Nicole Beisel - Ich nannte dich Kate

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Linda und ihre Großmutter Betty sind ein starkes Team – erst recht seit dem Zugunglück vor vier Jahren, bei dem Lindas Eltern ums Leben kamen. Lindas Leben besteht seither in erster Linie aus ihrer Arbeit, und genau dort trifft sie eines Tages auf eine völlig fremde Person, die das ändern soll. Schon beim ersten Anblick geht ihr diese zauberhafte Frau nicht mehr aus dem Kopf. Linda fühlt sich zu ihr hingezogen und steht vor einem Rätsel. Als Betty plötzlich stirbt und eine alte braune Ledermappe zum Vorschein kommt, ist das Rätsel perfekt.
Welches Geheimnis birgt diese Ledermappe? Und was hat die seltsame Kundin damit zu tun? Kann Tony, ihr Arbeitskollege und Freund, ihr helfen, die Neuigkeiten zu verarbeiten?
Ein Roman über Liebe, Angst und Vergebung.

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Bettys Verdacht

Gebannt hörte Betty ihrer Enkelin zu, während die Falten auf ihrer Stirn mit jedem gesprochenen Wort tiefer und tiefer wurden. "Ich weiß es ja selbst nicht genau. Jedenfalls war sie blond und schlank und hübsch, sehr schick und vermutlich teuer gekleidet und machte einen unheimlich netten Eindruck auf mich. Ich habe nur kurz mit ihr gesprochen und sie dann in das Büro ihres Beraters geführt, bei dem sie einen Termin hatte. Aber irgendwie hat sie mich angezogen. Es fühlte sich an, als hätte ich sie schon einmal gesehen, als würde ich sie kennen, aber ein solches Gesicht hätte ich sicher nicht vergessen. Ich hätte mich erinnert, wenn ich sie zuvor gesehen hätte. Jedenfalls geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf." Betty hegte recht früh einen mehr oder weniger schlimmen Verdacht, der sich jedoch nur schleichend in ihren Gedanken verfestigte. Seit vielen Jahren war sie ständig auf der Hut gewesen und hatte diese ganz bestimmte Situation niemals ausgeschlossen, aber sie hatte stets gehofft, dass es nie passieren würde, dass sie einfach weiterleben konnten, wie bisher. "Wie hieß die Dame denn?" "Du weißt ja, dass ich dir das eigentlich nicht sagen darf, aber ihr Name ist Fiona Jones." Betty konnte im ersten Moment mit dieser Information nichts anfangen, beschloss aber, bei Gelegenheit nochmal genauer nachzuhaken. Diese ganze Geschichte bereitete ihr Unbehagen, aber es fiel ihr zum Glück nicht allzu schwer, diese Unsicherheit vor Linda zu verbergen. Stattdessen atmete Betty tief durch, behielt ihre Gedanken für sich und versuchte, ihrer Enkelin einen Rat zu geben, auch wenn Betty sich in diesem Moment ein wenig hilflos vorkam. "Nun. Wir alle haben doch manchmal Momente in denen wir denken, das haben wir schon mal erlebt oder wir begegnen Personen, von denen wir glauben, sie zu kennen, dabei sind sie völlig Fremde. Ich denke, das wird mit der Zeit vergehen. Vielleicht wirst du sie noch öfter in eurer Filiale sehen, aber ich bin mir sicher, dass da nichts dahintersteckt. Wieso sollte es auch?" Grandma hatte wohl recht. Linda sollte die Sache vergessen, die Dame war einfach nur eine Kundin, die eben etwas mehr Aufsehen erregte, als andere Kunden. Linda stand auf, drückte ihrer Oma einen Kuss auf die Wange und sagte: "Danke, Grandma. Ich bin in meinem Zimmer." Linda wandte sich bereits zum Gehen, als Betty noch eine letzte Sache einfiel: "Ach, Linda? Was wollte diese Kundin denn bei euch?" "Sie hatte einen Termin bei Mr. Watts für ein Beratungsgespräch. Es ging um einen Kredit für ein Haus oder sowas." Wieder eine Information, die Betty am liebsten nie gehört hätte. Konnte es tatsächlich sein…? Betty schob diesen Gedanken weit von sich und wünschte Linda eine gute Nacht.

Als sie einige Stunden später noch einmal nach Linda schaute war sie nicht überrascht zu sehen, dass sie bereits tief und fest schlief. Leise schlich Betty über den Flur und ging in ihr eigenes Schlafzimmer. Sie knipste das kleine Nachtlicht an, holte einen Schlüssel aus der untersten Schublade ihres Nachtschränkchens heraus, ging zur Kommode schräg gegenüber und öffnete die vorletzte Schublade mit dem Schlüssel. Dieser Teil der Kommode war der einzige, der stets verschlossen war, wo Betty all ihre wichtigen und ganz privaten Unterlagen aufbewahrte sowie einige Kleinigkeiten, die aus ihrer Vergangenheit übrig geblieben sind und die sie unter Verschluss halten wollte. Nicht, dass sie Angst gehabt hätte, jemand könnte etwas Schlimmes entdecken und einen schlechten Eindruck von Betty erlangen. Außer ihrer Enkelin und Betty selbst hatte ohnehin niemand Zugang zu diesem Zimmer, aber in dieser Kommode befand sich etwas, das auch – oder vor allem – Linda niemals finden durfte. Etwas, das sich in einer alten, braunen Ledermappe befand, an manchen Stellen abgegriffen und trotzdem noch weich und glatt. Was den Inhalt betraf, so wäre es vielleicht besser gewesen, Betty hätte ihn vernichtet oder gar verbrannt, aber einerseits hatte sie die Pflicht, diese wichtigen Dokumente aufzubewahren und andererseits waren sie schlichtweg zu wichtig. Vielleicht wurden sie eines Tages doch noch gebraucht, sollte sie jemals den Mut finden, die Papiere aus der Mappe herauszunehmen und sie Linda zu zeigen.

Betty suchte nach etwas ganz bestimmtem und wurde schnell fündig. Sie überflog das alte Blatt Papier, das seit vielen Jahren nicht mehr gefaltet worden war ohne die Worte genau zu lesen. Das war auch gar nicht nötig, denn Betty wusste sehr wohl, worauf ihre Augen gerade ruhten, während sie noch immer auf der Suche war. Sie suchte einen Namen, einen ganz bestimmten, den sie eigentlich schon lange vergessen hatte. Aber nun, da sie wieder daran erinnert wurde, war sie sich sicher gewesen, dass sie ihn in diesem Dokument wiederfand. Zumindest ging Betty davon aus; beinahe automatisch hatte sie diesen Namen mit dieser Sache in Verbindung gebracht, als wäre er fest in ihrer Erinnerung eingebrannt, obwohl sie zu diesem Namen, zu dieser Person überhaupt keinen Bezug hatte. Aber wer weiß, ob sich das nicht bald wieder ändert…

Sie suchte und suchte, aber sie konnte diesen Namen nirgends finden. Schaute sie auch richtig? Ließ sie ihren Blick vielleicht doch etwas zu hastig über das Blatt Papier gleiten? Oder sah sie mittlerweile schlechter? Vielleicht war sie in diesem Moment auch einfach nur zu hektisch und fand deshalb nicht, wonach sie suchte. Sie gab auf, vielleicht zu schnell, klappte die Mappe nachdenklich zu und legte sie in ihren Schoß, die Hand wie zum Schutz obenauf. Ihr Blick war auf die offenstehende Schublade ihrer Kommode gerichtet, die sie einige Minuten später fest verschloss ehe sie den Schlüssel zurück an seinen Platz legte. Sie war sich sicher, dass dieser Name damit zu tun hatte. Dass diese Frau damit zu tun hatte. Wie konnte es sonst sein, dass sie ihrer Enkelin nicht mehr aus dem Kopf ging? Betty wusste nicht, wie die Dame aussah, sondern klammerte sich lediglich an die Informationen, die Linda ihr nach dem Abendessen mitgeteilt hatte. Vielleicht sahen die beiden sich ähnlich? Vielleicht wusste diese Kundin auch, wer Linda tatsächlich war, ohne sich etwas anmerken zu lassen? Aber das konnte eigentlich nicht sein, dafür war inzwischen zu viel Zeit vergangen. War diese Fiona mit einer festen Absicht hierhergekommen oder war es purer Zufall gewesen? An einen Zufall konnte und wollte Betty nicht so recht glauben, aber was sollte sie auch tun? Ihr blieb nichts anderes übrig, als Linda genauestens zu beobachten und auf der Hut zu sein. Vielleicht suchte diese Dame die Bank noch ein weiteres Mal auf. Sicher war es auch möglich, dass Betty dieser Frau irgendwann selbst begegnete, aber sie hatte sie nie zuvor gesehen und würde sie nicht erkennen. Schließlich lief niemand mit einem Namensschild herum, es sei denn, es waren wichtige Personen oder direkte Ansprechpartner. Aber eines stand fest: Betty würde nicht zulassen, dass man Linda weh tat. Sie liebte ihre Enkeltochter, ihre Liebe zu ihr wuchs seit dem Tod ihrer Kinder ins Unermessliche und würde niemals enden. Zumindest nicht so schnell. Immerhin war das ihre Hoffnung…

Bettys kleines Geheimnis

Als Linda am nächsten Morgen erwachte, um sich auf den letzten Arbeitstag in dieser Woche vorzubereiten, fühlte sie sich trotz des tiefen und recht langen Schlafs wie gerädert. Es hatte sich beinahe so angefühlt, als wären ihre Gedanken im Gegensatz zu ihrem Körper nicht einen Moment lang zur Ruhe gekommen. Vielmehr war sie sich ziemlich sicher, dass sie im Schutze der Nacht noch immer über diese seltsame Frau nachdachte, die sie in einen unsichtbaren Bann gezogen hatte. Möglicherweise war diese Dame selbst sich dessen gar nicht bewusst.

Linda ging ins Bad, bemühte sich um ein frisches und gepflegtes Aussehen und setzte sich an den Frühstückstisch, den ihre Großmutter wie jeden Morgen liebevoll gedeckt hatte, obwohl Linda nur selten Zeit für ein ausgiebiges Frühstück hatte. Manchmal tat es Linda leid, dass Grandma sich solche Mühe gab, aber Betty war niemals enttäuscht gewesen oder gar müde geworden, sich weiterhin Tag für Tag solche Mühe zu geben, wenn es um ihre Enkelin ging. Sie kümmerte sich gerne um Linda; mit dem Decken des Frühstückstisches bekamen Bettys Bemühungen morgens aufzustehen erst einen Sinn. Betty mochte sich gar nicht vorstellen, was ihr fehlen würde, sollte Linda eines Tages ausziehen, um mit einem Mann zusammenzuleben, dem sie ihr Herz zu schenken gedachte. Was sollte sie alleine in diesem großen Haus mit seinen zahlreichen Zimmern, die zwar leer, aber zugleich voller Erinnerungen waren? Die Tatsache, dass es bislang keinen vernünftigen Mann in Lindas Leben gab und im Haus genügend Platz gewesen war, schenkte Betty immerhin ein bisschen Zuversicht. Zumindest wusste sie keinen Grund für einen eventuellen Auszug ihrer Enkeltochter.

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