Henning Isenberg - Das Friedrich-Lied - 2. Buch

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Engelbert, Friedrichs Onkel, wird der neue Erzbischof von Köln. Kaum in Amt und Würden, zieht er zur Sanierung des Erzbistums alle Vogteien ein. Friedrich schließt sich mit anderen Vögten zusammen. Als Engelbert das Rheinland niederringt, wird Friedrich zum Anführer des Bündnisses. Gegen Engelbert und den päpstlichen Legaten Leo muss Friedrich nun alle Kräfte aufbieten. Anders jedoch als die meisten Vögte, kämpft Friedrich auch für das Wohlergehen seines Volkes. In einer Mischung aus Dünkel und Feigheit, verwehren sie Friedrich eine offene Schlacht. Lieber warten sie ab, ob sich das Blatt von selbst wendet. Kostbare Zeit verstreicht, bis es zu spät ist. Die Ereignisse überschlagen sich. Leo hält ein Pfand in der Hand, mit dem er Sophie erpresst. Sophie ist verzweifelt. Sie will ihrem Herzen Luft machen und erzählt Friedrich von ihrem Geheimnis, mit dem auch Engelbert verbunden ist. Überall nur Engelbert! Voller Hass beschließt er, ihn gefangen zu setzen, um ihn vor das Königsgericht zu bringen. Nun sind sogar die Vögte dabei. In ihrer Verzweiflung beschwört Sophie Friedrichs Männer, Engelbert zu töten. In letzter Sekunde erkennt sie ihren Fehler und versucht, ihren Auftrag zurückzunehmen. Doch zu spät; es kommt zum äußersten…

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Nach einiger Zeit der Fürsorge kam der Besuch Rinkerods mit Steven wie gerufen. Friedrich ordnete eine Bärenjagd an, um für Sophie weitere warme Felle zu besorgen. Sophie meinte, das sei nicht notwendig. Schließlich seien ja genug Felle und Vorräte vorhanden. Doch ließ Friedrich sich nicht von seinem Vorhaben abbringen und ritt für ein paar Tage mit Rinkerod, Steven, Cedric, Berengoz, Wibold und Gundalf zur Bärenjagd in das alte Jagdrevier von Altena, wo Mathilde noch das Jagdrecht besaß.

Friedrich war abgestiegen und stampfte durch den kniehohen Schnee des hohen Sauerlandes. Hier hatte der Frühling noch nicht Einzug gehalten. Bis vor einer halben Stunde hatte er gedacht, den Hörnern näher gekommen zu sein, doch nun hörte er die Jagdknechte nicht mehr. Auch hatte er den Eindruck, dass er sich nur noch tiefer in das Dickicht verirrte. Da stand er nun und überlegte, wie er sich aus dieser prekären Situation wieder befreien konnte, als er unvermittelt eine Stimme hinter sich hörte.

Hast dich wohl verlaufen, Friedrich?!”

Einhard!”, fuhr er herum und lachte wieder, „ich dachte schon, ich müsse auf die höchste Eiche klettern, um einen Weg aus diesem Schlamassel zu finden. Aber statt der höchsten, kommt mir die weiseste Eiche zu Hilfe.”

Schön, dass ich dich sehe, Friedrich”, entgegnete der Einsiedler, „hast du Zeit für ein kleines Schwätzchen mit einem alten Mann.”

Aber sicher, Einhard.”

Sie gingen eine Weile, bis sie die Hütte Einhards erreichten. Einhard nahm Holz aus dem Klafter, das neben der Eingangstür trocken gestapelt war und gab es Friedrich, woraufhin er sich mit ein paar geschickten Handgriffen an der Tür zu schaffen machte, bevor er sie öffnete. Drinnen schichtete Friedrich das Holz im Kamin auf und holte weiteres von draußen, das er neben dem Kamin stapelte.

Pelzbock und Erbsbär, wo zum Kuckuck hab ich denn den Feuersack?“

Friedrich holte sein Feuereisen und etwas Zunder aus seinem Beutel und schlug das Feuer an. Er legte Reisig dazu und das Feuer gewann an Kraft. Einhard holte aus einem der vielen Krüge, die auf einem langen Brett an der Wand standen, Kräuter und goss aus dem allmählich über dem Kamin zu kochen beginnenden Wasser einen kräftigen Sud auf.

Das Bündnis ist zerschlagen. Was wird jetzt kommen, Einhard?“

Wir können die Zukunft nicht voraussagen, Friedrich. Wir können uns nur gut auf sie vorbereiten.“

Hm, was denkst du, können wir tun?“

Es wird sich einiges ändern. Wahrscheinlich im Reich, vielleicht im Erzbistum Cölln.“

Mein Oheim Adolf hält gegen die Buhlerei der Heimbacher Stand.“

Ach, Adolf, der immer so ringt mit allem und jedem.“

Sag, Einhard, du kennst Erzbischof Adolf?!“

Er steht schon lange im Licht. Da kennt man ihn“, wiegelte er seine persönliche Bemerkung ab.

Bleibt er, wirst du nichts zu fürchten haben. Den Staufern, sollten sie die Macht an sich reißen können, ist er gewogen. Doch der Bruch von damals…“, für einen Augenblick schienen vor Einhards geistigem Auge Bilder abzulaufen, „…mit Innozenz ist wahrscheinlich nicht verheilt.“

Du meinst, ich muss mich darauf einstellen, was wird, wenn von Rom ein anderer Erzbischof gekoren wird?!“

Seit jeher bestimmt das Erzbistum die Politik im Norden. Das wird auch diesmal nicht anders sein. Im Gegenteil! Innozenz will der Weltenlenker sein. Das ist sein Anspruch. Er wird versuchen, die Herrschaft der Erzbistümer über die Sprengel zu verfestigen.“

Aber, was soll ich tun, Einhard?“

Beobachte die Dinge, die fern und nah geschen. Die Dinge, die nah geschen, kannst du am besten beeinflussen. In letzter Zeit habe ich Stimmen vernommen, dass dein Vetter Ado Pläne schmiedet, seine Macht in Westfalen auszuweiten. Er baut Burgen an den Grenzen seiner Lande. Versuche mit ihm eure Verhältnisse zu klären. Ado ist ein machthungriger Mann. Und du dominierst mit deiner Burg und der Lage zwischen dem Rheinland und Westfalen die ganze Region. Das könnte Ado missfallen. Er musste als Kind immer schon der erste in allem...”, Einhard stoppte seine persönliche Bemerkung abrupt, während er ein winziges Zucken in Friedrichs Blicken bemerkte.

Und tatsächlich fragte sich Friedrich: Woher nimmt Einhard das Wissen über Ados Kindheitstage?

Ich danke dir, Einhard“, sprach er ungerührt.

Ich werde überlegen, wie ich eine Klärung erzielen kann.”

Dann sieh zu, dass du deine Kirchengüter sicherst. Denn sie trennen das Erzbistum Cölln vom Herzogtum Westfalen, dessen Herr derzeit dein Oheim Erzbischof Adolf ist. Mehr sehe ich im Moment nicht, was du tun kannst.“

Ja, das bin ich mit Engelbert schon vor Bouvines angegangen. Wir haben ein Verzeichnis unserer Kirchengüter angelegt und es unlängst von meinem Oheim bestätigen lassen.“

Na, siehst du…“, sprach Einhard, während er sich ein Pfeifchen anzündete. „Gut, Junge. Sehr gut.“

Dann erzählte Friedrich Einhard die Ereignisse des letzten Jahres, von Bouvines, von Sophie, das sie mit seinem Kind schwanger ging und was er an Leistungen in der Grafschaft vollbrachte hatte.

Am späten Nachmittag brachte Einhard Friedrich hinunter zur Lenne, von wo aus er den Weg zur Burg Altena ohne Mühe finden konnte. Beim Abschied legte Einhard Friedrich anerkennend die Hand auf die Schulter und sagte, „ich danke dir für die Nachrichten. Ich wünsche dir und deiner jungen Frau alles Gute, Friedrich. Und bring das Kind, das sie trägt, alsbald zu mir, damit ich es weihen kann.”

Im Gehen rief Friedrich: „Das will ich Einhard, aber wie finde ich dich?”

Eine Antwort erhielt er nicht, und als er sich umwandte, war Einhard von der Stelle, wo er eben noch gestanden hatte, verschwunden.

Als er an das Friedrichs-Tor der alten Burg schlug, hörte er sofort Stimmen und sogleich kam die besorgte Mine Rinkerodes, der durch das Mannsloch ins Freie trat, zum Vorschein.

Die anderen Jäger hatte keinen Bären, dafür aber zwei Wildschweine erlegt. Nachdem Friedrich sich gewaschen und geruht hatte, versammelte sich die Jagdgesellschaft in der großen Halle des Palas. Friedrich musste über seinen Verbleib berichten. Doch erwähnte er nicht die Begegnung mit Einhard.

Die in Altena verbliebene Besatzung und Dienerschaft war froh über die Gesellschaft. Das gebratene Fleisch wurde hereingetragen und auf großen Platten auf der Tafel abgestellt. Jeder bediente sich, indem er mit dem Messer ein Stück einer Keule oder des Nackenteils abtrennte. Zögernd bediente sich auch Friedrich. Er mußte an die Worte Benoits denken, dass die Christliche Lehre unvollständig sei. Damals war Friedrich dieser Halbsatz erst später aufgefallen und als er nachfragte, hatte der Einsiedler geantwortet, dass im katharischen Glauben die Welt nicht unterworfen und ausgeschlachtet werden dürfe. So würden auch die Tiere verschont. Dann musste er an Rydenkasten und die Menschen denken, die jetzt in den Wäldern in jämmerlichen Hütten hausten und womöglich Hunger litten. Doch, wie er Rydenkasten einschätzte, sorgte der für seine Leute – mit dem Wild aus den hiesigen Wäldern. Da war Friedrich sich sicher.

Der Abend war nach dem Geschmack der Männer. Sie machten raue Späße, lachten laut, sangen Heldenlieder und tranken viel vom roten Wein.

Am nächsten Morgen brachen sie mit schweren Köpfen auf und ritten durch den verschneiten Wald entlang der Lenne. Die Luft war nicht mehr so kalt wie gestern. Es ging kein Wind und die Wolken hingen schwer und grau wie Blei am Himmel. Das Wasser der Lenne strömte plätschernd bergab unter den in bizarr gefrorenem Eis endenden Uferböschungen. Äste hingen von der Last des Schnees an manchen Stellen fast in den Fluss hinein. Der Schnee wurde jetzt schwerer. Noch wenige Tage, und der erste Schnee würde anfangen zu tauen. Langsam neigte sich der Winter seinem Ende zu. Endlich wurde der Fluss breiter und strömte jetzt mehr, als dass er plätscherte. Als sie die kleine Siedlung Letmathe und dann die kleine Kirche von Elsey erreichten, hatten sie den Bergwald hinter sich gelassen und die Sicht auf die Landschaft wurde weit und frei. Hier war die westliche Grenze der Grafschaft Altena und Friedrichs Land lag vor ihnen. Die Sonne gleißte nun durch Risse in den Wolken und die Felder glitzerten wie weiße, aneinander gelegte grauweiße Tücher in der hochstehenden Mittagssonne. Zur Rechten sahen sie einen Rittersitz am Lennehang. Bei der Holzbrücke von Garenfeld wollten sie auf das andere Lenne-Ufer wechseln und weiter nach Nord-Westen in Richtung des Isenbergs ziehen, als Friedrich dachte, was wird das Jahr bringen?!

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