Emanuel Müller - Die Falle

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Daniels schreckliche Erlebnisse auf dem Brocken liegen gerade einmal ein halbes Jahr zurück, als er vom bekannten medizinischen Ermittler Dr. Phelan Braden um Hilfe gebeten wird. Braden hat den Auftrag, den vermissten Waldemar Brandes aufzuspüren, welcher Daniel damals auf dem Brocken begegnet war. Zusammen mit Phelans Assistentin Bea begeben sie sich an den Hängen des Brockengipfels auf die Spur der Harzwölfe, welche sie schließlich bis nach Schottland führt …
Von den Lesern des ersten Teiles «Harzwolf» fieberhaft erwartet, erscheint jetzt der zweite Band. Dieser lässt sich zwar auch eigenständig lesen, das größte Lesevergnügen erreicht man jedoch, wenn man zuvor «Harzwolf – Eine Gruselgeschichte» gelesen hat.

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Hinter ihm brach etwas aus dem Unterholz. Waldemar hörte schnelles Getrappel und stoßweises Hecheln, wie von einem wilden Tier. Ohne sich umzusehen, beschleunigte er seinen Sprint.

Wieder das Heulen in der Ferne, diesmal vor ihm. Panisch schaute er nach rechts und links. Nur zurück wollte er keinen Blick werfen. Etwas verfolgte ihn, aber was?

Ein lautes Knurren ließ ihn zusammenzucken, einen Sekundenbruchteil später wurde er von hinten zu Boden gerissen. Ein blendend greller Schmerz durchzuckte ihn. Sein Schrei wurde vom Waldboden verschluckt.

Kapitel 1.

8 Monate später

Durch den dämmerigen Wald hallten träge die Stimmen der beiden Wanderer.

»Müssten wir nicht bald da sein, Mark?«

Der Angesprochene konsultierte eine Karte, die offenbar nur aus einem Computerausdruck von Google-Maps bestand. »Gleich sollten wir es sehen!«

Paul folgte seinem Freund. Die Wanderer schleppten außer je einen Rucksack noch jeder eine breite Kameratasche. Außerdem trug Paul ein Stativ mit sich herum, das er auf den Rucksack geschnallt hatte. Skeptisch warf er einen Blick auf die Uhr. »Es dämmert schon! Nicht, dass wir die blaue Stunde verpassen!«

»Keine Sorge, wir sind fast da!«

Die beiden Hobbyfotografen waren auf der Suche nach einem verlassenen Sanatorium mitten im Wald. Mark hatte über das Internet von diesem sogenannten »Lost Place« erfahren. Das waren menschenleere und verfallene Gebäude, attraktiv abzulichten für einige Fotografen. In diesem Fall gab es nur einen Haken: Es existierte längst keine Straße mehr, über die man direkt zum alten Sanatorium hätte fahren können. Lediglich zwei dürftige Wanderwege führten noch durch den Wald. Einer vom Gipfel des Brockens aus, an dessen Hängen der Lost Place stand, der andere von Wernigerode. Letzteren hatten die beiden heute genommen. Sie waren am Spätnachmittag aufgebrochen, da Mark es für einen grandiosen Einfall hielt, den aufgehenden Mond in der blauen Stunde hinter den verfallenen Dächern der Ruine zu fotografieren. Ein ähnliches Bild hatte er in der Fotocommunity im Internet gesehen, nur da hatte es sich um die Beelitzer Heilstätten gehandelt. Von den Überresten des Brocken-Sanatoriums fand man so gut wie gar keine Hinweise im Netz. Und genau das war es, das in den beiden die Hoffnungen auf gute Fotos weckte. Ein Lost Place, der abgelegen mitten im Wald lag und kaum einer Menschenseele bekannt war, konnte noch nicht das Opfer von glaszerschlagenden Vandalen geworden sein. Ein altes Sanatorium weitgehend im Originalzustand, ohne Graffitis an den Wänden oder modernen Müll in den Ecken, das wäre der Wahnsinn!

Paul warf einen prüfenden Blick durch die Baumwipfel auf den Himmel, der sich schon merklich verdunkelte. Noch hatten sie Zeit. Die blaue Stunde, der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und vollständiger Dunkelheit, war von einem dunkelblauen Himmel gekennzeichnet. Das zu fotografierende Motiv lag gleichzeitig im Dunkeln und war trotzdem noch ausreichend beleuchtet, um ohne Blitz Raum für eine Langzeitbelichtung zu bieten.

Mark, der vorauslief, brach unvermittelt durch die Bäume und blieb abrupt stehen. Paul wäre fast gegen ihn geprallt. Im letzten Moment konnte er die Richtung ändern und verharrte neben seinem Fotokumpel.

Sie standen nebeneinander am Rand einer grasbewachsenen Lichtung, aus deren Zentrum sich ein dreistöckiges Gebäude erhob. Ein extrem baufällig aussehendes Giebeldach mit kleinen Türmchen krönte den Bau, der von einer weitläufigen Veranda umgeben war. Der Grundriss des Bauwerks musste T-förmig sein, wobei sie seitlich draufschauten. Die meisten Fenster waren zerbrochen, doch das schien eher das Werk unzähliger Stürme zu sein, als das von Vandalen. Der Putz war zum größten Teil herabgefallen, trotzdem erkannten sie an vielen Stellen noch elegante Stuckverzierungen.

»Darf ich vorstellen: Das alte Brocken-Sanatorium«, flüsterte Mark und machte sich an Pauls Rucksack zu schaffen. Dieser untersuchte derweil die Umgebung. Rechts von ihnen beschrieb der Wald eine Biegung um das Gebäude, links ging es einen Abhang hinauf, der oben ebenfalls mit Bäumen bewachsen war. Dahinter wand sich dichtes Gehölz steil dem Brockengipfel entgegen.

Mark hatte inzwischen das Stativ von Pauls Rucksack gelöst und aufgebaut. Routiniert befestigte er seine Kamera darauf und spähte durch den Sucher. »Perfekt!«, kommentierte er den Blick. Pfeifend zog er einen kabelgebundenen Fernauslöser hervor und stöpselte ihn ein. Ein paar Knopfdrücke, dann betätigte er den Auslöser. Die Canon klackte vernehmlich. »Ich probiere es zuerst mit einer Verschlusszeit von 10 Sekunden.«

Währenddessen hatte Paul seine Kamera ebenfalls ausgepackt und überlegte, wie er das Gebäude am besten festhalten könnte. Der Zeitpunkt war ideal, der Himmel hatte eine tiefdunkelblaue Färbung angenommen und der Vollmond tauchte gerade hinter dem verfallenen Dach des Sanatoriums auf.

»Wahnsinn!«, kommentierte Mark die ersten Fotos, die er auf dem Display schnell durchsah. »Damit komme ich in der Fotocommunity in die Galerie, verlass dich drauf!«

Paul sah sich unbehaglich um. Wo jetzt auch noch der Mond aufging, sah das alte Bauwerk eher aus, wie Frankensteins Schloss, statt wie ein seit Jahrzehnten geschlossenes Sanatorium. Wie, um diesen Eindruck zu komplettieren, drang auf einmal ein Heulen durch den Wald zu ihnen.

»Was war das?« Er blickte nervös umher, doch in der zunehmenden Dunkelheit konnte er kaum etwas sehen.

»Tiere«, sagte Mark vage, während er immer wieder Kameraeinstellungen veränderte und ein Foto nach dem anderen schoss. Paul hatte seine Kamera zwar in der Hand, jedoch nicht ein einziges Mal auf den Auslöser gedrückt. »Das hat sich angehört, wie ein Wolf!«

»Sei nicht albern! Wir sind im Harz! Hier gibt es keine Wölfe!«

»Bist du sicher? Wollte man nicht welche ansiedeln?«

»Und wenn, dann haben die mehr Angst vor uns, als wir vor denen!« Allerdings hörte sich Marks Stimme jetzt selbst etwas nervös an. »OK ... Lass uns näher herangehen. Vielleicht finden wir einen Eingang.« Er schulterte das Stativ und ging voraus, Paul folgte ihm.

Der lange Strich des T-Grundrisses war dem Wald bergabwärts zugewandt. Dort schien sich der Haupteingang zu befinden, ein großes Holzportal. Zu Marks Enttäuschung war es verschlossen. Zwar hätten sie es aufbrechen können, doch die beiden hatten ihre Grundsätze. Einer davon war »Lass nichts zurück außer Fußabdrücken, nimm nichts mit außer Fotos!« Sie wollten das Gebäude so zurücklassen, wie sie es vorgefunden hatten. Also umrundeten sie das Bauwerk weiter.

»Ziemlich marode«, stellte Paul fest, während er den Strahl seiner Taschenlampe über die Mauern schweifen ließ.

»Ist doch wunderbar!«, schwärmte Mark und machte Anstalten, noch einmal das Stativ aufzustellen. »Ich nehme eine Belichtungsreihe auf, als HDR-Bild wirkt das bestimmt prima!«

Aus dem Wald drang wieder ein Heulen, diesmal mehrstimmig. Jetzt schien es näher.

»Hast du das gehört?«

»Natürlich, ich bin ja nicht taub!«

»Meinst du nicht, dass das Wölfe sein könnten?«

Mark funkelte ihn aufgeregt an. »Das wäre cool! Stell dir vor, wir kriegen welche vor die Linse! Da packe ich mal schnell das Tele aus!«

»Vielleicht sollten wir lieber gehen ...«

»Spinnst du? Wir sind doch nicht zwei Stunden gewandert, um nach zehn Fotos wieder abzuhauen!«

»Aber das Gebäude ist verschlossen und ...«

Am Waldrand war ein Rascheln zu hören. Die beiden fuhren herum. Paul richtete den Strahl der Taschenlampe auf die Geräuschquelle, doch sie sahen nur dichtes Gebüsch und Dunkelheit zwischen den Bäumen. Das Heulen drang nochmals durch den Wald. Diesmal schien es aus allen Richtungen zu kommen und sogar ...

»Mark, das kam aus dem Sanatorium!« Ohne es zu merken, flüsterte er.

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