Emanuel Müller - Die Falle

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Daniels schreckliche Erlebnisse auf dem Brocken liegen gerade einmal ein halbes Jahr zurück, als er vom bekannten medizinischen Ermittler Dr. Phelan Braden um Hilfe gebeten wird. Braden hat den Auftrag, den vermissten Waldemar Brandes aufzuspüren, welcher Daniel damals auf dem Brocken begegnet war. Zusammen mit Phelans Assistentin Bea begeben sie sich an den Hängen des Brockengipfels auf die Spur der Harzwölfe, welche sie schließlich bis nach Schottland führt …
Von den Lesern des ersten Teiles «Harzwolf» fieberhaft erwartet, erscheint jetzt der zweite Band. Dieser lässt sich zwar auch eigenständig lesen, das größte Lesevergnügen erreicht man jedoch, wenn man zuvor «Harzwolf – Eine Gruselgeschichte» gelesen hat.

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»Unmöglich ... Wie soll da ein großes Tier hineinkommen?«

Vor ihnen raschelte es erneut. Das Gebüsch am Waldrand wackelte unübersehbar. Sie konnten ein Geräusch hören, eine Art Hecheln, dem eines Hundes nicht unähnlich. Eines stattlichen Hundes.

»Durch den Wald gehe ich nicht zurück!«, raunte Mark nervös. Die Kamera stand plötzlich uninteressant geworden neben ihm auf dem Stativ.

»Nein? Willst du hierbleiben? Das Sanatorium ist zufällig von Wald umgeben, falls dir dieses Detail entgangen sein sollte!«, zischte Paul. Sein Freund fuhr herum und musterte das Gebäude. »Dort ist eine Kellertür! Sie steht offen!«

»Mark!« Der entsetzte Aufschrei lenkte seinen Blick wieder zum Wald. Und was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Mit einem Jammerlaut setzte er sich in Bewegung und rannte zur Kellertür. Sein Arm blieb dabei am Kameragurt hängen. Das Stativ kippte zur Seite und die Kamera landete mit einem dumpfen Laut im Gras.

Hinter ihm begann Paul, lauthals zu schreien. In das schreckliche Gekreische mischte sich das aggressive Knurren mehrerer wilder Tiere. Mark sah nicht hin. Er sprang eine Handvoll Betonstufen in die Tiefe und warf sich durch die offenstehende Tür. Es gelang ihm allerdings nicht, sie zuzuziehen. Die Angeln waren festgerostet. Verzweifelt stand er im Türrahmen und zerrte an der Metallkante. Die schrille Stimme seines Fotofreundes hallte durch die Nacht. »Oh mein Gott, weg! Haut ab, mein Arm ... Mein ...« Der Satz ging in einen hohlen Schrei über, der abrupt verstummte.

Mark ließ die Tür los und wandte sich in den dahinterliegenden Gang, in dem völlige Finsternis herrschte. Sie hatten nur eine Taschenlampe dabei gehabt, und die besaß Paul. Doch was lag da, etwa einen Meter von der Tür entfernt, gerade noch durch das helle Mondlicht beleuchtet? Das sah aus, wie ein Skelett ... Ein menschliches Skelett! Es lag quer im Gang.

Ein aufgeregtes Hecheln und Knurren ließ ihn wieder herumfahren und sehen, was jetzt draußen vor der Kellertür stand.

Es würde nie etwas werden, mit den Galeriefotos.

Kapitel 2.

Die Tiefgarage des Bürogebäudes hatte drei Ebenen. Die beiden Oberen waren zugeparkt und zu Marias Leidwesen wurde es mit jeder Ebene, die es hinunter ging, enger. Doch ganz unten fand sie schließlich eine breite Parklücke und ließ ihren VW Polo vorsichtig hineinrollen.

Sie stieg aus dem Wagen, schloss sorgfältig die Tür und sah sich in der spärlich beleuchteten Tiefgarage um. Der ideale Ort für einen Überfall, schoss ihr durch den Kopf. Eilig lief sie in die Richtung, in der sie ein Schild mit der Aufschrift ›Aufzug‹ erspähte.

Die Fahrstuhlkabine erwies sich als um einiges geräumiger, als das beengte Parkhaus. Sie war auch um Längen besser beleuchtet. Nervös strich sie ein paar dunkelblonde Haarsträhnen aus ihrem Gesicht und warf einen Blick auf den Notizzettel. 7. Stock. Ganz oben. Sie atmete noch einmal tief durch und drückte auf die oberste Taste. Der Fahrstuhl setzte sich leise surrend in Bewegung.

Nachdem sich die Metalltüren wieder geöffnet hatten, trat sie auf einen lichtdurchfluteten Korridor hinaus. Eine Glasfront bot eine fabelhafte Aussicht über die Dächer der Stadt. Wie beschrieben fand sie gegenüber dem Aufzug eine weiße Tür mit der Aufschrift »Dr. med. Braden«. Mehr stand dort nicht. Man hätte auf die Idee kommen können, es handele sich um den Eingang zu einer Arztpraxis.

Neben der Tür sah sie einen Klingelknopf und betätigte ihn einfach. Nach einigen Sekunden summte ein Türöffner und sie trat ein. Sie kam in eine Art Empfangsbereich. Ein weißer Tresen teilte den spartanisch eingerichteten Raum in zwei Hälften. Auf der einen Seite standen ein paar Stühle und ein niedriges Holztischchen (keine Zeitschriften, also eher keine Arztpraxis), auf der gegenüberliegenden Seite metallene Aktenschränke. Alles machte einen schlichten und fast klinischen Eindruck; wohnlich war etwas anderes.

Hinter dem Tresen saß eine kleine, schwarzgekleidete Frau mit dunklen, kurzen Haaren und lächelte sie freundlich an. »Guten Tag. Frau Brandes, nehme ich an?«

Sie nickte irritiert. »Ähm ... Ja. Ich habe einen Termin mit ...«

»Dr. Braden«, beendete die Frau ihren Satz lächelnd und wies auf eine angelehnte Tür rechts von Maria. »Er erwartet Sie schon.«

Sie bedankte sich mit einem unbehaglichen Gefühl und ging langsam auf die zugewiesene Tür zu, als liefe sie über Wolken.

Sie gelangte in ein geräumiges Büro. In der Mitte stand ein weißer und makellos aufgeräumter Schreibtisch. Die Wand war gesäumt von einem Sofa und einer Reihe niedriger Regale voller Bücher oder seltsamer Dekorationsgegenstände, die sie nicht weiter in Augenschein nahm. Darüber hingen breite Gemälde, die sehr surrealistisch wirkten. Salador Gabi, oder wie dieser verrückte Maler hieß.

Hinter dem Schreibtisch erhob sich ein großer und hagerer Mann. Er hatte stechend grüne Augen hinter einer kleinen John-Lennon-Brille mit kreisrunden Gläsern und dickem, schwarzen Rand. Seine schwarzen Haare hatte er zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und das schmale Gesicht wurde von einem Drei-Tage-Bart vervollständigt. Die bunte Kleidung - eine dunkelblaue Anzughose, ein kanariengelbes Hemd und eine schwarze Weste - passten so rein gar nicht in diese steril wirkende Umgebung. Maria hatte im Internet kein Foto von ihm gefunden, so blieb sie überrascht stehen. Dr. Braden bot ihr zur Begrüßung die Hand. »Frau Brandes, richtig? Ich bin Phelan Braden.« Seine Stimme war tief und gedehnt, was einschläfernd gewirkt hätte, wäre Maria nicht so nervös gewesen. Braden wies auf einen imposanten, sesselähnlichen Stuhl vor dem Schreibtisch, der aussah, als wäre er geradewegs einem Palast des französischen Mittelalters entsprungen. Sie ließ sich langsam darauf sinken und wusste einen Moment lang nicht, was sie sagen sollte. Dr. Braden nahm wieder Platz und zog ein dünnes Notizbuch aus einer Schublade. »Womit kann ich Ihnen dienen?« Interessiert sah er sie an.

»Ich ...« Maria räusperte sich und setzte nochmals an. »Ich habe im Internet gelesen, mit was Sie sich so beschäftigen.«

Braden nickte andeutungsweise, sagte jedoch nichts.

»Mein Mann ist verschwunden. Spurlos. Ich habe berechtigten Grund zu der Annahme, dass es sich um eine Entführung handelt.«

Ihr Gegenüber hob eine Augenbraue kaum merklich nach oben. »Ihr Mann ist verschwunden? Nun, das ist bedauerlich, aber ich fürchte, das fällt nicht in mein Fachgebiet. Wissen Sie, ich bin kein Privatdetektiv.«

»Das weiß ich, das weiß ich!«, beeilte sich Maria zu versichern. »Die Polizei fand damals keine Hinweise, bis auf sein Auto, und ein Privatdetektiv, den ich angeheuert hatte, ebenfalls nicht. Im Gegenteil, der verschwand auch!«

Diesmal hob Braden merklich eine Augenbraue. »Sie haben sich an einen Privatdetektiv gewandt, um Ihren verschwundenen Ehemann zu finden, und dieser verschwand dann gleichfalls, richtig? Das klingt zweifellos seltsam, aber ich sehe noch immer nichts, was in mein Fachgebiet fällt.«

»Anfang des Jahres war ich mit meinem Bruder unterwegs und wir fanden einen Verletzten auf der Straße. Wir riefen den Rettungsdienst und die brachten ihn ins Krankenhaus.«

Braden legte den Kopf schief und lauschte wortlos.

»Nach ein paar Wochen schien es dem armen Mann besser zu gehen und er wurde entlassen. Darauf kam er bei mir vorbei, um sich dafür zu bedanken, dass wir ihn nicht auf der Straße erfrieren ließen.«

»Frau Brandes, vorsorglich weise ich Sie darauf hin, dass Sie alleine dieses Gespräch bereits Geld kostet und ich die Gebühr nach Minuten abrechne, sofern ich den Fall nicht annehme. Also erinnere ich sie daran, dass ich medizinische Ermittlungen betreibe. Was mit Medizin nichts zu tun hat, fällt nicht in mein Gebiet, so interessant es sich auch anhören mag! Dass sich Privatpersonen an mich wenden, ist ohnehin selten. Normalerweise werde ich von Krankenhäusern oder Versicherungen beauftragt.«

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