Ute Dombrowski - Tabu Liebe in Gefahr

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Es läuft nicht immer so, wie es soll. Glücklich zu sein muss man sich manchmal hart erarbeiten.
Katja denkt, dass ihr Leben gerade ganz gut läuft, da macht ihr das Schicksal einen Strich durch die Rechnung. Im Urlaub begegnet ihr Daniel wieder. An seiner Seite ist Linette, die Frau, die er heiraten wird.
Kann sie ihn loslassen und vergessen?
Lassen sie sich einfangen von der aufregenden Suche nach der großen Liebe.

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„Ich bin auch allein. Vielleicht haben wir mal die Chance, uns zu treffen. Es würde mir eine Ehre sein.“

Katja versprach, darüber nachzudenken. Sie hatte den Eindruck, dass es eine leichte Aufgabe sein würde, Michel für sich zu gewinnen. Als sie aufgelegt hatten, dachte sie an Daniel und Linette. Es war richtig, nach einem neuen Mann zu suchen, denn sie würde Daniel nicht zurückholen oder von der Hochzeit abhalten können. Entschlossen nickte sie.

So verging die letzte Ferienwoche mit Entspannung, Gartenarbeit und Telefonaten, und Katja hielt Michel am Ende der Woche wieder für ihren Traummann. Er hatte ihr zugesagt, in den Herbstferien zu Besuch zu kommen.

Als am Montag die Schule begann, war sie gut gelaunt und hörte Lenas Erzählungen über den Urlaub. Katja berichtete ebenso und danach stürzte sie sich in die Arbeit. Der Herbst mit seinen berauschenden Farben und die Gewissheit, bald Michel zu treffen, erfüllten sie mit guter Laune. Die konnte auch Daniel nicht erschüttern, der am Freitag plötzlich vor ihrer Tür stand.

Katja fühlte sich wie jemand, der neben sich stand, sie beobachtete, wie eine Frau Daniel umarmte und sich von ihm küssen ließ. Sie kam erst zu sich, als sie in seinen Armen lag, nachdem sie miteinander geschlafen hatte. Hart schlug sie im realen Leben auf, als Daniel sich anzog und ihr erklärte, dass er jetzt mit Linette essen gehen würde. Der Schmerz traf sie mit ganzer Kraft. Daniel zog sie noch einmal an sich.

„Bitte weine nicht, mein Engel. Ich kann nicht anders, es tut mir so leid.“

„Noch vier Wochen! Wie soll ich das aushalten? Immer der Gedanken daran, dass du sie heiraten wirst, mit ihr zusammenlebst, mit ihr schläfst. Es macht mich irre, verstehst du? Ich gehe kaputt!“

Statt zu antworten, küsste Daniel Katja liebevoll und hielt sie lange fest. Dann machte er sich auf den Weg und es war wieder einmal ein Schlag ins Gesicht. Erbittert nahm sich Katja vor, in den Herbstferien direkt Nägel mit Köpfen zu machen und Michel zu verführen. Was Daniel konnte, das konnte sie schon lange.

Bei Daniels nächstem Besuch am Wochenende darauf war der Schmerz noch viel größer. Auch wenn sie jeden Tag mit Michel telefonierte, nahm die Sehnsucht nach Daniel ihr ganzes Herz ein. Sie flog ihm in die Arme, wenn er für ein kurzes Bettgeflüster an ihre Tür klopfte und verabschiedete ihn wie immer unter Tränen. Sie aß wenig, schlief schlecht und jeder Tag, der näher am Hochzeitsdatum war, machte es schlimmer. Daniel ging es anscheinend nicht anders. Er war unruhig, blass und hatte dunkle Augenringe.

Der letzte Tag im September war dann der Höhepunkt. Daniel kam mittags und sie sanken sich in die Arme. Sie liebten sich wie zwei Ertrinkende vor dem sicheren Untergang und konnten gar nicht genug voneinander bekommen.

„Linette ist bis morgen früh in einem Wellness-Hotel, um sich für die Hochzeit hübsch machen zu lassen. Die Trauung ist um zwei Uhr am Nachmittag. Ich darf gar nicht daran denken, dass wir dann neun Tage auf Hochzeitsreise gehen. Du hast ja in einer Woche Ferien und wir können uns nicht sehen. Ich werde dich vermissen.“

„Bitte heirate sie nicht, Daniel. Ich würde alles dafür geben dich umzustimmen. Lass mich nicht alleine!“

Daniel zog Katja an sich und blieb über Nacht bei ihr. Am nächsten Morgen stand er auf und ging ins Bad, um sich kurze Zeit später auf den Weg zu seiner Hochzeit zu machen.

„Ich komme, wann immer es mir möglich ist, das verspreche ich dir!“

Katja begann zu weinen und schob Daniel weg, als er sie trösten wollte.

„Daniel, ich liebe dich mehr als mein Leben, wenn du mich wirklich liebst, dann komm nie wieder hierher. Ich sterbe jedes Mal ein kleines bisschen, wenn ich dich gehenlassen muss. Bitte, ich meine es ernst, komm nicht mehr zu mir!“

Daniel hatte nun auch Tränen in den Augen.

„Das kannst du doch nicht wirklich wollen!“, rief er entsetzt. „Ich liebe dich und kann ohne dich nicht leben.“

„Das meine ich sehr ernst. Du kannst nicht ohne mich leben, aber eben auch nicht mit mir. Das ertrage ich nicht, also lebe wohl.“

Katja schob Daniel aus der Tür, schloss sie ab und sank niedergeschlagen auf der Treppe zusammen. Sie rief Karim an, der gestern angekommen war, um Daniels Trauzeuge zu sein, und weinte sich bei ihm aus. Karim machte ihr und Daniel keine Vorwürfe, dass die beiden die Nacht miteinander verbracht hatte, und versuchte Katja zu trösten.

„Ich weiß jetzt, dass die Hochzeit ein Fehler ist, wenn ich ihn davon abbringen könnte, würde ich es tun. Katja, leider muss ich übermorgen schon wieder weg, also können wir uns nicht sehen, aber ich melde mich so schnell wie möglich. Ich habe dich lieb.“

Katja weinte noch lange und versuchte dann, sich auf Michel und ihr neues Leben zu konzentrieren.

*

„Guten Tag, schöne Frau“, sagte Michel am zweiten Herbstferientag zu Katja.

Er war am Vormittag angereist und hatte sich in einer kleinen Pension eingemietet. Nachdem er sich frischgemacht hatte, war er zu Katja gefahren.

„Schön, dass du da bist. Ich war schon ganz aufgeregt in den letzten Tagen.“

Katja reckte sich auf Zehenspitzen und küsste Michel auf die Wange. Er umarmte sie kurz und trat ins Haus. Sie führte ihn herum und zum Ende setzten sie sich an die hübsch gedeckte Kaffeetafel. Katja hatte extra Kuchen gebacken, Michel lobte sie und sie redeten lange über alles Mögliche. Als er sich erhob, um sich zu verabschieden, ließ Katja ihn gehen, denn sie wollte nichts überstürzen. Michel unternahm keinerlei Annäherungsversuche und verhielt sich wie ein wahrer Gentleman.

Am nächsten Morgen war er mit frischen Brötchen zurück. Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren sie an den Rhein, tranken im Rheingau Wein, wanderten durch die Weinberge, aber Katja vermied es, in die Nähe des Weingutes Hardeg zu kommen. Am Abend lud Michel Katja zum Essen ein, dann brachte er sie heim. Vor der Tür wollte er sich schnell verabschieden, da dachte Katja, dass es vielleicht gut wäre, ihn jetzt zu küssen. Als sie sich an Michel lehnte, war er erstaunt.

„Was wird das? So schnell komme ich nicht mit.“

Katja war das Ganze nun mehr als peinlich und froh, dass Michel nicht sah, wie rot sie geworden war. Sie entschuldigte sich, sagte „Gute Nacht“ und verschwand im Haus. Michel lachte leise vor sich hin. Er hätte Katja gerne geküsst, aber es hatte bisher nicht gepasst. Schließlich sollte es in seinen Augen schon romantisch sein, wenn man sich das erste Mal küsste.

„Diese Frau kann einen schon verrückt machen“, sagte er zu seinem Spiegelbild im Auto. „Aber wenn sie mich unbedingt küssen will, dann mache ich es uns morgen romantisch.“

Als Michel am nächsten Tag zu Katja kam, hatte er einen Picknickkorb dabei und bat sie mitzukommen. Die Sonne hatte sich durch den wolkenverhangenen Himmel gekämpft, die Luft war mild und so war es ein perfektes Wetter für ein gemütliches Picknick. Er hatte in Internet nach schönen Plätzen gesucht und war auf einen Römerturm im Westerwald gestoßen. Dort gab es eine Bank und einen herrlichen Blick über das Land. Sie waren den schmalen Weg hinaufgestiegen und hatten zunächst den Turm besichtigt. Danach machten sie es sich auf der großen Bank im Sonnenschein gemütlich und genossen ihr Picknick. Später legte Michel einen Arm um Katja und sie schmiegte sich dicht an ihn.

Es war still und kein Mensch war außer ihnen dort oben. Katja schloss zufrieden die Augen. Michel erzählte von Spanien und dass er oft dort arbeitete, zuletzt an einer großen Brücke. Katja hörte zu und war fasziniert. Als Michel fragte, wie die Schule lief, berichtete sie ausführlich. Dann schwiegen sie wieder und hielten sich im Arm. Katja hatte Michels andere Hand genommen. Zärtlich strichen seine Finger über ihre. Er fühlte, dass jetzt der Moment gekommen war, und beugte sich langsam zu ihr hinüber. Katja sah ihn voller Begehren an und hörte auf zu atmen, als seine Lippen ihre berührten. Michel lächelte. Da schlang sie die Arme um seinen Hals und gab sich seinen Küssen hin.

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