Enn Bolda - Mandura - Die Anfänge I

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Mandura - Die Anfänge I: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Auftakt der Mandura-Saga: romantic fantasy in einer Welt gar nicht unähnlich der unseren.
Inmitten undurchdringlicher Wälder lebt die junge Mara auf einer alten, baufälligen Burg. Ihre Eltern hat sie früh verloren und die Menschen in ihrer Umgebung, sogar ihre Freundin begegnen ihr zunehmend mit Misstrauen und Unverständnis.
Und so hat Mara nicht wirklich etwas dagegen, dass die Nordländer, angeführt von Hauptmann Reik Domallen, die an einem der ersten schönen Frühlingstage die Burg erobern, sie mitnehmen.
Die abenteuerliche, nicht ungefährliche Reise nach Mandura, in die ferne Heimat der Nordländer, erweist sich für Mara als große Chance auf ein besseres, selbstbestimmtes Leben und bietet ihr die Möglichkeit, sich selbst und ihre unglaublichen Fähigkeiten, die Magie, noch genauer kennenzulernen, zu erforschen und zu festigen.
Doch haben die Manduraner in Mara tatsächlich die machtvolle Zauberin gefunden, die ihnen in dem drohenden Krieg den entscheidenden Vorteil bringt?

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„Ja, sie verstehen Eure Sprache, zumindest ein wenig. Deswegen wäre ich Euch auch sehr dankbar, wenn Ihr meinen Onkel nicht immer als Anführer bezeichnen würdet. Er heißt Bro Domallen und die korrekte Anrede für ihn lautet Eure Hoheit.“

„Kann ich ja nicht wissen, wir sind einander nich …“, unvermittelt schrie sie auf.

„Was ist denn? Habt Ihr …“

„Ich habe mir die Zehen gestoßen. Hier sollte es eine Tür zu einem kleinen Garten geben. Ich mag nicht, wenn es so dunkel ist.“

„Habt Ihr Angst vor der Dunkelheit oder vor mir?“ Die Frage konnte er sich nicht verkneifen.

„Ich bin bloß vorsichtig. Und ich fühle mich besser, wenn ich Euch sehen kann.“ Sie klang immer noch patzig, so als hätte sie ständig das Gefühl, sich verteidigen zu müssen.

Offenbar hatte sie aber die Tür gefunden, von der sie geredet hatte, stieß sie auf. Der Mond stand hoch am Himmel und erleuchtete hell das Viereck des verwahrlosten Gartens. Der Boden war sicherlich kalt unter ihren nackten Füßen. Er folgte ihr. „Würdet Ihr mir jetzt vielleicht erklären, was dieser Auftritt sollte?“

„Ich will keine Wachen vor meiner Tür stehen haben, das ist lächerlich.“

Verstand sie den Grund wirklich nicht? „Mir erscheint es angebracht. Ihr habt mich doch selbst vor diesem …“

„Ludeau“, half sie ihm

„Diesem Ludeau gewarnt, er würde sich rächen wollen. Ich kann auf mich aufpassen, aber Ihr …“

„Das ist meine Angelegenheit, ich möchte nicht, dass Ihr Euch einmischt. Ist Euch nicht klar, dass Ihr mich in Schwierigkeiten bringt? Sogar Anella fragte mich, wieso Ihr mich unbedingt in meine Kammer begleiten wolltet, und Anella ist meine Freundin. Ich will gar nicht wissen, was die anderen Frauen für Vermutungen anstellen.“

Ging es lediglich darum? „Lasst sie doch reden …“

„Ihr versteht nichts! Es ist vollkommen sinnlos, Euch irgendetwas erklären zu wollen. Ich möchte, dass die Wachen vor meiner Tür sofort verschwinden. Und ich erwarte, dass Ihr Euch von mir fern haltet, und wenn Ihr mich schon unbedingt ansprechen müsst, dann fasst mich gefälligst nicht an!“ Ihre Arroganz war erstaunlich. Grob.

„Nein. Ich werde die Wachen ganz sicher nicht abziehen. Ich werde nicht zulassen, dass er Euch noch einmal anfasst oder schlägt.“

„Glaubt Ihr wirklich, Ihr könntet mich beschützen? Wie wollt Ihr das machen, vielleicht für immer hierbleiben?“

Die Antwort war doch viel einfacher. „Nein, ich …“ Ihre blasse Haut schimmerte silbrig, ihre schmale, schlanke Gestalt schien seltsam unwirklich. „Ihr seid wunderschön im Mondlicht.“

Abwehrend schüttelte sie den Kopf. „Oh bitte, fangt jetzt nicht so an.“

Sie stolzierte ins Gebäude zurück und verschwand, begleitet von ihrem Wächter, genauso plötzlich, wie sie erschienen war.

Reik war sich nicht im Klaren, ob er über ihren Auftritt einfach lachen oder sich ärgern sollte. Das Mädchen war doch völlig … Sie nur eigenartig zu nennen wäre untertrieben.

* * *

Maras Kopfschmerzen waren zurückgekehrt, schlimmer als zuvor. Auf der Treppe wäre sie fast gestolpert, da ihr schwindelig wurde.

Lange konnte sie keine Ruhe finden und als sie endlich schlief, neben Anella in dem Bett in der engen Kammer, die sie sich teilten, quälten sie grauenhafte Alpträume.

Die Barbaren überfallen die Burg, töten alle. Ich flüchte mit Anella in den Wohnturm, aber als wir auf die Plattform gelangen, erkennen wir, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Mit dem Schwert in der Hand wende ich mich zum Treppenaufgang, um dem Feind entgegen zu treten.

Ein Mann tritt aus dem Aufgang, der Kerl mit den blauen Augen. Er ist über und über mit Blut beschmiert, trägt keinen Helm mehr. Anella klettert auf die Brüstung des Turmes und springt in die Tiefe, ohne ein Wort. Schreiend stürze ich mich auf den Fremden, das Schwert mit beiden Händen umklammernd, stoße es ihm bis zum Heft in den Leib. Und er lacht, sein Blut fließt heiß über meine Hände, besudelt mein goldfarbenes Kleid, immer mehr Blut, und er lacht noch immer. Ich schreie, kann nicht aufhören zu schreien, schreie immer weiter. „Nein!“

„Mara, wach auf! Es ist nur ein Traum, Mara.“

Sie klammerte sich wimmernd an Anella, schluchzte.

Die fremden Wachmänner waren mit gezogenen Schwertern ins Zimmer gestürmt, Anella schickte sie wieder hinaus. „Es ist alles gut, ich bin ja bei dir, ich halte dich. Ganz ruhig.“

Irgendwann schlief Mara wieder ein, träumte erneut; so viel Blut.

Es war noch dunkel, als sie am Morgen erwachte, kühl.

Vorsichtig stieg sie aus dem Bett, bemüht, Anella nicht zu wecken, nahm fröstelnd ihre Schuhe in die Hand und ging leise zur Tür.

„Mara, wo willst du denn schon hin? Es ist mitten in der Nacht, komm wieder ins Bett“, klang es von unter den Decken und Kissen her.

„Die Sonne geht bald auf. Ich muss den Heiltee für die verletzten Männer bereiten. Schlaf ruhig noch weiter, Anella, wir sehen uns beim Frühstück.“

Anella murmelte verschlafen eine Antwort und drehte sich auf die andere Seite.

Wie schon in der Nacht folgte ihr auch jetzt ein Wächter, als sie nach unten in die Küche ging, vermutlich war es sogar derselbe. Er war jung, ziemlich jung, hatte hellbraunes, wirres Haar und haselnussbraune Augen, ein hübsches Gesicht. Und er war groß, größer als die Männer, die sie kannte, aber das waren die Nordländer alle.

Niemand war in der Küche, dabei wimmelte es hier um diese Zeit üblicherweise nur so vor Köchinnen und Mägden, die das Frühstück vorbereiteten. Verwundert schürte Mara das Feuer im Herd, immerhin war die Glut noch nicht erloschen, drehte sich zu dem Wächter um und drückte ihm zwei Eimer in die Hand. „Wenn Ihr schon hier seid, könnt Ihr Euch auch nützlich machen. Ich brauche Wasser, versteht Ihr? Der Brunnen ist auf dem Hof.“

Sie wies ihm den Weg und bald darauf kam er mit vollen Eimern zurück. „Danke. Stellt die Eimer neben den Herd. Ja, genau, dahin.“

Nachdem sie einen großen Kessel mit Wasser aufgestellt hatte, begab sie sich in den Nebenraum, wo Kräuter und Gewürze gelagert wurden, um einen anregenden Tee für die Verwundeten vorzubereiten. Mischte sich anschließend selbst einige Kräuter; auch sie brauchte etwas zur Stärkung und gegen die anhaltenden Kopfschmerzen.

„Wisst Ihr, ich glaube nicht, dass Ihr überhaupt nicht versteht, was ich sage.“, versuchte sie ein Gespräch.

Der junge Wächter beobachtete sie aufmerksam, lächelte, wann immer sie zu ihm sah, sagte aber nichts.

Seufzend kehrte Mara in die Küche zurück und goss kochendes Wasser über die Kräuter; allein der Geruch war belebend. Sie stellte die Kanne auf den groben Holztisch in der Ecke neben der Hoftür, suchte Brot und einige Reste vom gestrigen Festessen hervor. „Bitte, setzt Euch. Ihr seht aus, als könntet Ihr ein Frühstück vertragen. Und der Tee vertreibt die Müdigkeit und die bösen Träume.“

Lächelnd griff der Bursche nach der gefüllten Schale, die sie ihm reichte, trank aber erst, nachdem Mara getrunken hatte. Glaubte er etwa, sie würde ihn vergiften wollen?

Missmutig starrte sie in ihre Schale, trank ihren Tee aus und kaute an einem Kanten Brot herum. Das war absurd, warum sollte sie so etwas tun? Er hatte ihr schließlich nichts getan. Gut, seine Leute hatten die Burg erobert, aber deshalb würde sie keinen Mord begehen, schon gar nicht mit Gift.

Ärgerlich goss sie den Tee für die Verletzten auf und nahm den großen, schweren Krug. Sie hatte zu tun, und wenn die Köchinnen nicht bald kamen, hatte sie noch viel mehr zu tun. Doch darüber konnte sie sich später Sorgen machen. Erst einmal brachte sie den verwundeten Wachmännern den Heiltee, wechselte, wenn notwendig, die Verbände.

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