Rainer Deyhle - Buddhismus im Alltag

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Buddhismus im Alltag bedeutet achtsames Tun im täglichen Leben. Rainer Deyhle ist der erste anerkannte deutsche Shaolin und Tempel Gründer in Deutschland. Er erläutert einfach und verständlich das Wesen des Chan (Zen) Buddhismus; beispielhaft und leicht nachvollziehbar die verschiedenen Wege der täglichen Praxis. Jeder kann den «Nutzen» des Chan Buddhismus in seinem Alltag erfahren und zu mehr Klarheit, Lebensfreude und innerer Ruhe finden.

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Ich fragte ihn, ob er denn gläubig sei, ob er “Halt“ habe. Er meinte, er sei Christ. Ich fragte, ob er auch Interesse am Buddhismus habe. Ja, erwiderte er, durch Meditation fühle er sich wohl, habe aber oft nicht den „Antrieb“ die Übungen zu machen. Ob er sich schon einmal mit dem „Erwachen“ beschäftigt habe, fragte ich. Ja, habe er, doch davor habe er Angst, das Thema sei zu schwer für ihn. Buddha hätte doch gesagt, die „Erleuchtung“ sei in jedem von uns, man müsse sie nur “finden“, in unseren Tiefen.

Ja, aber da hätte er Bedenken, ob er das denn wert sein. Ich meinte, dass nur sein Ego ihm solche Gedanken einflüstert, vergleichbar mit einem kleinen Affen, der auf seiner Schulter sitzt, und ihn beeinflusst, dass das Ego sein Diener sein müsse, und nicht sein Herr, dass er das Ego zum Schweigen bringen könne, er es wenigstens versuchen sollte. Charly erzählte, ja, ich hätte recht, er hat sogar dem kleinen Wesen auf seiner Schulter schon einen Namen gegeben. Mein Ratschlag war, sich immer, wenn das Wesen auf seinen Schultern sich bemerkbar mache, er sich auf das Thema “Erleuchtung“ konzentrieren solle, er immer das Wesen mit dem Thema zum Schweigen bringen kann. Ich erzählte ihm auch von meinem Blog und hoffe, er wird diesen Beitrag lesen.

Das Ego abzuschalten ist der erste Schritt, um das richtige Umfeld und die richtigen Bedingungen für die „Erleuchtung“ zu erschaffen. Auch eine große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt!

Buddhismus und unsere Wünsche

Man reist ja nicht nur um anzukommen, sondern um zu reisen

- Johann Wolfgang von Goethe –

Will ich „Erleuchtung“, will ich „erwachen“?

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt

- Arthur Schopenhauer -

Nach dem historischen Buddha ist Denken was uns schmerzt, uns schadet. Wie beim Zitat Arthur Schopenhauers denken wir besonders an die Menschen und Dinge, die uns fehlen, was wir haben nehmen wir als selbstverständlich. Wir wünschen uns so Vieles, einen liebevollen Partner, Geld und Erfolg, Gesundheit und Glück, große Sachen und Kleinigkeiten, den ganzen Tag (und nachts im Traum) liefert unser Ego ein Feuerwerk von Gedanken, Wünschen, Hoffnungen, Ängsten und Träumen. Alle Wünsche basieren auf solchen Gedanken wie z.B. „wie schön wäre es …“, “wenn wenn wenn“, „hätte hätte hätte“, die wenigsten Gedanken sind nützlich, das Ego plappert konstant vor sich hin.

Und genau diese Gedanken schaden uns, bereiten uns Schmerzen, weil wir uns Sorgen machen, unsere Wünsche werden über unser Ego zum Nachteil für uns. In meinen Texten geht es meist um „Erleuchtung“, wie man zum „Erwachen“ kommen kann, wie die Reise aussehen könnte.

Ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zum „Erwachen“ ist es, das Ego in den Griff zu bekommen, den vor sich hinplappernden Affen in unserem Kopf in den Griff zu bekommen. Durch das Ego tauchen in unseren Gedanken die verschiedensten Wünsche auf, die mögliche Nichterfüllung unserer Bedürfnisse macht uns Sorgen, wir sorgen uns wie immer, zu oft.

Das Ego sollte unser Diener sein, nicht wir der Diener des Egos.

Wir müssen die Kontrolle über das Ego erreichen, sonst ist „Erleuchtung“ nicht greifbar. Wenn in unserem Denken neue Wünsche auftauchen, sollten wir sie hinterfragen, woher kommt gerade jetzt der Gedanke, warum taucht er überhaupt auf? Nun fragen Sie sich zu Recht, wie das funktionieren soll, wie man die Gedanken in den Griff bekommt, wie man die nötige Ruhe findet, wie man sich gegen das eigene Ego durchsetzt?

Indem Sie sich mit dem Thema „Erleuchtung“ beschäftigen, sie als erstrebenswert ansehen, darüber nachdenken ist der erste Schritt. Aber nicht auf der Ebene des Egos, sondern mit dem rationalen Teil der Gedanken, die von den Gedanken des Egos klar abzutrennen sind.

Will ich „Erleuchtung“, will ich erwachen?

Wenn die Antwort “Ja“ ist, sind Sie auf dem besten Weg.

Statt über Wünsche und Bedürfnisse nachzudenken, statt sich vom Ego führen zu lassen, machen Sie sich konzentrierte Gedanken, welche Vorbereitungen Sie für die Reise zum Erwachen ergreifen können.

Jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt. Auch die Reise zur „Erleuchtung“!

Das Leben besteht aus warten

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten

- Pearl S. Buck –

Die Frage ist, wie wir mit dem „Warten“ umgehen!

Ständig warten wir auf dieses und jenes. Auf den Termin beim Arzt, auf den Feierabend, auf unseren Partner, darauf, dass die Kinder nach Hause kommen, auf den Urlaub, darauf, dass die Schmerzen nachlassen, darauf, dass wir gesund werden, immer warten wir auf etwas. Und das Warten ist eines der schwierigsten Dinge überhaupt. Erinnern Sie sich noch an den Moment, wenn die Mutter sagte:

„Gedulde Dich, mach langsam“!

Gerade bei wichtigen Themen kann uns das Warten „um den Verstand bringen“, uns “verrückt machen“; das Warten und die Hoffnung sind übrigens auch Geschwister, hängen eng zusammen.

Wie geht man mit dem Warten um? Wie warten wir? Wie verhält es sich mit dem Warten nach der Lehre Buddhas? Nach Buddha ist man dann glücklich, wenn man keine Wünsche hat.

Dies setzt jedoch ein gewisses Maß an Gleichmut und Einsicht voraus, haben wir doch alle Bedürfnisse. Wenn wir uns nichts wünschen und nicht bedürftig sind, dann warten wir folgerichtig auf nichts, nehmen alles wie es kommt, mit Gelassenheit und in uns ruhend.

Wie kommt man in einen Zustand, in dem man keine Wünsche hat? Indem man „Erleuchtung“ findet, erwacht. Einfacher gesagt als getan. Beschäftigen Sie sich überhaupt mit der „Erleuchtung“? „Erleuchtung“ kommt zu denen die Sie ernsthaft anstreben, suchen kann man sie nicht wirklich, sie kommt zu uns, nicht wir „finden“ sie. Erwachte Menschen haben keine Wünsche mehr, sie sind “wunschlos glücklich“.

Vielleicht sind sie auch glücklich, weil sie wunschlos sind. Alles hängt zusammen, die Reise zur „Erleuchtung“ ist eine sehr individuelle, es gibt dafür keine „Gebrauchsanweisung“.

Niemand kann Erleuchtung lehren, nicht einmal Buddha.

Aber wir können uns für die Erleuchtung bereit machen, die Voraussetzung für die Realisierung schaffen.

Wollen Sie das?

Buddhismus und der Fluss

Die menschliche Natur gleicht einem Wasserstrudel. Öffnet man ihm einen Ausweg nach Osten, so fließt das Wasser ostwärts; öffnet man ihm einen Weg nach Westen, so fließt es westwärts

- Mengzi - Bedeutendster Nachfolger des Konfuzius –

Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.

Wie ist das Leben, was macht unsere Existenz aus? Am besten kann man das Leben mit einem Fluss vergleichen.

Dem griechischen Philosoph Heraklit wird folgender Satz zugesprochen: „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.“ Es ist unser Körper, der in den Fluss steigt, gestern und heute, aber es ist nicht dasselbe Wasser, es ist ein gänzlich anderes Wasser. Das Wasser von gestern ist schon viele Kilometer entfernt, vielleicht badet gerade jemand in dem Wasser, das mich gestern noch erfrischt hatte.

Die Vorstellungen des historischen Buddha und die von Heraklit zeigen erstaunliche Übereinstimmungen. Beim griechischen Philosophen drehen sich die Überlegungen um die Einheit der Dinge und um das Ganze, und das Nichtganze, um Zusammengehendes und Auseinanderstrebendes.

In der buddhistischen Philosophie findet sich in der Diamant Sutra die Aussage: „Form ist Leere und Leere ist Form“. Darüber kann man nachdenken!

Der Fluss des Lebens startet zaghaft, im Leib der Mutter, verbreitert sich bei der Geburt, fließt mit anderen Flüssen (anderen Menschen) zusammen, das Wasser schwillt an, ebbt ab, das Wasser verdampft, fällt zurück auf die Erde. So wie man nicht zweimal in denselben Fluss steigen kann, so kann man auch sonst nichts zweimal machen, die Zeit ist vorbei, es ist nicht wie es war, es ist neu, die Situation kommt so nicht zurück.

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