Enn Bolda - Mandura - Die Anfänge I

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Mandura - Die Anfänge I: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Auftakt der Mandura-Saga: romantic fantasy in einer Welt gar nicht unähnlich der unseren.
Inmitten undurchdringlicher Wälder lebt die junge Mara auf einer alten, baufälligen Burg. Ihre Eltern hat sie früh verloren und die Menschen in ihrer Umgebung, sogar ihre Freundin begegnen ihr zunehmend mit Misstrauen und Unverständnis.
Und so hat Mara nicht wirklich etwas dagegen, dass die Nordländer, angeführt von Hauptmann Reik Domallen, die an einem der ersten schönen Frühlingstage die Burg erobern, sie mitnehmen.
Die abenteuerliche, nicht ungefährliche Reise nach Mandura, in die ferne Heimat der Nordländer, erweist sich für Mara als große Chance auf ein besseres, selbstbestimmtes Leben und bietet ihr die Möglichkeit, sich selbst und ihre unglaublichen Fähigkeiten, die Magie, noch genauer kennenzulernen, zu erforschen und zu festigen.
Doch haben die Manduraner in Mara tatsächlich die machtvolle Zauberin gefunden, die ihnen in dem drohenden Krieg den entscheidenden Vorteil bringt?

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„Ihr werdet das Mädchen nicht noch einmal schlagen!“

Ludeau fuhr herum, funkelte den blauäugigen Fremden, der drohend auf ihn zu kam, voller Hass an. „Wollt Ihr es mir etwa verbieten? Ich kann mit ihr machen, was ich will!“

„Nicht, solange ich hier bin. Lasst sie los!“ Die Stimme des Nordländers war leise, aber sehr bestimmt.

Ludeau ließ sie los und stürmte wütend den Gang entlang. Gegen einen wesentlich größeren Mann, der noch dazu bewaffnet war, hatte er keine Chance.

Mara rutschte zitternd an der Wand zu Boden, vergrub den Kopf in den Armen und begann zu weinen.

„Ist es sehr schlimm?“

Sie schaute schluchzend auf. Der Nordländer hockte vor ihr und betrachtete sie mitleidig.

„Er ist gestorben, er …“ Sie unterbrach sich. Offensichtlich hatte der Mann etwas anderes gemeint, denn er sah sie irritiert an.

„Der Wachmann, er ist tot. Ich weine seinetwegen, nicht Ludeaus wegen. Der kann mich nicht zum Weinen bringen. Er war so jung und er ist nicht einmal mehr aufgewacht, ich konnte nichts für ihn tun. Nur dasitzen und warten, dass er stirbt. Aber das ist Euch wahrscheinlich egal.“

„Nein, das ist es nicht. Es tut mir Leid, auch wenn Ihr mir das nicht glauben werdet.“ Er klang zumindest mitfühlend.

„Was macht es für einen Unterschied, ob ich Euch glaube? Davon wird er auch nicht wieder lebendig.“

Er musterte sie schweigend, stand auf und half ihr auf die Füße. Der Mann war wirklich sehr viel größer als sie.

„Ihr solltet vorsichtig sein, Herr, Ludeau wird sich an Euch rächen, Euch töten wollen. Was …“ Verwirrt hielt sie inne. „Warum seht Ihr mich so an?“

„Ich wundere mich. Wieso tut Ihr das?“

„Euch warnen? Ihr habt mir doch nichts getan, im Gegenteil, und … Ich verabscheue es, wenn Menschen getötet werden. Ihr …“

Diese Augen! Sie fühlte sich ihm ausgeliefert, vollkommen hilflos, und das Merkwürdige war, sie fand es angenehm. Für einen Moment vergaß sie den toten Wachmann, die Verletzten, das Blut, vergaß, dass ihr schwindlig war, ihr Kopf entsetzlich weh tat und sie in ernsthaften Schwierigkeiten steckte. Wollte für den Rest ihres Lebens hier stehen, nichts mehr denken und nur noch in diese unwahrscheinlich blauen Augen sehen.

Sanft strich er ihr mit der Hand über die Wange, fuhr mit dem Daumen den Umriss ihrer Lippen nach, und sie schloss die Augen. Als Mara seine Lippen auf ihren Schultern, ihrem Hals spürte, hatte sie das Gefühl, als müsste sie sterben, konnte sich nicht wehren, wollte sich nicht wehren. Er zog sie an sich, seine Hände wanderten über ihren Körper.

Aufstöhnend schob sie ihn zurück. „Nicht, Ihr dürft das nicht tun! Wenn nun jemand kommt?“

„Heißt das, Ihr hättet nichts dagegen, wenn wir allein wären und niemand könnte kommen?“ Sein Lächeln gefiel ihr.

„Nein, ich … Ihr werdet nicht mit mir allein sein, ganz sicher nicht! Und jetzt lasst mich los!“

Zögernd ließ er sie los. Mara lehnte mit schlotternden Gliedern an der Wand; sie war müde, verwirrt und vor lauter Kopfschmerz und Schwindel konnte sie nicht mehr klar denken.

„Ist alles in Ordnung mit Euch?“

„Nein, es ist gar nichts in Ordnung! Nichts! Könnt Ihr mich nicht in Ruhe lassen?“ Sie sollte nicht schreien, er war doch nur freundlich.

„Ungern. Wo sind Eure Gemächer?“

Sie starrte ihn fassungslos an. „Meine was?“

„Eure Gemächer, Euer Zimmer, der Ort, wo Ihr schlaft. Ich bringe Euch hin.“

„Aber …“, abwehrend schüttelte sie den Kopf. „Das dürft Ihr nicht! Versteht Ihr nicht, Ihr …“

„Natürlich darf ich, wer sollte mir etwas verbieten? Und da Ihr meine Gefangene seid, gewissermaßen, gibt es auch keinen Grund, Euch etwas vorzuwerfen, falls Ihr Euch darüber Gedanken macht. Also, wohin?“

Es war lächerlich, der Kerl hatte nicht die geringste Ahnung, wovon er redete, er wusste nichts.

Er packte ihren Oberarm und zerrte sie, ungeachtet ihrer Widerworte, mit grimmiger Miene durch die Burg, so dass die Leute ihnen verwundert nachschauten, erschreckte die Frauen im Wohnraum, indem er wild hineinstürmte.

Doch er tat ihr nichts. Und verließ tatsächlich die Schlafkammer, als Mara ihn darum bat.

* * *

Reik hatte nicht vorgehabt, sich in die Streitereien dieser Leute einzumischen, er hatte auch ganz sicher nicht geplant, für dieses Mädchen Partei zu ergreifen. Und es doch getan.

Er konnte gar nicht anders, konnte einfach nicht zulassen, dass der verdammte Kerl sie erneut schlug. Dann hatte er sie geküsst, und das hatte ihm sehr, sehr gut gefallen. Sie gefiel ihm, trotz ihrer doch sehr biestigen, ja beleidigenden Art. Aber wie hätte er denn an ihrer Stelle reagiert, wenn sein Heim unerwartet angegriffen und erobert worden wäre, doch auch nicht gastfreundlicher.

Offensichtlich hatte sie jedoch nichts gegen seine Küsse und Zärtlichkeiten einzuwenden gehabt. Anfangs zumindest.

Er unterdrückte sein Grinsen und wies zwei Männer an, vor ihrer Tür Wache zu stehen, bevor er sich zu Bro begab. Sie hatte ihn schließlich vor diesem Kerl, Ludeau, gewarnt.

Vielleicht würde der Aufenthalt hier doch nicht ganz umsonst sein.

Sein Onkel war schlecht gelaunt, was Reik gut verstand; einer seiner Männer war tot, weil diese idiotischen Hinterwäldler sie sinn- und grundlos angefallen hatten. Und jetzt hatte er auch noch dieses heruntergekommene Gemäuer, diese halb verfallene Burg am Hals, in der es aus jeder Ecke stank.

Und die Frauen? Nicht eine hatte ihnen beim Reden auch nur ins Gesicht gesehen, sie waren so verängstigt gewesen, dass es ihn nicht gewundert hätte … Heulten und greinten und versteckten sich hintereinander, hinter ihren alten Männern. Dazu dieser niederträchtige Kerl, Ludeau, ließ seine Wut an einem jungen Mädchen aus. Er konnte sich lebhaft vorstellen …

Ächzend sank er in einen Sessel, fuhr sich über das Gesicht und erwiderte Bros irritierten Blick.

„Noch mehr Ärger?“

„Nein. Oder ja, ich weiß nicht. Nicht so wichtig. Irgendwelche guten Neuigkeiten?“ Dankend nahm er von Kjelben einen Becher mit reichlich schalem Bier entgegen, trank widerwillig einige Schlucke.

„Nun, ich sehe keinen zwingenden Grund, länger als ein, zwei Nächte hier zu bleiben.“ Bro lachte bellend. „Du hast die Frauen ja selbst erlebt.“

„Ja.“ Hatte er. „Die schmale, rothaarige …“

Kjelben meldete sich nach einem Blick auf Bro zu Wort. „Scheint ein bisschen reinlicher als der Rest, jedenfalls stinkt sie nicht. Und kennt sich recht gut mit der Heilkunde aus, aber das … hat die Kleine wohl von dieser Heilerin, Kora, gelernt. Der Kräuterfrau aus dem Dorf. Vielleicht solltet Ihr Euch mal mit der unterhalten, Hauptmann.“

Reik nickte. „Hab’ ich morgen gleich als erstes vor. Aber ich bezweifle ernsthaft, dass hier …“

Das Klopfen an der Tür unterbrach ihn, er erhob sich. Das Mädchen, von dem sie gerade geredet hatten, betrat aufgebracht den nur mäßig erleuchteten Raum. Sie trug noch immer das blutfleckige Gewand, das zerdrückt war, so als hätte sie darin geschlafen; vielleicht hatte sie kein anderes.

Und ging gleich wieder auf ihn los. „Was soll das? Warum habt Ihr zwei Wachen vor unserer Tür postiert? Oder soll ich besser sagen, vor meiner Tür? Denn ich gehe nicht davon aus, dass auch die anderen Frauen eine solche … Behandlung erfahren.“

„Kommt mit.“ Ungewollt klang seine Stimme barsch.

„Wohin?“ Sie zögerte.

„Kommt mit, ich will allein mit Euch reden“, forderte Reik sie auf.

„Aber ich nicht mit Euch. Euer Anführer versteht also doch unsere Sprache? Der andere auch, Kjelben, der Heiler?“

Doch er packte sie einfach am Arm und zog sie in den Nebenraum, sie hörte ja eh nicht zu, schloss die Tür. Es war stockdunkel.

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