm fein gemahlener Kaffee für meine Tasse bitte. Die Temperatur des Wassers sollte exakt 88 Grad Celsius betragen und der Brühvorgang muss 12 Sekunden dauern. Haben Sie das?«

Wahrscheinlich geht der jetzt nach hinten und drückt trotzdem nur das Knöpfchen auf der Kaffeemaschine, dachte Daniel belustigt. Nachdem der Kellner abgezogen war, machte er ein erwartungsvolles Gesicht. »Also, was will der berühmte Dr. Braden von mir?« Er kippelte leicht mit seinem Stuhl.

»Auskünfte.«

»Worüber?«

Phelan lehnte sich zurück. »Weißt du, wen ich heute Morgen in meinem Büro hatte?«

»Nein, aber mit Sicherheit werde ich es gleich erfahren.«

»Maria Brandes.«

Mit einem Klacken landete Daniels Stuhl wieder auf allen vier Beinen. »Maria Brandes!«

»Der Name sagt dir etwas, richtig?«

»Machen Sie ... Äh ... Machst du Witze? Das ist die Frau, die mich nach meinem Unfall im Januar gerettet hat, zusammen mit Ihrem Bruder.«

Phelan nickte. »Du erzähltest ihr eine abenteuerliche Geschichte über Ihren Mann.«

»Das stimmt. Und?«

»Ich glaube sie nicht.«

»Meine Geschichte?«

»Exakt.«

Daniel schwieg und beobachtete den Kellner, der ihnen ihre Tassen hinstellte. Als er wieder verschwunden war, blickte er Phelan ernst an. »Du meinst also, ich hätte Maria eine falsche Geschichte über ihren Mann aufgetischt?«

»Nicht über ihren Mann, den hast du wirklich getroffen. Die Rahmengeschichte war gelogen.«

»Warum hätte ich das tun sollen?«

Phelan nahm einen Schluck Kaffee. »Wahrscheinlich, weil dir Frau Brandes die Wahrheit kaum geglaubt hätte. Und du wolltest nicht, dass sie denkt, du hättest dir das nur ausgedacht, richtig?« Er sah prüfend in seine Tasse. »Dieser Kaffee wurde mindestens 17 Sekunden gebrüht!«

Daniel senkte den Kopf. »Was hat Maria von meiner Geschichte erzählt?«

Phelan trank noch einen Schluck. Dann schaute er sich um, bevor er begann, zu erzählen: »Angeblich warst du mit einem Freund unterwegs auf dem Brocken, eine winterliche Wanderung. Am Nordhang habt ihr ein altes Gebäude gefunden, in dem ein verrückter Wissenschaftler lebte. Dieser hielt unter anderem Waldemar Brandes gefangen. Ihr konntet mit Waldemar reden und er trug dir auf, seiner Frau zu bestellen, dass er am Leben sei. Bei dem Versuch, ihn zu befreien, wurde dein Freund getötet und du von einer Meute Kampfhunde schwer am Arm verletzt.« Er warf einen prüfenden Blick auf Daniels rechten Arm, der von tiefen Narben bedeckt war.

Daniel trank seine Tasse aus und nickte. »Das habe ich ihr erzählt.«

»Warum das und nicht die Wahrheit?«

»Weil ich ihr schlecht hätte erzählen können, dass ... dass ihr Mann ... Pass auf, das wirst du mir nie im Leben glauben!«

Phelan legte den Kopf leicht schief und sah ihn mit erhobenen Augenbrauen an. »Die Polizei hat das Gelände kurz darauf untersucht, fand allerdings keine Hinweise, die deine Geschichte bestätigen. Nicht einmal das Gebäude, in dem dieser Wissenschaftler gehaust haben soll. Auch die Leiche deines Freundes ...«

»Patrick.« Daniel starrte betreten in die Kaffeetasse. Noch immer gab er sich die Schuld am Tod seines besten Freundes, denn er hatte ihn zu dieser winterlichen Wanderung überredet.

Phelan nickte. »Also, auch Patricks Leiche hat die Polizei nicht finden können. Er wird bis heute als vermisst geführt, genauso wie Waldemar Brandes. Und genauso wie ein gewisser Peter Rost.«

»Wer ist das?«

»Ein Privatdetektiv, den Maria Brandes beauftragt hat, ihren Mann aufzuspüren.« Phelan leerte seine Tasse. »Was ist im Januar dieses Jahres nördlich des Brockengipfels wirklich passiert?«

Daniel schwieg eine Weile. Dann seufzte er auf. »Also gut, aber erklär mich hinterher bitte nicht für verrückt, ja? Ich kann es selbst kaum glauben.« Als Phelan nichts sagte, redete er weiter. »Ich hatte Anfang des Jahres einen Patienten mit furchtbaren Bissverletzungen. Kurz bevor er starb, erhielt ich von ihm eine Karte des Südharzes und des Brockens und musste ihm versprechen, ›ES‹ zu finden und zu beenden.«

»ES?«

»Ja, mehr hat er mir nicht verraten. Ich sah mich ihm gegenüber verpflichtet, weil ich sein Leben nicht retten konnte. Er hatte eine schlimme Wundinfektion, ich hatte keine wirkliche Chance, ihm zu helfen. Allerdings lehnte der Mann auch sämtliche lebensverlängernden Maßnahmen ab, obwohl diese ihm wahrscheinlich das Leben hätten retten können.« Er seufzte. »Jedenfalls wollte ich eh meinen Winterurlaub im Harz verbringen. Also dachte ich, es würde nicht schaden, die Orte zu inspizieren, die der Patient auf der Karte markiert hat.«

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